Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  8. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  9. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  13. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  14. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

"Was mit Gott erlebt wird, ist immer aktuell"

1. September 2021 in Jugend, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Was waren die großen Taten Gottes im eigenen Leben, über die es gemeinsam mit Maria zu singen gilt?" - Die Jugendkolumne von kath.net von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

Neulich Abend kam mir ein Bild in den Sinn. Es war das Bild eines Waldes und in meinen Notizen hielt ich fest: „Das Leben mit Dir ist wie das Wandeln durch einen Wald. Die Bäume – so viele Wunder und Taten, die Du in meinem Leben bewirkt hast und doch frag ich mich, wo Du bist. Während Du mich mitten durch diese Bäume führst, sehe ich den Wald nicht. Ich sehe Dich nicht.“

Vielleicht ergibt das für den ein oder anderen keinen Sinn, doch ich konnte nicht umhin mir zu denken, wie oft und wie leicht ich einfach vergesse, was Gott Großes in meinem Leben getan hat. Dabei ist Maria nicht die Einzige, die singen kann, darf oder sollte: „Meine Seele preist die Größe des Herrn. […] Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.“ (Lk 1,46.49)


Das Bild des Waldes. In meinen Notizen ging es weiter: „All diese Bäume. Neues Leben entsteht. Der Wald, das ewig gültige, Deine Wahrheit, Deine Geschichte mit mir. Sie lebt, erhebt sich immer neu, wird immer neu geschrieben und bleibt doch immer.“

Seit diesem Abend denke ich immer wieder daran, dass das, was ich mit Gott erlebt habe auch heute noch Gültigkeit hat – egal ob es erst gestern war oder schon vor zehn Jahren. Selbst wenn das Erlebnis an sich, das Geschehen, schon vergangen ist, so ist es dennoch bleibend in der Geschichte, in der Geschichte von Gott und mir.

Diese Erlebnisse, diese Erinnerungen, all das, was meinen Lebensweg mit Gott geprägt hat, ist heute nicht weniger wert oder ausschlaggebend nur weil inzwischen mehr Zeit vergangen ist. So wie die Bibel, die Geschichte Gottes mit seinem Volk, nicht an Gültigkeit verliert – ja, sie verliert nicht nur nicht an Gültigkeit, sondern auch nicht an Aktualität.

Was mit Gott erlebt wird, ist immer aktuell. Was mit Gott erlebt wurde, ist wie ein Baum, der gepflanzt wurde und nun empor wachsen darf und was heute mit Gott erlebt wird, ist wie ein Baum, der neu gepflanzt wird und erst seine Wurzeln schlägt. Doch all diese Bäume, all diese Erlebnisse mit Gott, sie bilden den Wald, sie tragen zu Deiner und meiner Gottesbeziehung bei. Auch ein alter Baum, kann Frucht tragen – er ist nicht weniger wert, sondern oft sogar stabiler als manch jüngerer Baum.

Was mir am Ende zu sagen bleibt, ist, dass es gut ist, sich an das zu erinnern, was man bereits mit Gott erlebt hat. Es ist gut, sich zu fragen, wie man zum Glauben an ihn kam. Was waren die großen Taten Gottes im eigenen Leben, über die es gemeinsam mit Maria zu singen gilt? Ja, es gilt sich dieser Taten Gottes zu erinnern und sie für den Glauben Frucht tragen zu lassen – heute – denn, was mit Gott erlebt wird, ist immer aktuell.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Diadochus 1. September 2021 
 

Magnifikat

Den Gedankengang finde ich sehr interessant. Jeder dürfte die Frage mit Ja beantworten können. Gott hinterlässt Seine Spuren in jedem Lebensweg, selbst wenn wir diese nicht erkennen. Wir sind Empfänger Seiner Güte. Selbst wenn wir dies noch nicht erkennen, dürfen wir mit Maria die Größe des Herrn preisen und in den Lobgesang einstimmen. Ja, besingen wir mit Maria jeden "aktuellen" Tag, den wir sein dürfen. Jeder einzelne Satz in der Hl. Schrift sollte eigens bedacht werden, insbesondere der Lobpreis Mariens.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  3. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  4. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  5. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  6. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  7. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  8. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
  9. Wo der Mensch nicht berechenbar ist
  10. Wenn das Nein nicht mehr zählt
  11. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  12. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  13. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  14. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  15. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz