Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  12. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  13. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  14. „Wir werden erwartet“
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

"Wenn auf uns Bomben fallen, dann bitten wir um Waffen"

17. Juni 2022 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kiewer Metropolit Epiphanius und katholischer Bischof von Kiew fordern bei Veranstaltung Waffen für die Ukraine - Berater vom Obersten Rabbiner von Kiew weist Putin-Lüge, dass die Ukraine von Nazis regiert werde, zurück


Kiev (kath.net)

Das Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine, Metropolit Epiphanius von Kiew und der ganzen Ukraine, hat bei einer Veranstaltung der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin Waffenlieferungen für die Ukraine gefordert. Dies berichtet das "Domradio". "Wenn auf uns Bomben fallen, dann bitten wir um Waffen" Man bitte um Gebet und bedanke sich für die humanitäre Hilfe und die Aufnahme von Geflüchteten, aber man bitte auch um größere Hilfe durch schärfere Sanktionen und Waffen. Die Ukrainer seien mit einer "Logik der Versöhnung" nicht einverstanden, wenn dafür  Territorien an Putin abgegeben werden müssen. Diese Logik werde laut dem Metropoliten nicht zu einem Frieden führen.


Der Erzbischof übte erneute scharfe Kritik am Moskauer Patriarchen Kyrill. Man habe erwartet, dass dieser auf die Liste des sechsten Sanktionspakets der EU komme. Man sehe die Grausamkeiten, die russische Soldaten in Ukraine verrichten. "Sind das Werte, die durch die russisch-orthodoxe Kirche geschützt werden?" , fragt er den Patriarchen.

Auch der römisch-katholische Bischof von Kiew-Schytomyr, Vitalii Kryvytskyi, forderte Waffen zur Verteidigung. Menschen verlören in der Ukraine derzeit ihre Leben, wenn sie sich nicht verteidigen könnten. Die Putin-Lüge, dass Kiew von Nazis regiert werde, wurde bei der Veranstaltung vom Rechtsberater des Obersten Rabbiners von Kiew und der Ukraine, Gennadij Biloritsky,  zurückgewiesen. Die Ukraine war zu den Juden unglaublich gastfreundlich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Adamo 17. Juni 2022 
 

Die westlichen Staaten würden sofort handeln,

wenn sie selbst derart von Putins unbarmherzigen Mörder-Horden vernichtet werden wie die Ukraine.

Von der freien Welt wird Putin längst als lügnerischer Weltverbrecher wie Hitler eingestuft.

Es ist eine grandiose Putin-Lüge dass die Ukraine aus Nazis besteht. Schließlich hat das damalige Nazideutschland die Ukraine militärisch angegriffen.

Würden Nazis auch ein Land voller Nazis vernichten wollen? Mit seiner Nazi-Lüge macht sich Putin in aller Welt selbst völlig unglaubwürdig.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  3. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  4. Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  7. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  8. 'Junge Menschen sehnen sich danach, mit etwas Zeitlosem verbunden zu sein'
  9. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  10. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  11. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  12. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  13. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  14. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  15. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz