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Missouri: Bezirk Jackson County muss wegen Diskriminierung von Kirche 150.000 $ Strafe zahlen

28. Oktober 2021 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Die Corona-Bestimmungen hatten für Gottesdienste schärfere Einschränkungen als für die Wirtschaft vorgesehen.


Jackson County/Missouri (kath.net/LifeSiteNews/mk) Jackson County, ein Bezirk des US-Bundesstaats Missouri, hat sich zu einer Vergleichszahlung von $ 150.000 (ungefähr 130.000 Euro) an eine örtliche Baptisten-Kirche bereit erklärt, die den Staat wegen diskriminierender Corona-Bestimmungen geklagt hatte. Der Gesetzgeber hat auch zugesichert, dass künftige Beschränkungen die Kirchen nicht benachteiligen würden. Im vergangenen Mai hatte der Bezirk Gottesdienste auf zehn Personen (einschließlich des „Personals“) beschränkt, während etwa Einzelhandel und Restaurant nur auf prozentuale Beschränkungen ihrer Kapazität verwiesen waren. Die Kirche musste dementsprechend Besucher abweisen oder Gottesdienste ins Internet verlegen, und sogar soziale Dienste absagen.


Der Oberste Gerichtshof der USA hatte bereits ähnliche Beschränkungen in den Bundesstaaten New York und Kalifornien für rechtswidrig erklärt. Das Justizministerium hatte letztes Jahr vor Bestimmungen gewarnt, die für religiöse Aktivitäten besondere, schärfere Vorkehrungen vorsähen.

Foto: Symbolbild


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