Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  13. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  14. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  15. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘

Serbischer Patriarch ehrt Viktor Orban mit höchster Auszeichnung

11. September 2022 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Verleihung des Heiligen-Sava-Ordens für Verdienste des ungarischen Premiers um den "Schutz des Christentums in Europa".


Budapest/Belgrad (kath.net/ KAP)

Der ungarische Premierminister Viktor Orban ist am Montag vom serbisch-orthodoxen Patriarchen Porfirije ausgezeichnet worden. Orban empfing an seinem Regierungssitz in Budapest das Oberhaupt der serbischen Kirche und bekam von diesem den Orden des Heiligen Sava ersten Grades überreicht, berichteten die ungarische Nachrichtenagentur MTI wie auch das serbische Patriarchat in Belgrad. Ausgezeichnet wurde Orban für seine Bemühungen um den Schutz des Christentums in Ungarn und ganz Europa, für die Förderung der christlichen Werte wie auch für seinen persönlichen Beitrag zur Freundschaft zwischen dem ungarischen und dem serbischen Volk, hieß es seitens des serbischen Patriarchen.

Porfirije nannte Orban bei diesem Anlass einen "einzigartigen Staatsmann, der für die Seele Europas kämpft und dessen Worte von anderen Nationen, einschließlich der Serben, gehört werden". Gegenwärtig sei Europa mit einem neuen, "global auferlegten und aggressiven Wertesystem" konfrontiert, welche die bestehende Ordnung von Individuen und Gemeinschaften zum Einsturz bringen, und neue Paradigma durchsetzen wolle. Angesichts dessen stehe Orban "für das von Gott gestiftete, christliche Wertesystem", welches in Ungarn wie auch in Serbien weiter hochgehalten werde.


Orban betonte in seiner Dankesrede, er sei stolz über die Auszeichnung der serbischen Kirche. "Wir sind friedliche Menschen, wir wollen Frieden, aber in Wirklichkeit ist ein Krieg um die Seele Europas im Gange, und ohne die Einheit der Christen, einschließlich der Orthodoxie, können wir diese Schlacht nicht gewinnen", so der Ministerpräsident.

Der heilige Sava (1174-1236) gilt als Begründer der unabhängigen serbisch-orthodoxen Kirche. Der heute als Nationalheiliger Serbiens verehrte Sava war Sohn des Fürsten Stefan Nemanja, der 1171 einen unabhängigen serbischen Staat errichtete. Sava lebte zunächst als Mönch auf dem Berg Athos bis er in seine Heimat zurückkehrte, um eine vom bisherigen Erzbistum Ohrid unabhängige Kirche aufzubauen. 1219 wurde er vom Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel zum ersten Erzbischof der nunmehr autokephalen Serbischen Orthodoxen Kirche geweiht. Er gilt deshalb als Organisator und eigentlicher Begründer der Serbischen Kirche, auch wenn die ersten Anfänge des christlichen Glaubens byzantinischer Prägung in dieser Region bereits für das 9. Jahrhundert nachweisbar sind.

Der nach dem Heiligen benannte Sava-Verdienstorden wird an kirchliche und weltliche Persönlichkeiten mit herausragenden Verdiensten verliehen und gilt als höchste Auszeichnung der serbisch-orthodoxen Kirche.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: (c) Von European People's Party - EPP Summit, Brussels, December 2018, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=82477683


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ungarn

  1. Beobachtungsstelle: Tausende christenfeindliche Straftaten in Europa
  2. Papst Leo XIV. empfing Ungarns Ministerpräsident Orban
  3. Kardinal Erdö: Das Leben nicht von Spaltung und Hass prägen lassen
  4. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  5. Ungarn: Bischof für Kultur der Lebensbejahung statt Sterbehilfe
  6. Kein Segen für Paare in einer nichtehelichen Partnerschaft oder gleichgeschlechtlichen Beziehung
  7. Ungarischer Ministerpräsident Viktor Orban übernimmt die Kriegslügen von Putin
  8. Die Realität aufzeigen
  9. Erdö vor Papstbesuch: Budapest eine Brücke zwischen Ost und West
  10. Bischof Veres: Kirche auch in Ungarn in radikalem Wandel







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  5. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  6. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  7. „Das Ende von Maria 2.0“
  8. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  9. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  10. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  13. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  14. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  15. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz