Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Der anderskatholische Papstkritiker
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

"Kehren Sie um und verlassen Sie den Weg des Verderbens zum Wohle unserer Kinder!"

26. Mai 2021 in Deutschland, 43 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die AfD übt in einem Offenen Brief an Bischof Felix Genn, dem Bischof von Münster, scharfe Kritik, weil in der Ludgerus-Schule in Vechta Gay-Propaganda vermittelt werde


Münster (kath.net) Die AfD übt in einem Offenen Brief an Bischof Felix Genn, dem Bischof von Münster, scharfe Kritik, weil in der Ludgerus-Schule in Vechta ein "antichristliches Menschenbild der sexuellen Vielfalt" vermittelt werde. Laut einem Zeitungsbericht wird in der katholischen Privatschule dauerhaft die umstrittene Regenbogenflagge in der Pausenhalle aufgehängt. Zum Ende des Berichts wird Schulleiter Clemens Feldhaus in der  Oldenburgische Volkszeitung wie folgt zitiert: "Wir sind offen für alle Menschen, die uns hier begegnen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Hautfarbe oder der geschlechtlichen sowie sexuellen Orientierung:" Der Schulleiter behauptet dann auch, dass dies ein Auftrag im Sinne des christlichen Menschenbildes sei.


In dem Brief des Katholischen Sprechers der "Christen AfD-Nord" heißt es an Genn, dass hier einer "vollständigen moralischen Verirrung gehuldigt" werde, die gemäß katholischem Glauben nicht geduldet werden könne. "Schüler und Eltern werden durch den Lehrkörper in die Irre geführt, dass die Gender- und damit verbundene LGBT-Ideologie mit dem christlichen Menschenbild und Glauben vereinbar sei. Das Gegenteil ist der Fall. Gender- und LGBT-Ideologie gefährden den Glauben der Kinder und Jugendlichen."

Der Sprecher verweist dann darauf, dass die sogenannte „Pädagogik der sexuellen Vielfalt“ von Persönlichkeiten wie Helmut Kentler entwickelt, der in Zusammenarbeit mit dem Berliner Jugendamt obdachlose Jungen in Obhut Pädophiler Männer gegeben hatte.  "Es scheint in unserer Kirche eine stark verbreitete Unkenntnis darüber zu geben, was Sexualität ist und wie die menschliche Sexualität von ihrer Natur her konzipiert ist. Von Priestern und Lehrern sollte immerhin erwartet werden, dass Sie die Begrifflichkeiten gemäß katholischer Lehre und den Naturwissenschaften kennen. Denn hier gibt es eine vollständige Einigkeit.", schreibt der Sprecher und erinnert Genn : "Kehren Sie um und verlassen Sie den Weg des Verderbens zum Wohle unserer Kinder. Stellen Sie sich dem unseligen Lehrplan entgegen, Klagen Sie und verbannen Sie die pädophile „Pädagogik der sexuellen Vielfalt“ von katholischen Schulen. Beginnen Sie mit der Entfernung der LGBT-Flagge."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  3. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  4. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  5. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  6. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  7. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  8. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  9. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  10. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  11. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  12. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  13. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  14. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  15. „Wenn Gott uns erschaffen hat, so bedeutet dies, dass Er einen Plan für unser Leben hat“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz