Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  8. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Tantum ergo Sacramentum
  14. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

Das Gefühl der Freiheit

30. September 2022 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Stanislaus Kostka, ein ungewöhnlicher Heiliger aus Polen - Oft sagte er: „Für höhere Dinge bin ich geschaffen“ und er bemühte sich stets, immer das beste von sich zu geben. - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Viktoria Samp


Krakau (kath.net)

Zuletzt hat Polen eines seiner Patronen gedacht – des hl. Stanislaus Kostka. Er war ein junger Mann, dessen Motto ein jeder Mensch, ob jung oder alt, sich zum Programm machen könnte. Oft sagte er: „Für höhere Dinge bin ich geschaffen“ und er bemühte sich stets, immer das beste von sich zu geben.

Als der hl. Stanislaus mal beim Fußballspielen von einem Mitbruder gefragt wurde, was er machen würde, wenn er erfahren würde, dass ihm nur noch wenige Stunden Leben blieben, antwortete er ganz schlicht: „Ich würde weiter Fußball spielen“. Ernsthaft? Sollte er sich nicht lieber mit seinen Nächsten verabschieden, ihnen noch etwas wichtiges sagen, vielleicht zur Beichte gehen? Wahrscheinlich wäre unsere Antwort so ausgefallen, aber wie rein muss doch ein Gewissen sein, um so etwas absurdes in den letzten Stunden des Lebens machen zu können und dabei nicht das Gefühl zu haben, man habe noch so vieles auf seiner „To Do“-Liste… Nur derjenige, der in Freiheit und mit der Gewissheit lebt, dass er alles nach bestem Wissen und Gewissen getan hat, kann sich im Angesicht des Todes eine solch „absurde“ Normalität erlauben.


Seine Haltung war eine, die wir uns alle zur Regel machen könnten – immer sein Bestes zu geben. Ich denke, man kann hier eine ganz Menge Aspekte miteinschließen – immer das Beste zu geben, heißt für mich auch, seine Fähigkeiten, seine Zeit und andere uns verfügbaren Ressourcen auf die bestmögliche Weise zu nutzen. All diese Ressourcen haben wir doch auch nicht uns selbst zu verdanken und sollten sie auch nicht für uns selbst behalten.

Tu‘ einfach das, was Du tust, so gut Du kannst! Setz‘ Dein ganzes Herz und all Deine Fähigkeiten dafür ein. So eine Einstellung verändert nicht nur uns selbst, sondern auch die Welt um uns herum. So wird jemand von einem engagierten Koch die beste Mahlzeit haben, zufrieden vom Friseurbesuch wiederkommen oder ein wunderschönes Konzert oder ein Kunstwerk genießen können. Wenn wir mit der richtigen Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit unsere Ressourcen einsetzen und unsere Pflichten erfüllen werden, sollten wir nie mehr das Gefühl haben, die Zeit schlecht genutzt oder eine Chance verpasst zu haben.

Es ist ein unermessliches Gefühl der Freiheit, wenn man weiß, dass man all das gemacht hat, was man machen sollte. Wir sind dann frei von der Sorge, irgendwo versagt, eine Pflicht nicht erfüllt oder eine Chance nicht genutzt zu haben. Und selbst, wenn uns dieses Gefühl einst befallen sollte, dann haben wir einfach auf ganz menschliche Weise und ungewollt etwas übersehen und sollten uns keinen Vorwurf machen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  4. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  5. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  6. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  7. Buenos Aires macht Papstbesuch zum Feiertag
  8. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar
  9. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  10. Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe
  11. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  12. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  13. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  14. Tantum ergo Sacramentum
  15. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz