Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  14. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  15. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich

Pell-Prozess – mehrere prominente Medien bekennen sich schuldig

2. Februar 2021 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gerichtliche Kompromisslösung nach Schuldeingeständnis: Anklagen werden fallen gelassen, die Angeklagten tragen einen Teil der Prozesskosten – Für jene, die sich nicht schuldig bekannten, kommt es am 10. Februar zur Gerichtsverhandlung


Victoria (kath.net/pl) Einige der größten australischen Mediengruppen haben sich schuldig bekannt, eine gerichtliche Anweisung über die Berichterstattung des 2018 wegen Verdacht auf sexuellen Missbrauch erstinstanzlich verurteilten Kardinal George Pell missachtet zu haben. Pell ist 2020 letztinstanzlich vom australischen Höchstgericht einstimmig freigesprochen worden. Zwölf Medienhäuser räumten am Montag ein, gegen die gerichtliche Anweisung verstoßen zu haben. Das Gericht hatte im Urteil der ersten Instanz angesichts der schon angekündigten Berufungsverhandlung festgelegt, dass über das Urteil nur vorsichtig berichtet werden dürfe, z.B. so, dass die Identität des Angeklagten nicht gelüftet werde. Aufgrund einer Kompromissvereinbarung wurden daraufhin die Anklagen gegen 15 Journalisten fallengelassen, berichtete die britische „BBC“.


Insgesamt waren zunächst 27 Anklagen erhobenen worden, kath.net hat berichtet. Schuldig bekannten sich u.a. Verleger der Zeitungen „The Herald Sun“, „The Courier Mail“, „The Sydney Morning Herald“ und „The Age“, einer der beliebtesten kommerziellen Radiosender „Sydneys 2 GB“, außerdem die beiden größten australischen Medienunternehmen „News Corp Australia“ und „Nine Entertainment“.

Nach Angaben der „BBC“ habe ein Großteil der Berichterstattung im Dezember 2018 die Geheimhaltung des Falls kritisiert, ohne Kardinal Pell ausdrücklich zu nennen. Einige der Schlagzeilen auf Zeitungstitelseiten hatten etwa gelautet: „Die größte Story der Nation: Die Story, über die wir nicht berichten können“; und „Geheimer Skandal. Es ist Australiens größte Story. Eine hochkarätige Person wurde eines schrecklichen Verbrechens für schuldig befunden. Die Welt liest darüber, aber wir können Ihnen kein Wort sagen.“ Der Staatsanwalt von Victoria hatte im Rahmen argumentiert, dass solche vorverurteilenden Schlagzeilen die weitere Gerichtsverfahren beeinträchtigen hätten können.

Das US-amerikanische „Catholic National Register“ berichtete, dass die Medienunternehmen signalisiert haben, einen Teil der Prozesskosten zu tragen. Die verbleibenden Anklagen werden am 10. Februar behandelt. Ein Großteil der australischen Medien hatte nach Darstellung des „Catholic National Register“ übrigens die gerichtlichen Anweisungen befolgt und entsprechend ihre Berichterstattung eingeschränkt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  2. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  3. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  4. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  5. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  6. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  7. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  8. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  9. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  10. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  11. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  12. Tantum ergo Sacramentum
  13. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  14. '40 Tage für das Leben' in Wien
  15. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz