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Madrid: Über 100.000 Teilnehmer! - Großdemo gegen 'Reform' des spanischen Abtreibungsgesetzes

28. Juni 2022 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Organisator Oreja: Das US-Urteil mit der Aufhebung von Roe vs Wade ist ein Zeichen, "dass die Debatte über die Kultur des Lebens noch lange nicht abgeschlossen ist"


Madrid (kath.net/KAP/red) Mehr als 100.000 Menschen haben laut Angaben der Veranstalter am Sonntag in Madrid gegen die Reform jenes Gesetzes demonstriert, mit dem das Töten ungeborener Kinder in Spanien weiter liberalisiert werden soll. Mehr als 200 zivile Organisationen – viele davon aus dem kirchlichen Bereich – hatten zur Beteiligung an dem Protestmarsch zur Plaza de Colon in der spanischen Hauptstadt aufgerufen, berichtete das Portal "ACI Prensa" (Sonntag). Die jüngst beschlossenen Gesetze – darunter auch jenes auf Sterbehilfe – seien ungerecht und "totalitär", so der Tenor der Demonstranten.

Die Aufhebung des für die Abtreibung maßgeblichen Höchstgerichts-Urteils "Roe vs. Wade" in den USA habe aufgezeigt, "dass die Debatte über die Kultur des Lebens noch lange nicht abgeschlossen ist", sagte der Organisator der Demonstration, Jaime Mayor Oreja vom Lebensschutz-Verein "Neos". Die Demonstranten wollten sich nicht durch Schweigen zu den Gesetzen mitschuldig an diesen machen. Die christlichen Grundlagen der spanischen Gesellschaft gelte es in Zukunft noch stärker "zu mobilisieren und zu verteidigen", denn die Regierenden würden sich "nicht als Machthaber, sondern als Neuerfinder gebärden, die die Spanier gegeneinander aufbringen wollen", so Mayor.

Die spanische Regierung wolle die Realität verändern "und sagen, dass Töten gut und barmherzig ist, während Fürsorge, Gebete und Hilfe für diejenigen, die Unterstützung brauchen, schlecht sind", kritisierte Carmen Fernandez de la Cigona, vom Institut für Familienstudien. Die Abschaffung der verpflichtenden dreitägigen Bedenkzeit vor einer Abtreibung solle "Menschen vom Nachdenken abhalten". Nayeli Rodriguez, Spanien-Koordinatorin der Gebetskampagne "40 Tage für das Leben", rechnete vor, dass seit der Legalisierung der Abtreibung in Spanien 1985 bereits 2,5 Millionen Abtreibungen durchgeführt worden seien.

Die von der sozialistischen Regierung von Pedro Sanchez in die Wege geleitete Reform des Abtreibungsgesetzes war am 17. Mai vom spanischen Ministerrat verabschiedet worden. Der Gesetzentwurf sieht unter anderem vor, dass Mädchen ab 16 Jahren ohne elterliche Genehmigung abtreiben dürfen, zudem fallen bisher vorgeschriebene Bedenkzeiten weg. Vorgeschrieben wird weiters, dass öffentliche Spitäler mit Abteilungen für Gynäkologie und Geburtshilfe über Fachkräfte verfügen müssen, die die Durchführung von Abtreibungen gewährleisten können. Der Gesetzesentwurf muss nun im Abgeordnetenhaus debattiert und abgestimmt werden, bevor er an den Senat weitergeleitet wird.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

VIDEO - Über 100.000 Teilnehmer beim Prolife-Marsch in Madrid/Spanien!

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Lesermeinungen

 kleingläubiger 28. Juni 2022 
 

Welch ein wunderbares und großes Zeugnis für den Glauben und das ungeborene Leben! In Spanien trauen sich die Leute noch massenhaft, dagegen zu demonstrieren. In Deutschland müsste man Angst um sein Leben haben, weil einen militante, verblendete Antifas bedrohen würden.


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