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Segnen geht anders

10. Mai 2021 in Kommentar, 49 Lesermeinungen
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Eines aber ist sicher: Handeln die Bischöfe nicht, ist es an Rom zu handeln. Dabei sollte niemand vergessen, dass die Geduld der Kirche mit Ungehorsam und mit Irrtum sehr groß ist - Der Montagskick von Peter Winnemöller


Rom (kath.net)

Der heutige Tag hat dunkle Potential ein historischer Tag zu werden. Ob es zu einem Ordnungsruf aus Rom kommt, ob schon das Schisma festgestellt wird oder ob noch gar nichts passiert, ist ungewiss. Doch der massenhafte Akt des Ungehorsams wird Folgen haben.

Der heutige Montag wird wohl in die Kirchengeschichte - zumindest in unserem Land - eingehen. In einem dramatischen Akt der Auflehnung gegen das Lehramt der Kirche und gegen die Disziplin der kirchlichen Hierarchie wollen heute im ganzen Land Priester und Laien Segenshandlungen simulieren. Tatsächlich wird es an sehr vielen Stellen zu keinem Segen kommen. Das ist dort der Fall, wo es nach dem Urteil der Kirche dazu keine Vollmacht gibt. Um das hinzukriegen, muss man sich schon sehr anstrengen, denn die Gnade Gottes, die bei einem Segen zur Wirkung kommt, ist schier unüberschaubar groß. Sie ist größer als es sich jeder von uns nur denken kann. Bei aller undenkbaren und unauslotbaren Größe der Gnade und Barmherzigkeit Gottes liegt jedoch in Gott kein Widerspruch und kein Relativismus vor. Gott setzt sich nie zu sich selbst in Widerspruch. Dialektik ist menschlich, nicht göttlich.

Die Glaubenskongregation hat mit Wahrheit, Klarheit und Vollmacht in Einheit mit Petrus festgestellt, dass die Kirche keine Vollmacht hat, homosexuelle Partnerschaften zu segnen. In gleicher Weise gilt übrigens völlig äquivalent dazu, dass die Kirche gar keine zwischenmenschliche Partnerschaft außerhalb der Ehe segnen kann, wenn diese eine sexuelle Konnotation hat. Die Sexualität hat Gott nicht etwa unabhängig vom Menschen erschaffen. Im Schöpfungshandeln Gottes, der den Menschen aus Liebe erschafft, liegt bereits der Auftrag an den Menschen, ebenfalls aus Liebe an diesem Schöpfungshandeln Gottes mitzuwirken. Die beiden Seiten der Sexualität sind nämlich genau das: Die Liebe zu dem Menschen auf den hin Gott einen Menschen geschaffen hat und untrennbar davon die Mitwirkung an der Schöpfung. Die Kirche hat dies unendlich oft in unendlich vielen Worten und Weisen erklärt. So wie auch die Liebe selbst in ihrer Gestalt der Gottes- und Nächstenliebe untrennbar ist, so ist auch die Sexualität in ihrer Gestalt des Liebes- und Zeugungsaktes untrennbar. Auch wenn nicht jedem Liebesakt ein Zeugungsakt innewohnt, so wohnt doch jedem Liebesakt, der grundsätzlich gesegnet werden könnte, das grundsätzliche Potential inne, auch Zeugungsakt sein zu können. Fehlt dieser Aspekt fehlt die Segensvollmacht ganz sicher, das hat die Glaubenskongregation betont. Wo nicht gesegnet werden kann, führen Worte und Gestus in die Irre.


Der Mensch in seiner von Gott geschenkten Freiheit ist in der Lage, diese Freiheit falsch zu verwenden und kann in der Liebe oder eben auch in der Sexualität trennen. Emotional kann es sich gut anfühlen, ohne gut zu sein. Ohne die Ratio ist die Emotion aufgeschmissen. Das wertet Gefühle nicht ab. Ein moralisches Urteil, welches sicher der Wahrheit entspricht ist ohne Wissen und Reflektieren nicht zu erlangen. Es ist ferner nicht zu erlangen, wenn man sich der Lehre und der Autorität der Kirche vollends verschließt. Wo Sexualität gegen den Schöpfungsplan Gottes ausgeübt wird, trennt der Mensch grundsätzlich den Liebes- vom Schöpfungsakt. Es wird eine Sünde begangen. Das ist einfach so. Die Sünde ist immer eine Trennung des Menschen von der Gnade Gottes. Die Sünde ist ein Drama, doch sie kennt einen Ausweg: Die Vergebung. Darum ist kaum nachzuvollziehen, was für ein Geschrei darum gemacht wird, wenn irgendwo die Sünde eine Sünde genannt wird. Dem Sünder kann nichts Besseres geschehen, als dass man ihm seine Sünden vor Augen führt, damit er sie erkennen kann. Denn nur zu gerne fühlt man sich – wer kennt das nicht? - in und mit seinen Lieblingssünden nur zu wohl. Nicht die Sünde zu nennen und den Weg zu Vergebung aufzuzeigen ist das Drama. Das Drama unserer Zeit ist es, die Sünde klein- und wegzureden und so zu tun, als sei die Sünde ein Zustand, den man segnen könne. Noch nie war es möglich, über eine Sünde einen anderen Segen als die Absolution zu sprechen. Dies geht dann und nur dann, wenn der Sünder den Willen zu Bekenntnis und Umkehr zeigt.

Es muss also am Ende der Versuch zu segnen, was nicht gesegnet werden kann, ganz fürchterlich daneben gehen. Schlimmstenfalls drohen diesmal wirklich Exkommunikationen, weil ein Schisma festgestellt wird. Zudem wird womöglich gutgläubigen Menschen, die glauben, ihr Zustand sei ja ganz in Ordnung so, der Weg verbaut im Licht der Gnade Gottes auf den Weg zurückzufinden, den Gott für sie vorgesehen hat. Mag man sich in seiner Lieblingssünde noch so gut und noch so wohl fühlen, in der Wahrheit ist man dann einfach nicht.

Im Gegensatz dazu kann jeder Sünder (sind wir am Ende sowieso alle) zu jeder Zeit und unter allen Umständen gesegnet werden. Das ist so, weil jeder Person zu jeder Zeit unter allen Umständen der Segen Gottes zugesprochen werden kann. Dieser Segen entfaltet Wirkung, weil die Gnade Gottes niemals ohne Folgen bleibt.

Das Urteil der Kirche ist gesprochen. Die Akte des Ungehorsams nehmen ihren Lauf. Welche Konsequenzen es haben wird, vermag derzeit niemand zu sagen. Eines aber ist sicher: Handeln die Bischöfe nicht, ist es an Rom zu handeln. Dabei sollte niemand vergessen, dass die Geduld der Kirche mit Ungehorsam und mit Irrtum sehr groß ist. Es kann noch eine lange Zeit der Versuche vergehen, um die Lage mit Güte und Belehrung zu regeln ins Land gehen, bevor disziplinarische Maßnahmen ergriffen werden.

Der Aufruf zum Gebet für die Verantwortlichen in der Kirche in dieser Zeit der Bedrängnis ist sicher kein Fehler.

 

Betet den Rosenkranz und die Lauretanische Litanei! Der kath.net-Video-Blog mit Margarete Strauss


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Lesermeinungen

 Eselchen 15. Mai 2021 
 

Und wenn sie sich 1000 mal segnen lassen würden

die Schöpfungskraft Gottes ist ihnen nicht gegeben. Diese ist vorbehalten denen, die nach Gottes Willen handeln und nach seiner Schöpfungsordnung leben, denn Gott hat den Menschen geschaffen; als Mann und Frau hat er sie geschaffen....Das ist keine gesegenete Gemeinschaft, sondern die Parodie davon!


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 SalvatoreMio 12. Mai 2021 
 

Diese Segnungen ...

@[email protected]: in meiner mittleren Kleinstadt gab es so einen Gottesdienst; er ist auf Youtube zu sehen. Dem Video nach zu urteilen, war das Interesse gottlob wohl dürftig. In der Zeitung sind 2 Männer abgebildet, die den Segen wünschten; die wenigen anderen mögen auch Paare gewesen sein, die schon ewig zusammenleben, weil sie nicht kath. heiraten konnten usw. - Gottlob haben wenigstens nicht Priester die Segnungen vorgenommen, sondern 2 hauptamtliche kirchliche Mitarbeiter. (Sieht alles nicht sonderlich begeisternd aus, glücklicherweise).


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 ottokar 12. Mai 2021 
 

Hape, Sie haben den wunden Punkt getroffen

Nicht nur Presse oder TV haben nachträglich über die montäglichen Segensaktionen berichtet, obwohl die ganze Angelegenheit natürlich von "gigantischem" öffentlichen Interesse gewesen wäre. Auch die TV-erprobten Damen von Maria 2.0 , in München Organisatorinnen der Segnungsfeiern ,haben ihren "Erfolg" bisher nicht gefeiert. Auch war sonderbarerweise weder vor der Aktion, noch in den Tagen danach irgendeine zustimmende oder kritische Reaktion der zuständigen Ordinariate zu hören oder zu lesen. Kann tatsächlich nur bedeuten, dass die ganze Angelegenheit für all Beteiligten ein glänzender Misserfolg war. Dann dürfen wir Gott und unseren Fürbittern danken ,dass sie unsere Gebete erhört haben.


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 hape 12. Mai 2021 

Komisch. – Fragen über Fragen.

Die Aktion war am 10. Mai, also vor zwei Tagen. Sie wurde medial mit Pauken und Trompeten angekündigt. Doch bis jetzt habe ich nichts davon gehört, dass irgendwer in den Kirchen Schlange gestanden hätte.

War die Segnung, aus Sicht der homosexuellen Paare, etwa garnicht in deren Interesse?

War sie am Ende nur eine aufgeblasene Aktion, im Eigeninteresse der synodalen Lehramtsopposition?

Bedeutet das nicht, dass der Bedarf homosexueller Paare nach Segnung von den Initiatoren der Aktion falsch eingeschätzt und falsch dargestellt wurde?

Spiegelt der medial zur Schau gestellte heroische Kampf für die vermeint. Gleichstellung homosexueller Paare am Ende also garnicht deren Lebenswirklichkeit wieder, sondern vielmehr die der synodalen Lehramtsweiterentwickler?

Haben sich die Humanwissenschaften bei dieser Aktion nun bewährt oder spielten sie keine Rolle?


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 lakota 12. Mai 2021 
 

@SalvatoreMio

Liebe SalvatoreMio, da haben Sie wieder ein prima Beispiel gebracht.
Was Ihr Raucher und unsere Bischöfe gemeinsam haben:
Sie müssten eingestehen, daß sie auf einem ganz falschen Weg sind. Der Raucher müsste, auch seinen Kindern gegenüber, zugeben, daß er süchtig und schwach ist und sich quasi selber in Raten umbringt.
Und unsere Bischöfe müsste einsehen und zugeben, daß ihr Weg, besonders der synodale, nicht mit dem Evangelium übereinstimmt.
Aber da haben eben viele nicht nur einen Balken vor den Augen, sondern leider auch ein Brett vor dem Kopf.
Einsichtig sein und umkehren...das ist halt nicht so einfach für manche.


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 SalvatoreMio 11. Mai 2021 
 

Der dicke Balken vor dem Auge ...

@galil?a!Danke für all Ihre bedenkenswerten Aussagen. Einen Punkt erbitte ich nochmals zu erwägen: mit blindwütigem Balken vorm Auge sieht man nur sich selbst, ist ungerecht gegen andere und belügt sich selbst, ja! Doch bis alle persönlichen Splitter ausgemerzt sind, sind wir schon im Jenseits! Irdisches Beispiel: Der Raucher in meinem Haus, der mir mit seinem Raucherhusten regelmäßig den Schlaf zerstört und wohl nicht mehr geheilt werden kann, gerade der müsste seine Kinder warnen ohne Ende ...


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 galil?a! 11. Mai 2021 
 

SalvatoreMio Da bin ich ganz ihrer Meinung:

Glauben und ein guter Lebenswandel darum sollten wir Gott bitten. Das üben der Tugend führt ja in den Himmel.

Nur bitte zuerst, dass gilt auch für mich zuerst auf unsere Balken und Splitter sehen und versuchen sie auszumerzen durch die Gnade Gottes. Dann kann man das auch mit aller milde bei den andern tun. Wer sich selbst streng beurteilt, der hat selbst ein zerschlagenes erschüttertes Herz. In diesen Seelenzustand fällt es schwer dann andere streng zu beurteilen.

Zu meinem Text möchte ich noch hinzufügen um es Zusammenfassend zu sehen:

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.

So soll man den Herrn bei all dieses Bilden sehen:

Jesus Christus ist Wort, Leib und Seele, weil er Mensch geworden ist.


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 lesa 11. Mai 2021 

Danke!

[email protected]: Danke für Ihre lieben, herzlichen Worte! Der Dank geht aber auch an Sie zurück! Sie sind mit ihren trefflichen, anregenden, originellen Kommentaren auch immer zur Stelle. Eine Reihe von Postern sind es auch. Gott sei Lob und Dank! Das Wort Gottes, die Lehre der Kirche ist Leben, ist Wasser in der Wüste einer unter die Räder des Säkularismus, des Relativismus geratenen, mehr und mehr verwirrten und erkrankten Welt. Es geht um die Menschen! Welch ein Geschenk, dass wir den Glauben kennen, weitergeben, verteidigen dürfen - und dass kath.net uns die Gelegenheit gibt!


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 galil?a! 11. Mai 2021 
 

Da wir nun wissen, dass dieser Torhüter der Hl. Geist

ist wollen wir eifrig um diese Gnade bitten. Die Hirten lehren ja nicht selbst, sondern den Herrn Jesus Christus. Wobei der Herr ist der Hirte. Aber er ist auch ein Schaf. Er ist das Lamm Gottes! Alles schöne Bilder für den Herrn! In Wirklichkeit gilt aber gilt:

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.

Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Der Hl. Geist ist es ja er uns alles lehrt und an alles erinnert was der Herr uns gesagt hat. Das ist ja der Schlüssel den die Pharisäer aus Unglauben nicht hatten die Apostel und Gläubigen aber haben, wenn der Hl. Geist auf ihnen ist und sie geistige Menschen sind und keine fleischlichen.

Möge die Hl. Jungfrau Maria und Gnade erbitten, dass wir den heiligen Geist gefügig sind und er unser Herz erweicht.


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 hape 11. Mai 2021 

@galil?a!: zum Abschluss.

Es bringt nichts, sich gegenseitig das Wort Gottes vorzuhalten. Nur soviel noch: "Denn lebendig ist das Wort Gottes, wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenken und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens; vor ihm bleibt kein Geschöpf verborgen, sondern alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft schulden." (Heb 4,12-13)

Das klingt nicht lustig, aber Jesus ist ja auch kein Knuddelbär. Anderswo sagt er: "Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen! Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert." (Mt 10,34)

Das ist schwere Kost, lässt sich aber nicht relativieren und sollte nicht ausgeblendet werden. Die Grenze muss von der Kirche klar gezogen werden, damit sie überhaupt wahrgenommen werden kann. Nur so kann sich der suchende Mensch frei entscheiden: für oder gegen die Kirche.


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 cooperatorveritatis 11. Mai 2021 
 

@Ginsterbusch

Sie haben richtig gehandelt und auch mit dem Anschreiben des
Nuntius handeln Sie richtig.

Allerdings war die schweigende Zustimmung Ihres Bischofs Gerber von Fulda durchaus erwartbar, wenn man seine bisherige Verkündigung kennt. Ich komme zwar nicht aus Fulda, kenne es aber ein wenig durch die Kongresse des Forums Deutscher Katholiken.

Seit Bischof Gerber im Amt ist, können diese Kongresse nicht mehr in Fulda stattfinden. So wollte es Gerber. Als ich das
gehört habe, war mir klar, wes Geistes Kind er ist. Daher: sein Verhalten jetzt ist für mich keine Überraschung. Vorteil oder Trost: Man weiß, wo ein weiterer Wolf an Stelle eines Hirten sein Unwesen treibt und weiß auch, dass man sich woanders hinwenden muss.


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 SalvatoreMio 11. Mai 2021 
 

Christentum ist keine "Rosinen-Pickerei"

@galil?a! Es gibt gar nicht so wenige, die betreiben Sektierertum! Sie suchen sich das Angenehme aus der Hl. Schrift heraus und wenden es auf alles an; das andere verschwindet in der Versenkung. Nur ein Beispiel, das nicht auf Sie persönlich gemünzt ist, sondern erinnert, wie warnend und fordernd Christus auch gesprochen hat: "Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. (Markus 16,16). Dass zur Nicht-Verdammung nicht allein der Glaube gehört, sondern Werke, die den Glauben bezeugen, lesen wir ebenfalls in der Hl. Schrift.


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 galil?a! 11. Mai 2021 
 

hape Ich wollte ihnen damit nur klar machen, dass die Kirche nicht

die Aufgabe den Garten mit dem Flammenschwert zu bewachen hat damit der Mensch nicht zum Baum des Lebens kommt. Ganz im Gegenteil die Kirche soll helfen das ewige Leben zu erreichen!

Aber es gibt auch einen Torhüter und auch den guten Hirten. Der Herr ist der gute Hirte!

Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. 3 Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus.

Wenn die Tür der Herr ist, dann wollen wir nicht denken, dass der Torhüter niedriger ist als Herr. Also ist der Türhüter der Heilige Geist.

Den Hl. Geist kann aber niemand täuschen!

Wer die Tür ist wissen wir oder? Der Herr sagt es ja:

Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Sicherlich ist auch der Hl. Petrus ein Glied des einen Hirten!


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 hape 11. Mai 2021 

@galil?a!,

Sie. scheinen einen großen Vorrat an Fragezeichen zu haben. Aber trotzdem vielen Dank für Ihre Stellungnahme.

Wozu dienen wohl die Schlüssel, die dem Petrus übergeben wurden? Dienen sie zum auf- und zuschließen? Oder war Petrus nur der Türöffner und seitdem steht die Tür sperrangelweit offen? Dem Petrus wurde doch wohl der Auftrag gegeben, "was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein." (Mt16,19) Wenn die Tür sowieso offen steht, wäre das doch nicht nötig gewesen.

Oder denken Sie an Lk 11,52: Weh euch Gesetzeslehrern! Ihr habt den Schlüssel zur Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen und die, die hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert."

Hinein, hinaus, Drinnen, draußen. Dazwischen gibt es eine Grenze. – Die Erlösung am Kreuz ist zwar die Voraussetzung für den Zugang in den Himmel. Sie ist aber kein Blankoscheck.


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 galil?a! 11. Mai 2021 
 

hape, Bild vom Garten Eden?????????????????????

Hat Gott uns in seiner Gnade nicht bis in den Himmel hinauf gehoben.

Ist Christus nicht am Kreuz gestorben um Versöhnung für uns zu erwirken?

Welchen Schlüssel hat den die kath. Kirche?

Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; Mt 16,19

Ja selbst über den Himmel hinauf. Wir können sogar dort den Herrscherthron aus Gnade nehmen.

Wer siegt, der darf mit mir auf meinem Thron sitzen. Off 3.21

Die Kreatur um deren willen die Cherubim das Paradies bewachen, sitzt heute über den Cherubim.

Wir kamen wir in solche Höhe hape?

Gott war doch erzürnt über uns weil wir ihm den Rücken gekehrt haben oder?

Wohl ist Christus als Vermittler aufgetreten u. hat diese Versöhnung erreicht oder?

Wie hat er dies gemacht?

Christus übernahm die Rache d. Himmels u. duldete die Schmach der Menschen.


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 hape 11. Mai 2021 

Werter @phillip, 2/2

Diese Grenze zwischen Gott und Welt wird auch deutlich in einem Aphorismus des Hl. Maximus Confessor:

Jeden Menschen muss man von Herzen lieben,
allein auf Gott aber sein Vertrauen setzen
und ihm aus ganzer Kraft dienen.

Solange er nämlich über uns wacht,
sind all unsere Freunde gut zu uns,
und all unsere Feinde vermögen nichts gegen uns.

Wenn er uns dagegen verlässt,
wenden sich all unsere Freunde ab,
und all unsere Feinde gewinnen über uns Oberhand.


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 hape 11. Mai 2021 

Werter @phillip, 1/2

ich kann Ihren nur zustimmen! – Die Hl. Schrift spricht klar von von einem dazugehören und einem nicht dazu gehören. Das zeigt etwa das Bild vom Garten Eden, den eine Mauer von der Welt abgrenzt. Hier die göttliche Ordnung, dort das weltliche Chaos. Diesen Garten lässt Gott bewachen: Gott ließ östlich vom Garten Eden die Kerubim wohnen und das lodernde Flammenschwert, damit sie den Weg zum Baum des Lebens bewachten. (Gen 2,24)

Es ist Aufgabe der Kirche, den Garten mit dem Flammenschwert zu bewachen. Angst vor Ausgrenzung ist unangebracht! Doch ist die Ausgrenzung nicht absolut, denn die Mauer ist in beide Richtungen durchlässig. Der Mensch kann, unter den Bedingungen von Reue und Umkehr, den Garten wieder betreten. Er kann aber auch, durch die Sünde, erneut aus dem Garten rausgeworfen werden.


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 Stephaninus 11. Mai 2021 
 

Das Problem ist doch

dass Sex in unserer Gesellschaft zum Konsumgut geworden ist, der per se nur gut und nicht mehr mit Sünde in Verbindung gebracht werden soll. Und diese Ansicht - alles Sexuelle (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen) sei per se gut - ist weitgehend auch bei den Bischöfen angekommen.

Ich mache mal ne Wette: Rom tut nichts, und die Bischöfe tun noch weniger gegen diese Aktion. Damit zementiert die Hierarchie einen letztlich schizophrenen Zustand von Grabesruhe. Falls ich mich verwette, freut mich das natürlich.


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 SalvatoreMio 11. Mai 2021 
 

Liebe lesa!

Ihnen sei von Herzen Dank ausgesprochen für Ihren unermüdlichen Einsatz; für die vielen Stunden, in denen Sie für die Leser da sind; für die Liebe, Ermunterung und auch die Ermahnungen.
Jedes gute Wort, alles, was Sie aufopfern, wird Ihnen der Herr vergelten - da bin ich mir ganz sicher. - Und diese Gewissheit, das bei Ihm alles aufgehoben ist, und Er um alles weiß, ist unser aller Kraftquelle! Der Herr segne Sie!


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 SalvatoreMio 11. Mai 2021 
 

"Wer schläft, sündigt nicht!"

[email protected]: obiger Spruch mag stimmen, aber gerade das Schlafen kann die Sünde sein. Aber ich meine auch, dass der Papst genau weiß, was er will, nämlich umkrempeln. - Schon lange traut sich keiner mehr von der "alleinseligmachenden Kirche" zu sprechen. Der Begriff wurde oft nicht richtig erklärt oder bewusst falsch verstanden. Es gibt aber nur die eine Kirche, deren Haupt Christus ist, und somit ist sie alleinseligmachend trotz all der schwachen und fragwürdigen Schäfchen. - Und jetzt wird vom Oberhirten auf Erden dem Islam der Hof gemacht. Das ist nicht nur Verrat an Christen und Juden, sondern an Christus selber. Was hatte Christus zu Petrus gesagt: " Du aber, stärke Deine Brüder!" Wo bleibt die Stärkung???


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 lesa 11. Mai 2021 

Wenn all das geschieht, erhebt euer Haupt,

[email protected]: Allen empfehle ich die Lektüre des Buches mit den Botschaften Don Gobbis von der Mutter Gottes: "An die Priester, die vielgeliebten Söhne der Mutter Gottes". Jeder Christ kann sich angesprochen fühlen. Es ist frappierend aktuell und spricht die Situation von Kirche und Welt so treffend an, dass man sich nur wundern kann. Wir alle haben die letzten Tag wohl wie eine nie gekannte, bedrohliche geistige Finsternis erlebt. Aber Maria ruft uns auf, in dieser Endzeit, in der wir uns befinden, auf das Licht der Herzen Jesu und Mariens zu schauen und uns nicht zu Boden schmettern zu lassen vom Ansturm des Teufels, sondern in Ruhe den Rosenkranz beten, die Wahrheit auszusprechen - und zusammenhalten.
"Mit meiner Gegenwart will ich euch verkünden, dass ihr von dem schweren Joch der großen Bedrängnis, die ihr durchlebt, die Häupter erheben sollt, denn eure Erlösung ist nahe.Wacht im Gebet und mit Zuversicht und erwartet die nahe Wiederkunft des Herrn Jesus Christus." (S. 1045)


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 Chris2 11. Mai 2021 
 

Liebe @Dottrina

Es ist erschreckend, wie schwer einem das Gebet fällt - obwohl man weiß, dass daran letztlich alles liegt. Ich rede mir zwar ein, dass (2x) Wien, Lepanto und andere Abwehrkämpfe nicht allein durch Gebet gewonnen wurden (und das ist ja auch richtig), aber man ist in diesen buchstäblich wahnsinnigen und teils sogar bereits diabolischen Zeiten wie ein Getriebener. Irgendwann habe ich endlich angefangen, spät nachts noch ein Gesätz zu beten - nicht obwohl, sondern ganz bewusst weil ich einen starken Widerwillen à la "das auch noch" verspürt habe. Denn natürlich hat jeder von uns irgendwann am Tag diese 5 Minuten Zeit für Gott. Und dennoch schaffe ich es nicht immer. "Wen der Teufel nicht bremsen kann, den treibt er an", damit man das Wichtigete vergisst, das Gespräch mit Gott...


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 MontiRa 10. Mai 2021 
 

Ganz am Anfang schrieb Jemand:

"Ich denke die derzeit erfolgenden "Segnungen" homosexueller Partnerschaften entgegen des gerade erfolgten Verbots der Glaubenskongregation werden zur schnellen Abkehr vieler weiterer Gläubigen von der kath. Kirche führen." Da frage ich mich, WELCHE Gläubigen das sein sollen. Glaubenstreue Katholiken leben nach dem Grundsatz, dass es außerhalb der Kirche kein Heil gibt. Allein schon dieser Grundsatz hindert sie daran, der Kirche den Rücken zu kehren. Sie werden alles brav hinnehmen, solange sie noch den Glauben haben, dass die derzeitige Kirche die Heilige Römische Katholische und Apostolische Kirche ist. Nur um Nachfragen zu vermeiden: ICH erlaube mir darüber KEIN Urteil. Und dann: Wer hier glaubt ernsthaft, dass es für das Verhalten der Segnenden irgendwelche Konsequenzen gibt? Und wann kommt die Segnung von Dreier-Beziehungen? So viele Fragen und keine Antworten.


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 phillip 10. Mai 2021 
 

Die Theorie der "Gradualität in der Sünde" haben ich, … (1/3)

… geschätzter hape, schon mehrfach im Zusammenhang auch mit amoris laetitia als häretisch beurteilt und – auch im kath.net-Forum – ausgeführt. Weder der gegenwärtige Inhaber des Stuhles Petri noch Kardinal Schönborn sind offensichtlich nicht in der Lage – oder nicht willens -, die Ausführungen des Heiligen Johannes Paul II. zur Gradualität in ihrer Bedeutung und Tiefe verstanden, die da lauten: „ Daher kann das sogenannte ‚Gesetz der Gradualität‘ oder des stufenweisen Weges nicht mit einer ‚Gradualität des Gesetzes‘ selbst gleichgesetzt werden, als ob es verschiedene Grade und Arten von Gebot im göttlichen Gesetz gäbe, je nach Menschen und Situationen verschieden. Alle […] sind nach dem göttlichen Plan […] zur Heiligkeit berufen, und diese hehre Berufung verwirklicht sich in dem Maße, wie die menschliche Person fähig ist, auf das göttliche Gebot ruhigen Sinnes im Vertrauen auf die Gnade Gottes und auf den eigenen …


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 phillip 10. Mai 2021 
 

Die Theorie der "Gradualität in der Sünde" haben ich, … (2/3)

… Willen zu antworten" (Johannes Paul II., Homilie zum Abschluss der VI. Bischofssynode (25.10.1980), 8: AAS 72 (1980) 1083). Der besorgniserregende Aspekt im Denken des aktuellen Papstes, Kardinal Schönborns und jener, die praktizierende Homosexuelle segnen (möchten) – die Gemeinsamkeit, die die praktizierenden Homosexuellen mit den sonstigen Übertretern des 6. Gebotes verbindet, ist das reuelose Verharren (wollen) in der Sünde -, das hinter solchen Aussagen und Handlungen steckt, ist die Idee einer unheilbaren Alternative zwischen Anspruch der Lehre und Barmherzigkeit (genaugenommen in Wahrheit der Ausschluss der Barmherzigkeit): entweder das Eine oder das Andere. Aber die Kirche lehrt und lebt seit jeher – jedenfalls bis zur Lehre von amoris laetitia - das Gegenteil: Es ist das Sündenbewußtsein und die Reue, die Sünde begangen zu haben, die zusammen mit dem Vorsatz, die Sünde in Zukunft zu meiden, die Vergebung …


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 phillip 10. Mai 2021 
 

Die Theorie der "Gradualität in der Sünde" haben ich, … (3/3)

… durch Gott möglich machen. Jesus rettet zB die Ehebrecherin vor der Steinigung, er vergibt ihr, aber er entlässt sie mit den Worten: „Geh und sündige nicht mehr“. Er sagt nicht: „Geh, und sei unbesorgt, denn meine Kirche wird sich nicht geistlich in dein persönliches Leben einmischen“ und/oder: „sei gesegnet, wenn du in Sünde verharrst“.
Dementsprechend gehört es mE zur Verkündigung und pastoralen Führung durch die Kirche, dass zB Homosexuelle die Gebote klar erkennen und auch anerkennen. Praktizierende, und damit in Sünde verharrende Homosexuelle segnen, bedeutet mE das 6. Gebot abzuändern oder aufzuheben - und das geht gar nicht, da weder der Papst noch sonst ein anderer über eine diesbezügliche Kompetenz verfügt.


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 stephanus2 10. Mai 2021 
 

@Gottes General

..ich fürchte, der Vatikan hat nicht "geschlafen". Ich fürchte, dass Papst Franziskus ein heimlicher Förderer der Schieflagen in der Kirche ist. Das schließe ich aus seinen Verlautbarungen und Handlungen von Anbeginn. Meine persönliche Meinung.-Vielleicht meint auch er, es müsse eine Eine-Welt-Kirche und eine Eine-Welt-Regierung geben, um Hunger und Armut in der Welt(sein besonderes Thema schon aus Lateinamerika) zu besiegen, und agiert entsprechend.Ansonsten wüsste ich nicht, warum ein PAPST Islam und muslimische Einwanderung fördern - und damit Christen und Juden verraten - sollte.Bin gespannt, ob die Redaktion meine Ansicht veröffentlicht.


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 lesa 10. Mai 2021 

@Dottrina: Jedes Gebet drängt die Mächte der Finsternis zurück. "Die Erde bedarf der Ströme des Gebetes, um sich zu reinigen ...von ihren Sünden. Und da nur wenige beten, müssen diese wenigen viel beten ..." (Maria;Valtorta)


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 Gerberli 10. Mai 2021 
 

Der Lächerlichkeit preisgegeben

Die Segnung - gemeint ist wohl Trauung - von Homosexuellen bringt ihnen keine Anerkennung, sondern setzt sie in Wirklichkeit dem Spott der Gesellschaft aus. Sie werden, wie Fernsehbilder zeigen, regelrecht vorgeführt. Wie Gaffer bei einem Verkehrsunfall, sind die Medien hinter ihnen her.


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 ThomasR 10. Mai 2021 
 

(unzulässige)Segnung enes gleichgeschlechtlichen Paares müßte eigentlich

falls doch stattgefunden,helfen den sexuellen Anreiz des gleichen Geschlechts zu überwinden und in der sexuellen Enthaltsamkeit von betroffenen Personen münden, selbst wenn sie weiterhin zusammen (inkl. zwei Schlafzimmer) leben möchten.


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 Dottrina 10. Mai 2021 
 

Rosenkranz

Ich habe heute Mittag 1 Gesätz des Rosenkranzes gebetet gegen die Häresie der Priester und Bischöfe, die die Segnungen von Homosexuellen vorgenommen bzw. erlaubt haben sowie gegen das leider bevorstehende Schisma. Auch wenn es nur ein Gesätz war (ich musste ja arbeiten), hoffe ich, dass unser Herrgott es gehört hat und annimmt.


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 Chris2 10. Mai 2021 
 

Davila hat es einmal auf den Punkt gebracht,

was die Kirche angerichtet hat, indem sie sich der Welt öffnete. Leider ist das nicht zitierfähig...


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 golden 10. Mai 2021 
 

Ungeistl. Hausfriedensbruch

Hab überlegt:
a)die "Gesegneten" tun sich nichts Gutes,klar
b)das Gebäude jeder Kirche ist aber nicht für Events da, sondernGott geweiht;wird etwas wie Segnung von Sünde dort zelebriert,stört das menschlich gesehen alle,die mit Ernst Christen sein wollen.Sie können dort (Psalm 1 !) nicht bleiben, wo Sünde andemonstriert wird.Es riecht,wie Papst Paul VI bemerkte,nach dem Rauch Satans...


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 frludwig 10. Mai 2021 
 

Der Atheist Friedrich Nietzsche

sagte einmal die Menschen dürfen nicht mehr Bittende sein, sondern sie müssen Segnende werden.
Das ist natürlich so zu verstehen, dass sich dieser Mensch dann an GOTTES stelle setzt - nicht mehr von GOTT geht der Segen aus sondern vom Menschen.
Und das passiert gerade in der Kirche in Deutschland. Letztlich soll m.E. hier eine "Religion" geschaffen werden, in der GOTT nicht mehr vorkommt. Man ist noch irgendwie gut und versucht noch einige Ideen von Jesus mit in die "neue" Kirche hinüberzunehmen die einem sinnvoll erscheinen, aber um die offenbarte Lehre GOTTES geht es letzlich nicht mehr.


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 lesa 10. Mai 2021 

Diese "Segnungen" bringen nicht Segen, sondern das Gegenteil

[email protected]: Leider sind diese Hirten zu ignorant oder zu verblendet, um sich um das Wort Gottes zu kümmern. Sie meinen, sie wissen es besser als Gott. Das Responsium erklärt, dass es um den "Plan des Schöpfers geht": "Durch das Vorhandensein positiver Elemente in solchen Beziehungen ist eine Segnung trotzdem nicht gerechtfertigt, weil diese Ele-mente im Dienst einer Verbindung stehen, die NICHT AUF DEN PLAN DES SCHÖPFERS HINGEORDNET ist. (6)Aber was interessiert die der Plan des Schöpfers!
[email protected]@wedlerg: Etwas Hoffnung besteht m.E., dass Rom diese Gottesverhöhnung und Ruinierung der Menschen durch Irreführung der Menschen nicht hinnimmt. Eine ganze Reihe von Hirten hat energisch Einspruch erhoben und wird weiterhin nicht schlafen.
@TotusTuus: Ja, die Herz-Jesu-Litanei, um den Herrn zu trösten ...


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 Zeitzeuge 10. Mai 2021 
 

Entschuldigung, hier der versprochene Link!

www.thecathwalk.de/2019/02/27/studie-beweist-wer-zur-alten-messe-geht-bleibt-katholisch/#:~:text=Die%20Studie%20macht%20deutlich%2C%20dass,Messe%2051%


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 Zeitzeuge 10. Mai 2021 
 

Liebe lesa und golden, "....es kann noch eine lange Zeit der Versuche vergehen...."

danke für Ihre Beiträge!

Bzgl. der vorbehaltlosen Anerkennung von

"Humanae Vitae" z.B. in Deutschland warten

wir bereits fast 53 (!!) Jahre auf ein un-

missverständliches Machtwort aus ROM, aber

nicht nur in Deutschland, s. Link eine Umfrage

aus den USA, wobei der Unterschied zwischen

den Besuchern der "alten" Messe im Vergleich

zu den anderen riesig ist, da gilt

Lex orandi - lex credendi!


Ich setze persönlich keine Hoffnungen auf ein

machtvolles Eingreifen ROMS, hoffentlich irre

ich mich!

Persönliches:

Wir waren gestern in einem relativ nahegelegenen

Kloster in der hl. Messe im ordentl. Ritus.

Die hl. Kommunion wird dort (auf Wunsch) an

der Kommunionbank mit einer Hostienzange

gespendet; das ging ohne Probleme, selbst unsere

beh. Tochter hatte keine Schwierigkeiten, es

kommt nur auf den guten Willen der Ausspender

an!


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 Totus Tuus 10. Mai 2021 
 

Wir haben einen Akt der Sühne getran.

Heute vor der Hl. Messe in der Pfarrei Wald ZH haben wir den Rosenkranz und die Herz Jesus Litanei gebetet, als Sühne Akt für die sakrilegischen Handlungen, und das habe ich explizit in dieser Intention auch so genannt.


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 Pilgrim_Pilger 10. Mai 2021 
 

Im Abseits - Nur der eigene Wille zählt

Es muss alles so geschehen wie es im letztem Buch der Bibel geschrieben steht. Der Mensch wird überheblich und denkt nicht nur er sei wie Gott sondern der Mensch macht sich selbst zu Gott. Völlig entgrenzt und enthemmt nur der Diktatur des Relativismus und dem eigenem verweltlichtem Willen folgend, "lehren viele, nicht alle in der Kirche" das was den Ohren der Menschen schmeichelt und verkünden den Menschen nach dem Mund. Aber in dem Augenblick in dem die Menschen glauben der Wille Gottes sei besiegt seine Lehre vergessen das letzte Staubkorn des offenbarten Glauben zertreten. Offenbart der dreifaltige Gott seine Allmacht über alle und alles. Das kann jede*r in der Offenbarung des Johannes in der Bibel nachlesen. Nach meiner Einschätzung haben große Teile der deutschen Kirche die rote Linie bereits sehr weit überschritten. Stichwort: Aktion #liebegewinnt


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 Gottes General 10. Mai 2021 
 

Zerwürfnis bleibt Zerwürfnis

Die deutschen Bischöfe "spucken" auf Rom, wenn man das so meinen könnte. Ich finde, dass Rom in diesem Fall total versagt hat. Die entscheidende Stunde ist nicht jetzt, heute oder morgen, sondern die Alarmglocken mussten schon längst geläutet werden. Die Maßnahmen mussten schon längst angeordnet werden. In dem Fall hat der Vatikan, (wie so oft in vielen Sachen) einfach nur geschlafen. Ich glaube der Vatikan wird es nicht mehr schaffen, dieses Schisma zu verhindern. Du kannst so viele Strafen verhängen, exkommunizieren etc...Es wird nichts bringen. Das ist wie ein Geschwür, dass sich sehr schnell verbreitet hat, und sich noch immer verbreitet. Mein Gott in was einer Zeit wir leben, es entsteht vor unseren Augen eine protestantische Kirche. Obwohl, hat ja eh schon alles mit dem 2.Vatikanum angefangen.


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 hape 10. Mai 2021 

Gott ist es, der segnet.

Denn der Segnende ist letztlich Gott allein. Da Gott aber die Wahrheit ist und weil er treu ist, kann er nicht etwas gutheißen, was er anderswo als schwere Sünde verurteilt. Wenn der Mensch also Gott vorgreift, handelt es sich um Betrug, Anmaßung und Selbsttäuschung.

Auch überzeugt die These von der Gradualität nicht wirklich. Sie behauptet, dass doch immerhin das Gute in homosexuellen Beziehungen segnenswert sein müsse, sodass die Segnung Motivation für die weitere Hinwendung zu Gott sein könne. Doch der Hl. Thomas von Aquin lehrt, dass "ein einziger und einzelhafter Mangel genügt, daß etwas schlecht sei. Daß aber etwas schlechthin gut sei, dazu reicht ein einzelnes Gute nicht hin: dazu ist die unversehrte Fülle der Gutheit gefordert." (S.th. I-II 20,2 c)

Anders formuliert könnte man sagen: ein fauler Apfel verdirbt die ganze Ernte. Deswegen sortiert jeder Bauer vor der Einlagerung die faulen Äpfel aus. Warum darf das die Kirche nicht tun?


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 Ginsterbusch 10. Mai 2021 

Keine Antwort aus dem Bistum Fulda auf Protestbriefe

Viele Gläubige aus unserem Bistum haben sich schriftlich in Fulda beschwert und um Hilfe des Bischofs gebeten.
Wir haben nicht einmal eine Antwort bekommen.
Bischof Gerber zeigt damit genau auf, wie seine Intention ist.
Hiermit bitte ich jetzt Rom möge handeln! Und das werde ich schriftlich an unseren Nuntius tun.
Ich fühle mich vom Fuldaer Bischof im Stich gelassen.


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 golden 10. Mai 2021 
 

emotionales Linsengericht im Tausch für Unsegen

Der Hl Erzvater Jakob erlangte wichtigen Segen für ein low-cost-Gericht .Heute im Frühfernsehen wurde von schon gestrigen "Segenshandlungen" berichtet.Die Frauen- und Männerpaare berichteten,wie sie sich angenommen gefühlt und emotional geborgen gestimmt haben.Ich rate: Lest, ihr Leichtfertigen (insbesondere Pfarrer), was im Galater-Brief steht (Kap 5,16-24 und 6,7).Gott möchte nicht, dass wir im Feuersee landen (Offenbarung 20,14+ 15).Gefühl kann irreführen !!!


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 ThomasMoore 10. Mai 2021 

Was sollte passieren?

Klare Antwort: nichts!

Die dt. Bischofskonferenz wird nichts tun, da ein Großteil der Bischöfe dem LBGQT-Segen nicht abgeneigt ist und außerdem schlechte Presse fürchtet.

Der Vatikan auch nicht da P. Franziskus wohl insgeheim auch Sympathien für solche Aktionen hat. Oder warum hat er ausgerechnet P. James Martin SJ (oder LBGTQ?) - das prominenteste Sprachrohr der Bewegung unter den Geistlichen - als Konsultor ernannt?


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 lesa 10. Mai 2021 

Vergebung ist uns angeboten. Umkehren müssen wir selber.

Danke für den großartigen Artikel. Was den Schluss betrifft: Je länger man wartet, desto mehr wird sich die sündhafte "Segensgewohnheit", die den Menschen den Weg ins Licht verbaut, verfestigen. Schon jetzt ist die Verdunkelung bedrohlich, "kippen" viele, die Verwirrung wandelt sich in Irrtum und Abfall (siehe Bischöfe, die gegen das Wort Gottes aus Rom oponieren und Gemeindeleute, die sich von Ihnen ermutigt sehen LGBT-Fahnen aufzuhängen. "Die Allgemeinheit der Verfehlung stumpft das Gefühl ab für ihre Verderblichkeit" (Bernanos)
Andererseits Gläubige, die verzweifelt sind ob dieser Enticklung.
"Weil der Urteilsspruch über die böse Tat nicht schnell vollzogen wird, ist das Herz des Menschen davon erfüllt, Böses zu tun … doch dem Ungerechten wird es nicht gut gehen, er wird dem Schatten gleich, weil er sich vor dem Angesicht Gottes nicht fürchtet … (vgl Koh 8, 11)Die Hirten, bzw. Rom muss eingreifen.


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 golden 10. Mai 2021 
 

Medien stellen falsch und parteiisch dar

...aber wo haben denn kirchliche Stellen etwas im Sinne der kirchlichen Ethik erklärt? Die Pastoral konstituiert keine Lehrentscheidung (gegen Bätzing).Aber es erfordert Mut, nicht nur von frommen Bischöfen, gegen mediale Dauer-Umerziehung stand zu halten.


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 Andrzej123 10. Mai 2021 
 

"Geduld"?

"Handeln die Bischöfe nicht, ist es an Rom zu handeln. Dabei sollte niemand vergessen, dass die Geduld der Kirche mit Ungehorsam und mit Irrtum sehr groß ist."

Ich denke die derzeit erfolgenden "Segnungen" homosexueller Partnerschaften entgegen des gerade erfolgten Verbots der Glaubenskongregation werden zur schnellen Abkehr vieler weiterer Gläubigen von der kath. Kirche führen.
Es handelt sich nicht um "Geduld", wenn voraussehbar nichts geschieht, sondern um die seit einiger Zeit praktizierte Methode des "double speak", der letztlich doch gut heißt, was er an anderer Stelle noch per Lippenbemenntnis ablehnt.
Die Selbstabschaffung der Kirche nimmt Fahrt auf.
Nein: Nicht Rom ist am Zug, sondern die verbliebenen glaubenstreuen Bischöfe und Priester und wenn diese nun nicht handeln ist wirklich Hopfen und Malz verloren.


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 wedlerg 10. Mai 2021 
 

Das Maß wäre voll

Die Aktion für "liebende" (müsste eigentlich "vielfältig und ungehemmt Sex habende" heißen) ist eine wohlkalkulierte Provokation linker und liberaler Gruppen, die sich nach Unterwanderung des Synodalen Wegs für so stark halten, dass sie mit den Bischöfen Katz und Maus spielen. Viele Bischöfe spielen gerne als Katze im Mausgewand mit, weil sie auch links sozialisisiert sind.

Normalerweise müsste Rom an dieser Stelle die Aktion als das, was sie ist, benennen: "keinen Glauben habende" feiern sich und lassen "von Sinnen seiende Priester" "segnen" - und Konsequnezen ziehen: Bischöfe müssten von ihren Pflichten freigestellt und Pfarrer versetzt oder laiisiert werden.

Leider fehlt es in Rom an jeglicher Konsequenz und moralischer wie inhaltlicher Stärke. Schließlich herrscht in diesem Pontifikat Chaos first.


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 golden 10. Mai 2021 
 

Tag der Entscheidung

Soweit ich verstehe,ist das akzeptiert,was in den Medien (mehr,lauter)dargestellt wird.Wenn rom gesprochen hat,aber Bätzing und "Synodalisten" trotzdem weiterreden,kann das höchste Lehramt nicht mehr unentschieden sein.


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