Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Bruder Marx', bleib in München!
  2. "Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"
  3. Das Seminar als Familie von Nazareth und rigide Perversionen
  4. Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!
  5. "Kardinal Woelki steht unter dem Kreuz, während andere sich entfernen"
  6. Ein Rücktritt als Kampfmittel?
  7. „'An totem Punkt': Kardinal Marx urteilt über die Kirche?“
  8. Dubium: „Liegt ein Schisma im Sinne des can. 751 vor?“
  9. Modehaus-Kette C&A mit eigener ‚Pride-Kollektion’ im LGBT-Monat Juni
  10. Die Visitatoren sind im Erzbistum Köln eingetroffen: Bischöfe Arborelius und van den Hende
  11. Kardinal Kasper formuliert Grundsatzkritik am „Synodalen Weg“!
  12. Nicht angenommener Marx-Rücktritt: Theologe Hoff ist 'fassungslos'
  13. Belarus: Orthodoxe Kirche setzt regimekritischen Erzbischof ab
  14. Schulschließungen waren falsch!
  15. R.I.P. Philipp Mickenbecker - "Alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen kriegen neue Kraft"

Rot-Grüner Angriff auf Familien vorerst gescheitert: keine Einigung über Kinderrechte im Grundgesetz

vor 6 Tagen in Familie, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Seit Jahren versuchen Lobbygruppen, das alleinige Recht der Eltern über die Erziehung und Zukunft ihrer Kinder zu entscheiden, zu untergraben. Meistens sind sie spätestens am Bundesverfassungsgericht gescheitert." Gastbeitrag von Klaus Kelle


Berlin (kath.net/The Germanz) Nach Angaben von Justiz- und Familienministerin Christine Lambrecht (SPD) sind die Verhandlungen über die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz für die aktuelle Legislaturperiode gescheitert.

Sie sei zutiefst enttäuscht, sagte die SPD-Politikerin am Montagabend. Zuvor war die abschließende Verhandlungsrunde mit Vertretern von Bundestagsfraktionen ohne Ergebnis geblieben.

Union und Opposition warfen Lambrecht mangelnden Willen zur Einigung vor. «Dies ist besonders schade, weil wir kurz vor einer Einigung standen und diese Gelegenheit so schnell nicht wiederkommen wird.» Tatsächlich ist das scheitern ein großer Erfolg für Familien mit Kindern in Deutschland. Die CDU-Abgeordnete Sylvia Pantel, Sprecherin des konservativen Berliner Kreises in ihrer Bundestagsfraktion, hatte seit Monaten den Widerstand gegen das Gesetzesvorhaben in Berlin organisiert und das damit begründet, Kinder seien bereits jetzt umfänglich durch das Grundgesetz geschützt, es gäbe keine Notwendigkeit zu einer solchen Ausweitung, die die Rechte der Eltern untergrabe.


Für eine Änderung des Grundgesetzes ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich, weshalb die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD die Unterstützung wichtiger Teile der Opposition benötigen.

Seit Jahren versuchen Lobbygruppen, das alleinige Recht der Eltern über die Erziehung und Zukunft ihrer Kinder zu entscheiden, zu untergraben. Meistens sind sie spätestens am Bundesverfassungsgericht gescheitert. Der Versuch der linken Parteien im Bundestag, über die Aufnahme sogenannter “Kinderrechte” ins Grundgesetz direkte Eingriffsmöglichkeiten des Staates in die Erziehung der Kinder und die familiären Belange zu bekommen, wird erst einmal nichts.

Begeistert zeigt sich auch die Sprecherin des Bündnisses “Demo für Alle”, Hedwig von Beverfoerde gegenüber TheGermanZ: “Das ist ein großer Sieg für das Elternrecht und den Schutz der Kinder.” Die “staatliche Gängelung” der Familien sei erst einmal abgewendet. Das Bündnis “Demo für Alle” engagiert sich seit Jahren sehr erfolgreich für die Rechte von Eltern und Kinder in Deutschland.

Durch die Festschreibung in der Verfassung, so hatten die Befürworter argumentiert, bekämen die Belange von Kindern ein neues Gewicht und müssten immer mitgedacht werden – etwa bei der Gesetzgebung oder ganz praktisch bei der Planung, ob an einem Ort ein Spielplatz oder eine Tankstelle entstehen soll oder ob eine Umgehungsstraße um eine Wohnsiedlung gebaut wird.

Union und SPD hatten in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, Kinderrechte explizit ins Grundgesetz aufzunehmen. Diskussionen gab es in den Gesprächen darüber, ob durch die Aufnahme ins Grundgesetz die Position des Staates zulasten von Familien gestärkt werden könnte, was zuletzt insbesondere die Union umtrieb. Teile der Opposition wollten die Grundgesetzänderung auch mit einem umfassenderen Diskriminierungsverbot verbinden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 KatzeLisa vor 5 Tagen 
 

Mogelpackung

Anstatt die im Grundgesetz und in UN-Konventionen festgelegten Grundrechte der Kinder in der Corona-Politik zu schützen, haben die Politiker keine Hemmungen gehabt, die Rechte der Kinder auf freie Entfaltung mit Füßen zu treten. Kinder wurden durch Maßnahmen wie Masken, Social Distancing, Distanzunterricht, fehlende Sportmöglichkeiten, Vereinsamung, übermäßigen Medienkonsum, Ernährungsprobleme usw. physisch und psychisch massiv geschädigt und traumatisiert.
Dieselben Politiker weinen jetzt Krokodilstränen, weil ihr Projekt, Kinderrechte explizit im GG zu verankern, gescheitert ist. Mit dieser Maßnahme sollten die Möglichkeiten von staatlichen Eingriffen in die Erziehung der Kinder verstärkt werden. Das ist Gottseidank gescheitert.
Dank an Frau von Beverfoerde, Frau Pantel und alle Mitunterzeichner etlicher Petitionen, vieler Emails und Telefonate.


1

1
 
 Konrad Georg vor 5 Tagen 
 

Daß dieses Vorhaben im Koalitionsvertrag

festgelegt worden ist, zeigt die Verwahrlosung der Union. Sie läßt sich eine sozialistische Familien- und eine ebensolche Justizministerin bieten. Die wichtigsten Ministerien!
Ja mei, wenn man nicht erkennen kann, daß der Kampf gegen Rechts gegen sich selbst inszeniert wurde, ...


1

1
 
 Konrad Georg vor 5 Tagen 
 

Mit dem Koalitionsvertrag


0

0
 
 Fink vor 6 Tagen 
 

Sehr erfreulich

Für eine Änderung des Grundgesetzes braucht es eine 2/3 -Mehrheit im Bundestag. Die ist nicht so leicht hinzukriegen. Hoffentlich bleiben uns diese ideologisch motivierten "Kinderrechte" im Grundgesetz auf Dauer erspart !


4

1
 
 Henning vor 6 Tagen 
 

Mein lieber Kelle, zu einer guten Berichterstattung

gehört auch, dass Sie erwähnen sollten, dass ohne die AfD diese gute Entscheidung für die Eltern nicht möglich gewesen wäre. Das Scheitern der Verhandlungen ist nur auf die massive Kritik und die starke Mobilisierung durch die AfD zurückzuführen. Egal, aber es gehört sich eigentlich, dass einmal zu benennen und damit die Tatsache, dass Konservative vereint dem linken Mainstream etwas entgegensetzen können. Warum erwähnen Sie das überhaupt nicht? Danke natürlich an Frau Prantel von der CDU, die der AfD gewogen ist.


5

1
 
 Andrzej123 vor 6 Tagen 
 

Leider zu befürchten: Methode Haselhoff

Ich fürchte die Freude wird von kurzer Dauer sein.
Gem. der Methode Haselhoff werden einzelne konservative Positionen aus Opportunitätsgründen vor der Wahl aufgegriffen und dann nach der BT Wahl wieder fallen gelassen.


2

0
 
 Eva 1941 vor 6 Tagen 
 

Dank

Den Eheleuten Birgit und Klaus Kelle und Hedwig von Beverfoerde (Demo für Alle) Matthias von Gersdorf (Kinder in Gefahr) und vielen vielen Mitstreitern ein herzliches Dankeschön für ihren jahrelangen, hartnäckigen und unermüdlichen Einsatz.
Nicht zu vergessen auch die noch christlich geprägten Unionsabgeordneten (z.B. Frau Prantel).
Hoffentlich ist unser aller Kampf gegen die Frühsexualisierung unserer Kinder in Kindergarten und Schule und gegen den Genderwahn am Ende ebenso erfolgreich.


7

1
 
 Herbstlicht vor 6 Tagen 
 

Kinder sind nicht Eigentum des Staates und ihrer Politiker!
Sie sind allerdings auch nicht Eigentum der Eltern, sondern Geschenk und Bereicherung. Sie sind auf die Liebe und Fürsorge ihrer Eltern angewiesen.
Das bringt Verantwortung mit sich, die aber gern getragen wird.

Es ist ermutigend, dass das Gesetzesvorhaben nicht durchgesetzt werden konnte oder gar durchgewunken.
Dafür gebührt jenen Abgeordneten, die sich dagegen ausgesprochen haben, großer Dank!


7

1
 
 wedlerg vor 6 Tagen 
 

keine staatlichen Rechte gegen eltern

Der SPD ging es mit dem Begriff "Kinderrechte" einzig darum, die Rechte des Staates gegenüber den Eltern zu stärken.

Die Hoheit über die Kinderbetten ist die alte linke Ideologie, mit der die Sozialisten versuchen, ihren ideologischen Einfluss hochzuhalten.

Insofern ist alles gut, wenn Frau Lamprecht enttäuscht ist.


8

1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-15

meist-gelesen

  1. 'Bruder Marx', bleib in München!
  2. Die Christuserscheinungen von Sievernich dauern an
  3. "Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"
  4. „'An totem Punkt': Kardinal Marx urteilt über die Kirche?“
  5. "Kardinal Woelki steht unter dem Kreuz, während andere sich entfernen"
  6. Dubium: „Liegt ein Schisma im Sinne des can. 751 vor?“
  7. Nicht angenommener Marx-Rücktritt: Theologe Hoff ist 'fassungslos'
  8. "Das widerspricht dem Sinn eines geistlichen Amtes für das Heil der Menschen"
  9. R.I.P. Philipp Mickenbecker - "Alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen kriegen neue Kraft"
  10. Kardinal Kasper formuliert Grundsatzkritik am „Synodalen Weg“!
  11. Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!
  12. Ein Rücktritt als Kampfmittel?
  13. Bistum Basel: Kleruskongregation hebt ungerechtfertigte Entlassung eines Priesters auf
  14. Aufbruch zum geistigen Kampf
  15. Das Seminar als Familie von Nazareth und rigide Perversionen

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz