Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertuscher Ratzinger? – Was wirklich in dem Münchner Missbrauchs-Gutachten steht
  2. Münchner Gutachen - Überwiegend männliche (!) Kinder und Jugendliche im Zeitraum 1945 bis 2019
  3. Black Thursday – Gott schütze Österreich!
  4. Lügt der Papst emeritus? - Zur medialen Hetze gegen Benedikt XVI.
  5. Es war ein Versehen und nicht aus böser Absicht heraus!
  6. Der Versuch einer orchestrierten Hinrichtung des Papa emeritus
  7. Papst Benedikt und der Missbrauchs-Zeitgeist: Eine Verteidigung
  8. Papst: Bei Missbrauch Kirchenrecht mit "Strenge" anwenden
  9. Nur noch 12 Prozent der Deutschen vertrauen der katholischen Kirche, Tendenz fallend
  10. Kritik eines Experten: Bei ihrer Krisen-PR und Pressearbeit macht unsere Kirche fast alles falsch
  11. Martin Werlen - Der unbarmherzige Propst aus der Schweiz
  12. Progressiver Journalist will alle Kinder vom Staat erziehen lassen
  13. Kardinal Müller stellt sich auf die Seite von Papst em. Benedikt XVI.
  14. "Wieder eine Kirche Gottes und der Menschen zu werden, und nicht guter Partner des Staates!"
  15. Kirche der Barmherzigkeit? - Kardinal von Wien feuert Polizeiseelsorger nach Demo-Auftritt

Evangelische Landeskirche in Sachsen kritisiert sächsische Corona-Verordnung

14. Jänner 2022 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Seelsorge muss für jeden Menschen zugänglich sein!" - Landesbischof Bilz: „Wenn Menschen in seelischer Not die seelsorgerliche Begleitung im Einzelfall verweigert wird, weil sie keinen Nachweis erbringen können, ist eine Grenze überschritten“


Dresden (kath.net/Pressemeldung EVLKS) Erneut sieht die sächsische Corona-Notfall-Verordnung, die ab 14. Januar 2022 gilt, Zugangsvoraussetzungen für die Inanspruchnahme von Seelsorge vor. Trotz dem die Evangelisch-lutherische Landeskirche Sachsen im Vorfeld des Erlasses der neuen Verordnung darum gebeten hatte diese Regelung zurückzunehmen, soll auch weiterhin ein 3G-Nachweis unabdingbar sein.

Daran übt die Landeskirche gegenüber dem Freistaat deutliche Kritik. „Wenn Menschen in seelischer Not die seelsorgerliche Begleitung im Einzelfall verweigert wird,  weil sie keinen Nachweis erbringen können, ist eine Grenze überschritten.“, sagt Landesbischof Tobias Bilz. „Seelsorge in Notfallsituationen geschieht ja nicht geplant, sondern ist oft das Begleiten von Menschen in einer unvorhergesehenen Not- und Krisensituation, zum Beispiel nach einem schweren Verkehrsunfall. Diese Hilfe und Unterstützung darf nicht an Bedingungen geknüpft sein.“ Hier erwarte die Kirche vom Freistaat Sachsen, dass diese Regelung umgehend zurückgenommen wird, so Bilz.

Darüber hinaus halte er nach den Erfahrungen in der Corona-Pandemie auch eine Obergrenze für die Teilnahme an Beerdigungen für nicht angemessen. Er Landesbischof Bilz macht deutlich: „Eine Beerdigung stellt den Abschied von einem lieben Menschen dar, der zu diesem Zeitpunkt geschehen muss und nicht aufgeschoben werden kann. In der Beerdigung erfahren die Angehörigen Trost und Zuspruch.“ Menschen diese Möglichkeit des Abschiednehmens und Getröstet-Werdens zu nehmen, sei seiner Überzeugung nach nicht zu rechtfertigen, so Landesbischof Bilz. Dies gelte für kirchliche und weltliche Beerdigungen gleichermaßen. Mit Impfungen und Tests, mit Abstand und Masken gäbe es genug  Möglichkeiten, das Risiko einer Ansteckung zu vermindern. „Wenn sich 1.000 Teilnehmende zu einer  Demonstration versammeln können, gibt es keinen Grund für eine 20-Personen-Grenze für Beerdigungen.“, sagt Bilz.

Im Allgemeinen unterstütze die sächsische Landeskirche die Corona-Schutzmaßnahmen und die Bemühungen des Freistaates Sachsen in der Eindämmung der Pandemie jedoch, stellt Landesbischof Bilz klar. „Mit den Schutzmaßnahmen, welche in unserer Landeskirche für die Gottesdienste gelten, stellen wir sicher, dass sich Menschen verantwortlich und geschützt in der Kirche begegnen können.“, sagt er. „Die Landeskirche erstellt die in ihrer Verantwortung stehenden Hygienekonzepte unter Berücksichtigung der staatlichen Verordnungen und gewährleistet dies auch weiterhin.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 14. Jänner 2022 
 

"Tut mir leid, lieber Sterbender /

lieber akut Suizidgefährdeter. Sie müssen erst mit dem Taxi in die nächste Stadt fahren (öffentlich ohne Test ist ja ein schweeeres Coronadelikt), müssen das Testergebnis abwarten, dürfen dann öffentlich zurückfahren und - natürlich erst nach Vorlage des Tests und Dokumentation desselben durch den Geistlichen - seine seelsorgliche Hilfe in Anspruch nehmen."
Ich hoffe, dass Politiker, die solche menschenverachtenden Gesetze verabschiedet haben, sich dafür später vor Gericht verantworten müssen...


3
 
 Chris2 14. Jänner 2022 
 

Lasst Euch nicht veräppeln!

Macht es einfach so, wie der kriminelle Clan in Berlin in der ersten Coronawelle: Man verteilt lauter 20er-Gruppen über den Friedhof, die anschließend nacheinander ans Grab kommen. Die Polizei hatte diese Farce sogar noch gelobt (Gruppengrößen, Abstände und Maskenpflicht eingehalten), während wir einen nahen Verwandten während der ersten Coronapanik zu zehnt (incl. Pastor!) still verscharrt hatten - und den Verwandten nicht einmal gesagt hatten, wann es ist, weil der Bestatter wegen ungewisser Personenbegrenzung Panik schob. Im Übrigen herrscht im Freien bekanntlich praktisch keine Ansteckungsgefahr. Also...


3
 
 bibelfreund 14. Jänner 2022 
 

Widerstand als Billigware

Man glaubt es nicht: diese Anführer der gender-Sekte (Josef Kraus) werden erst wach, als alles vorbei ist und sie merken: ihre (ehemaligen!) Mitglieder sind längst mit Kerze. Auf der Straße…. Jetzt, wo alles zu spät ist und Widerstand billigware ist, melden sich diese klerikal-Funktionäre zu Wort. Tausende sind inzw ungetröstet gestorben


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Vertuscher Ratzinger? – Was wirklich in dem Münchner Missbrauchs-Gutachten steht
  2. Black Thursday – Gott schütze Österreich!
  3. Dossier: der Papst und der Missbrauch in der Kirche
  4. Münchner Gutachen - Überwiegend männliche (!) Kinder und Jugendliche im Zeitraum 1945 bis 2019
  5. Der Versuch einer orchestrierten Hinrichtung des Papa emeritus
  6. Lügt der Papst emeritus? - Zur medialen Hetze gegen Benedikt XVI.
  7. Es war ein Versehen und nicht aus böser Absicht heraus!
  8. Mai 2022 - kath.net-Lesertreffen in Kroatien
  9. Kritik eines Experten: Bei ihrer Krisen-PR und Pressearbeit macht unsere Kirche fast alles falsch
  10. "Ich bin als Protestant auf der Seite von Benedikt!"
  11. Kardinal Müller stellt sich auf die Seite von Papst em. Benedikt XVI.
  12. Papst Benedikt und der Missbrauchs-Zeitgeist: Eine Verteidigung
  13. Martin Werlen - Der unbarmherzige Propst aus der Schweiz
  14. Kirche der Barmherzigkeit? - Kardinal von Wien feuert Polizeiseelsorger nach Demo-Auftritt
  15. Voderholzer: Missbrauch ist nicht die Kirchenkrise-Wurzel – Gewaltiger Erosionsprozess des Glaubens

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz