Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  12. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Wir können NICHT schweigen!
  14. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Vatikanische Vermögensverwaltung legt Bilanz 2021 vor

10. August 2022 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Überschuss von 8,11 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr - Die Wertpapierverwaltung und das Immobilienmanagement steigerten ihr Ergebnis - Positiv hervor hob Präsident Galantino den Verkauf der Londoner Luxusimmobilie


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Nach dem Heiligen Stuhl hat am Samstag auch die vatikanische Güter- und Vermögensverwaltung APSA ihre Bilanz für 2021 veröffentlicht. Demnach konnte sie einen Überschuss von 8,11 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr erwirtschaften. Dieser ergab sich aus dem Betriebsergebnis von 38,11 Millionen abzüglich des Beitrags von 30 Millionen Euro zur Finanzierung der römischen Kurie.

APSA-Präsident Bischof Nunzio Galantino zeigte sich weitestgehend zufrieden mit dem Ergebnis. Es sei trotz Folgen der Corona-Pandemie eine Erholung gegenüber dem Vorjahr gewesen, erklärte er gegenüber Vatican News (Samstag). Die Aussichten seien aber, bedingt durch den Krieg in der Ukraine, unsicher.


Die APSA ist zentral für die Verwaltung der Immobilien und sonstigen Vermögenswerte sowie für das Anlagemanagement der gesamten Kurie zuständig. Der Heilige Stuhl verwaltete demnach im vergangenen Jahr 4.092 eigene Immobilieneinheiten in Italien, die meisten davon in Rom; außerdem 1.200 Einheiten im Ausland: in England, Frankreich und der Schweiz. Hinzu kommen internationale Wertpapiere und andere Formen der Geldanlage.

Die Wertpapierverwaltung steigerte ihre Ergebnis mit 19,84 Millionen um 4,5 Millionen Euro gegenüber 2020. Ebenso verzeichnete das Immobilienmanagement mit 20,77 Millionen Euro eine Steigerung um 5,5 Millionen. Die Verwaltung von sonstigen Aktivitäten hingegen belief sich auf ein Minus von 2,5 Millionen Euro. Im Jahr zuvor lag es allerdings bei 6,1 Millionen Euro.

Positiv hervor hob Präsident Galantino den Verkauf der Londoner Luxusimmobilie: "Gott sei Dank sind wir diese Immobilie endlich losgeworden, und das eingenommene Geld ging in die Kasse des Peterspfennigs zurück." Im Juli hatte der Vatikan den verlustreichen Verkauf bekannt gegeben - für 350 Millionen Euro erworben, wurde die Immobilie für 216 Millionen veräußert. Der Immobiliendeal steht im Mittelpunkt eines Finanzskandals, für den sich zahlreiche Angeklagte vor der vatikanischen Justiz verantworten müssen; darunter auch der ehemalige Substitut im Staatssekretariat und Kurienkardinal Angelo Becciu.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  3. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  4. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  5. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  6. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  7. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  8. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  9. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!
  10. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  11. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  12. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  13. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  14. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  15. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz