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„Nach dem großen Glaubensverlust wird es einen kraftvollen Aufbruch geben“

8. Dezember 2021 in Kommentar, 23 Lesermeinungen
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„Es ist an der Zeit, eine Grundsatzfrage zu stellen“ – „Eine Kirche, die nur noch NGO sein möchte und sich liebedienerisch dem Zeitgeist andienen möchte, ist keine Kirche Jesu Christi mehr.“ Gastbeitrag von Martin Lohmann


Bonn (kath.net) Es ist an der Zeit, eine Grundsatzfrage zu stellen: Was ist die Kirche? Welchen Auftrag haben die Christen? Wofür stehen sie - mehr als nur gefühlt – in Deutschland? Und: Wie wird das kirchliche Leben morgen aussehen? Zugegeben: Das ist eine schwierige Frage. Vielleicht auch eine freche. Aber eine notwendige. Doch sie muss endlich gestellt werden, und darüber ist buchstäblich dringend zu reden. Erst recht in diesen Wochen, wo ein neues Kirchenjahr begonnen hat, das – eigentlich – eine Fasten- und Bußzeit ist im Blick auf Weihnachten. Und da wird etwas gefeiert, von dem wohl auch viele Christen nichts mehr wissen wollen.

Wen interessiert schon die Menschwerdung Gottes! Wen interessiert heute noch, dass der große und allmächtige ewige Gott sich als Vater für jeden und jede – man möchte sagen – outete! Wer von den Christen glaubt noch tatsächlich, dass Jesus Christus der Gottessohn ist! Damals wie heute. Das hätte ja Konsequenzen. Vor allem für die Kirchen und deren Verkündigung, zu der – eigentlich – das Heil der Seelen und der Blick auf eine wirkliche Erlösung gehört. Mitten im Leben. Aber das ist nicht einfach in Zeiten, in denen echte Moral ersetzt zu werden scheint durch moralinsaure Ersatzmoral, wo in Fragen des Klimas, der Flüchtlinge, der Autos und des Impfens neue Todsünden beim Nachfragen und Mitdenken automatisch den „Schwerstsündern“ umgehängt werden. Unverzeihlich und unvergebbar natürlich.

Bei aller gebotenen Notwendigkeit, sich und andere zu schützen gegen vor allem ansteckende Krankheiten, gilt eben auch, was manche in einer verständlicherweise aufgeladenen und bisweilen auch immer deutlicher werdenden gesellschaftsspaltenden Situation und je nach zugelassener Informationsquelle missverstehen (können): Dieses Leben ist – zumindest aus christlicher Sicht, wo es auch um den Gesundheitsschutz der Seele gehen muss und es keine Exklusivität geben darf, weil Leib und Seele eine Einheit bilden und beide zu schützen sind – mehr als Impfung und Gesundheitsschutz ausschließlich des Körpers. Gewiss, das gehört definitiv auch dazu, so wie es nur konsequent und logisch ist, aus der allen Menschen angebotenen Gotteskindschaft einen unbedingten Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Hilfe abzuleiten und sich als Christ konkret für den Schutz des Lebens und sein Recht darauf einzusetzen. Immer und überall.

Aber es drängt sich mehr und mehr der Eindruck auf, als wollten sich die Kirchen vor allem den irdischen Sehnsüchten politischer Ideologien anpassen. Man will gefallen: in der Klimapolitik, in der Flüchtlingspolitik, in der Impfpolitik. Viele wollen einfach nur modern sein, obwohl das beileibe keine christliche Tugend an sich ist. Sich der Wahrheit zu verpflichten und sie zu verkünden, ist vielmehr immer aktuell. Aber modern? Doch Widerstand gegen eine reine immanente Weltsicht scheint aus der eigenen Auftragsverpflichtung vielerorts gestrichen zu sein. Ist das nur Anpassung aus Feigheit? Oder schon selbstvollzogene Gleichschaltung? Und wenn ja, woher speist sich diese Selbstaufgabe in Zeiten von kultivierter Angst und der darauf folgenden Freiheitsvernichtung?

Könnte es sein, dass wir in Zeiten des eklatanten Glaubensverlustes leben? Von vielen Verantwortlichen in der Kirche hört man viel Nachgeplappertes, aber wenig Substantielles. Der sogenannte Synodale Weg ist ein augen- und ohrenfälliges Zeichen dafür, dass nicht mehr gewusst wird oder werden soll, worum es bei der christlichen Botschaft im Kern wirklich geht. Die dort brav verfolgte Matrix ist vor allem von Anpassung und Selbstzerstörung geprägt. Man will auch so sein wie die profane Welt – bis hin zum Verständnis einer gelebten Sexualität, die nichts mehr mit der „Theologie des Leibes“ (Johannes Paul II.) zu tun hat, und die die Wirklichkeit der Erschaffung des Menschen als Mann und (!) Frau ausblendet. Aus Bischofsmund hört man gar, man könne diese Ansprüche von Respekt und Ordnung dem heutigen Menschen nicht mehr zumuten. Wirklich?

Da manche Themen aus dem Verkündigungskatalog regelrecht gestrichen – oder zumindest vergessen – geworden zu sein scheinen, ist es Zeit für Fragen. Für viele Fragen. Auch wenn es seltsam erscheinen mag: Sie sind notwendig und helfen – allein schon durch das durchaus unbequeme Stellen dieser Fragen – möglicherweise zur Wachsamkeit und vielleicht auch zum nachdenkenden Erkennen. Wo wird beispielsweise noch über Beichte gepredigt? Wo wird dieses so in Geist und Seele heilsam wirkende Sakrament der Versöhnung – immerhin mit dem liebenden und heilenden Gott selbst! – in den Horizont des Trostes und der nicht nur seelischen Gesundung gestellt? Und: Wo wird wirklich noch das Sakrament der real gegenwärtigen Gottesnähe in der Allerheiligsten Eucharistie gezeigt, angebetet und ehrfurchtsvoll gelebt? By the way: Ehrfurcht ist das Gegenteil von Angst und Panik.

Kein Wunder also, dass immer mehr dieser Kirchenwirklichkeit des verweigerten Profils und Anspruchs den Rücken kehren. In Deutschland und in Europa. Wen kümmert es schon, dass in anderen Regionen der Welt die Kirche wächst! Wo bleibt erkennbar das unterscheidend Andere, das notwendige Mehr? Wo bleiben die mutigen Stimmen, die aus dem Einheitsbrei heutiger Mentalnebel herausleuchten und den Weg bahnen zum wirklichen Licht? Warum hört man nichts aus der Kirche über die mit der Menschwerdung Gottes angebotene Vollerlösung jedes einzelnen, indem man sich an die Frohe Botschaft – die eben mehr ist als Soziales und „nur“ körperliche Gesundheit, die sehr wichtig ist und zur Sehnsucht gehört – hält, ihr nacheifert? Warum hört man so wenig gegen das Schleifen des Lebensrechts und des Lebensschutzes aus der Kirche? Wo sind die Warnungen vor einem sogenannten Transhumanismus, der alles andere als etwas Humanes ist? Warum haben so viele Geistliche regelrecht Angst vor Gottesdiensten? Warum fürchten sie so sehr die Anbetung Gottes im Sakrament des Altares? Warum sind ihnen – gewiss, es ist nicht kommod, so zu fragen – Masken wichtiger als die sakramentale Begegnung mit dem real existierenden Gott?

Sicher: Deutschland ist immer etwas Spezielles. Wohl inzwischen auch die Kirche in Deutschland, die sich längst selbst degradiert hat zur „deutschen Kirche“. Man könnte den Verdacht haben, dass es für all das einen – sicher nicht den einzigen – entscheidenden Grund gibt: Geld. Nirgendwo sonst sind die Kirchen mit ihren garantierten jährlichen Milliardeneinnahmen so sehr gepampert wie in Deutschland. Aber der pekuniären Potenz steht eine geistige und spirituelle Impotenz entgegen. Es ist sicher richtig, dass mit viel Geld viel Gutes gemacht wird. Aber eben nicht nur! Siehe – neben dem Synproz – Katholiken- und Kirchentage, auf denen man vor allem fast schon untertänigst den Politikern huldigt und ihnen eine Propagandabühne bietet. Das pekuniäre Vermögen ist keine Einladung, etwa als Bischof vor allem die Rolle des Vorstandsvorsitzenden eines großen Immobilienkonzerns oder eines potenten Wirtschaftsunternehmens zu spielen.

Sie sind – wie alle, die dazu berufen sind – in erster Linie Seelsorger. Vielleicht wird man sehr bald einmal ernsthaft darüber zu reden haben, ob das deutsche System der Kirchensteuer dauerhaft segensreich ist, oder ob nicht die Zeit gekommen ist, Freiheit für den Glauben zu ermöglichen durch Abschaffung dieser nach wie vor selbstverständlichen Realität und Neigung zur Abhängigkeit von Staat und Politik. Und dabei ist noch nichts über die Tatsache ausgesagt, ob und inwieweit die Kirche und die kirchlichen Gemeinschaften angesichts eines unübersehbaren Verdunstens des Glaubens bis in hohe und finanziell sorgenfreie Kirchenkreise hinein kleiner werden könnte oder gar sollte, um ein glaubwürdiges Zeichen des Widerspruchs mitten in einer kalten und technisierten Welt mit verweigerter Humanität sein zu können. Es ist höchste Zeit zur Besinnung – und zum angstfreien Glaubenszeugnis, der eine liebevolle Mission ermöglicht. Liebevoll auch, weil glaubwürdig und echt. Die Botschaft, die an Weihnachten begann, sich so klar zu zeigen, ist nämlich weder modern noch altmodisch oder überholt. Sie ist im Tiefsten vor allem eins: wahr.

Andererseits muss man verstehen, dass in Zeiten der Ängstlichkeit und der Verwirrung überall Potentiale der Angst geweckt werden. Doch das ist, man mag es mögen oder nicht, wie gesagt keineswegs die erste aller Christenbegabungen. Viele trauen sich ja gar nicht mehr, das Wort „Mission“ in den Mund zu nehmen. Dabei sind – objektiv gesehen – die Herausforderungen und die Chancen diesbezüglich größer denn je. Doch werden sie genutzt? Werden sie überhaupt erkannt?

All das lässt die keineswegs gewagte Vermutung zu, dass sich das kirchliche Leben konkret in den kommenden Jahren, in denen eine antikirchliche Politik der menschenverachtenden Ideologie das Ihrige tun wird, den Stachel des Widerstands gegen die Vernichtung des unbedingten Lebensrechtes und der unantastbaren Würde eines jeden Menschen mit Freiheit und Verantwortung zu schleifen, sich im öffentlichen Leben zurückziehen wird. Manche sprechen gar von Untergrundchristentum. Muss das so sein? Wohl kaum.

Krisenzeiten mit starkem Glaubensverlust gab es schon viele in der Kirchengeschichte. Das Versagen, die Feigheit und die Anpassungssucht, jene verlockende Verführung, sich dem jeweiligen Zeitgeist um vermeintlicher Anerkennung willen zu ergeben, ebenfalls. Schön oder bequem war dies bei Licht betrachtet niemals. Aber es gab immer wieder – nach dem Vernebeln und Verdunsten von Wahrheitserkenntnis und Mut – den Aufbruch, das Neuentdecken dessen, worauf es letztlich ankommt und was wirklich Freiheit zum Leben ermöglicht. Nach der Angst meldete sich stets wieder die Tapferkeit, gepaart mit Klugheit und Glaubensstärke.

Wann eine solche Phase der Wiederauferstehung kommen wird, kann heute niemand genau sagen. Doch es wird diesmal wohl vor allem die Zeit der Laien sein, die sich frei und unbeirrt auf Christus ausrichten werden und die Treue zum lebendigen und konkreten liebenden Gott nicht nur einfordern, sondern buchstäblich mit Leben füllen werden. Einladend. Klar. Unbeirrt. Frei von den Lasten und Versuchungen eines Amtes. Nicht als Funktionäre von Komitees, Vereinen oder Verbänden. Aber als Träger des wahren Lichts, der Freiheit und des Respekts. Ja, es könnte so kommen.

Es wird immer mehr ganz konkrete Entscheidungssituationen geben. Im Kleinen wie im Großen. Denn eine Kirche, die nicht mehr Kirche zu sein sich traut, die also sich wegduckt, wenn der Wind kälter wird, und die den Mut zur Verkündigung der immer gültigen Wahrheit sich nicht mehr zutraut – eine solche Kirche braucht niemand. Eine Kirche, die nur noch NGO sein möchte und sich liebedienerisch dem Zeitgeist andienen möchte, ist keine Kirche Jesu Christi mehr. Die Kirche von morgen wird mutig, klein und klar sein müssen. Oder sie wird nicht sein. Aber auch in Deutschland brauchen Freiheit, Würde, Lebensrecht und Zukunft die Kirche – mit Christen, die im ganz persönlichen Leben vor Ort Zeugen der Wahrheit sind.

kath.net-Buchtipp:

Wahrheit - Die DNA der Kirche
Von Lohmann Martin; Müller Gerhard Kardinal
Hardcover, 344 Seiten;
2020 fe-Medienverlag
ISBN 978-3-86357-277-8
Preis Österreich: 20.40 EUR


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Lesermeinungen

 nomine 9. Dezember 2021 
 

Korrektur

... von denen auch die Schöpfung ...


1
 
 nomine 9. Dezember 2021 
 

@Paddel

Das Leise, das Verborgene,
das sind die Kräfte, die uns tragen,
von den auch die Schöpfung
in ihrem tiefsten Sein gehalten ist.


2
 
 Paddel 9. Dezember 2021 

Keim

Das Böse kommt oft laut und polternd daher und jagt einem Angst ein.

Die Liebe jedoch, die keimt unscheinbar und leise in der dunklen Erde. Wächst, bricht hervor und entfaltet sich oft still und leise aber gewaltig, verwurzelt und segensreich.


4
 
 winthir 9. Dezember 2021 

nein, bibelfreund.

ich bin nicht "der Herr mit den roten Daumen".

und - ob das jetzt "winthir-Unsinn" sei -oder nicht:

ich freue mich, dass ich hier schreiben darf (und sag mal zwischendurch einfach mal: danke! vor allem an die Redaktion von kathnet, übrigens).

so.

eine fröhliche und gesegnete Advents-Zeit wünscht

uns, Euch und Allen -

winthir:-)


2
 
 SalvatoreMio 8. Dezember 2021 
 

Jesus Christus ist der Herr , das A + O

@nomine: ich bin Ihnen äußerst dankbar für Ihren Hinweis auf Christus, der nicht vergleichbar ist mit "Religionsstiftern", da ER der Herr selbst ist.


3
 
 bibelfreund 8. Dezember 2021 
 

Warum läßt kath.net zu….

…. dass dieser @winthir-Unsinn veröffentlicht wird. Oder ist das der Herr mit den roten Daumen?


2
 
 norsk skogkatt 8. Dezember 2021 
 

@winthir @marktl

Sie sprechen ein sehr wichtiges Thema, die Mission an. Auch ich würde hier lieber über Fragen diskutieren, wie man z.B. anderen unseren Glauben nahe bringt ohne dabei zu nerven. Leider geht es praktisch nur noch ums Impfen oder nicht. Das nervt mich so, dass ich kaum noch hier reinschaue. Impfen oder nicht ist für mich keine Frage unseres Glaubens.


8
 
 gebsy 8. Dezember 2021 

Ohne SYNODALEN WEG

wäre vermutlich kein NEUER ANFANG entstanden

neueranfang.online/


0
 
 winthir 8. Dezember 2021 

von "Metánoia" schrieb nomine.

(vorab: das mit der "etwas lockeren Art" hat mich gefreut) :-) ja, gut erkannt :-)

aber nun zu "Metánoia" (was Martin Luther in seiner Bibelübersetzung wohl etwas sehr unscharf mit "tuet Buße" beschrieb.

ich meine:

bevor ich "umkehren" (besser wohl: neue Richtung für mich finden kann, wohin ich überhaupt gehen will, muß ich wohl erstmal vorher zwei Schritte machen.

1) Mal Rückschau halten. Wo komme ich eigentlich her? was war mein Weg bisher? Welche "Packerl" schleppe ich immer noch mit mir rum?" (kann wehtun. weiß ich).

2) Wo bin ich eigentlich hier? (ganz ohne GPS). "Augen auf" reicht.

und dann (erst dann!) kann ich losgehen. Weil: dann stimmt die Richtung.

winthir.


2
 
 greti 8. Dezember 2021 
 

Bischofsgehälter

kath. net ist mit Sicherheit nicht die Institution, die an der derzeitigen Zahl rütteln könnte.

Ich bin mir auch sicher, daß Martin Lohmann deswegen diesen Artikel - oder das Buch - geschrieben hat.

Ich wundere mich, wie man hier von einem wichtigen Thema - ratzfatz zu Zahlen und speziell auf Gehälter - und das immer wieder! - kommt.

Ich empfehle: k-tv - Neuzelle - Dienstag - Predigt P. Isaak Maria.

Ich gehe jetzt Rosenkranzbeten!


2
 
 stephanus2 8. Dezember 2021 
 

Die Marianische Priesterbewegung..

..ist der Aufbruch an sich.


3
 
 nomine 8. Dezember 2021 
 

@winthir

Jesus Christus wird (im Unterschied zu anderen Religionsstiftern) im Christentum nicht als ein 'Religionsgründer' bezeichnet. Jesus Christus ist der von Gott gesandte Messias, Heiland u.Erlöser. Bei Ihrer etwas "lockeren Art"(ich meine das absolut nicht böse) hat das vielleicht keine Bedeutung für Sie.Aber ich wollte darauf hingewiesen haben, weil es schon einen großen Unterschied macht.
Dass wir verlernt haben,missionarisch zu sein,im Sinne von 'mit dem eigenen Leben predigen', das ist sicher.Dazu braucht es halt immer auch zuvor die eigene Umkehr. Umkehr (griech. Metánoia) bedeutet ein 'Umdenken'.Und das ist oft nicht leicht,wenn man an manche festgefahrenen Überzeugungen denkt,mit denen wir vermutl. alle leben. Gerade in der aktuellen Situation könnte man vielleicht umkehren,was die unglaubliche Polemik in der ganzen COVID-Frage anbelangt.Mit dem Leben missionieren hieße, den Frieden nicht zu gefährden, Spaltung vermeiden im Sinne Jesu - und wie ich meine,auch seiner Mutter Maria.


3
 
 Montfort 8. Dezember 2021 

JA! Der Aufbruch hat begonnen: Rosenkranzgebet in der ÖFFENTLICHKEIT

??? Rosenkranzgebet in der ÖFFENTLICHKEIT jeden Mittwoch, beginnend am 8. Dezember 2021, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis der Gottesmutter! ?❤️

Hier sind alle aktuellen Links (Stand 7.12.2021) zu der weltweiten Rosenkranzbewegung, die mit der "Initiative Österreich betet" begonnen hat, zum Nach- und Vorausschauen!

Österreich:
Telegrammgruppe: https://t.me/oesterreichbetet
Website: http://www.österreich-betet.at
E-Mail: [email protected]österreich-betet.at
Übersicht auf Google Maps: www.österreich-betet.at/map/

Deutschland: https://t.me/deutschlandbetet

Schweiz: https://t.me/dieschweizbetet

Italien: https://t.me/italiaprega

USA: https://t.me/usa_prays_rosary

Uganda:
https://t.me/uganda_prays_rosary

Bitte teilt es, ladet Eure Freunde ein, fügt sie oben zu dieser Gruppe hinzu und beginnt ein öffentliches Rosenkranzgebet auf den Straßen und Plätzen Eures Dorfes, Eurer Stadt, Eures Landes am 8. Dezember 2021!

Beginnt einfach und ladet ein, dann schließen sich andere an!

t.me/oesterreichbetet


4
 
 Marktl 8. Dezember 2021 
 

@winthir

"Allerdings haben wir wohl im Lauf der Jahrhunderte etwas verlernt, was "Mission" heißt:
Vorbild sein, mit unserem gelebten Leben (wie es uns unser Religionsgründer vor-gelebt hat, damals)."
Gut, dass Sie das hier einmal sagen. Ich würde auch lieber über solche Fragen diskutieren, als ständig über das Für oder (meist) Gegen die Covid-19-Impfung, zumal das hier ein katholisches und kein medizinisches Forum ist.


3
 
 Hope F. 8. Dezember 2021 
 

Seelenheil

Sehr geehrter Herr Lohmann,

Sie sprechen mir aus der Seele. Das Seelenheil scheint der kath. Kirche in Deutschland nicht wichtig zu sein. Es kommt m. E. viel zu kurz. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie hätte man sonst zu Bittprozessionen aufgerufen wie man es bei der Pest getan hat. Man hat "verlernt" sich an Gott zu wenden und ruft stattdessen zur Impfung auf. Das Gottvertrauen scheint immer mehr zu schwinden.


9
 
 Mehlwurm 8. Dezember 2021 

@winthir

Ohne Geld ist es tatsächlich schwierig. Ich ernähre mich auch nicht nur von Gierschblättern, Brennesselsamen und Schlangenwurz-Wurzeln.
Es muss aber alles im rechten Verhältnis stehen. Auch ein Bischof soll sich ernähren können. Auf jeden Fall. Aber er als einzelne Person, der keine Familie ernähren muss, braucht nicht ein Gehalt eines hochrangigen Beamten im Höheren Dienst.
Das könnte ein falscher Anreiz sein, der die falschen Leute in diese Position lockt, die dann auch Entscheidungen so treffen, dass sie diesen Posten behalten, anstatt Entscheidungen zu treffen, die den Gläubigen dienen.
Es steht auch im Widerspruch zur Person Jesu. Die Kirche ist auf Jesus Christus gegründet. Bei der Kirche in Deutschland stellt sich in mancher Beziehung doch die Frage, was das Reden, das Verhalten, der Verwaltungsapparat, der Umgang mit Geld mit Jesus zu tun hat. Ist er noch im Mittelpunkt oder der Eckstein, oder hat sich da was anderes verselbständigt?


8
 
 Robensl 8. Dezember 2021 
 

ja, Aufbruch -"Great Reset"- öffentliche Rosenkranzgebete

Die "Welle" öffentlicher Rosenkranzgebete ist ein sehr aufbauender Aufbruch, weitgehend von unten und ohne die Strukturen der "Amtskirche".

Wir feiern heute den Aufbruch, der in der unbefleckten Empfängnis Mariens, der Neuen Eva schon seinen Anfang nahm. Great Reset, der (gute) fing schon vor 2000 Jahren an. Es liegt an uns, die Frohe Botschaft zu leben und zu verkünden, dem Bösen den Raum zu nehmen. Die Zeiten sind nun doch günstig wie schon lange nicht mehr.
Z.B. ein Katholik wie Alexander Tschuggel redet auf einer Demo vor einem bunten Publikum, auch von Gott und die Leute jubeln! Das find ich erstaunlich.
Kämpfen wir, vor allem mit der Waffe des Rosenkranzes, mit der, die der Schlange den Kopf zertritt!


5
 
 winthir 8. Dezember 2021 

Abhängigkeit vom Geld? fragte/sagte Xaverflo

nun, ich persönlich bin auch vom Geld abhängig.

Meine Frühstücks-Brötchen kann ich mir leisten, Kaffee (wichtig!) auch.

meinem Erzbischof (Reinhard Card. Marx) gönne ich sein Geld.

auf der Straße betteln muß ich nicht (wobei - falls ich Bargeld dabei habe, kriegt jeder, der mich anbettelt, 'nen Euro (früher hieß das: "hasse ma ne Mark?". oder wenigstens eine Zigarette).

- oder auch: „Kann er einem Bruder nichts geben, gebe er ihm wenigstens ein gutes Wort.“ (Aus der Regel des Hl. Benedikt).

einen guten Tag,
und ein fröhliches Lächeln

schenke ich Euch Allen.


p.s. Ob das jetzt ein "gutes Wort" war?

nuja - ich versuch's halt :-)


3
 
 Karlmaria 8. Dezember 2021 

Die kleinen Propheten

So werden auch die letzten Bücher des Alten Testament genannt. Der vorletzte ist Sacharia. Daraus werde ich am Ende noch was zitieren was eine Lieblingsstelle von mir ist und wo es um den kommenden großen Aufbruch im Glauben geht. Das ist ja jetzt schon ein bisschen her. Das zeigt auch ganz deutlich dass wir nie wissen können wann das alles kommt. Was noch kommen muss wissen wir ja ziemlich genau. Aber eben nie den Zeitpunkt. Aber wegen dem Zeitpunkt ist es eben so dass wir jetzt in der kleinen Bußzeit vor Weihnachten sind. Und da finde ich es ganz besonders unangebracht über die Mängel der anderen zu schreiben. Wie Maria deren Fest wir heute feiern sollen wir nicht daran denken was die anderen für uns tun können sondern wie wir den anderen dienen können
Sach8,23So spricht der HERR Zebaoth: Zu der Zeit werden zehn Männer aus allen Sprachen der Heiden einen jüdischen Mann beim Zipfel seines Gewandes ergreifen und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir hören, dass Gott mit euch ist.


0
 
 winthir 8. Dezember 2021 

ich sehe das sehr gelassen.

Seit es nicht mehr "Pflicht" ist, Christ zu sein, werden wir halt weniger.

Allerdings haben wir wohl im Lauf der Jahrhunderte etwas verlernt, was "Mission" heißt:

Vorbild sein, mit unserem gelebten Leben (wie es uns unser Religionsgründer vor-gelebt hat, damals).

Ist zwar schon ca. 2000 Jahre her, für mich aber immer noch aktuell -:)


5
 
 SalvatoreMio 8. Dezember 2021 
 

Die Stunde der Laien war immer wichtig und wird noch wichtiger!

Allerbesten Dank, Herr Lohmann! Sie beschreiben unsere Situation sehr klar. Wir müssen den Herrn anflehen, uns Herz und Augen zu öffnen, damit wir wieder an unserer Heiligung arbeiten. Ein Beispiel, 3 Tage alt! Ich rief abends bei Ebay an und suchte Hilfe. Ein Herr mit fremdländischer Akzent, hatte mein Anliegen gar nicht begriffen, während ich über die ständig neuen online-Anforderungen klagte. Dann seine Antwort: "Wir haben ja Zeit. Jetzt ist Advent, doch es kommt noch ein Zweiter Advent! (meinerseits eine Denkpause!) Dann ICH: "Was meinen Sie? Glauben Sie etwa an Gott und an Christi Wiederkehr?" ER: "Ja, genau das!" ICH:"Es gibt tatsächlich noch Leute, die an Christus glauben? Ihre Worte machen mich glücklich!" ER:"Und Ihre mich auch!" ICH:"Mögen Sie Ihren Vornamen nennen - ich bete dann auch für Sie!?" Er: "Oh, gerne! Ich heiße ... Und herzlichen Dank im Voraus".


9
 
 Xaverflo 8. Dezember 2021 
 

Maßgebliche Geistliche, hauptsächlich Bischöfe, sind durch ihre Abhängigkeit vom Geld längst zu "Repeatern" der Politik geworden (ein Repeater ist ein technisches Gerät, das Signale empfängt und aufbereitet weiterleitet). Fast das gleiche Gedudel wie im Fernsehen, nur wegen der Zielgruppe sprachlich angepasst im Kirchensermon.

Ich bin froh, dass ich in einer Gemeinde mit Priestern bin, die jetzt in Zeiten von Corona nichts anderes predigen als vorher. Es gibt noch Ausnahmen.


11
 
 ThomasR 8. Dezember 2021 
 

es gibt bereits Aufbruch

an allen Zelebrationsorten der alten Messe
aber auch in neuen Gemeinschaften wie Communaute St Martin oder erneuerten alten Gemeinschaften wie Heiligkreuz
Priesterseminar der Petrusbruederschaft, Priesterseminar der Communaute St Martin , Kloster in Heiligkreuz sind überfüllt und müßten dringendst erweitert werden


8
 

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