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Frankreich: Zwei Priester nach Ostermesse festgenommen

9. April 2021 in Chronik, 8 Lesermeinungen
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Während der Ostermesse gab es zu wenig Abstand zwischen den Gläubigen, auch Masken wurden keine getragen.


Paris (kath.net)

In Frankreich sind nach einer Ostermesse zwei Priester festgenommen worden, weil bei einer Ostermesse zwischen den Gläubigen zu wenig Abstand gehalten wurde. Die Pariser Staatsanwaltschaft wirft den Priestern Gefährdung anderer vor.  Die Ostermesse fand in der Pariser Kirche Saint-Eugène-Sainte-Cécile statt. Laut einem Zeitungsbericht wurden bei  der Messe auch keine Masken getragen, die Erzdiözese Paris hat inzwischen auch ein Kirchenverfahren gegen den zuständigen Pfarrer der Kirche eröffnet.



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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 9. April 2021 
 

Maskiert oder nicht?

Meine Meinung: es kommt vor allem auf den Abstand an. Warum sollte der Priester am Altar vermummt auftreten, wenn er da nicht direkt jemanden neben sich hat? Außerdem steht er dort an Christi statt! Und ein maskierter Chor, das ist widersinnig. Aber der gebührende Abstand müsste möglich sein.


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 Gaston 9. April 2021 

Ein paar Hintergrundinfos

Ein paar französische Minister sollen vor einiger Zeit an verbotenen Parties in eigentlich geschlossenen restaurants teilgenommen haben. Da ist ein solches Ablenkungsmanöver ganz hilfreich.

Gestern wurde im Parlament ein Gesetzentwurf zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe debattiert. Ist es Zufall, daß man da den Katholiken, die gegen solche Vorstöße in den letzten Jahren immer Sturm gelaufen sind (bis zu 1,2 Millionen Demonstrantene gehen die Homo-"Ehe")an den Karren fährt?

Ist es Zufall, daß man gerade die "Tradis" angreift (die Pferrei Saint-Eugène ist altrituell), weil man weniger Solidarität von Seiten der "Normalkatholiken" erwartet?

Es gab Presseberichte, die Erzbischof Aupetit zeigen, wie er beim Ostergottesdienst ohne Maske tauft und wo ein kleiner Chor ohne Maske singt. Ich weiß nicht, ob es vom Erzbistum klug war, so schnell in der Öffentlichkeit gegen die eigenen Leute vorzupreschen.

www.20minutes.fr/sante/3016191-20210407-coronavirus-paris-eglises-parisiennes-masques-odeur-saintete


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 Totus Tuus 9. April 2021 
 

Spaltung der Gesellschaft. Die Zeugen Coronas, die neue Sekte

Es gibt keine Religiöse Gemeinschaft welche in 2 Jahren so gewachsen ist, wie die Zeugen Coronas. Sie beten die Gesundheit an, sie verurteilen alle, welche kritisch sind, sie zensieren andere Meinungen und sie machen dich kaputt wenn du es wagst nur die Massnahmen in Frage zu stellen. Bei den Zeugen Coronas gibt es Muslime, Atheisten, getaufte Christen oder Heiden.... Der Katechismus warnt davor: Der Mensch im Mittelpunkt der falsche Messianismus


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 Martinus Theophilus 9. April 2021 
 

Offensichtliches Fehlverhalten des Pfarrers.

Der Pariser Erzbischof Aupetit, der selbst Mediziner ist und sich in der Ersatzkathedrale Saint-Germain-l`Auxerrois wiederholt für eine maßvolle und humane Anwendung der Hygienevorschriften eingesetzt hat, weist in seinem Communiqué an die Gläubigen dieser Gemeinde zurecht darauf hin, daß ein Minimum an Schutzmaßnahmen dennoch unverzichtbar ist (siehe Link).

Wer in dieser Situation so tut, als könne man einfach weitermachen wie vor der Pandemie, schadet der Kirche und ihrem Ansehen in der Gesellschaft.
Liturgischer Missbrauch und die Verwehrung der Sakramentenspendung sind natürlich schwerwiegende Delikte, die konsequent verfolgt und geahndet werden müssen. Dies entschuldigt jedoch nicht den Verstoß gegen grundlegende Schutzregeln während der Pandemie - der Dieb kann sich ja auch nicht damit rechtfertigen, daß sein Bruder ein Ehebrecher ist.

saint-eugene.net/wp-content/uploads/2021/04/Communique-aux-fideles-de-St-Eugene-Ste-Cecile.pdf


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 Robensl 9. April 2021 
 

Gefährdung anderer ??

Dazu müsste überhaupt erstmal ein Infektiöser anwesend gewesen sein und selbst wenn, darüber hinaus tatsächlich eine Gefährdung anderer von ihm ausgegangen sein.
Diesen Nachweis erbringt man staatlicherseits aber seit einem Jahr ja nicht. Es wird nur mit nebulösen Fallzahlen und Tests gearbeitet, die (allein) keinen diagnostischen Wert haben.

Wenn Diözesen wenigstens auch mal Verfahren z.B. wegen liturgischem Missbrauch odgl eröffnen würden oder Rom ein Verfahren wegen der unrechtmässigem Verwehrung von Sakramenten ("Lockdown") durch die Bischöfe z.B. in Österreich.


Wer der Diözese was dazu mitteilen mag:
[email protected]


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 SalvatoreMio 9. April 2021 
 

Ohne Klugheit geht es nicht!

Frankreich erleidet einen sehr strengen Lockdown; da sollte man den Freiheitsdrang nicht auf die Spitze treiben, sondern auch an den nächsten Sonntag denken. Schade, und Frankreich hat keinen Überhang an Priestern.


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 Antiquus 9. April 2021 

Gefährdung anderer - ohne Zwang?

Den Vorwurf der Gefährdung anderer durch das Feiern einer öffentlichen Liturgie mag vielleicht mittlerweile verständlich klingen, ist es aber bei nüchterner coronapanikfreier Betrachtung nicht. Denn die Teilnehmer am Gottesdienst sind freiwillig, ohne Zwang in die Kirche gekommen und momentan kann sich auch jeder mit einer Maske etc. selbst vor Mitmenschen schützen.

Sine dominico non possumus!


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 Gipsy 9. April 2021 

Nun liegt es an den Gläubigen,

ihren Priestern nicht in den Rücken zu fallen, es bahnt sich etwas sehre Übles an.

Ist erst ein gelungener Amnfang gemacht (Priester verhaften), dann kann das ganz schnell zu einer Lavinenartigen Normalität werden .


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