Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  6. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  7. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  8. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  9. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  12. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  13. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  14. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  15. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer

Bischof Krautwaschl: "Corona-Impfung ist logisch"

27. Dezember 2020 in Österreich, 40 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof der Diözese Graz-Seckau: "Abstand halten, Maske tragen, testen und impfen lassen. Das ist logisch, da brauche ich keine Verordnung" - Betroffenheit wegen Sterbehilfe-Urteil des VfGH


Graz  (kath.net/KAP) Der Bischof der Diözese Graz-Seckau spricht sich in einem Interview mit der "Kronen Zeitung" (24. Dezember) für Corona-Impfungen aus. Zwar brauche es keine viel diskutierte Impf-Verpflichtung, es heiße nun aber "Abstand halten, Maske tragen, testen und impfen lassen. Das ist logisch, da brauche ich keine Verordnung". Als "pervers" bezeichnete es der Bischof jedoch, dass Milliarden Euro in die Entwicklung des Corona-Impfstoffs investiert werden würden, um Leben zu retten, gleichzeitig aber der Selbstmord gefördert werde. "Das passt nicht zusammen", so Krautwaschl vor dem Hintergrund des Urteils des Verfassungsgerichtshofs zu Lockerungen der Sterbehilfe.


Damit werde der "Grundkonsens der Solidarität mit dem Argument der Selbstbestimmung außer Kraft gesetzt", mahnte der Bischof. Selbstbestimmung sei in der Realität oft so nicht gegeben; speziell in Grenzsituationen erachte er eine Bewertung als schwierig.

Kritisch betrachtete er es auch, dass Leiden und Sterben aus der Gesellschaft hinausgedrängt statt hereingeholt würden. "Das Leben darf aber nicht verhandelbar sein", appellierte der Bischof. Zudem sei der Tod "kein Betriebsunfall des Lebens".

Die Aufgabe der Krise sei es in solchen Debatten zu mahnen. "Wir sind eine freie Kirche in einem freien Staat. Manchmal wird unser Wort gehört, manchmal nicht", so Krautwaschl auf die Frage, ob die Stimme der Kirche gehört werde.

Im Weihnachtsinterview erinnerte Krautwaschl auch an die Grundbotschaft des Festes, "dass Gott in Jesus zu uns Menschen kam und dass uns Gnade und Hoffnung zuteil ist". Es sei aktuell auch ein Aufruf sich nicht entmutigen zu lassen. "Bleiben Sie hoffnungsvoll und zuversichtlich."

Religion "Achillesferse des Menschen"

Religion können aber auch instrumentalisiert werden, wie der Terroranschlag in Wien zeige, so Krautwaschl. "Wenn ich zum Beispiel ein Mensch bin, der für sich keine Zukunft sieht, dann bin ich offen für alles Mögliche - auch für Gewalt und Terror. Dann wird Religion leider instrumentalisiert." Religion sei damit auch eine Art "Achillesferse des Menschen".

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. So nicht, Mr. Präsident!
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  6. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  7. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  8. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  9. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  10. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  11. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  12. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  13. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  14. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  15. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz