Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  11. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  12. Neuer Papst erweist sich als Publikumsmagnet
  13. Zeitliche und ewige Zukunft
  14. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

"Einen Schritt in Richtung Schisma"

6. Mai 2021 in Aktuelles, 58 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Zen, Bischof Schneider, Bischof Eleganti und andere katholische Würdenträger veröffentlichen gegen den Zerstörungsversuch von Ehe und Familie durch den deutschen Synodalen Weg - Aufruf zum Gebet für den 10. Mai


Vatikan (kath.net)
Kardinal Zen, Bischof Schneider, Bischof Eleganti und andere katholische Würdenträger haben diese Woche einen Appell gegen den Zerstörungsversuch von Ehe und Familie durch den deutschen synodalen Weg veröffentlicht. Der Aufruf wurde gestern veröffentlicht und auch von verschiedenen Priestern und Persönlichkeiten der katholischen Kirche erstunterzeichnet.

kath.net dokumentiert den Aufruf im Wortlaut:

Der 2019 aufgenommene deutsche Synodale Weg war in diesen zwei Jahren ein fruchtbarer Boden für die Planung und konsequente Massierung von Ideen und Theorien, die eindeutig im Widerspruch zum unveränderlichen und kontinuierlichen Lehramt der Heiligen Katholischen Kirche stehen, die vom göttlichen Erlöser auf dem festen Felsen der Apostel gegründet wurde (Mt 16, 18). Zu den weit verbreiteten Irrtümern gehört der erklärte Angriff auf das Priestertum, sowohl durch den Versuch, den kirchlichen Zölibat abzuschaffen, als auch durch die erzwungene Einführung der Frauenordination, und auf die Ehe, indem man gerade die unauflösliche Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau angreifen will und sodomitische Verbindungen zwingend einführt und mit jener Liebe gleichsetzt, die unser Herr Jesus Christus zur Würde eines Sakraments erhoben hat.

Der Katechismus der Katholischen Kirche hält fest: „Der Ehebund, durch den Mann und Frau unter sich die Gemeinschaft des ganzen Lebens begründen, welche durch ihre natürliche Eigenart auf das Wohl der Ehegatten und auf die Zeugung und die Erziehung von Nachkommenschaft hingeordnet ist, wurde zwischen Getauften von Christus dem Herrn zur Würde eines Sakraments erhoben (CIC, can. 1055, § 1)“.


Im Gegensatz dazu weicht der deutsche Klerus, beginnend mit der Hierarchie, mit wenigen Ausnahmen in skandalöser Weise von der ständigen Lehre der Kirche ab und schlägt unter anderem die Abschaffung der Ehe vor, nachdem für den 10. Mai ein Tag der „Segnung“ aller Liebenden, darunter erwartungsgemäß auch der Homosexuellen, ausgerufen wurde, in klarer Missachtung des Responsums der Glaubenskongregation vom 22. Februar 2021 zum Zweifel hinsichtlich der Segnung gleichgeschlechtlicher Verbindungen. In dem vatikanischen Dokument, das in mehreren Sprachen veröffentlicht wurde, heißt es: „Aus diesem Grund ist es nicht erlaubt, Beziehungen oder selbst stabilen Partnerschaften einen Segen zu erteilen, die eine sexuelle Praxis außerhalb der Ehe (das heißt außerhalb einer unauflöslichen Verbindung eines Mannes und einer Frau, die an sich für die Lebensweitergabe offen ist) einschließen, wie dies bei Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts der Fall ist. Das Vorhandensein positiver Elemente – die in sich betrachtet dennoch zu schätzen und hervorzuheben sind – in solchen Beziehungen ist trotzdem nicht in der Lage, diese zu rechtfertigen und sie daher rechtmäßig zum Gegenstand einer kirchlichen Segnung zu machen, weil diese Elemente im Dienst einer Verbindung stehen, die nicht auf den Plan des Schöpfers hingeordnet ist. [...] Gleichzeitig erinnert die Kirche daran, dass Gott selbst nicht aufhört, jedes seiner Kinder zu segnen, die in dieser Welt pilgern, denn für ihn ‚sind wir […] wichtiger als alle Sünden, die wir begehen können’. Aber er segnet nicht die Sünde und er kann sie nicht segnen: Er segnet den sündigen Menschen, damit er erkennt, dass er Teil seines Liebesplans ist, und sich von ihm verändern lässt. Denn er „nimmt uns so, wie wir sind, aber lässt uns nie so, wie wir sind’“. Es wurde berichtet, dass bereits mehr als 2.500 Priester, Diakone und andere pastorale Mitarbeiter mit dieser Initiative in Verbindung stehen, die eine offensichtliche Abneigung gegen die Tradition der Kirche und die von ihr festgelegten Normen zeigt.

Nach dem Codex des Kanonischen Rechts nennt man Schisma „die Verweigerung der Unterordnung unter den Papst oder der Gemeinschaft mit den diesem untergebenen Gliedern der Kirche“, was für alle, die es fördern, die Exkommunikation latæ sententiæ nach sich zieht. Alles deutet darauf hin, dass der deutsche Synodale Weg jeden Tag dazu tendiert, ein Schritt in Richtung Schisma zu gehen und zur erklärten Häresie zu werden.

Besorgt über diese traurige Situation bitten wir Hirten der katholischen Kirche und Laien, die sich für die Verteidigung der Wahrheit des Glaubens einsetzen, den Heiligen Vater, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um diesem Abdriften des deutschen Synodalen Wegs ein Ende zu setzen und, wenn nötig, die entsprechenden kanonischen Sanktionen gegen die Förderer dieser ungeheuren Abweichung von der Lehre und der Gemeinschaft mit der Schlüsselgewalt Petri anzuwenden.

Andererseits berufen wir für denselben Tag, den 10. Mai, einen internationalen Tag des Gebetes und der Wiedergutmachung für alle Vergehen und Sakrilegien ein, die von den abtrünnigen Pfarrern der deutschen Kirche begangen wurden, und bitten darum, dass an diesem Tag um öffentlich oder privat die Herz-Jesu-Litanei gebetet und, wenn möglich, die Heilige Messe pro remissione peccatorum und die Sühnekommunion aufgeopfert wird.


 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  9. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz