Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  14. Beschließen ohne zu entscheiden?
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Heute vor fünf Jahren wurde der Priester Jacques Hamel (86) während der Messfeier ermordet

26. Juli 2021 in Chronik, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Seligsprechungsverfahren läuft weiter – Auch der französische Innenminister Darmanin wird zu den zweitägigen Gedenkfeiern in Saint-Etienne du Rouvray (Frankreich) dazukommen


Saint-Etienne du Rouvray (kath.net) Zweitäge Gedenkfeiern beleuchten gestern und heute in Saint-Etienne du Rouvray Leben und Bedeutung des vor fünf Jahren vor dem Altar ermordeten Priesters Jacques Hamel. Auch der französische Inneneminister Gérald Darmanin wird heute die Kleinstadt besuchen. Im Programm vorgesehen ist auch, dass die Schwester des Ermordeten, Roseline Hamel, die Augenzeugin des Mordes war, von ihren Eindrücken berichtet. Der 86-jährige Diözesanpriester war von islamistischen Attentätern während der Messfeier mit zahlreichen Messerstichen ermordet worden, ihm wurde die Kehle durchgeschnitten. Die Bluttat hatte weit über die Landesgrenzen hinaus für Entsetzen gesorgt.


Eine Augenzeugin, die Ordensfrau Danielle Delafosse, war selbst als Geisel genommen worden und schilderte nach dem Attentat, dass die Attentäter zunächst am Altar eine Ansprache auf Arabisch hielten, dann den Priester auf die Knie zwangen und den Mord filmten. Als die Attentäter die Kirche verlassen wollten, wurden sie von der inzwischen informierten französischen Polizei erschossen.

Das Seligsprechungsverfahren für den Priester läuft bereits, bei einer Einstufung als Märtyrer ist kein bestätigendes Wunder nötig. Die Tat hat in der nordfranzösischen Kleinstadt zu engerer Zusammenarbeit zwischen Muslimen und Christen geführt, auch Hamel selbst war immer wieder versöhnlich auf Muslime zugegangen gewesen.

Nach Darstellung der „ARD“ zeigt der Holzaltar der Kirche Saint Etienne noch immer Spuren der Messerstiche, unter denen der Priester sein Leben aushauchte.

Gegen vier mögliche Komplizen der Attentäter laufen derzeit polizeiliche Ermittlungen, berichtete das französische katholische Nachrichtenportal „Aleteia“. In vielen Orten Frankreichs gibt es inzwischen eine Straße oder einen Platz, die den Namen von Pfr. Jacques Hamel tragen, berichtete „Aleteia“ weiter. Und unter Journalisten wurde 2017 sogar ein „Jacques-Hamel-Preis“ ins Leben gerufen. Er zeichnet jedes Jahr journalistische Arbeit aus, die Initiativen für Frieden und interreligiösen Dialog hervorheben.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  9. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  10. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  13. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz