Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Was auch immer Synodalität sein soll
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

Droht US-Präsident Joe Biden die Verweigerung der Eucharistie?

20. Juni 2021 in Prolife, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


¾ der US-Bischöfe votieren für Ausarbeitung eines Lehrdokuments zur Würdigkeit beim Kommunionempfang – Davon betroffen wären auch katholische Politiker, die öffentlich eine Pro-Abtreibungspolitik verfolgen.


Washington D.C. (kath.net/pl) 168 Ja-Stimmen, 55 Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen, so fiel die Abstimmung der US-amerikanischen Bischofskonferenz darüber aus, dass man sich ein Lehrdokument über die Hl. Eucharistie und die Würdigkeit zu ihrem Empfang wünscht. Das könnte vor allem auch für jene Politiker heikel werden, die sich zwar privat als Katholiken vorstellen und damit im Wahlkampf auch unter Christen auf Stimmenfang gingen, die aber ungeschminkt eine pro-Abtreibungspolitik verfolgen. Betroffen wären als prominenteste Beispiele davon auch der sich als aktiver Katholik vorstellende US-Präsident Joe Biden und die Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi. Diese beiden Demokraten unterstützen und fördern expressis verbis die Pro-Choice-Politik, die die legalen Abtreibungsmöglichkeiten stark ausbaut.


Die Entscheidung der digital abgehaltenen Vollversammlung, bei der sich also drei Viertel der Bischöfe für die Erstellung eines solchen Dokumentes aussprachen, darf wegen ihrer Klarheit als überraschend eingestuft werden. Denn zuvor hatten sich bereits 60 Bischöfe in einem öffentlichen Statement gegen ein solches Dokument ausgesprochen, außerdem hatte der Vatikan davor gewarnt, dass die „Einheit“ der Kirche dadurch in Gefahr gebracht werden könne. Die US-amerikanische Bischofskonferenz gilt als dezidiert pro-Life, viele ihrer Bischöfe gehen jährlich zum Marsch für das Leben, eine politik-opportune Leisetreterei in Fragen des Schutzes der Leben ungeborener Kinder lässt sich bei ihnen nicht nachweisen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 20. Juni 2021 
 

Ach, hätten wir doch nur auch

so eine Bischofskonferenz. In Deutschland könnte man sie in den Medien immer öfter glatt mit einer x-beliebigen "NGO" verwechseln...


2
 
 greti 20. Juni 2021 
 

Was ist, wenn der "Patient" meint, er sei gesund?

und hat überhaupt kein Bedürfnis, in unserem Sinne geheilt zu werden?

Vielleicht sollte man schauen, wie oft der Herr Biden überhaupt in die Kirche geht, geschweige denn die Kommunion haben möchte...

Ich bin mir sicher, daß er sich nicht in DEN Graben legt, an dem Stefan Fleischer mit Öl und Wein für seine Wunden vorbei kommen könnte!


1
 
 girsberg74 20. Juni 2021 
 

Ablehnung von „Dubia“ 2.0

Man muss den Mut der Bischöfe in den USA bewundern, – in der Sache eigentlich gar kein Mut, sondern Pflicht -, dass sie nach Einmischung des Vatikan, sich so klar entschieden hat.

Gemäß verschiedener Meldungen hatte sich der Vatikan (aus politischen Rücksichten) indirekt so geäußert, dass es nicht darum gehe, Recht zu haben oder nicht.

Das ist ein Quasi-Verbot, in einer Grundsatzfrage, die auf „richtig oder falsch“geht, Klarheit herzustellen; ein Versuch, das Problem durch Nichterledigung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag zu verschieben.

Im Grunde schließt sich dieses Quasi-Verbot nahtlos der Behandlung der „Dubia“ an.


7
 
 Stefan Fleischer 20. Juni 2021 

@ Karlmaria

Meine Sicht der Dinge habe ich schon vor Jahren so umschrieben:

www.stefanfleischer.ch/EINZELTEXTE/wunde.html


4
 
 Diadochus 20. Juni 2021 
 

Lehrdokument

Da bin ich gespannt, wer sich am Ende durchsetzt, die treugläubigen US-Bischöfe/pro-Life oder der Vatikan/Homosex-Bischöfe.


6
 
 Karlmaria 20. Juni 2021 

Natürlich brauchen die Kranken den Arzt besonders

Wie jeder weiß habe ich viel Verständnis wenn auch Protestanten die Heilige Kommunion empfangen wollen. Gerade deshalb weil die Kranken den Arzt besonders dringend brauchen. Wobei ich da auch keine abschließende endgültige Meinung habe und ich weiß ja auch nicht immer was da das Richtige ist. Bei einem Politiker dessen Taten vor aller Augen sind muss die Bischofskonferenz vielleicht schon handeln. Das ist ja auch eine Gelegenheit mal klar zu zeigen dass es eben nicht egal ist wie man in der Abtreibungsfrage handelt. Wir brauchen auch als Staat die Hilfe Gottes. Und die Hilfe Gottes wird natürlich weniger sein wenn Gesetze gemacht werden die genau den Geboten Gottes widersprechen. Insofern ist das Handeln da keinesfalls eine Privatsache. Das hat Auswirkungen auf unseren ganzen Staat. Daran sollte man immer denken: Die Handlungen jedes Einzelnen haben große Auswirkungen auf die ganze Gemeinschaft. Das gilt auch anders herum: Das Heil von so Vielen ist von den Gebeten anderer abhängig!


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  3. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  4. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  5. 'Tatsächlich Gott'
  6. Wir können NICHT schweigen!
  7. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  8. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  9. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  10. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  11. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  12. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  13. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  14. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  15. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz