Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. „Das Ende von Maria 2.0“
  14. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

‚Pro-Life Evangelicals for Biden’ vom neuen Präsidenten enttäuscht

11. März 2021 in Prolife, 22 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Gruppe fühlt sich ‚benutzt und verraten’, nachdem das Covid-19 Hilfspaket der Regierung Biden die Finanzierung von Abtreibungen aus Steuermitteln enthält.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Die christliche Organisation „Pro-Life Evangelicals for Biden“ zeigt sich von der Politik des Präsidenten enttäuscht, weil im Covid-19 Hilfspaket seiner Regierung vorgesehen ist, Abtreibungen aus Steuermitteln zu finanzieren.

Sie fühlten sich „benutzt und verraten“, schreiben die „Pro-Life Evangelicals for Biden“ (dt. etwa „Evangelikale Lebensschützer für Biden“) in einem offenen Brief an den Präsidenten. Viele Evangelikale und Katholiken hätten Biden öffentlich unterstützt und damit Risiken in Kauf genommen. Die Wahlkampforganisation des neuen Präsidenten hätte sie um Unterstützung gebeten. Die Gruppe sei dazu bereit gewesen, allerdings unter der Bedingung, dass es einen „aktiven Dialog“ zur Abtreibung und Entscheidungen auf einer gemeinsamen Basis geben werde. Seit dem Wahlkampf habe aber kein Dialog stattgefunden, bedauert die Gruppe.


Das geplante 1.900 Milliarden US-Dollar schwere Hilfspaket sei sehr enttäuschend, weil das Hyde-Amendment dabei ausgeschlossen sei. Das Hyde Amendment war von 1976 bis 2021 in Kraft und wurde sowohl von den Republikanern als auch den Demokraten mehrheitlich unterstützt. Es verbietet die Finanzierung von Abtreibungen in den USA aus  Steuergeld. Als Lebensschützer hätten sie in den evangelikalen Gemeinschaften öffentlich für die Wahl von Joe Biden geworben. Es sei ihnen versprochen worden, dass Biden, sollte er gewählt werden, sich mit ihnen zum Thema Abtreibung und insbesondere zum Hyde Amendment in Verbindung setzen würde, heißt es in dem Brief.

Die „Pro-Life Evangelicals for Biden“ haben sich im Oktober 2020 öffentlich für die Wahl Bidens ausgesprochen. Sie würden die Haltung Bidens und der Demokratischen Partei in der Abtreibungsfrage ablehnen. Bidens politische Vorstellungen seien aber ansonsten mit der biblischen Ethik besser vereinbar als die von Donald Trump, sagte die Gruppe damals.

Joe Biden hat sich im Wahlkampf 2020 erstmals das Hyde-Amendment abgelehnt, das er zuvor in seiner jahrzehntelangen politischen Laufbahn stets unterstützt hat. In den USA gibt es seit langem eine stabile Mehrheit gegen die Finanzierung von Abtreibungen aus Steuermitteln.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  3. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  4. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  5. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  8. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  9. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  10. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  11. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  12. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  13. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  14. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  15. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz