Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  2. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  3. Schlechtes Benehmen einiger Jugendlicher bei Kölner Messdiener-Wallfahrt nach Rom
  4. Diözese Amsterdam: 60 Prozent der Kirchen müssen in den nächsten fünf Jahren geschlossen werden
  5. Katholische Pastoralreferentin kann Papstaussagen über Abtreibung ‚nicht akzeptieren’
  6. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  7. Kardinal Koch und Bischof Bätzing führen vertrauliches Gespräch in Rom
  8. Köln: Öffentlicher Muezzinruf offenbar kurz vor dem Start
  9. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  10. Prof. Werner Münch, Ministerpräsident a.D.: „Es reicht jetzt, Bischof Bätzing!“
  11. Pariser Kirche vibriert vor Leben: Messen und Beichten in Hülle und Fülle, Priesterpräsenz, Beter
  12. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“
  13. „Wir wollten den Jom-Kippur-Tag würdigen, aber bebilderten mit Foto des Felsendoms in Jerusalem“
  14. Kardinal Eijk: Flämische Bischöfe sollen Segnung für Homosexuelle zurückziehen
  15. Italienischer Priester verstößt ständig öffentlich gegen kirchliche Lehre: Nun suspendiert

Es ist nicht die Aufgabe des Staates, jedermanns Krankheitsrisiko auszuschließen

2. November 2021 in Deutschland, 27 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Deutscher Philosoph Richard David Precht kritisiert Corona-Maßnahmen der deutschen Politik und den öffentlichen Impfdruck


Berlin (kath.net)

Der deutsche Philosoph Richard David Precht hat die Corona-Maßnahmen der deutschen Politik scharf kritisiert. In der aktuellen Folge des Podcasts „LANZ & PRECHT“ hat er sich klar gegen einen öffentlichen Impf-Druck gestellt und die aktuellen Corona-Maßnahmen kritisiert. Dies berichtet die "BILD"-Zeitung. "Es ist nicht die Aufgabe des Staates, jedermanns Krankheitsrisiko auszuschließen", betont Precht. Der Philosoph zeigte sich bestürzt darüber, welcher öffentlicher Impfdruck hier beispielsweise auf den deutschen Fußballspieler Kimmich aufgebaut wurde, weil dieser nicht gegen Corona geimpft ist. Precht selber habe zu Beginn der Pandemie durchaus staatliche Maßnahmen verteidigt, um vulnerable Gruppen zu schützen. Inzwischen gab es aber für alle Deutsche ein Impfangebot, daher habe sich die Argumentation geändert. "Es geht nicht mehr darum, dass jeder Deutsche geimpft ist und das Coronavirus im nächsten Jahr aus der Welt ist." Precht betonte, dass die Entscheidung, sich gegen Corona impfen zu lassen, jeder frei und selbst treffen können müsse, ohne dass da ein gesellschaftlicher Druck aufgebaut werde. Es sei nicht Aufgabe des Staates, jedermanns Krankheitsrisiko nach allen Regeln der Form auszuschließen.

Precht erinnerte daran, dass vor vier Jahren in Deutschland 25.000 Menschen an der Grippe verstorben seien, womöglich gab es hier sogar mehr Tote als bei Covid. Das Problem sei jetzt, dass man bei Covid mit den Maßnahmen angefangen habe. "Und wenn man einmal damit anfängt, dann will man die Küche auch richtig gründlich durchfegen und da will man alle Eventualitäten ausschließen." Für den Philosphen bestehe die Gefahr, dass plötzlich das, was man tut, gar nicht mehr verfassungsrechtlich in dem Ausmaß gedeckt sei. Precht fordert daher, dass der Staat die Corona-Maßnahmen deutlich stärker zurückzufahren müsse.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Parkchemiker 8. November 2021 
 

Eigenverantwortung des Bürgers

was man bei der Hongkong-Grippe (1968-70) zuwenig gemacht hat, macht man bei Corona zuviel. Bei der Hongkong-Grippe (50000 Tote)gab es nicht mal Maskenpflicht. Man macht heute Druck auf Impf-Unwillige, damit diese sich impfen lassen. Was kommt als nächstes? Der Zeigefinger auf Übergewichtige, auf Raucher, auf Biertrinker, auf SUV-Fahrer, auf Fleischesser? Dass diese sich gefälligst irgendeiner Norm entsprechend verhalten...

www.90j.de


0
 
 Remorse 5. November 2021 

Chris2

Zudem werden noch Corona Kranke aus anderen Ländern ( z.B. Rumänien ) hier eingeflogen, um sie trotz angeblichen Intensivbettenmangel, zu behandeln.
Gleichzeitig kann man so den Bürgern von steigenden Coronaerkrankten berichten...;-)


0
 
 lesa 3. November 2021 

Gott wird eure Stärke und Zuflucht sein (Maria)

@Mariat für ihre Replik! Wir haben es hier mit einer jener UNSTRUKTUREN (Ausdruck v. Kard. Sarah) zu tun, die durch Verdunkelung verursacht sind und diese vergrößern. Aber Ihrem Gottvertrauen kann man sich nur dankbar anschließen. "Gott lädt uns ein, zu vertrauen, Geduld zu haben und langsam der Zerstörung entgegenzuwirken, was einen langen, trockenen Kampf erfordert." (Kardinal Sarah)

"Liebe Kinder! In dieser Zeit rufe ich euch auf, dass ihr zu Gott und zum Gebet zurückkehrt. Ruft alle Heiligen um Hilfe an, damit sie euch Vorbild und Hilfe seien. Satan ist stark und kämpft darum, so viele Herzen wie möglich zu sich zu ziehen. Er will Krieg und Hass. Deshalb bin ich so lange bei euch, um euch auf den Weg des Heils zu führen, zu Dem, Der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Meine lieben Kinder, kehrt zurück zur Liebe zu Gott, und Er wird eure Stärke und Zuflucht sein. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.(Botschaft der Mutter Gottes, Medjugorje, 25. 10. 2020)


4
 
 Mariat 3. November 2021 

@lesa - leider ist es so, die Verantwortlichen verdrehen die WAHRHEIT!

Täusche ich mich, oder bekam dieser Impfstoff denn nicht eine NOTZULASSUNG?
Und nun scheint es, als ob aus Nächstenliebe - um Leben zu retten - Zwang ausgeübt wird.
Und.... die Ungeimpften sind die Verursacher für die Verbreitung dieses Covidvirus.

Wenn die Wahrheit zur Lüge gemacht wird - sind wir in der Endzeit.

Durchhalten, beten, vertrauen! Gott weis um alles. ER wird zur rechten Zeit eingreifen - darauf vertraue ich.
Gottes reichen Segen
Mariat


6
 
 lesa 3. November 2021 

Es scheint dass der Staat nicht alle vor frühem Tod schützt. Hier einige Fakten:

Bei solch "intensiven Bestrebung, Erkrankungen auszuschließen" verwundert doch, dass Nebenwirkungen der Impfungen kein einziges Mal erwähnt werden und die gehäuften Todesfälle von Menschen mittleren Alters keinerlei Aufmerksamkiet finden.

Aus den Todesanzeigen der letzten Tage:
Jahrgang 1944 plötzlich und unerwartet an Herzversagen gesotrben.
Jahrgang 1963 völlig unerwartet un viel zu früh durch einen Herzinfart verstorben.
Heute sind es gleich drei:
Jahrgang 1963: unfass für uns alle ganz unerwartet aus unserer Mitte genommen ...
Jahrgang 1968 nach kurzer schwerer Krankheit entschlafen
Jahrgang 1967: ganz unerwartet und allzu früh von Gott in den ewigen Frieden geholt.
RIP! Sie sind nun in Sicherheit vor dieser "Gesundheitsdiktatur".


6
 
 Woodstock 3. November 2021 
 

@si enim fallor, sum

Auch ich kenne etliche, die sich haben impfen lassen um andere nicht zu gefährden. Mein Respekt!
Doch was für ein Betrug, dem sie da aufsitzen: Schließlich können auch Geimpfte nachweislich (und inzwischen Jedermann bekannt) andere anstecken. Somit kann ein Geimpfter, der sein Gegenüber geschützt wähnt, diesen u.U. erst recht anstecken. Und stellt mithin eine noch größere Gefahr dar als ein Ungeimpfter, der dem gefährdeten Gegenüber mit besonderer Vorsicht begegnet.


9
 
 AngelView 3. November 2021 
 

@ si enim fallor, sum

Mal abgesehen von den Ausführung zu C19 - das ist abgehandelt durch die anderen Stellungnahmen, hinkt ihr Beispiel mit dem F1-Fahrer.

Der F1-Fahrer wird erst dann bestraft, wenn er die Geschwindigkeitsbegrenzung übertritt und dann abgestuft nach Übertretung.
Bei den Coronamaßnahmen werden bestimmte Gruppen (haupts. Ungeimpfte) schon dafür bestraft, daß sie sich überhaupt ein Auto kaufen könnten. Die haben noch kein Auto, sind noch nicht losgefahren, haben also keinen anderen gefährdet und bekommen schon die Höchststrafe ("Apartheit") auferlegt.

Wir können einführen, daß die Ansteckung eines anderen Menschen mit einer Krankheit - dann aber egal mit was - und die Verbreitung allergener Stoffe (Äpfel, Erdnüsse, etc.) als Körperverletzung eingestuft wird,der Angesteckte oder Allergengeschockte den Schädiger vor Gericht bringen kann.
Das wäre die Konsequenz Ihrer Ansicht. Wollen Sie das wirklich? Vielleicht haben Sie ja einen Apfelbaum im Garten, damit sind Sie ...


6
 
 hape 3. November 2021 

@si enim fallor, sum: Unfug 2

"… weil sie Angst vor den Nebenwirkungen der Impfstoffe haben."

Als Katholik kenne ich nur eine Angst. Die Angst, nicht in den Himmel zu kommen. Aber die Kirche bietet mir, Gott sei Dank, Mittel und Wege der Heilung und Heiligung.

Was die Impfung gegen das Sars-Cov-2-Virus angeht, so habe ich keine Angst vor den Nebenwirkungen, sondern Zweifel am Sinn der Massenimpfung und an der Wirksamkeit der Impfstoffe, die auf einer nüchternen Nutzen-Risiko-Abwägung beruhen. Nachdem ich mich informiert habe, halte ich es in meinem Fall für ein Gebot der Klugheit, auf diese Impfstoffe zu verzichten. Dabei bemühe ich mich, nach dem Ordo Amoris des Hl. Augustinus zu handeln. Insbesondere gegenüber meiner Familie empfinde ich es als Verpflichtung, auf meine Gesundheit zu achten. Meine Familie ist in besonderer Weise noch eine Zeit lang auf mich angewiesen. Ansonsten bin ich übrigens gegen alles mögliche geimpft. Wohl wissend, dass auch jede andere Impfung teils schwere Nebenwirkungen haben kann.


8
 
 Lämmchen 3. November 2021 
 

@ si enim fallor, sum

Unfug: die Mehrheit lässt sich impfen wegen der Repressalien, einige behaupten zwar, sie würden es wegen der anderen tun (wovon die wenigsten ehrlich sein dürften und das nur ein Vorwand ist), und noch ein paar haben tatsächlich so eine massive Angst vor einer Erkrankung (selbst unter Genesenen).

In meinem nicht kleinen Umfeld sind mehr als 80 % wegen der Repressalien zur Spritze marschiert (berufliche Fortbildung nicht ohne möglich, Fitnessstudio, Vereinssport, Arbeit, Essen und Kino gehen etc....)


11
 
 si enim fallor, sum 2. November 2021 
 

Werte Girsberg74 : Teil II

Übrigens dachte ich, dass diejenigen, die Angst haben, diejenigen sind, die sich nicht impfen lassen (weil sie Angst vor den Nebenwirkungen der Impfstoffe haben).

Tatsächlich lassen sich in Deutschland viele Menschen impfen, nicht aus Angst, selbst krank zu werden, sondern um andere nicht zu gefährden. Viele Menschen zwischen 16 und 40-50 Jahren, die häufigen Kontakt mit ihren Eltern und Großeltern haben, lassen sich impfen, um ihr Leben nicht zu gefährden. Das Gleiche gilt für viele Beschäftigte im Gesundheitswesen und ihre Patienten.

Und wenn die Impfgegner nicht aus Angst handeln, dann handeln sie aus Koketterie (z.B. um sich als mutige Anarchokapitalisten zu fühlen, oder mit martialischen physischen und psychischen Stärke zu prahlen).


0
 
 Herbstlicht 2. November 2021 
 

@girsberg74 - ganz Ihrer Meinung!

Viele Menschen haben unterschwellig Angst, ohne sich dessen unbedingt bewusst zu sein.
Die absichtlich gesteuerte Panikmache bringt dann die bisher verborgene Angst zum Vorschein und heftet sich natürlich an Corona.
Die davon Betroffenen leiden und geben den Ungeimpften die Schuld.
Im Grunde geben sie zu verstehen:
"Ihr müsst euch alle, alle impfen lassen, damit ich nicht mehr solche Angst haben muss."

Oder wenn z.B. jemand jahrelang unter einem quälenden Waschzwang litt und ihn aus eigener Kraft oder durch psychologische Hilfe in den Griff bekam - jetzt wird oder kann sich dieser Zwang wieder aufs neue entwickeln und sich vielleicht schlimmer auswirken als je zuvor.

Einsamkeit, Depressionen, Suizidgefahr und anderes - sich negativ auswirkende Gefühle, die durch rigorose Maßnahmen verstärkt werden ...
Wer übernimmt hierfür die Verantwortung?
Die Politiker?


9
 
 girsberg74 2. November 2021 
 

Der Satz ist in dieser Strenge falsch

@si enim fallor, sum
„Bürgerlichen Freiheiten enden dort, wo ich das Leben anderer gefährde.“

Der grundlegende Sinn das kritisierten Satzes wird deutlich in dessen Umkehrung, nämlich: „Die bürgerlichen Freiheiten der anderen enden dort, wo ich mein Leben für gefährdet halte.“

Mit einer solch absoluten Forderung würden andere zu Dienern des „Sich-für-Gefähdet-Haltenden“ gemacht, das Land würde beliebig von Angst regiert.

Eigentlich kann ich das Land jetzt schon als von Angst regiert sehen, wie ich verschiedene hochrangige Entscheider und deren Hintergrund wahrnehme.

Zuletzt: Das spirituell unterschwellige Verlangen des kritisierten Satzes dürfte für viele uneingestanden darin bestehen, dass ein irdisches, quasi-ewiges Leben gesichert wird, durch die Opfer anderer. Das macht ein Nachdenken über den Sinn des Lebens weniger dringlich.


14
 
 Chris2 2. November 2021 
 

Wenn ich es neulich richtig gesehen habe,

gibt es in D Landkreise mit gerade einmal 2 Intensivbetten. Das kann nicht gutgehen, bei keiner noch so mittelpächtigen Krankheitswelle. Nicht einmal bei nur einem simplen Unfall mit 3 Schwerverletzten...


5
 
 Steve Acker 2. November 2021 
 

Erstaunliche Worte von Precht

bin positiv überrascht.
In anderen Fällen habe ich schon viel Unsinn von ihm gehört.


6
 
 jabberwocky 2. November 2021 

@elmar69, Schmarrn

Sie schreiben, Zitat, „Vielmehr muss der Staat aber das Gesundheitssystem als ganzes am Laufen halten.“

Das ist richtig, aber warum wurden dann Krankenhäuser geschlossen?

Warum sind Krankenhäuser Wirtschaftsunternehmen und müssen „sich rechnen“? Ist unsere Gesundheit eine Ware?

Warum ist der Pflegenotstand, der ja schon seit vielen Jahren besteht, nicht angegangen worden? Das Geld, was jetzt in Lockdown-Ausgleichszahlungen und Impfpropaganda gesteckt wurde, hätte man gut in die Krankenhausinfrastruktur investieren können (bessere Arbeitsbedingungen durch mehr Personal und damit einen besseren Betreuungsschlüssel, attraktiveres Lohnkonzept).

Warum werden Ärzte staatlicherseits nicht gefördert, die alternativ an der Heilung von Covid forschen, und warum wird trotz positiver Studien nicht für das Arzneimittel Ivermectin geworben, sowohl als Prophylaxe als auch zur Behandlung?

Warum wird in der Covid-Propaganda mit Angst gearbeitet? Angst ist äußerst schädlich für unser Immunsystem.


12
 
 Herbstlicht 2. November 2021 
 

Deutschland darf sich nicht zum Obrigkeitsstaat entwickeln!

Es ist so absurd:
Das Argument, dass ein Gesunder eine immens große Gefahr für einen vollständig gegen -in diesem Fall COVID 19- Geimpften sein soll, hätte man noch vor 2 Jahren keinem Politiker abgenommen.
Und so ist festzustellen:
Deren Angstmacherei hat sich gelohnt!
Die Politiker haben erreicht, was sie wollten: Bürger, die sich allem fügen.

Dass zu Beginn die Mediziner, die Politiker und Andere unsicher waren und nicht wussten, wie das Ganze einzuordnen sei - das ist verständlich und nachvollziehbar.

Doch heute mit mehr Wissen und mehr Erfahrung sollte sinnvolles und situationsangepasstes Handeln eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein - ohne Gängeln, ohne massives Beschneiden der Freiheitsrechte der Bürger.
Zusätzlich offener Austausch von Argumenten, das Anhören auch kritischer Meinungen anderer Fachleute - auch das sollte selbstverständlich sein.

Doch mir scheint: Einige Politiker sind auf den Geschmack gekommen.


15
 
 Smaragdos 2. November 2021 
 

Wenn der Staat die Gesundheit der Bürger wirklich ernst nähme, müsste er damit beginnen, das Leben aller Bürger, auch der ungeborenen, zu schützen und somit die Abtreibung komplett zu verbieten. Dann wäre der Staat glaubwürdig.


13
 
 Robensl 2. November 2021 
 

@si enim fallor, sum: wenn schon Vergleiche, dann richtig

Was Sie verteidigen, wäre eher vergleichbar mit einem Alkoholmessgerät in jedem Auto. Und nur bei weniger als 0,0000Promille (die vielen Nullen sind beabsichtigt) startet das Auto.
(Technisch ist das leicht machbar; heutzutage würde man vermutlich dazu das Smartphone ankoppeln bzw. einfach jeden, dessen standort die letzten 2h nah an einer Kneipe war oder der regelmässig im Supermarkt Alk kauft, nicht losfahren lassen).


13
 
 hape 2. November 2021 

@si enim fallor, sum

Bürgerlichen Freiheiten enden dort, wo ich das Leben anderer gefährde. - Aber wie sollte denn ein Gesunder jemand anderen mit Sars-Cov-2 infizieren? Bei gesunden Menschen besteht im allg. gar keine Lebensgefahr durch die Sars-CoV-2-Infektion. Womit lässt sich dann aber die Massenimpfung und die Beschränkung bürgerlicher Freiheiten von Gesunden rechtfertigen?


15
 
 antonius25 2. November 2021 
 

Impfabo auch für Kinder

Ich freue mich schon drauf, die Kinder künftig alle 6 Monate zum Boostern bringen zu dürfen - ganz freiwillig natürlich - weil sie sonst aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden und in der Schule abseits sitzen müssen. Nachdem es bisher kaum Widerstand gab, ist das nur noch eine Frage der Zeit. Wer sich wehrt, ist ein Nazi.


14
 
 Mariat 2. November 2021 

So ist es!

Die Gefahren krank zu werden, durch Viren, Bakterien, Alkohol, ungesunde Ernährung etc. ist immer real.
Wir leben nicht unbedingt länger - wenn wir uns gegen alles was bedroht -bedrohen könnte, wappnen.

Ein Mann lies sich bisher gegen alle Krankheiten, Grippe etc. auch Covid 19 -impfen. Er ist immer auf dem neuesten Stand. Dennoch entlockte er mir ein kärgliches bedauernswertes Lächeln ihm gegenüber, als er behauptete: " nun kann ich nie mehr krank werden!"
Kann man sich gegen alles versichern, so kann ,man auch davon ausgehen - dass man durch Impfungen geschützt ist.
Der Erzengel Michael ruft: " Wer ist wie Gott? Niemand ist wie Gott!"
Unser irdisches Leben dauert nicht EWIG! Sondernnach diesem Leben - dass der Tod beendet, ob nun durch eine Krankheit, einem Unfall, oder, das Ewige Leben beginnt erst nach dem Tod.

Wenn man sich, seine Kinder, seine Familie derart unter Zwang stellt, verliert man die FREIHEIT. Man täuscht sich selbst.
Benötigt man da Gott überhaupt noch?


16
 
 Goldfisch 2. November 2021 
 

Meine "Freiheit" kann für andere auch eine Zumutung sein!

Was Covid betrifft,ist es aber auch nicht Aufgabe des Staates, ganz auf regulierende Eingriffe zu verzichten, sondern eine Sache der klugen Abwägung und des Gewissens...
Ich gebe aber zu bedenken, dass es nicht christlich ist, wenn meine "Freiheit" die anderen ungebührlich belastet, z.B. das ohnehin schon sehr geforderte Spitalspersonal!


2
 
 KatzeLisa 2. November 2021 
 

@si enim fallor, sum

Die Gefährdung meines Mitmenschen darf nicht ohne jede Evidenz zur Einschränkung meiner Grundrechte führen und kann nicht in allen Fällen durch Verbote von Behörden ausgeschlossen werden.
Wir brauchen nur so viel Staat wie möglich, wir brauchen keinen Staat, der regeln will, ob ich mit einer grippeähnlichen Infektion vor die Tür gehen darf. Wer ein eingeschränktes Immunsystem hat, muß bestimmte Situationen meiden und sich selbst schützen. Er kann z.B. im Theater einen Mundschutz tragen, aber darf nicht erwarten, daß das alle Gesunden und möglicherweise Erkälteten das für ihn solidarisch tun.
Leben ist Risiko. Jeder der Auto fährt, gefährdet sich und andere. Wollen wir deshalb das Autofahren verbieten?


13
 
 si enim fallor, sum 2. November 2021 
 

Bürgerlichen Freiheiten enden dort, wo ich das Leben anderer gefährde.

Vor allem, wenn es sich um die Schwächsten handelt (z. B. ältere Menschen, bestimmte chronisch Kranke usw.).

In der Tat gibt es in vielen Lebensbereichen staatliche Regelungen, die darauf basieren.

Denken wir zum Beispiel an den Profi-F1-Fahrer am Steuer eines Autos mit den besten Bremsen, Lenkung und Aerodynamik. Für ihn sind die meisten Geschwindigkeitsbegrenzungen in gefährlichen Kurven und dergleichen absurd. Aber die Verkehrsregeln gelten für alle.


0
 
 elmar69 2. November 2021 
 

Schutzziel des Staates

Der Staat muss nicht jeden einzelnen vor Erkrankung schützen, das ist eine Selbstverständlichkeit - das Ziel wäre auch nicht realisierbar.

Vielmehr muss der Staat aber das Gesundheitssystem als ganzes am Laufen halten.

Ein absehbares Problem ist dabei, dass die vielen Corona-Erkrankten die begrenzten Ressourcen in so großem Umfang für sich beanspruchen, dass für andere Notfälle keine Ressourcen übrig bleiben.

Eine Ausweitung der Ressourcen ist nur in geringem Umfang möglich, deshalb müssen Maßnahmen ergriffen werden, die die erwartete Anzahl an schwer Erkrankten reduzieren.


1
 
 Robensl 2. November 2021 
 

Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, wird am Ende beides verlieren.

Und m.E. geht es nicht nur darum, alle Eventualitäten auszuschliessen (also quasi auch den Ausgang nicht mehr zu finden), sondern von manchen mächtigen Teilnehmern eben die Krise für Umbau -"Reset"- zu deren Gunsten zu nutzen -das ist keine Verschwörungstheorie, sondern logisch und durch die Geschichte vielfach gelehrt. Und für Politiker ist es doch auch schlicht einfacher und angenehmer, in diesem Modus zu regieren.


13
 
 Seeker2000 2. November 2021 
 

Recht hat er

Wenn der Staat sich zur Aufgab machen möchte, dass jeder Mensch "gesund" bleibt, dann fangen wir schon bei der Definition von "gesund" an.
Ist ein Brillenträger dann krank? Wenn er die falsche Brilla hat, ein Sicherheitsrisiko für sich und die Umwelt?
Was ist mit Rauchern, Alkoholikern, mit AIDS-Kranken und sogar mit Grippekranken?
Es ist nicht Aufgabe des Staates den Bürger zu vereinheitlichen, sondern die individuelle Freiheit des einzelnen Bürgers zu schützen. Dazu gehört auch dessen Andersartigkeit zu akzeptieren, auch das, dass er sich selbst gefährden darf.
Auf der Autobahn bei 200 km/h kein Problem? Klettern, Fallschirmspringen, Skifahren, sonstige Risikosportarten, usw.. Bei alle dem kann auch ein anderer verletzt werden.

Der Staat muss endlich erklärt bekommen, dass er Diener des Volkes nicht der Beherrscher ist.
C-Maßnahmen runter, wäre da schon mal ein Anfang.


17
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  2. Holt Gott zurück in die Politik. Ja, wen denn sonst.
  3. Prof. Werner Münch, Ministerpräsident a.D.: „Es reicht jetzt, Bischof Bätzing!“
  4. Schlechtes Benehmen einiger Jugendlicher bei Kölner Messdiener-Wallfahrt nach Rom
  5. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  6. Pariser Kirche vibriert vor Leben: Messen und Beichten in Hülle und Fülle, Priesterpräsenz, Beter
  7. Der dramatische Angelus von Papst Franziskus zum Krieg Russlands gegen die Ukraine
  8. Warum am Ende der Synode die Synode steht
  9. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  10. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  11. Kardinal Koch und Bischof Bätzing führen vertrauliches Gespräch in Rom
  12. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“
  13. „idea“-Kommentar kritisiert Worte von Landesbischof Gohl im Kölner Dom: „Warum?“
  14. Der Gott des Gemetzels
  15. Joey Kelly: Um Mama zu retten, hätte sie Angelo abtreiben müssen

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz