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Deutsche Regierung möchte Pro-Life-Demos bei Abtreibungskliniken untersagen!

30. September 2022 in Prolife, 8 Lesermeinungen
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Die deutsche Regierung möchte das Recht auf Demontstrationsfreiheit einschränken und rund um Abtreibungskliniken das Demonstrieren verbieten


Berlin (kath.net)
Die deutsche Regierung möchte das Recht auf Demonstrationsfreiheit einschränken und rund um Abtreibungskliniken das Demonstrieren verbieten. In Deutschland gibt es derzeit an mehreren Orten (Frankfurt / Main), Pforzheim, Stuttgart und München) regelmäßig Demonstrationen vor den Todeskliniken. SPD, Grüne und FDP möchten das jetzt unter Strafe stellen. Laut BILD sind die Demos für die grüne  Bundesfamilienministerin Lisa Paus "eine nicht akzeptable Grenzüberschreitung". Auch der CDU-Bürgermeister von Pforzheim unterstützt das Anliegen und meint: "Es soll hier emotionaler Druck aufgebaut werden, der nicht akzeptabel ist." Nach Art. 8 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) haben übrigens alle Deutschen das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.



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Lesermeinungen

 Chris2 30. September 2022 
 

@modernchrist

Pfarrer Weigel hat in seinem Buch "Die Geistlichen von Dachau" biographische Details und Haftgründe zu über 2000 Priestern und Ordensleuten dokumentiert, die im KZ Dachau eigesperrt waren (die meisten davon stammten aus dem zerschlagenen Polen
- die Sowjets hatten die polnische Elite auf ihrer Seite der Teilung gleich in Katyn ermordet und die Taten dann allzu lange erfolgreich den Deutschen angedichtet)


1
 
 modernchrist 30. September 2022 
 

modernchrist

Ich stamme aus Dachau. Die Leute trauten sich nicht vor dem KZ zu beten oder zu demonstrieren, denn sie wären sofort ebenso inhaftiert worden - wahrscheinlich. Es gibt auch keinen Bericht, dass ein hoher Kleriker damals mit dem Auto - sie hatten Autos - vor ein KZ fuhr und um Einlass oder Besuchsmöglichkeit einfach nachsuchte. Sie wussten jedoch, dass drinnen Hunderte von Priestern schmachteten, dass täglich Dutzende umkamen. Heute kommen in der Abtreibungspraxis in München-Freiham täglich ca. 15 Kinder zu Tode. Wir Lebensschützer haben aus der Geschichte gelernt und lassen uns lieber verhaften als untätig zuzuschauen!


4
 
 bibelfreund 30. September 2022 
 

So sind die satten Klerikalen?


0
 
 Heinz1 30. September 2022 
 

Die Atheisten schicken sich mal wieder zu neuen Systemen an

Das erkennt man an der zunehmenden Repression. Nach den Glanzleistungen des 20.Jahrhunderts (Nationalsozialismus und Kommunismus) stellt sich die Frage wohin sie jetzt wieder steuern. Ich tippe auf einen von hysterischen Homosexuellen und verbitterten Feministinnen gesteuerten Neomarxismus.


3
 
 Ulrich Motte 30. September 2022 
 

Dumme Frage eines alten (biblischen) Liberalen

Und wie sieht das mit emotionalem Druck aus bei typischen Demonstrationen Linker, etwa bei Atomabfalltransporten, braunkohlebedingten Abholzungen oder dem Marsch für das Leben in Berlin oder gegen rechte Demonstranten (die ich verabscheue) und am 1. Mai ? Ich kenne eine fromme lutherische Landeskirchlerin, die mehrfach in Berlin mitmarschierte und mir die teils provozierend-ekelhaften Gegendemonstrationen schilderte... Wie oft arten gerade linke Demonstrationen in Gewalt aus?


3
 
 siebenbuerger 30. September 2022 
 

Eine gute Selbst-Offenbarung

Nun sollte dem Letzten auch klar sein, dass sich das links-lberale System immer weiter ins Unrecht setzt. Jedes Unrechts-System schafft sich die eigenen Gesetze um das eigene Handeln als Recht, oder heute oft als "Rechte" zu verkaufen.
Doch wenn die Menschen zum Schweigen gebracht werden, dann werden die Steine schreien!!!


2
 
 Siri 30. September 2022 
 

Verfassungswidrig

Es kommt halt wie immer drauf an, was genau passiert und wie. Juristisch sauber herausgearbeitet hier: https://www.libra-rechtsbriefing.de/L/gehsteigbelaestigung/

Ein Verbot aller Arten von Demonstrationen vor Abtreibungskliniken wäre unverhältnismäßig und damit verfassungswidrig. Hoffentlich weisen die Gerichte später hier die Ampel in die verfassungsrechtlichen Schranken!


3
 
 Chris2 30. September 2022 
 

Stimmt. Das ist eine Grenzüberschreitung.

Schließlich gab es das schon einmal, dass sich ...freundliche Bürger friedlich für vom Tod bedrohte Menschen eingesetzt haben (die immerhin noch eine geisse Chance hatten, flüchten zu können oder von Helden versteckt zu werden). "So etwas" darf in Deutschland nie wieder passieren!
(Ich hoffe, das war noch Sarkasmus und noch nicht Zynismus)
Wehret den Anfängen!!!


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