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Vatikan erklärt sich nach Impfkampagne für Covid-frei

19. März 2021 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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Gesundheitsamt-Direktor Arcangeli: Neben eigentlichen Bürgern auch sämtliche Angestellte berücksichtigt - Übrige Impfungen u.a. für Obdachlose


Rom (kath.net/KAP) Der Vatikan hat eine positive Bilanz seiner Corona-Impfkampagne gezogen. Innerhalb des päpstlichen Kleinstaats seien keine neuen Covid-Fälle mehr aufgetreten, erklärte der Direktor des Gesundheitsamts, Andrea Arcangeli, bei einem Webinar am Donnerstag in Rom. Der Vatikanstaat hatte Mitte Jänner mit der Verabreichung des Biontech-Pfizer-Vakzins an Mitarbeiter und deren Familienangehörige begonnen. Das Impfprogramm steht laut Arcangeli am Abschluss.

"Impfen nützt. Im Gegensatz zu dem, was außerhalb der Vatikanmauern passiert, ist Covid hier nicht mehr aufgetreten", sagte Arcangeli. Die Beobachtungen deckten sich mit Daten aus Israel und Schottland, wo die jeweiligen Corona-Impfkampagnen ebenfalls weit fortgeschritten seien, so der Medizinprofessor. Die Maßnahmen im Kleinstaat Vatikan profitierten von der besonderen Situation. Neben den eigentlichen Bürgern seien auch sämtliche Angestellte und andere Mitglieder des Versicherungssystems berücksichtigt worden. Eine eigene Runde von Impfungen richtete sich zudem an Obdachlose, die vom päpstlichen Almosenamt betreut werden, betonte Arcangeli.


Die Beschäftigten vatikanischer Einrichtungen und ständige Bewohner des 44 Hektar großen Territoriums umfassen nur wenige Tausend Personen. Im Dezember hatte der Vatikanstaat nach einer Bedarfsabfrage bei Versicherten rund 10.000 Dosen des Impfstoffs vom Mainzer Hersteller Biontech und dessen US-Partner Pfizer bestellt.

Ein ethisches Leitlinien-Papier des Vatikan erklärte Corona-Impfungen für moralisch geboten, mahnte aber auch eine gerechte globale Verteilung und eine besondere Berücksichtigung schutzbedürftiger Personen an. Papst Franziskus sagte in einem Interview im Januar, jeder solle sich impfen lassen. Wer es nicht tue, setze nicht nur das eigene, sondern auch das Leben anderer aufs Spiel.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Diadochus 21. März 2021 
 

Super

Jetzt können die Osterfeierlichkeiten ja wieder stattfinden, denn jetzt sind alle geimpft und geschützt. Jetzt gibt es keine billigen Ausreden mehr, oder etwa doch?


2
 
 Robensl 20. März 2021 
 

Gesundheitsapostel

"Wer es nicht tue, setze nicht nur das eigene, sondern auch das Leben anderer aufs Spiel."
Das tue ich auch wenn ich mit dem Auto zur Messe fahre. Oder zur Arbeit, um Geld für die Kirchensteuer zu verdienen.


3
 
 Robertus 20. März 2021 
 

Wie erging es den "Geimpften"?

Mir fiel auf, dass zeitlich nach seiner "Impfung" bzw. dem Empfang der BioNTech-Pfizer-mRNA-Spritze (Comirnaty) unser Heiliger Vater für geraume Zeit ausfiel, seine Termine absagte, weil er unter Ischias bzw. Schmerzen litt, so dass mir ein Zusammenhang denkbar erscheint. Mich würde interessieren, wieviele von den derart Mittherapierten für wieviel Tage ausfielen oder diese Welt bereits verlassen haben. Angesichts der lediglich vorläufigen Zulassung dieses Medikaments, befindet es sich im Experimentalstadium. Zur allgemeinen Teilnahme an einem gentechnischen Experiment aufzurufen kann ich als Arzt nicht gutheißen.


5
 
 Woodstock 20. März 2021 
 

Ende der Maßnahmen

Mich würde u.a. interessieren, ob der Vatikan nun zur Normalität übergeht. Ob nun sämtliche Maßnahmen (Abstände, Masken) der Vergangenheit angehören. Oder ob man "sicherheitshalber" daran festhält und, wenn ja, warum?


6
 
 Herbstlicht 20. März 2021 
 

Interessant wäre die Frage, ob sich komplett alle in freier Entscheidung und aus innerer Überzeugung impfen ließen oder sie sich teilweise auch dazu genötigt sahen.


5
 
 XXXXX 20. März 2021 
 

Impfnationalismus

„ ... mahnte aber auch eine gerechte globale Verteilung ...“

Das nenne ich bigott. Selbst alle impfen. Noch vor Israel 100 Prozent Impfquote und anderen dann wohlfeile Ratschläge erteilen.


2
 

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