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Kasper: Katholische Kirche in Deutschland könnte wie in den Niederlanden enden

26. Oktober 2021 in Aktuelles, 39 Lesermeinungen
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Kardinal Kasper warnt: "Sie gehen nicht ins Schisma, sondern in ein entchristlichtes konfessionsloses Niemandsland"


Rom (kath.net)

Der römische Kurienkardinal Walter Kasper warnt in einem Beitrag für die "Herder Korrespondenz" davor, dass die katholische Kirche in Deutschland mit der schlimmen "niederländischen Variante" enden könnte. Dort gab es Ende der 60er Jahre ein Pastoralkonzel mit ähnlich utopischen Vorstellungen wie beim Synodalen Weg. Viele Jahre später sind die Niederlande de facto ein gottloses Land. "Sie gehen nicht ins Schisma, sondern in ein entchristlichtes konfessionsloses Niemandsland", meint der Kardinal und gestand ein, dass ihn die Spannungen zwischen Rom und der katholischen Kirche in Deutschland ihn psychisch belasten. "Sie gehen mitten durch mich hindurch". Für ihn gäbe es neben römischen Fehleinschätzungen der deutschen Situation auch "kolossale deutsche Fehlurteile über Rom und manche römische Dokumente".


Archivfoto Kardinal Kasper (c) Petra Lorleberg/kath.net

 

 


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Lesermeinungen

 greti 1. November 2021 
 

bekehrt

ja - Kardinal Kasper hat sich, was Synodalen Weg anbelangt, bekehrt!


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 Alecos 29. Oktober 2021 
 

@grumpycath.

Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!


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 Zeitzeuge 28. Oktober 2021 
 

Im Link eine weitere Umfrage, die das Glaubensdesaster sehr vieler

Katholiken offenbart; wer nur ein Dogma leugnet

oder anzweifelt, ist vom katholischen Glauben

abgefallen, wobei die Morallehre untrennbar mit

der Glaubenslehre verbunden ist.


Der Zeitzeuge beantwortet gerne alle Fragen

dieser Umfrage mit einem vorbehaltlosen JA!


Die anonymen Disliker hier werden nicht den

Mut haben, diese Fragen öffentlich zu

beantworten, gerne lasse ich mich vom Gegenteil

überzeugen!

fowid.de/meldung/christlicher-glaube-deutschland-2019


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 lesa 27. Oktober 2021 

[email protected]: Viel Kraft und Hoffnung. Wir beten fest weiter für Sie! Sagen Sie uns dann bitte wieder Bescheid!


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 Labrador 27. Oktober 2021 
 

Liebe Johannpeter - verstehe ich Sie richtig

Sie loben auch den brandlegenden Feuerwehrmann, weil er als erstes am Löschen ist?


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 Herbstlicht 27. Oktober 2021 
 

Lieber Zeitzeuge!

Ganz viel Gutes wünsche ich Ihnen -
einen guten Verlauf, innere Ruhe, Kraft und Zuversicht und bei alldem das allerwichtigste:
Gottes Schutz und Segen - für Sie persönlich und Ihrer Familie!


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 Zeitzeuge 27. Oktober 2021 
 

Im Link (falls kein Kopierschutz) ein größeres Interview mit einem

US-Autor über Hintergründe bzgl. des Eindringens
des Liberalismus in die kath. Kirche via USA (CIA!).

Privat:

Allen Glaubensgeschwistern hier bei kath.net
teile ich kurz mit, daß übermorgen zusammen
mit dem Facharzt die Entscheidung über die
weitere Behandlung meines Krebses fällt; ich
werde wohl eine OP bevorzugen gegenüber der
Strahlentherapie und bitte weiter um Ihr Gebet
für mich um einen guten Ausgang.

Herzlichen Dank, Ihr/Euer Zeitzeuge!

tradcatknight.blogspot.com/2016/03/how-cias-doctrinal-warfare-program.html#more


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 grumpycath. 27. Oktober 2021 
 

Der amtierende Papst und u. a. Kard. Kasper haben selbst ihren Anteil

an den jetzigen Irrwegen.

Ich erinnere nur an all die Willkürlichkeiten bei der seinerzeitigen Bischofs Synode zu Ehe und Familie, die in dem unausgegorenen Dokument Amoris laetitia mündete.

Die von den 4 Kardinäle hierzu schriftlich formulierten Fragen (dubia) blieben arroganterweise bis dato unbeantwortet.

DAS ALLES ist die Betriebsanleitung und Blaupause für alle weiteren Eigenmächtigkeiten, die in und unter diesem derzeitigen Pontifikat stattfinden - in Deutschland eben der "synodale Weg"...!


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 hape 27. Oktober 2021 

@Johannpeter. Versuch 2.

Ich verteufle niemanden. Auch nicht Kardinal Kasper.

Zur Einschätzung von Kardinal Kasper ein kurzes Zitat (Kasper; Einführung in den Glauben; vgl. Link): „Dogmen können durchaus einseitig, oberflächlich, rechthaberisch, dumm und voreilig sein.“

catholicissimo.wordpress.com/2014/10/23/dr-siebel-protest-gegen-ehrung-von-walter-kasper/


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 hape 27. Oktober 2021 

@Johannpeter

Ich verteufle grundsätzlich niemanden, noch nicht einmal Kardinal Kasper.

Zur allg. Orientierung darüber, wer Kardinal Kasper ist, was er lehrt und wofür er bis heute steht, nur dieses kurze Zitat: "Dogmen können durchaus einseitig, oberflächlich, rechthaberisch, dumm und voreilig sein.“ (Kasper; Einführung in den Glauben)

Mehr dazu im angehängten Link.

catholicissimo.wordpress.com/2014/10/23/dr-siebel-protest-gegen-ehrung-von-walter-kasper/


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 anjali 27. Oktober 2021 
 

@Hadrianus Antonius

Sie haben Recht. Ich bin Niederländerin.Wir haben ein neuer (Niederländischer) Priester bekommen,40 Jahre jung,und jetzt auch einmal im Monat eine Tridentinische Messe in unserer Kirche!Und die Kirche ist sehr gut besetzt.Wir hatten schlimme Jahre aber jetzt scheint es wieder besser zu gehen!


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 Johannpeter 27. Oktober 2021 
 

Kardinal Kasper kritisieren, aber nicht verteufeln!

Ich weiß nicht wie Kardinal Kasper zur Königsberger Erklärung stand und steht. Er mag auch einige Irrtümer in theologischer Sicht vertreten haben. Doch er hat daneben auch sehr segensreich in der
Katholischen Kirche gewirkt.Das ganz besonders als Präsident des Päpstlichen Rates für die Förderung der Einheit der Christen. Er hat damals die Kirchenlehre gegen Eugen Drewermann entschieden verteidigt. Die DBK ist eine momentan schwierige Institution, die meines Erachtens mehrheitlich irrt, was Kardinal Kasper auch so sieht und das erkenne ich lobend an!


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 hape 27. Oktober 2021 

@ Johannpeter

Wenn Kardinal Kasper etwas Richtiges sagt, ist es anzuerkennen! –

Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Es ist geradezu ein Markenzeichen von Kasper, dass er Richtiges bis zur Unkenntlichkeit mit Falschem vermengt. Wenn er tatsächlich Reue zeigen würde, wenn er ernsthaft umkehren wollte, dann müsste er wesentlich mehr bringen, als sich hier und da über ein irgendein Detail richtig zu äußern.


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 Zeitzeuge 27. Oktober 2021 
 

Synodaler (Irr)weg, deutsche kath. Theologie, stiller Glaubensabfall, 2. Teil

Der synodale (Irr)weg ist also quasi der Konkursverwalter des stillen Glaubensabfalls in Deutschland.

Und der Vatikan?

Der Vatikan scheint seit über 50 Jahren das kirchl. Strafrecht in Bezug auf Lehrabweichler
weitgehend suspendiert zu haben - im Gegenteil,
diese erhalten großzügig die Venia legendi!

Die Königsteiner Erklärung, ein Dok. des unkath.
Relativismus wurde auch vom Vatikan niemals verboten!

Jetzt haben wir einen "Synodenpapst", der theol.
Ungereimtheiten verbereitet, vgl. die correctio filialis
und die Nichtbeantwortung der Dubia, der aber
gegen konservative Priester und Gläubige mit aller
Härte vorgeht (TC!), gleichzeitig aber anscheindend von einer nicht möglichen "versöhnten Verschiedenheit" der Konfessionen träumt.

Allein den Betern kann es noch gelingen!
Täter werden n i e den Himmel zwingen!

www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/198901/19890226/


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 Zeitzeuge 27. Oktober 2021 
 

Synodaler (Irr)weg, deutsche kath. Theologie, stiller Glaubensabfall

Der synodale (Irr)weg ist ein quasi offizielles
Spiegelbild des weitgehenden Glaubensabfalls in
Deutschland, an dem die Eroberung der Lehrstühle
a.d. theol. Staatsfakultäten durch Neomodernisten
seit über 50 Jahren, beispielhaft sei Kard. Kasper
genannt (vgl. Link!), eine erhebliche Mitschuld
trägt und natürlich die Bischöfe, welche diese
Falschlehrer mit kirchl. Lehrbefugnis ausgestattet haben.

Aber der Glaubensabfall wurde bereits 1968 sichtbar, nach einer Allensbach-Umfrage lehnten schon
damals 76% der befr. Katholiken "Humanae vitae"
ab und dieser häretische Trend setzte sich weiter
fort, ein Umfrage 2015 ergab bei getauften Katholiken, daß

80% nichts gegen ausserehel. Zusammenleben hatten,
90% f.d. Spendung der hl. Kommunion an "wiederverh. Geschiedene" waren,
70% für die Segnung hs. Paare und
85% für nur freiw. Zölibat der Priester votierten,
bereits vor Corona besuchten nur noch 9.3% die
Sonntagsmesse, was unter schwerer Sünde verpflichtet.

T. 2 folgt!

www.kathpedia.com/index.php/Walter_Kasper


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 Winrod 27. Oktober 2021 
 

"Ein entchristlichtes , konfessionsloses Niemandsland"....

Damals hieß es "Wir stehen auf dem Boden eine Positiven Christentums, ohne uns an ein bestimmtes Bekenntnis zu binden."


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 Alecos 27. Oktober 2021 
 

@Johannpeter

"Wenn Kardinal Kasper etwas Richtiges sagt, ist es anzuerkennen!"Richtig!

Das Falsche, das er seit 30 Jahren gesagt und getan hat, seine Rebellion, Aufstand gegen Rom, seine Bekämpfung der Lehre, seine Forderung nach Liberalisierung der kath. Ehe- und Sexualmoral, tragen nun Früchte. Die Saat geht auf. Das ist auch anzuerkennen. Man sollte also nicht so tun, als ob diese Stellungnahme von Kasper, seine Angriffe auf die Lehre in Luft aufgelöst hat. Auch darf man jetzt nicht versuchen, alles unterm Teppich zu kehren. Kardinal Kasper hat nun einmal wie ein geistiger "Brandstifter" agiert. Daher kann man ihn nicht aus der Verantwortung entlassen. Er trägt neben Lehmann, Zollitsch, Marx eine große Mitschuld an der dramatischen spirituellen Verarmung u. Verwahrlosung der kath. Kirche in Deutschland. Kasper hat wie andere führenden Kardinäle, seine Autorität gebraucht, um am eigenen Ast zu sägen und den eigenen Glauben von innen auszuhöhlen. 


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 Alecos 27. Oktober 2021 
 

Kasper, wäscht seine Hände in Unschuld, obwohl er ein geistiger Brandstifter ist.


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 Mr. Incredible 26. Oktober 2021 
 

Das sind nur Krokodilstränen

Die Geister, die ich rief, gell, Hr. Kardinal?


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 Hadrianus Antonius 26. Oktober 2021 
 

Worthülsen und Unsinn

K.W.Kasper irrt. Die Niederlande sind mitichten ein gottloses Land: es gibt historisch bedingt sehr viel religiöse Gemeinschaften und sehr überzeugte Gläubigen (Mennoniten, Quaker, Reformierte, Hervormde, Syrisch-orthodoxe, traditionelle Katholiken, Muslimen, Hindus,...) Im Gegensatz zu Deutschland sitzen profilierte protestantische politische Parteien seit über 150 Jahren kontinuierlich im parlament. Das Bistum 's Hertogenbosch verleihte guten flämischen Priesterkandidaten Hilfe und Dach während des desaströsen Danneelsregime in Belgien (dicker Freund v. W. Kasper). Kard. Simonis reparierte vie von K.B. Alfrinks Untaten (auch wieder v. Kaper'schen Typ). Also: Viel deutsch-kasper'sche Hybris, Unsinn und Unrichtigkeit.


8

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 Michmas 26. Oktober 2021 
 

Versteckter Hochmut

Er hat doch diese Spannungen mitverursacht,Nur sein Weg ist der richtige so klingt es.Was für ein überschätztes EGO.Diesem Kard.und PF kann man nicht trauen


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 Fink 26. Oktober 2021 
 

Die Niederlande sind/ waren konfessionell gespalten-wie Deutschland und die Schweiz-

und zwar in evangelisch-reformiert- calvinistisch (der überwiegende Teil des Landes), und in katholisch, soviel ich weiß im Süden des Landes (Brabant).


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 Chris2 26. Oktober 2021 
 

Die Niederlande waren angeblich

einst eine der blühendsten katholischen Landschaften in Europa. Dann nahm man "Reformen" vor und alles kollabierte im Zeitraffer. Wie bei einer Sprengung - Was es wohl auch war. In Deutschland war ei langsames, aber zielgerichtetes, dahinsiechen. Und die Lunte brennt...


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 Rolando 26. Oktober 2021 
 

Das Hauptproblem

Deutschland hat das Erbe der protestantischen Spaltung, dem Aufgeben von sechs Sakramenten zu verantworten. Es braucht’s ein Aufklärung, daß der Protestantismus nicht evangeliumskonform ist. Der Begriff, „Reformation“ ist trügerisch, denn Luther hat nichts reformiert, nur gespalten. Die kath. Kirche hat sich selbst reformiert.
https://my.hidrive.com/share/um5dj.vdw6#$/


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 physicus 26. Oktober 2021 
 

Aus Niederlande lernen

Das genannte abschreckende Beispiel der Niederlande sollte (insb. von den Bischöfen) vertieft betrachtet werden, um Lehren daraus zu ziehen. Eine (hier bekannte) dürfte sein: Nötig sind Katechese, Evangelisierung, Mission, um den totalen Kollaps zu vermeiden. Verknüpft damit eine Ehrlichkeit und Perspektivwechsel, was die Anzahlen angeht: Man sollte nicht von ca. 23 Millionen Katholiken in Deutschland ausgehen, sondern sich am Sakramentenempfang und Glaubenspraxis orientieren. Dann sprechen wir noch von ca. 2 Millionen Katholiken als halbwegs regelmäßige Messbesucher. Nimmt man die Beichte hinzu, vielleicht nur noch 0,2 Millionen praktizierende Katholiken. Die Zukunft sollte aus der Perspektive dieses "Glutkerns" betrachtet werden.


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 Stephaninus 26. Oktober 2021 
 

@Johannpeter

Stimme Ihnen von Herzen zu. Kardinal Kaspar hat einfach 100% recht. Hier noch gegen ihn zu schreiben, ist wenig hilfreich. Seine wir doch froh, dass Kardinal Kaspar präzis das Problem anspricht!


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 Johannpeter 26. Oktober 2021 
 

Kardinal Kasper hat jetzt einfach recht!

Wenn Kardinal Kasper etwas Richtiges sagt, ist es anzuerkennen! Da sollte man nicht seine früheren Fehler dagegen stellen. Positive Gedanken eines so profunden Kenners sind immer zu begrüßen. Die antirömische "Volksfront" innerhalb der DBK, wird ihre schlimmen Irrtümer nicht erkennen oder dann gegebenenfalls sogar zugeben. Es ist gut, dass Kardinal Kasper, aus berufenem Mund, die gravierende Fehlentwicklung der DBK-Mehrheit darlegt.


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 Critilo 26. Oktober 2021 
 

Wer ist dieser Mann?

Und was hat er mit dem echten Kard. Kasper gemacht?


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 Herbstlicht 26. Oktober 2021 
 

Reue?

Positiv betrachtet - Könnte nicht Kurienkardinal Walter Kasper sich auf dem Weg der Umkehr befinden?
In Anbetracht seines fortgeschrittenen Alters (geb. 1933) wird er nicht umhin können zu erkennen, dass auch er maßgeblich am Abbau -zumindest am Umbau- der Kirche beteiligt war.
Es ist also denkbar, dass ihn Reue über das von ihm zu Verantwortende überkommt und deshalb seine Mahnung.


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 hape 26. Oktober 2021 

Römische Fehleinschätzungen der deutschen Situation?

Was meint Kasper denn damit? Zur deutschen Situation zählt er sich doch wohl selbst. Hat Rom etwas falsch verstanden, als es auf Kasper hörte, der bei der St. Gallen Mafia mitwirkte? Hätte Rom Kasper damals falsch verstanden, wäre Jorge Bergoglio heute nicht Papst.

Was hat Papst Franziskus falsch verstanden, als er Kasper auswählte, bei der Familiensynode 2014 die richtungsweisende Rede zur Familienpastoral zu halten? Darin forderte Kasper die Zulassung wiederverheiratetet Geschiedenem zum Kommunionempfang in Einzelfällen. Rom war begeistert. – Was also meint Kasper mit den römischen Fehleinschätzungen der deutschen Situation? Kasper verkörpert, zusammen mit Marx, die deutsche Situation doch wie kaum ein anderer?


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 rosenkranzbeter 26. Oktober 2021 
 

Bistumswechsel

Es gibt mindestens 7 Bischöfe, die den synodalen Weg ablehnen. Vielleicht müssen glaubenstreue Katholiken Mitglied des Bistums Regensburg, Passau oder in Westdeutschland des Erzbistums Köln werden.
Wenn diese Möglichkeit eröffnet wird, können die Bätzings u.a. mit Maria 2.0 u.a. allein in ihrer sektierischeren "Kirche" bleiben.


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 Marcoman 26. Oktober 2021 

Römisch ...

Wenn ich an die Worte Pius XI. am Ende seiner Enzyklika "Quadragesimo anno" denke, und an seine Vorstellung einer "Katholischen Aktion", die sich für Solidarität einsetzen würde, und wenn ich diese Vorstellung nun mit den "Katholischen Aktivist*Innen" vergleiche, die das ganze mediale Gespräch über unseren Glauben in diesen Tagen bestimmen, so muss ich festhalten, dass man die Rechtsauffassung der Konkordate, die mit unserem Land seinerzeit abgeschlossen wurden, mit Füßen zertritt. Die deutschen Bischöfe verhalten sich Rom gegenüber unkollegial. Das widerspricht jeder katholischen Vorstellung von "Kirche" (hierzu: Lumen gentium).


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 Stefan Fleischer 26. Oktober 2021 

Aber sollten wir uns nicht einmal überlegen

Wo denn die wahren Gründe für dieses Desaster liegen? Ein Leserbrief in unserer heutigen Tageszeitung trägt den Titel: «Unnütz ausgegebenes Geld» und bezieht sich auf die Umfrage zur Bischofssynode 2023. Mich führte er zu folgenden Überlegungen:

www.stefanfleischer.ch/EINZELTEXTE/unnuetz.html


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 Flora 26. Oktober 2021 
 

Die Kirche ist eine geistliche Gemeinschaft, die durch den Glauben an Jesus zusammengehalten wird. Sie wird nicht untergehen.
Die deutsche Staatskirche ist eine weltliche Behörde, welche durch die Kirchensteuer und durch den Gehorsam dem Staat gegenüber zusammengehalten wird.
Diese "Kirche" hat sowohl den Glauben als auch die Werke der leiblichen und geistlichen Barmherzigkeit weitgehend aufgegeben.
Sie wird verschwinden.
Die Jesuiten in München schließen Gläubige vom Gottesdienst aus, die im März und April 2020 in kirchlichen Pflegeheimen für 12,50 € in der Stunde gearbeitet und sich angesteckt haben, während sich die katholischen Priester in ihren Pfarrhäusern versteckten. Denn diese Leute können "nur" beweisen, dass sie Antikörper haben und das genügt dem Jesuitenorden nicht!
Pater Rupert Mayer rotiert im Grab!!


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 ottokar 26. Oktober 2021 
 

Kardinal Kasper erinnert mich an Goethes Zauberlehrling

...die Geister, die er und andere riefen, werden wir nicht mehr los..


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 SalvatoreMio 26. Oktober 2021 
 

Niederlande und angrenzende deutsche Bistümer

"Grenzländer" übernehmen immer gewisse Dinge voneinander: sprachlich, kulinarisch usw. Es ist wohl kein Zufall, dass die Bistümer Essen, Münster und Osnabrück besonders auffallen beim Synodalen Weg, und Bischof Wilmer, Hildesheim, ist im Bistum Osnabrück aufgewachsen. Aber das Problem zieht enorme Kreise.


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 KatzeLisa 26. Oktober 2021 
 

Erschütternd

Kardinal Kasper hat zu Recht erkannt, daß sich die Mehrheit der deutschen Bischöfe mit ihrem Vorsitzenden Bätzing um die Mahnungen des Papstes keinen Deut schert.
In ihrem Eifer, sich der Welt anzupassen, werden sie die katholische Kirche in Deutschland ebenso ruinieren wie Angela Merkel die CDU ruiniert hat.
Papst Franziskus zeigt leider viel zu wenig Klarheit in seinen Aussagen und Konsequenz in seinem Handeln.
Statt die wenigen Bischöfe zu stützen, die sich dem Synodalen Weg Deutschlands verweigern, folgt er den Medien, die sich gerade an diesen Repräsentanten der Kirche abarbeiten.
Seine Ablehnung der "Alten Messe" hat viel Staub aufgewirbelt und ihre Anhänger verärgert. Eine völlig unnötige Aktion.
Politische Führungskräfte sind im Vatikan immer gern gesehen, Kardinäle, die ein wichtiges Anliegen haben, warten vergeblich auf eine Audienz.
Wie sieht es eigentlich mit der Aufarbeitung der Mißbrauchsfälle in München, Limburg und den übrigen Bistümern aus?


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 Smaragdos 26. Oktober 2021 
 

Tut Busse!

Wenn der Synodale Weg selbst Kardinal Kasper zu weit geht, der ja bekanntlisch indirekt (über AL) die Kommunion an Wiederverheiratet Geschiedene zu verantworten hat, dann hat das tatsächlich etwas von Endzeitstimmung für die Kirche in Deutschland an sich...

Vielleicht sollte er mit gutem Beispiel vorangehen und öffentlich um Verzeihung bitten und dafür Busse tun, dass er die Anregung für die Kommunion an WvG gegeben hat. Diese Anregung, von PF begeistert aufgenommen, war ja bekanntlich von Anfang an beschlossene Sache und der Hauptgrund, um die zwei Familiensynoden einzuberufen.


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 wedlerg 26. Oktober 2021 
 

Kommt etwas spät

Kardinal Kasper ist einer der Protagonisten der Linksverschiebung der kath. Kirche in D. Jetzt, wo er merkt, wo die Reise hin geht, ist es etwas spät, eine Warnung auszusprechen.

Aber natürlich hat er recht. Die kleine Minderheit, die gerade die Gläubigen in Scharen aus den Kirchen treibt, um ihr eigenes synodales utopia zu betreiben, wird die Kirche in D gottlos-säkular machen.

PF ist alledings auch nur ein mäßiger Garant katholöischer stabilität, der diesen Trend nicht aufhalten wird bzw. will. Er hätte längst Bätzing et al exkommunizieren können. ZUmindest hätte er klare Stopschilder aufstellen müssen.


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