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Kalifornien: Junípero-Serra-Statue soll durch Denkmal für Native Americans ersetzt werden

12. Oktober 2021 in Chronik, 6 Lesermeinungen
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Die kalifornischen Erzbischöfe sprechen von „Geschichtsfälschung“ und verweisen auf den Einsatz des Heiligen für die Ureinwohner.


Sacramento (kath.net/mk) Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom hat ein Gesetz unterzeichnet, wonach die im letzten Jahr von Black-Lives-Matter-Aktivisten in Sacramento gestürzte Statue des heiligen Junípero Serra durch ein Denkmal für die „Native Americans“, also die indigene Urbevölkerung ersetzt werden soll. Für diese hatte der Franziskanerpater im 18. Jahrhundert im südlichen Kalifornien zahlreiche christliche Missionen gegründet. Umstritten ist die Art und Weise der Missionierung: während das neue Gesetz dem Heiligen vorwirft, sein System habe Sklaverei, Gewalt gegen Frauen und Völkermord miteingeschlossen, wehren sich die Erzbischöfe von Los Angeles (Gomez) und San Francisco (Cordileone) gegen „Geschichtsfälschung“: Der Gesetzgeber verlasse sich hier auf ein einzelnes, tendenziöses und von einem Journalisten verfasstes Buch, während kein ernsthafter Historiker jemals solche empörenden Behauptungen gemacht habe.

Der von Papst Franziskus 2015 heiliggesprochene Serra habe laut den Erzbischöfen vielmehr den Missbrauch indigener Frauen angeprangert und sich für die Rechte der Ureinwohner eingesetzt; er sei etwa, alt und krank, 2000 Meilen nach Mexico City gereist, um die Behörden zur Anerkennung von Grundrechten der Indigenen zu bewegen. Der Historiker Robert M. Senkewicz, emeritierter Professor an der Santa Clara Universität und Autor eines Buches über den Heiligen, wies darauf hin, dass Serra und die Franziskaner vorhergesehen hätten, dass die spanischen Konquistadoren die Ureinwohner unterdrücken würden. Die Missionsstationen seien gegründet worden, um diese vor Übergriffen zu schützen. Die beiden Erzbischöfe sprechen sich nicht gegen ein Denkmal für die Ureinwohner aus, wünschen sich aber Serras Statue daneben - als Symbol für den multiethnischen Staat Kalifornien.


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Lesermeinungen

 Chris2 12. Oktober 2021 
 

Es wurden auch schon Statuen weißer Abolitionists

weissenfeindlich rassistisch beschmiert oder gar gestürzt, also Denkmäler für Leute, die sich seinerzeit für die Rechte von Schwarzen eingesetzt haben. Diese ideologische und kulturfeindliche Bewegung speist sich eben auch aus kulturellen Wissensdefiziten - oder aus unbändigem Hass...


2
 
 bibelfreund 12. Oktober 2021 
 

Falsche Wahl

Die großen Helden des (deutschen) Katholizismus heißen Biden und Harris. Und die tun jetzt ihre Arbeit…. Na und??!! Wer Trump und den frommen Vize Pence dämonisiert hat, soll sich jetzt nicht wundern.


5
 
 si enim fallor, sum 12. Oktober 2021 
 

Es sind Leute mit ähnlichen Gedanken wie in der Kulturrevolution (Mao)

Dort haben Sie auch versucht, und zum Teil geschafft, die traditionellen chinesischen Kultur zu vernichten. Z.B. Konfuzius.

Es geht anscheinend Ihnen darum, alles was dem Mensch erhaben macht, alles was mit Geist zu tun hat zu vernichten.

Auch die reine Schönheit, die immer etwas mit Geist und Gott zu tun hatte, auszuradieren.


4
 
 girsberg74 12. Oktober 2021 
 

Es wehen schlimme Winde,

kommen aus dem Reich des Bösen.

Nicht verzagen!


6
 
 Chris2 12. Oktober 2021 
 

Radikale an der Macht.

An immer mehr Orten der Welt erleidet man, wie sich die Herrschaft linker Aktivisten und der Hass auf alles Weiße radikalisiert. In New York sitzt ein einst gefeierter Protagonist zwar inzwischen hinter Gittern, aber anderswo blühen solche zivilisationszerstörerischen Ideologien um so mehr. Wollen diese Leute wirklich alles aufgeben, was die weiße Kultur erschaffen hat? Wissenschaft, moderne Medizin, vielleicht sogar die Mathematik ("Ethnomathematik")?


5
 
 Norbert Sch?necker 12. Oktober 2021 

Diktatur der Meinungsmacher

Es zeigt sich wieder einmal, dass seriöse Forschung gegen Medien, Journalismus und Meinungsmacher nicht ankommt. Universitäten haben gegen Twitter einfach keine Chance.
Statuen, die an die Unterdrückung und Ausrottung der amerikanischen Ureinwohner erinnern, halte ich aber für eine gute Idee.


4
 

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