Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  3. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Wir machen da was mit Medien
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  12. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  13. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein

"Die sind wahnsinnig. Wissen die überhaupt, was ich tue?"

19. September 2022 in Kommentar, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Kirche in Limburg wird ausgerechnet zu einem der großen Feste der katholischen Kirche zum Kabarett und lädt zum großen Fest Kreuzerhöhung einen Atheisten ein, der mit banalen Botschaften nur so glänzt - Eine Glosse von Roland Noé


Limburg (kath.net/rn)
"Heil'ges Kreuz, sei hoch verehret... " Eigentlich geht es weltweit beim Fest Kreuzerhöhung um das Heilige Kreuz, an dem Unser Heiland starb. Nicht so im Bistum Limburg. Dort wurde jetzt angesichts des "Kreuzfestes" vom Bistum ein Kabarettist namens Florian Schroeder eingeladen, der sich redlich darum bemühte, als "bekennender Atheist" den Glauben der Katholiken lächerlich zu machen. "Alles, was ich heute Abend hier sage, ist genauso gemeint, wie ich es sage – also alles, wie in der Bibel", meinte er und legte dann nach, er sei auf der Suche nach einem "neuen Messias". Von Jesus verstand Schroeder nicht einmal gar nichts, sich selber bezeichnet er sich als "idealen Grünen-Wähler". "Ich bin weiß, reich, privilegiert und ich habe ein wahnsinnig schlechtes Gewissen deshalb. Hätte ich kein schlechtes Gewissen, wäre ich FDP-Wähler; mit schlechtem Gewissen Grünen-Wähler." Dann vertrat er in banaler Weise, dass der Messias eh nicht mehr komme. Daher müsse er schon da gewesen sein. Mit ähnlich sinnbefreiter banaler "Weisheiten" leistete er einen Beitrag, um Katholiken aus Limburg zu vertreiben. "Im ersten Moment habe ich gedacht: Die sind wahnsinnig. Wissen die überhaupt, was ich tue?", meinte Schroeder im Vorfeld in einem Interview. Wie recht er hatte.


PS: Die Hälfte seiner Gage spendete der Kabarettist übrigens für Missbrauchopfer in der Kirche. Wie hoch die Gage im Einzelnen war, wissen wir nicht. Falls sie sich aber am Eintrittspreis für das Event orientierte: 16 Euro Eintritt und davon die Hälfte, das waren bei nur 300 Besuchern 2400 Euro. Nur ein Bruchteil des monatlichen Einkommens des Bistums vom Limburg.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  3. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  4. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  5. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  6. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  7. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  8. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  9. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  10. Wir machen da was mit Medien
  11. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  12. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  13. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  14. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  15. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz