Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. MAGNIFICA HUMANITAS
  10. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  11. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  12. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  13. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  14. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  15. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen

US-Bischof: Wie kann Biden als Katholik „diese Dinge tun, die der Lehre der Kirche widersprechen?“

29. April 2021 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Offenbar wird die US-amerikanische Bischofskonferenz bei der nächsten Vollversammlung darüber entscheiden, ob der US-Präsident Joe Biden angesichts seiner Pro-Abtreibungs-Politik weiterhin überhaupt noch zum Kommunionempfang zugelassen wird.


Washington DC. (kath.net/pl) Es ist für die katholischen Bischöfe ein „einzigartiges Problem“, dass „Präsident Biden katholisch ist“. Das hat Erzbischof Joseph Naumann aus Kansas City, Vorsitzender des USCCB-Pro-Life-Ausschusses, gegenüber der AP vertreten. Denn dies könne „Verwirrung stiften…Wie kann er sagen, dass er ein frommer Katholik sei, und dann diese Dinge tun, die der Lehre der Kirche widersprechen?“ Biden habe „nicht die Autorität zu lehren, was es bedeutet, katholisch zu sein – das ist unsere Verantwortung als Bischöfe“, erläuterte Naumann weiter und kritisierte, dass Biden „absichtlich oder unabsichtlich“ versuche, „unsere Autorität an sich zu reißen“.


Auf der nächsten Vollversammlung der US-amerikanischen Bischofskonferenz (USCCB) soll offenbar ein Dokument mit dem Ziel erstellt werden, die Haltung der katholischen Kirche zur Abtreibung zu klären und in welchem festgelegt wird, dass Biden und andere katholische Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens mit Ansichten, die Abtreibungsrechte befürworten, keine Kommunion erhalten sollten. Das berichten die „ABC NEWS“ und weitere US-amerikanische Medien anhand einer Darstellung von „Associated Press“ (AP).

Auch eine Sprecherin der USCCB bestätigte, dass bei der Vollversammlung im Juni die Bischofskonferenz über das Thema Kommunionempfang abstimmen werde, berichtete die „Washington Post“, doch sei derzeit noch kein Dokument zu diesem Thema geschrieben.

Das Thema ist in der US-amerikanischen Bischofskonferenz umstritten, doch auffallend viele US-Bischöfe äußern öffentlich und sehr deutlich, dass sie der Pro-Abtreibungspolitik des US-Präsidenten Joe Biden (Demokraten) höchst kritisch gegenüber stehen. Weiterhin kritisieren sie, dass Biden die Bemühungen um eine mehr prolife-orientierte Politik explizit versucht rückgängig zu machen. Schon bei der Amtseinführung von Joe Biden war die Gratulation der US-amerikanischen Bischofskonferenz spürbar verhalten ausgefallen. Die Bischöfe baten darin sogar, man möge beten für „eine Nation unter Gott, in der die Heiligkeit jedes menschlichen Lebens verteidigt und Gewissens- und Religionsfreiheit garantiert werden“. kath.net hatte berichtet.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  10. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz