Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  5. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  14. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

"Was mit Gott erlebt wird, ist immer aktuell"

1. September 2021 in Jugend, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Was waren die großen Taten Gottes im eigenen Leben, über die es gemeinsam mit Maria zu singen gilt?" - Die Jugendkolumne von kath.net von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

Neulich Abend kam mir ein Bild in den Sinn. Es war das Bild eines Waldes und in meinen Notizen hielt ich fest: „Das Leben mit Dir ist wie das Wandeln durch einen Wald. Die Bäume – so viele Wunder und Taten, die Du in meinem Leben bewirkt hast und doch frag ich mich, wo Du bist. Während Du mich mitten durch diese Bäume führst, sehe ich den Wald nicht. Ich sehe Dich nicht.“

Vielleicht ergibt das für den ein oder anderen keinen Sinn, doch ich konnte nicht umhin mir zu denken, wie oft und wie leicht ich einfach vergesse, was Gott Großes in meinem Leben getan hat. Dabei ist Maria nicht die Einzige, die singen kann, darf oder sollte: „Meine Seele preist die Größe des Herrn. […] Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.“ (Lk 1,46.49)


Das Bild des Waldes. In meinen Notizen ging es weiter: „All diese Bäume. Neues Leben entsteht. Der Wald, das ewig gültige, Deine Wahrheit, Deine Geschichte mit mir. Sie lebt, erhebt sich immer neu, wird immer neu geschrieben und bleibt doch immer.“

Seit diesem Abend denke ich immer wieder daran, dass das, was ich mit Gott erlebt habe auch heute noch Gültigkeit hat – egal ob es erst gestern war oder schon vor zehn Jahren. Selbst wenn das Erlebnis an sich, das Geschehen, schon vergangen ist, so ist es dennoch bleibend in der Geschichte, in der Geschichte von Gott und mir.

Diese Erlebnisse, diese Erinnerungen, all das, was meinen Lebensweg mit Gott geprägt hat, ist heute nicht weniger wert oder ausschlaggebend nur weil inzwischen mehr Zeit vergangen ist. So wie die Bibel, die Geschichte Gottes mit seinem Volk, nicht an Gültigkeit verliert – ja, sie verliert nicht nur nicht an Gültigkeit, sondern auch nicht an Aktualität.

Was mit Gott erlebt wird, ist immer aktuell. Was mit Gott erlebt wurde, ist wie ein Baum, der gepflanzt wurde und nun empor wachsen darf und was heute mit Gott erlebt wird, ist wie ein Baum, der neu gepflanzt wird und erst seine Wurzeln schlägt. Doch all diese Bäume, all diese Erlebnisse mit Gott, sie bilden den Wald, sie tragen zu Deiner und meiner Gottesbeziehung bei. Auch ein alter Baum, kann Frucht tragen – er ist nicht weniger wert, sondern oft sogar stabiler als manch jüngerer Baum.

Was mir am Ende zu sagen bleibt, ist, dass es gut ist, sich an das zu erinnern, was man bereits mit Gott erlebt hat. Es ist gut, sich zu fragen, wie man zum Glauben an ihn kam. Was waren die großen Taten Gottes im eigenen Leben, über die es gemeinsam mit Maria zu singen gilt? Ja, es gilt sich dieser Taten Gottes zu erinnern und sie für den Glauben Frucht tragen zu lassen – heute – denn, was mit Gott erlebt wird, ist immer aktuell.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  9. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  10. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  11. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  12. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  15. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz