Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  5. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  9. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  10. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  11. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  12. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  13. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  14. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  15. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'

Athen: Orthodoxe Kirche ruft Griechen zur Covid-Impfung auf

15. Juli 2021 in Weltkirche, 38 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Synod der Kirche veröffentlicht offizielles Schreiben: Impfung einzige Möglichkeit, das Virus in den Griff zu bekommen - Kritik an skeptischen Bischöfen und Geistlichen


Athen (kath.net/KAP) Die orthodoxe Kirche Griechenlands hat die Bevölkerung eindringlich zur Covid-Impfung aufgerufen. Die Impfung sei die einzige Möglichkeit, das Virus in den Griff zu bekommen, hielt der Synod - das höchste ständige Gremium der Kirche - in einem offiziellen Schreiben fest. Zugleich wird ausdrücklich betont, dass dies die offizielle Position der Kirche sei. Der Hintergrund: Orthodoxe Bischöfe und Geistliche hatten sich immer wieder skeptisch zur Impfung geäußert. Das habe zu Verwirrung unter den Gläubigen geführt, wie der Synod laut einem Bericht des Infoportals "orthodoxtimes" kritisiert.


Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis hatte schon zuvor die orthodoxen Bischöfe aufgerufen, die Gläubigen zu ermutigen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Im Jänner hatte der Heilige Synod der griechischen Kirche erklärt, dass die Frage der Impfung weder eine theologische noch eine kirchliche Angelegenheit sei, sondern eine freie medizinische Entscheidung eines jeden Menschen in Absprache mit seinem Arzt. Doch schon im April rief der Primas der griechischen Kirche, Erzbischof Hieronymos von Athen, alle dazu auf, ihre freie Entscheidung zu nutzen, sich impfen zu lassen, und nannte dies einen Akt der Gottes- und Nächstenliebe.

In der Orthodoxie gibt es unterschiedliche Positionen zur Impfung. So erklärte etwa im Februar der Heilige Synod der Georgischen Orthodoxen Kirche ausdrücklich, dass er die Verantwortung für die Förderung des Impfstoffs nicht übernehmen werde. Besondere Aufmerksamkeit erregte Metropolit Neophytos Masouras von Morphou (Kirche von Zypern) im türkisch besetzten Nordteil der Insel, durch seine Predigten zur Covid-Pandemie und speziell seine Position gegen Impfstoffe. Auch etliche angesehene Athos-Mönche haben sich jüngst ablehnend geäußert.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  10. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  11. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  12. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  13. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  14. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  15. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz