Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  6. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  7. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  8. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  9. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

Athen: Orthodoxe Kirche ruft Griechen zur Covid-Impfung auf

15. Juli 2021 in Weltkirche, 38 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Synod der Kirche veröffentlicht offizielles Schreiben: Impfung einzige Möglichkeit, das Virus in den Griff zu bekommen - Kritik an skeptischen Bischöfen und Geistlichen


Athen (kath.net/KAP) Die orthodoxe Kirche Griechenlands hat die Bevölkerung eindringlich zur Covid-Impfung aufgerufen. Die Impfung sei die einzige Möglichkeit, das Virus in den Griff zu bekommen, hielt der Synod - das höchste ständige Gremium der Kirche - in einem offiziellen Schreiben fest. Zugleich wird ausdrücklich betont, dass dies die offizielle Position der Kirche sei. Der Hintergrund: Orthodoxe Bischöfe und Geistliche hatten sich immer wieder skeptisch zur Impfung geäußert. Das habe zu Verwirrung unter den Gläubigen geführt, wie der Synod laut einem Bericht des Infoportals "orthodoxtimes" kritisiert.


Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis hatte schon zuvor die orthodoxen Bischöfe aufgerufen, die Gläubigen zu ermutigen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Im Jänner hatte der Heilige Synod der griechischen Kirche erklärt, dass die Frage der Impfung weder eine theologische noch eine kirchliche Angelegenheit sei, sondern eine freie medizinische Entscheidung eines jeden Menschen in Absprache mit seinem Arzt. Doch schon im April rief der Primas der griechischen Kirche, Erzbischof Hieronymos von Athen, alle dazu auf, ihre freie Entscheidung zu nutzen, sich impfen zu lassen, und nannte dies einen Akt der Gottes- und Nächstenliebe.

In der Orthodoxie gibt es unterschiedliche Positionen zur Impfung. So erklärte etwa im Februar der Heilige Synod der Georgischen Orthodoxen Kirche ausdrücklich, dass er die Verantwortung für die Förderung des Impfstoffs nicht übernehmen werde. Besondere Aufmerksamkeit erregte Metropolit Neophytos Masouras von Morphou (Kirche von Zypern) im türkisch besetzten Nordteil der Insel, durch seine Predigten zur Covid-Pandemie und speziell seine Position gegen Impfstoffe. Auch etliche angesehene Athos-Mönche haben sich jüngst ablehnend geäußert.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  3. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  4. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  5. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  6. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  7. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  8. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  9. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  10. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"
  11. Nach Sperre: Au-pair-Plattform stimmt Vergleich mit christlichem Vater zu
  12. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus
  13. Papst-Telefonat mit Putin: Leo XIV. tief besorgt über humanitäre Lage in der ukrainischen Stadt Oles
  14. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  15. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz