Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet

"Die sind wahnsinnig. Wissen die überhaupt, was ich tue?"

19. September 2022 in Kommentar, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Kirche in Limburg wird ausgerechnet zu einem der großen Feste der katholischen Kirche zum Kabarett und lädt zum großen Fest Kreuzerhöhung einen Atheisten ein, der mit banalen Botschaften nur so glänzt - Eine Glosse von Roland Noé


Limburg (kath.net/rn)
"Heil'ges Kreuz, sei hoch verehret... " Eigentlich geht es weltweit beim Fest Kreuzerhöhung um das Heilige Kreuz, an dem Unser Heiland starb. Nicht so im Bistum Limburg. Dort wurde jetzt angesichts des "Kreuzfestes" vom Bistum ein Kabarettist namens Florian Schroeder eingeladen, der sich redlich darum bemühte, als "bekennender Atheist" den Glauben der Katholiken lächerlich zu machen. "Alles, was ich heute Abend hier sage, ist genauso gemeint, wie ich es sage – also alles, wie in der Bibel", meinte er und legte dann nach, er sei auf der Suche nach einem "neuen Messias". Von Jesus verstand Schroeder nicht einmal gar nichts, sich selber bezeichnet er sich als "idealen Grünen-Wähler". "Ich bin weiß, reich, privilegiert und ich habe ein wahnsinnig schlechtes Gewissen deshalb. Hätte ich kein schlechtes Gewissen, wäre ich FDP-Wähler; mit schlechtem Gewissen Grünen-Wähler." Dann vertrat er in banaler Weise, dass der Messias eh nicht mehr komme. Daher müsse er schon da gewesen sein. Mit ähnlich sinnbefreiter banaler "Weisheiten" leistete er einen Beitrag, um Katholiken aus Limburg zu vertreiben. "Im ersten Moment habe ich gedacht: Die sind wahnsinnig. Wissen die überhaupt, was ich tue?", meinte Schroeder im Vorfeld in einem Interview. Wie recht er hatte.


PS: Die Hälfte seiner Gage spendete der Kabarettist übrigens für Missbrauchopfer in der Kirche. Wie hoch die Gage im Einzelnen war, wissen wir nicht. Falls sie sich aber am Eintrittspreis für das Event orientierte: 16 Euro Eintritt und davon die Hälfte, das waren bei nur 300 Besuchern 2400 Euro. Nur ein Bruchteil des monatlichen Einkommens des Bistums vom Limburg.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  6. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  7. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  8. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  9. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  10. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
  11. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
  12. Vergebung kennt keine Grenze
  13. Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
  14. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  15. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz