Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Segnen geht anders
  2. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  3. US-Berater Fauci meint: Geistliche sollen Gläubige von Covid-Impfung überzeugen
  4. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  5. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  6. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  7. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  8. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  9. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  10. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  11. China: Kein Zugang mehr zu Bibel-Apps und christlichen WeChat-Accounts
  12. Gewalt gegen Israel
  13. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus
  14. Frankreichs Bildungsminister verbietet Gendern an Schulen
  15. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf

Erster Höhepunkt im von Papst Franziskus ausgerufenen "Jahr des Heiligen Josef"

20. März 2021 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit keinem Heiligen - mit Ausnahme Marias - haben sich die Päpste in der jüngeren Kirchengeschichte so ausgiebig befasst wie mit Josef, schreibt Franziskus in seiner Erklärung "Patris corde" (mit dem Herzen eines Vaters).


Wien (kath.net/KAP) Kreativer Mut, Bescheidenheit, Gehorsam und Verantwortung: Die Attribute, mit denen der heilige Josef verbunden wird, sind ebenso zahlreich wie seine Patronate. Zum 150. Jahrestag seiner 1870 erfolgten Erhebung zum "Universalpatron der Kirche" hat Papst Franziskus dem Nährvater Jesu ein ganzes Jahr gewidmet. Das "Jahr des heiligen Josef", das am vergangenen 8. Dezember begann, soll Impulse für die Kirche wie auch für die Gesellschaft geben, auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Mit dem am 19. März gefeierten Hochfest des heiligen Josef findet es einen vorläufigen Höhepunkt.

Mit keinem Heiligen - mit Ausnahme Marias - haben sich die Päpste in der jüngeren Kirchengeschichte so ausgiebig befasst wie mit Josef, schreibt Franziskus in seiner Erklärung "Patris corde" (mit dem Herzen eines Vaters): Nach der Kirchenpatron-Ernennung durch Pius IX. betonte Leo XIII. (1878-1903) die Beziehung des Zimmermanns Josef zur Welt der Arbeit, sodass Pius XII. ihn 1955 zum "Patron der Arbeiter" erkor. Johannes Paul II. schließlich nannte in einem eigenen Schreiben 1989 Josef "Beschützer des Erlösers", und er selbst gab Josef 2013 - noch auf Initiative seines Vorgängers Benedikt XVI - einen Fixplatz im Eucharistischen Hochgebet.


Außer einem vollkommenen Ablass, den Papst Franziskus gläubigen Katholiken per Dekret nach Beichte, Eucharistie und Gebet für seine Anliegen gewährt hat, gibt es im Josefs-Jahr in Rom und weltweit zahlreiche Initiativen, um die Botschaft des Zimmermanns aus Nazareth auszuloten. In Österreich ist zu "Josefi" Landesfeiertag in gleich vier Bundesländern (Kärnten, Steiermark, Tirol und Vorarlberg). Mehrere Diözesanbischöfe haben vor dem Hochfest zu neuntägigen Vorbereitungsgebeten (Novenen) eingeladen, dazu gibt es vielerorts Online-Vortragsreihen, Katechesen, Einkehrtage und besondere Festgottesdienste für den populären Heiligen.

Im Neuen Testament erscheint Josef von Nazareth bei den Evangelisten Matthäus und Lukas als Bräutigam Mariens. Er nahm Maria auf Geheiß eines ihm im Traum erschienenen Engels trotz deren unerklärlicher Schwangerschaft zur Frau. Somit wurde er zum Pflege-, Nähr- bzw. Ziehvater Jesu. Eine wichtige Rolle kam Josef nach der Geburt Jesu in Bethlehem zu. Er schaffte es, durch rechtzeitige Flucht nach Ägypten seine Frau Maria und den neugeborenen Jesus vor den Soldaten des Königs Herodes zu retten. Später führte er seine Familie wieder nach Nazareth zurück, wo Jesus aufwuchs.
Aus Anlass des Josefsfestes veröffentlicht Kathpress ein laufend erweitertes Themenpaket, das unter www.kathpress.at/heiligerjosef abrufbar ist und derzeit folgende Beiträge umfasst:

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Flo33 20. März 2021 
 

Jahr des Hl. Joseph

Na gut , man kann zu Franziskus stehen wie man mag , das hat er gut gemacht ...


1

1
 
 mphc 20. März 2021 

Jetzt haben wir ein Jahr

des hl.Josef, den ich sehr verehre und überlappend ein Jahr der Familie. - Ich kenn mich einfach nicht mehr aus.
Was sind die Ablassbedingungen?


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie eine ROMREISE!
  2. „Alle Reformen der Kirche werden kein Heil bringen!“
  3. Segnen geht anders
  4. Osterspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre Hilfe!
  5. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf
  6. "Kraft apostolischer Vollmacht errichte ich den laikalen Dienst des Katecheten"
  7. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  8. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  9. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  10. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  11. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  12. "Biedern Sie sich nicht der Welt und ihren falschen Wegen an!"
  13. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  14. Erzbischof Gänswein weiht Priester in Altötting
  15. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz