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Hanna Barbara Gerl-Falkovitz erhielt den Augustin-Bea-Preis 2021

1. Juli 2021 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
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Vorausgegangene Preisträger sind u.a.: Joseph Kardinal Ratzinger, Hans Urs von Balthasar, Staatsrechtler Paul Kirchhof, Erzbischof Johannes Dyba und Joachim Kardinal Meisner, Neutestamentler Klaus Berger.


Regensburg-Bamberg (kath.net/pbr) Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, eine der bekanntesten Religionswissenschaftlerinnen des deutschen Sprachraums, hat am Freitagabend, 25. Juni, den diesjährigen Augustin-Bea-Preis der Internationalen Stiftung Humanum erhalten. Bei der Feier der Preisverleihung in Bamberg waren Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, der Eichstätter Bischof Dr. Gregor Maria Hanke sowie Dr. Maximilian Heim, Abt des Zisterzienserstifts Heiligenkreuz im Wienerwald, anwesend. Auch zahlreiche weitere Gäste würdigten das Wirken von Prof. Dr. Dr. h.c. Gerl-Falkovitz durch ihre Anwesenheit.

Der Preis wird seit 1969 u. a. für „hervorragende Verdienste um den Frieden und den Fortschritt der menschlichen Gesellschaft und um die Verwirklichung einer größeren sozialen Gerechtigkeit“ vergeben. Namensgeber Kardinal Bea (1881-1968) war geistlicher Protektor der in Lugano (Schweiz) ansässigen Stiftung. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 30.000 Schweizer Franken verbunden. „Wir ehren das Werk einer unbestechlichen wie großherzigen Gelehrten“, erklärte Dr. Wolfgang Hariolf Spindler OP, Präsident der Stiftung: „Gerl-Falkovitz traut dem Dialog nicht aus humanitaristischer Prämisse, sondern aufgrund der zweifachen Erkenntnisordnung des Glaubens und der Vernunft.“ Damit bezog sich der Dominikaner auf die Pastoralkonstitution „Gaudium et Spes“ (59,3) des Zweiten Vatikanischen Konzils.  Die Stiftung fördert Personen, Institutionen und Projekte im Geist des christlichen Ordnungsdenkens, wie es in „Gaudium et Spes“ zum Ausdruck kommt.
Mit dem Preis ausgezeichnet wurden unter anderem Joseph Kardinal Ratzinger und Hans Urs von Balthasar, die Missionsschwester Karoline Mayer, der Staatsrechtler Paul Kirchhof, die Erzbischöfe Isidore de Souza (Benin, Afrika), Johannes Dyba und Joachim Kardinal Meisner sowie die Sozialethiker Johannes Messner und Anton Rauscher. Der vorangehende Preisträger war der 2020 verstorbene Neutestamentler Klaus Berger.


Den Festvortrag in Bamberg hielt Prof. Dr. Barbara Hallensleben (Fribourg), wobei sie über literarische Zugänge zur Geschichtsdeutung sprach. Der christlich-evangelische Philosoph Prof. Dr. Harald Seubert (Basel) hielt die Laudatio auf Prof. Gerl-Falkovitz. Er hob hervor, dass das Werk der Philosophin eine unverwechselbare Spur im Denkgespräch der Zeit hinterlassen habe. In ihrem Werk drückten sich nicht zuletzt Edith Stein und Romano Guardini aus, mit denen sich die Religionsphilosophin intensiv beschäftigt hat.

Professor Dr. phil. Dr. h.c. Hanna-Barbara Gerl Falkovitz wurde 1945 im oberpfälzischen Oberwappenöst geboren. Sie lehrte Philosophie insbesondere an der Technischen Universität Dresden. Seit Jahren unterrichtet sie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz.

Beiträge von und über Prof. Gerl-Falkovitz auf kath.net: siehe Link.

kath.net-Interview mit Prof. Gerl-Falkovitz: "Die Wunden der Kirche: aufkratzen oder küssen?"

Foto (c) Bistum Regensburg


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Lesermeinungen

 Manfred Lang 3. Juli 2021 
 

Frau Prof. Gerl-Falkovitz hat nicht nur diese Ehrung verdient

Bei ktv, ewtn verfolge ich häufig, wenn mal wieder Frau Prof. Gerl-Falkovitz entweder bei einer Vortragsveranstaltung in Heiligenkreuz oder im Institut auf dem Wallberberg mit großem Interesse spricht. Immer mit großem Gewinn. Herzlichen Dank!


0
 
 lesa 2. Juli 2021 

Ein großer Lichtblick für Europa,
danke!


0
 
 H.v.KK 1. Juli 2021 
 

H.v.KK

Herzlichen Glückwunsch!Ihre Vorlesungen in Heiligenkreuz waren stets Höhepunkte meiner Studentenzeit!


1
 
 ottokar 1. Juli 2021 
 

Eine tolle ,tief gläubige Religionsphilosophin,

Der ich gerne zuhöre, beim lesen ihrer Texte aber oft Verständnisschwirigkeiten habe. Liegt wohl an mir. Jedenfalls freue ich mich über diese ganz besondere Ehrung für Frau Gerl-Falkowitz.


3
 
 mphc 1. Juli 2021 

Mein letzter Kommentar ist leider hier hineingerutscht.

Er bezieht sich aber auf die Kampagne gegen Kardinal Woelki


0
 
 mphc 1. Juli 2021 

Auf Franz Josef Strauß, dem langjährigen Ministerpräsidenten

von Bayern geht folgende Steigerung zurück:
"Feind, Todfeind, Parteifreund".
In unserer geliebten Kirche darf so etwas aber nicht Geltung haben, denn das widerspricht einfach dem Wesen Jesu Christi!


1
 
 mphc 1. Juli 2021 

Sie hat diese Auszeichnung sehr verdient.

Gerne höre ich ihre Vorträge an.


2
 

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