Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  5. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  6. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  7. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  8. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  9. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  13. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. R.I.P. Dolly Parton

Kardinal Bo nach Verhaftung von Kardinal Zen: „Hongkong hat sich in einen Polizeistaat verwandelt“

16. Mai 2022 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Präsident der Föderation der Asiatischen Bischofskonferenzen: „Ich möchte meine tiefe Besorgnis über die Situation der Menschenrechte und die Bedrohung der Religionsfreiheit in Hongkong zum Ausdruck bringen.“


Hongkong (kath.net/pl) „Als Präsident der Föderation der Asiatischen Bischofskonferenzen und nach der Verhaftung meines Bruders, Kardinals und Salesianers, Kardinal Joseph Zen, am 11. Mai, möchte ich meine tiefe Besorgnis über die Situation der Menschenrechte und die Bedrohung der Religionsfreiheit in Hongkong zum Ausdruck bringen.“ .Das schreibt der Präsident der Föderation der Asiatischen Bischofskonferenzen, Kardinal Charles Maung Bo, in einem Gastbeitrag in „Daily Compass“, der englischsprachigen Ausgabe der italienischen katholischen Zeitung „La Nuova Bussola Quotidiana“. Bo schreibt in Reaktion auf die Verhaftung des früheren Erzbischofs von Hongkong, Kardinal Joseph Zen, der inzwischen gegen Kauktion zwar das Gefängnis verlassen konnte, aber den Rechtstreit noch vor sich hat. „Für die Menschen in Hongkong wird es jetzt immer schwieriger, sich frei zu äußern, daher müssen diejenigen von uns außerhalb Hongkongs, die eine Stimme haben, sie in ihrem Namen nutzen.“ Er ruft „die Katholiken und die breitere christliche Gemeinschaft auf der ganzen Welt auf, für Hongkong zu beten, und ich fordere die internationale Gemeinschaft auf, die Situation weiterhin zu beobachten und sich für Freiheit und Gerechtigkeit einzusetzen“.


Kardinal Bo erläutert im „Daily Compass“: „Hongkong war früher eine der freiesten und offensten Städte Asiens. Heute ist es in einen Polizeistaat umgewandelt worden. Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit und akademische Freiheit wurden alle abgebaut. Es gibt erste Anzeichen dafür, dass die Religions- und Weltanschauungsfreiheit, ein in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte, dem Hongkong beigetreten ist, verankertes Menschenrecht bedroht ist. Mir sind die jüngsten Propagandaangriffe gegen die Kirche in Peking-freundlichen Medien in Hongkong und die zunehmende Selbstzensur unter religiösen Führern aufgrund der Umstände bekannt. Zu sehen, wie eine Stadt, die ein Leuchtfeuer der Freiheit war, einschließlich der Religionsfreiheit, sich so radikal und schnell auf einen viel dunkleren und repressiveren Weg begibt, ist herzzerreißend. Zu sehen, wie eine Regierung in China ihre Versprechen in einem internationalen Vertrag, der chinesisch-britischen Gemeinsamen Erklärung, so wiederholt und unverhohlen bricht, ist entsetzlich.“

Sein Mitbruder Kardinal Zen werde „angeklagt, nur weil er als Treuhänder eines Fonds fungierte, der Aktivisten vor Gerichtsverfahren Prozesskostenhilfe leistete. In jedem System, in dem Rechtsstaatlichkeit besteht, ist es ein angemessenes und akzeptiertes Recht, Menschen, die mit einer Strafverfolgung konfrontiert sind, Unterstützung bei der Begleichung ihrer Anwaltskosten zu leisten. Wie kann es ein Verbrechen sein, Angeklagten bei der Rechtsverteidigung und -vertretung zu helfen?“

Es werde für „die Menschen in Hongkong“ „jetzt immer schwieriger, sich frei zu äußern, daher müssen diejenigen von uns außerhalb Hongkongs, die eine Stimme haben, diese in ihrem Namen nutzen und unsere Gebete und Anstrengungen darauf verwenden, Solidarität mit ihnen und Unterstützung für sie zu zeigen in der Hoffnung, dass ihre Freiheiten eines Tages wiederhergestellt werden“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  4. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  5. R.I.P. Dolly Parton
  6. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  7. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  8. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  9. Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
  10. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  13. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  14. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  15. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz