Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  2. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  3. „Im Geist der Wahrheit bleiben“ (Joh 14, 17) – Eine brüderliche Korrektur der Bischöfe von Flandern
  4. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  5. Wird Bätzing zur Petze?
  6. 300 Teilnehmer bei Pilgermarsch für die Alte Messe in Washington D.C.
  7. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  8. "Bischof Bode sollte nach jahrzehntelangem Fehlverhalten von allen Ämtern zurücktreten"
  9. Franziskus in Assisi aus Anlass des Wirtschaftsforums „Economy of Francesco“
  10. Wenn ein Belasteter am Amt kleben bleibt, hat sich eine glaubwürdige Aufarbeitung erledigt!
  11. Die deutsch-queere Kirche schreitet voran, auch im Bistum Mainz
  12. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  13. Hat Putin "Fridays for Future" usw. mit Millionen unterstützt?
  14. Deutsches Gericht möchte Informationen vom emeritierten Papst Benedikt XVI.
  15. Wahl in Tirol: Sogar ÖVP und FPÖ für das kostenlose Töten ungeborener Kinder!

Dissens ohne Konsequenz?

10. September 2022 in Kommentar, 39 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Man fühlte sich ob des Agierens von DBK-Chef Bischof Bätzing an die besten Tage des Zuchtmeisters der SPD-Bundesfraktion, Herbert Wehner, erinnert - Ein Gastkommentar von Maria 1.0


Regensburg (kath.net)

Wer das zweifelhafte Vergnügen hatte, den gestrigen zweiten Tag der 4. Synodalversammlung miterleben zu müssen, fühlte sich ob des Agierens von DBK-Chef Bischof Bätzing an die besten Tage des Zuchtmeisters der SPD-Bundesfraktion, Herbert Wehner, erinnert. Da wurden Mitbrüder im Bischofsamt in Hinterzimmergesprächen und mittels namentlicher Abstimmung „auf Kurs gebracht“, und, da nicht sein kann, was nicht sein darf, trotz am Vortag ordnungsgemäß abgelehnten Grundtextes zum Synodalforum IV. „Leben in gelingenden Beziehungen“ sowohl der Handlungstext zur lehramtlichen Neubewertung von Homosexualität als auch der Handlungstext Grundordnung des kirchlichen Dienstes aus eben jenem Forum durchgepeitscht. Ebenso fand ein Grundtext unter den Bischöfen plötzlich die erforderliche Mehrheit, der wiederholt die redundante Frage nach dem sakramentalen Amt der Frau und damit der Verbindlichkeit von Ordinatio Sacerdotalis stellt.

Die Bischöfe sind angehalten diese Frage in Rom einzubringen. Selbst, wenn man sich danach gerührt in den synodalen Armen lag, stellt sich der nüchterne Beobachter die Frage, was wohl aus den am grünen synodalen Tisch verfassten und vom Präsidentengespann Bätzing-Stetter-Karp durchgedrückten Grund- und Handlungstexten des Jahres 2022/23 wird, wenn sie Ende kommenden Jahres durch die römisch-weltsynodalen Filter laufen? Bischof Bätzing selbst hat die Aufgabe, die dann auf ihn wartet bereits umschrieben, wenn er nämlich vom Zuchtmeister des Synodalen Weges zum Manager enttäuschter Erwartungen bestimmter Kirchenkreise wird. Die Weltkirche wartet jedenfalls gewiss nicht darauf, am Wesen der katholischen Kirche in Deutschland zu genesen, die gerade einmal 1,5% der weltweit 1,4 Mrd. Katholiken ausmacht und in der sich nach dem gelebten Glauben nun auch noch das Geld zunehmend verflüchtigt. Und auch mit der Glaubens- und Lebenswirklichkeit der Menschen in unseren Pfarreien und Einrichtungen hat das, was da in Frankfurt debattiert wird, kaum noch etwas zu tun!

Angesichts der vorstehenden Debatte droht eine andere öffentliche Erklärung, die Bischof Dr. Bätzing und die ZdK-Präsidentin Dr. Irme Stetter-Karp am Donnerstag zum Auftakt der 4. Synodalversammlung abgegeben haben, unterzugehen, die aber nicht weniger brisant ist: Jetzt, Wochen nach dem Offenen Brief, in dem der DBK-Vorsitzende von tausenden gläubiger Katholiken, Vereinigungen und Initiativen aufgefordert wurde, die Zusammenarbeit der Bischofskonferenz mit Frau Dr. Stetter-Karp zu beenden, falls diese nicht öffentlich ihre Forderung nach einem flächendeckenden Ausbau von Abtreibungsangeboten zurücknimmt, reagieren Bätzing und Stetter-Karp erstmalig und in jeweils bemerkenswerter Weise.

Für die deutschen Bischöfe erklärt Bischof Dr. Bätzing, man befinde sich hinsichtlich ihrer Forderung, bzw. derjenigen des ZdK ganz sicher mit Stetter-Karp im Dissens, wisse sich aber im Übrigen im Grundanliegen des Lebensschutzes verbunden.

Frau Dr. Stetter-Karp relativiert dagegen den Schutz ungeborenen Lebens, indem sie diesen unter den Selbstbestimmungsvorbehalt der Frau stellt, und für Bischof Bätzing ist das eine Meinung, die jeder frei sein müsse, an die DBK heranzutragen.

Wie weit muss sich jemand in katholischer Spitzenposition noch von der Lehre der Kirche über den Schutz ungeborenen Lebens entfernen, bis für die deutsche Bischofskonferenz und ihren Vorsitzenden eine Schmerzgrenze erreicht ist, angesichts derer man keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit mehr sieht?

Und was will Bischof Bätzing mit seinem Hinweis sagen, die außerkirchliche Öffentlichkeit habe die Diskussion nicht aufgegriffen? Soll hier der „Glaubenssinn der Straße“ als Maßstab für die Relevanz einer ethisch-religiösen Debatte über die Forderungen von Frau Dr. Stetter-Karp herangezogen werden? Es ist schon traurig genug, dass sich in unserem Land politische Mehrheiten dafür abzeichnen, den Schutz des Lebens an seinem Beginn und Ende weiter aufzuweichen. Innerhalb von Kirche kann und darf es hier aber keinerlei Kompromisse geben, ist Leben nicht Gegenstand demokratischer Debatte, sondern heilig und deshalb zu schützen! Es ist daher auch der tragische Gründungsirrtum von Donum Vitaeund Stetter-Karp zu glauben, Leben durch Relativierung des Rechts auf Leben schützen zu können und zu dürfen. Als Bürgerin mag sie diese Position für sich vertreten, als Katholikin und oberste Laienvertreterin aber gewiss nicht!

Indem Bischof Bätzing nun glaubt, es genüge, den Dissens mit Stetter-Karp festzustellen, ohne Konsequenzen folgen zu lassen, gefährdet er die Glaubwürdigkeit der Bischofskonferenz und verletzt seine Amtspflichten als Bischof!

Mit seiner Begründung, warum er nicht auf den Offenen Brief reagiert hat, offenbart Bätzing zudem sein zutiefst klerikales Verständnis von Transparenz und innerkirchlicher Debattenkultur: Zu behaupten, da man sich als Bischofskonferenz zum Lebensschutz bekannt habe, müsse man keine Stellung zur begründeten Forderung nach einer Beendigung der Zusammenarbeit mit Frau Dr. Stetter-Karp nehmen, zeugt nur von dem untauglichen Versuch, unangenehme Entscheidungen auszusitzen, lästigen Debatten aus dem Weg zu gehen und vor allen Dingen, die eigenen Gläubigen nicht mehr ernst zu nehmen!

Wie auch schon Die Tagespost weist Maria 1.0 – hier auch stellvertretend für die Unterzeichner des Offenen Briefes - jeden Versuch von Frau Dr. Stetter-Karp zurück, einen Zusammenhang zwischen Maria 1.0 und jenen herzustellen, die sie offenkundig beleidigt oder bedroht haben.

Solche Entgleisungen entsprechen nicht unserem Verständnis einer innerkirchlichen Streitkultur. Rücktrittsforderungen und das Hinterfragen ihres Selbstverständnisses als Katholikin wird sich Stetter-Karp als jemand, die sich in einem der zentralsten Punkte des Glaubens unverändert außerhalb der Lehre der Kirche stellt, dagegen sehr wohl anhören müssen. Wie glaubwürdig die von ihr mit einer gewissen Weinerlichkeit vorgetragene Klage über die Härte einer Sachauseinandersetzung ist, mag Frau Dr. Stetter-Karp, die gerade jüngst wieder an vorderster Front bei der jeder sachlichen Begründung und Fairness entbehrenden Kampagne gegen Rainer Maria Kardinal Woelki mitgemischt hat, selbst beurteilen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Mr. Incredible 11. September 2022 
 

Und was will Bischof Bätzing mit seinem Hinweis sagen, die außerkirchliche Öffentlichkeit habe die D

Er will sagen, dass es ihn wundert, dass sich ausserhalb der Funtionärsaggregation die sich selbst synodaler Weg nennt, keine Sau für diesen Unsinn interessiert.
Wenn ich in der Arbeit nur mal anreisse, was diese Funktionäre von sich geben und was sie für ihre Mission halten, erfährt man genau das: Es spielt einfach keine Rolle. Sie sind zu 100% irrelevant und uninteressant für das tägliche Leben der "normalen" Menschen in D.


2
 
 Einfach 11. September 2022 
 

Alles kommt ans Licht

früher oder später ! Wir Katholiken wollen wissen, was Herr Bätzing genau zu den Bischöfen gesagt hat, bevor es zur Abstimmung kam, bei der dann plötzlich 13 Bischöfe eingeknickt sind und die Mehrheit verloren war. Hier muss recherchiert werden !


2
 
 lesa 11. September 2022 

Mein Volk, was habe ich Dir getan, antworte mir! (vgl Micha, Karfreitagsliturgie))

Danke für die Stellungnahme von Maria 1.0.!

@Schimmelreiter: Danke für den Link!
Hier die Botschft vm 5. September 2022 auf die Sie aufmerksam machen wollten:
"Der Herr erscheint lebendig am Kreuz im Haus Jerusalem während des Rosenkranzgebetes zum Kostbaren Blut.

Sein dornengekröntes Haupt richtet Er zu uns und schaut uns an. Aus all Seinen Wunden fließt Blut.

Der Herr spricht:

„Opfert Mir die Wunden Meiner Füße auf. Deutschland, was tust du Mir? Deutschland, was tust du Mir? Was tust du Mir? Meine Schafe lasse ich nicht alleine. Ich beschenke die, die beschenkt werden wollen. Ich besprenge sie mit Meinem Kostbaren Blut. Betet sehr in den kommenden Tagen und lasst ab vom Irrweg. Schaut auf Mich! Durch Mein Blut habe ich euch erlöst. Wenn ihr nicht umkehrt, wird euch große Not treffen. Ich mahne dieses Mein geliebtes Land.“
In Deutschland gibt es auch Hirten, die den Herrn trösten und durch die ER beweisen darf, dass ER die Schafe nicht allein lässt.


1
 
 Vox coelestis 11. September 2022 
 

Weltsynode gegen Synodalen Weg?

Bin gespannt was passiert wenn die Kardinäle und Bischöfe der Weltsynode die Zulassung von Frauen zur Priesterweihe mehrheitlich ablehnen werden.
Wie reagiert dann Bischof Bätzing? Wie Frau Stetter-Karp? Wie alle Bischöfe die mit Ja gestimmt haben?
Können sie sich dann nicht mehr beherrschen und lassen die Bombe platzen, nämlich den offenen Vollzug der Abspaltung?


3
 
 lajkonik 11. September 2022 
 

Glaubwürdigkeitsverlust der DBK

Verstehe nicht, wieso die DBK den Verlusst ihrer Glaubwürdigkeit riskiert. Was nicht vorhanden ist, kann auch nicht verloren gehen.


3
 
 bibelfreund 10. September 2022 
 

Peinlich

Was für eine peinliche Veranstaltung. Und ewig grüßt das Murmeltier. Man kann doch diesen Stuß nicht mehr hören, immer dieselbe Leier… deutsche luxisprobleme, solange der Rubel rollt. Das Problem ist diese unsägliche Kirchensteuer. Würde die endlich abgeschafft, es regelte sich manches ganz von selbst. Nur haben die deutschen Parteien kein Interesse (mehr) daran, sind die Kirchen doch ihre treuesten und strammsten erfüllungsgehilfen. Das hatten wir vor 80 Jahren schon mal….


1
 
 Adamo 10. September 2022 
 

@Zeitzeuge, Häretiker sind exkommuniziert:

Häretiker sind gem.c.1364 §1 CIC ipso facto als Tatstrafe exkommuniziert.
Weil sich BF Bätzing gegen die reine Lehre Jesu (Beweis: HEILIGE SCHRIFT) stellt, ist er ganz klar ein Häretiker!

Ich frage mich schon lange weshalb Papst Franziskus
einfach zusieht "mit dem Zeigefinger zu Bätzing nur DU DU macht und das tut man doch nicht" sagt.


5
 
 modernchrist 10. September 2022 
 

modernchrist

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass widerliche Menschen, die den Kritikern von Stetter-Karp hinterlistig schaden wollen, Morddrohungen an die Dame abschicken, um damit Maria 1.0 und die anderen konservativen Gruppen in eine radikale und fanatisch-gewaltbereite Ecke zu stellen. Das ist ihnen auch gelungen, denn Stetter-Karp lamentierte öffentlich im gleichen Satz über Maria 1.0 und diese Drohungen. Eine gemeine Vermengung ging damit auf. Wieder ein Beitrag zu Unfrieden und Spaltung von Stetter-Karp.


3
 
 Schimmelreiter 10. September 2022 

Dem Herrn bleibt nichts verborgen

Hat zufällig jemand die jüngste Botschaft aus Sievernich gelesen? Betet und lasst ab vom Irrweg - so gesprochen am 5. September! Das passt exzellent zu dem ganzen Synodalwahnsinn.
Und sie merken es nicht und wollen es nicht wahrhaben.

maria-die-makellose.de/botschaften/2022/2022_09_05.html


2
 
 SalvatoreMio 10. September 2022 
 

Maria, Du Mutter unseres Herrn, Du edle Rose!

@hosea141: selbstverständlich gilt für die Muttergottes nur der eine Name: Maria! Die Gruppe "Maria1.0" will doch nur Mitchristen zum Gebet und zur Wachsamkeit aufrufen gegen die häretischen Parolen jener anderen Gruppe, die sich besonders stark zusammensetzt aus kirchl. Frauengruppen, die in der Kirche nach Macht schreien (und die Druck ausgeübt haben auf Mitglieder ihrer Gemeinschaften). Sie rühren die Trommel für das Priestertum der Frau. - Der Gruppe Maria1.0 sollte jeder, der noch wirklich katholisch ist, dankbar sein, dass sie sich formiert hat! Unser lieber Zeitzeuge hat uns einen Link übermittelt, um diese Gruppe kennenzulernen, der auch ich gleich nach Gründung beigetrat. Sollen wir denn den häretischen Kräfte einfach freie Hand lassen?


2
 
 Chris2 10. September 2022 
 

@kleingläubiger

Sie haben den Unterschied zwischen dem Mietling und dem Wolf im Schafspelz präzise beschrieben...


3
 
 Chris2 10. September 2022 
 

"Maria 1.0"

Zur Kontroverse hier: Die Initiative hätte sich niemals so genannt, wenn es nicht "Maria 2.0" gäbe, die die Gottesmutter durch ein Upgrade ersetzt haben, also eine komplett neue oder zumindest stark überarbeitete "Version". Welch eine ganz offen sich selbst entlarvende Sprache und Symbolik, allerdings durchaus passend zur angestrebten "anderen Kirche" (sic!)...


3
 
 ottokar 10. September 2022 
 

Lino, sie haben völlig recht

Aber das ZDK hat das Ohr der Presse und verkauft ihre Botschaft im Namen aller deutschen Katholiken. Das ist ein infames Spiel! Unser Name, unser Glauben wird missbraucht.


4
 
 Smaragdos 10. September 2022 
 

Frau Stetter-Karp träumt vielleicht schon davon, die erste deutsche Bischöfen, wenn nicht gar Päpstin zu werden. Doch sollte sie Bischöfin werden, dann gewiss nicht in der römisch-katholischen Kirche, sondern in der (in Frankfurt neu gegründeten) deutsch-nationalen Splitterkirche. Nur ist ihr das in ihrer Verblendung nicht bewusst.

Im Gegensatz dazu werden die mutigen, jungen Frauen von Maria 1.0 dann noch römisch-katholisch und glücklich sein, und ich mit ihnen.


4
 
 Chris2 10. September 2022 
 

Sakrilegien dürfen wir nicht dulden!

@Katholik Wenn künftig wohl immer öfter Frauen an die Altäre treten und die Wandlungsworte (mit)sprechen, ist das ein Sakrileg, eine Karikatur der Hl. Messe, mit deren Feier Christus die Apostel beaudtragt hat. Diese extreme Grenzüberschreitung* dürfen wir auch als Laien nicht einfach so hinnehmen. Wenn wir das erleben, sind wir verpflichtet, ein solches Spektakel zu verlassen (natürlich geordnet). Wegen solcher Sakrilegien beim Pfarrer anzufragen, ist übrigens keine Denuntiation, sondern dient dem Schutz der Gläubigen. Kommt von dort nichts oder nichts konstruktives, würde ich mich an den Bischof wenden, danach notfalls auch an Rom.
* Die Dame maßt sich entweder als Laie priesterliche Vollmachten an oder sie ist sowieso exkommuniziert (als Teilnehmerin einer Weihesimulation)


6
 
 FNO 10. September 2022 

@Einfach

Laut 'k.dement' hat Barschof Bätzing inzwischen den ABGELEHNTEN Text (zu Sex...) als "wunderbaren Signaltext" bezeichnet. Er kann es nicht verwinden, dass seine Regie einmal "gepatzt" hat. Bei echt synodalem Vorgehen wären ALLE Texte gescheitert.


3
 
 Vox coelestis 10. September 2022 
 

Ich kann nur noch den Kopf schütteln

Das ist einfach haarsträubend, was in den letzten Tagen auf dem Synodalen Weg abgegangen ist.
Ich bin zutiefst erschüttert und traurig, auf welch niederträchtige und schockierende Weise hier mit der heiligen Tradition, der Lehre der Kirche und dem Wort Gottes und auch in den Beziehungen untereinander umgegangen wurde.
Daraus erwächst selbstverständlich nichts Gutes für die Kirche, und die (schlechten) Früchte wird man zu sehen und zu spüren bekommen.
Mal sehen wie tief der Fall noch geht. Der Schaden ist jetzt schon immens groß.


5
 
 Ehrenfeld 10. September 2022 
 

Laien können nicht von Laien vertreten werden.

Da immer wieder die Frage der Legitimation des ZdK auftaucht: Ganz grob gesprochen: Das Sekretariat der deutschen Bischofskonferenz hat das ZdK als Apostolatsvereinigung anerkannt. Eine Vereinigung, in der Laien Laien vertreten, gibt es im Kirchenrecht nicht. Ein Grund ist, dass das Meinungsspektrum unnötig eingeschränkt wird. Der BDKJ ist als Dachverband ebenfalls kein kirchlicher Verein, sondern u.a. ein Zweckverband, um staatliche Zuschüsse beantragen zu können
Eine Überprüfung der Aktivitäten des Sekretariats ist dringend geboten und aus der Luft gegriffene Anerkennung von "katholischen" Vereinen zu beenden.


3
 
 Einfach 10. September 2022 
 

@Zeitzeuge

Was für ein Trost !!! Wenn man das liest, was da beschlossen wurde, kann es einem nur schlecht werden.


8
 
 Zeitzeuge 10. September 2022 
 

Alle "Beschlüsse" dieser Versammlung, die der verbindlichen

katholischen Glaubens- und Morallehre widerspre

chen,

sei es durch Leugnung oder Anzweiflung, sind

absolut NULL und NICHTIG!

Häretiker sind gem. c. 1364 § 1 CIC ipso facto

als Tatstrafe exkommuniziert.


12
 
 Gaston 10. September 2022 

Wie peinlich für die Kirche in Deutschland...

... daß es diese Laieninitiative braucht, um das zu tun, was die ureigene Aufgabe der Bischöfe wäre.
Danke Mädels, Gott segne Euch!


7
 
 Zeitzeuge 10. September 2022 
 

Liebe hape und Wynfried,

"Maria 2.0" wird von den "Leitmedien" eifrig

protegiert, während die löbliche Initiative

Maria 1.0 von diesen aus durchsichtigen Gründen

weitgehend ignoriert wird.

Daher verlinke ich für die hier bei kath.net

sicher weitaus mehrheitlich an Maria 1.0

Interessierten deren Website!

mariaeinspunktnull.de/


9
 
 Mariat 10. September 2022 

@FNO

Dr. Irme Stetter-Karp ist meiner Meinung nach, schlimmer wir denken können.
Sie versucht die Ärzte, die Mütter und Väter in den Abgrund zu reißen.
Man könnte denken, Die Schlange fragte sie. " Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft nicht töten?
Ob sich Bischof Bätzing hinter ihr versteckt, kann ich nicht beurteilen. Noch nicht.


6
 
 hosea141 10. September 2022 
 

@SalvatoreMio

Maria 2.0 verfolgt häretische Ziele, da sind wir uns einig. Maria 1.0 versucht das zu verhindern, das ist gut. Aber der Name Maria 1.0 ist genauso Unfug wie Maria 2.0 es gibt nur Maria die Gottesmutter.


8
 
 Schachtelhalm 10. September 2022 
 

Heilige bleiben Heilige, Versionen davon empfinde ich als Häresie, wenn das andere machen sollte ich es ich es nicht nach machen.


5
 
 Hängematte 10. September 2022 
 

@kleingläubiger

Was sich in diesen Tagen beim "synodalen Weg" abspielt, kommt mir wie Psychoterror vor. Bischöfe die nicht "spuren" wollen, und die nicht so eine klare Position wie Kardinal Woelki oder Bischof Oster haben, werden mit Drohungen - so schaut es für mich aus - gefügig gemacht.


7
 
 Katholik 10. September 2022 

@Lino: Durchsetzung und Verbindlichkeit der Beschlüsse

Das geht so: Der Synodale Weg beschließt. Viele Diözesanbischöfe schließen sich mit fliegenden Fahnen oder notgedrungen an, sofern es sich nicht um einen offensichtlichen Verstoß handelt, der tatsächlich negative Konsequenzen für einen Diözesanbischof hat. Bei den Themen des SW wurde bisher gegen einen konkreten Bischof kirchenrechtlich oder öffentlich durch den Papst und die Kurie so gut wie nie eingegriffen. Damit ist der Beschluss des SW Realität in vielen Diözesen.
Einzelne Bischöfe oder einzelne Gläubige werden sich anders entscheiden. Diese Freiheit bleibt ihnen. Es kann aber Konsequenzen geben, wenn sie damit öffentliche Wellen schlagen oder auf intolerante Liberale stoßen.
Sollte der Papst/Kurie einem Beschluss des Synodalen Wegs explizit widersprechen, dann wird es trotzdem gemacht und viele Bischöfe werden wegschauen oder ihre schützende Hand über dieses Vorgehen halten.
Das ist die menschliche Sicht. Gott kann auch anders und er lenkt die Kirche und die Herzen.


6
 
 physicus 10. September 2022 
 

Zustimmung!

Inhaltliche Zustimmung zu allen Punkten des obigen Kommentars von Maria 1.0!

Bischof Voderholzer hat übrigens in der kurzen Aussprache nach dem Rechtfertigungsversuch von Frau Stetter-Karp diese zum "Marsch für das Leben" nächstes Wochenende in Berlin eingeladen. Mal schauen, ob sie teilnimmt.


4
 
 Großinquisitor 10. September 2022 
 

Sehe ich auch so wie Frau @Ilse Müller. Nächstens haben wir noch Maria 1.5 oder 0.0 oder noch andere Versionen. Maria 1.0 nehmen die Leute von Maria 2.0 als Bestätigung ihres Frevels und das ist schlecht.


6
 
 Lino 10. September 2022 
 

+

Woher bezieht diese Synodalversammlung eine Legitimation?

Von den 22 Millionen Katholiken im Land wurde diese nicht berufen, oder gar gewählt.

Somit haben auch die Beschlüsse dieser beliebigen Versammlung keinerlei bindende Wirkung für UNSERE Kirche. Das sieht auch Rom so! Rom ist maßgeblich.


12
 
 FNO 10. September 2022 

@Mariat

Was Bätzing/Stetter zu Beginn des Syn. W. zum Thema Abtreibung vortrugen, wiewohl offiziell kein Thema der Versammlung, war ein weiteres Schurkenstück von monströsem Format. Anscheinend spricht die Dame aus, was der Bischof nicht sagen darf, ohne sein Amt zu riskieren? Wetten, er denkt dasselbe? Flächendeckend abtreiben, wo immer nur gewünscht!


7
 
 Chris2 10. September 2022 
 

Will Stetter-Karp katholische Ärzte verhindern?

Dass sie außerdem noch Konsequenzen für die Berufsausbildung von Ärzten forderte, bedeutet ja wohl, dass sie Medizinstudenten, die keine Tötungen vornehmen wollen, entweder dazu zwingen oder sie deswegen vom Studium ausschließen will. Falls sie das so meinte, wäre das geradezu dämonisch und sich nicht davon zu distanzieren eine Bankrotterklärung dieser Bischofskonferenz...


12
 
 kleingläubiger 10. September 2022 
 

Es schmerzt mich besonders zu sehen, wie viele Häretiker direkt in den oberen Stuhlkreisen der Kirche unterwegs sind. Nichts ist diesen mehr heilig und alles wird bedenkenlos dem Zeitgeist geopfert. Und das noch nicht einmal mit Zwang oder Gewalt, sondern freiwillig aus eigenem Antrieb heraus.


11
 
 SalvatoreMio 10. September 2022 
 

Maria1.0 - Maria2.0

@Ilse Müller: es ist gut 2 Jahre her, dass sich die Initiative Maria2.0 gründete mit einem provokativen Plakat: die Muttergottes mit zugeklebtem Mund. Diese Gruppe will ihre Reformideen in der Kirche durchbringen und missbraucht dazu den Namen der Muttergottes. - Das wollten Frauen der Diözese Regensburg nicht hinnehmen und gründeten Maria1.0 (Maria ist die "Nummer 1" vor Gott). Klicken Sie doch "Maria1.0" mal an, denn die Teilnehmer (man kann sich eintragen) ehren Maria und beten für die Kirche in diesen stürmischen Zeiten.


10
 
 Ilse Müller 10. September 2022 
 

@Wynfried

Glaube ich nicht. Es gibt nur die hl. Maria, Maria 2.0 ist ein Hirngespinst und Maria 1.0 braucht es deswegen auch nicht. Damit fühlen sich diese Kirchenfeinde bloß noch ernstgenommen. Ignorien ist besser.


11
 
 Mariat 10. September 2022 

Sehr geehrte Frau Steinbrecher und Mitstreiter von Maria 1.0 ...

für die Bewahrung des Fundamentes der röm. kath. Kirche, die von Jesus Christus selbst gegründet wurde - ein großes Vergelt´s Gott.
Was ZdK-Präsidentin Dr. Irme Stetter-Karp, Maria 2.0 und Bischof Bätzing anstreben - ist der Niedergang der katholischen Kirche.
Angeführt vom Widersacher Gottes.
Wer es begreift - erkennt - dass wir am Abgrund stehen - sollte es akzeptiert und umgesetzt werden.
Gottes reichen Segen für euer Wirken
Mariat


12
 
 hape 10. September 2022 

@Ilse Müller

Tschuldigung, dass ich Sie in ihrer Empörung störe. Schwachsinn ist nur Maria 2.0. Die Frauen von Maria 1.0 dagegen halten die katholische Fahne höher als die meisten deutschen Bischöfe. Die wiederum sollten sich an Maria 1.0 ein Beispiel nehmen! Soviel Zeit muss sein. –Jetzt können Sie sich in Ruhe weiter echauffieren.


11
 
 Wynfried 10. September 2022 

@ Ilse Müller

Es gibt in der Tat nur eine heilige Jungfrau Maria, deshalb die Initiative Maria 1.0. ;-)


10
 
 Ilse Müller 10. September 2022 
 

Maria 1.0?, Maria 2.0? Was soll der ganze Schwachsinn? Es gibt nur eine heilige Jungfrau Maria die Gottesgebärerin.


11
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  2. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  3. „Im Geist der Wahrheit bleiben“ (Joh 14, 17) – Eine brüderliche Korrektur der Bischöfe von Flandern
  4. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  5. "Bischof Bode sollte nach jahrzehntelangem Fehlverhalten von allen Ämtern zurücktreten"
  6. Schon wieder Rücktrittsforderungen
  7. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  8. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  9. Facebook-Reaktion zu Bodes fehlendem Rücktritt: „Bei Woelki würden alle den Rücktritt fordern“
  10. Wird Bätzing zur Petze?
  11. Der Tag, Herr, den Du gabst, der endet.
  12. Italienischer Bischof weist Priester nach unwürdiger Messfeier zurecht
  13. Wahl in Tirol: Sogar ÖVP und FPÖ für das kostenlose Töten ungeborener Kinder!
  14. Hat Putin "Fridays for Future" usw. mit Millionen unterstützt?
  15. Kardinal Zuppi: Wahltag in Italien kein "schwarzer Tag"

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz