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Deutscher Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Das Virus ist nicht katholisch“

9. Dezember 2020 in Deutschland, 22 Lesermeinungen
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Spahn im ZDF zu Hygienemaßnahmen an Weihnachten angesichts der Corona-Pandemie - „Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina“: Die Kirchen gehören zu den besonders regelkonformen Institutionen, deshalb hier keine weiteren Einschränkungen


Berlin (kath.net/pl) „Das Virus wird keine Ferien machen, das Virus ist nicht katholisch, wie heute ein Kollege sagte.“ Das erläuterte der deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im Interview mit der ARD. Es ging um die steigenden Zahlen Coronainfizierter, -erkrankter und –toten in den letzten Wochen. „Natürlich müssen wir auch und gerade an Weihnachten aufeinander aufpassen, da helfen auch nicht zuallererst staatliche Regeln, sondern … wir müssen aufeinander aufpassen, Kontakte reduzieren, Weihnachten vielleicht anders feiern, in kleinerem Kreis, mit Abstand… das ist schwer für viele.“ Warum Spahn darauf hinwies, dass das Virus nicht „katholisch“ sei, aber nicht die evangelischen oder orthodoxen Christen und ihre Weihnachtsfeiern erwähnte, bleibt unerklärt.


Die „Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina“ empfahl inzwischen angesichts der aktuellen Entwicklungen bei der Corona-Pandemie zeitnah weitere Einschränkungen und sprach bereits von einem „harten Lockdown“, berichtete der „Bayrische Rundfunk“. Empfohlen werden weitere Einschränkungen ab dem 14. 12. Davon ausgenommen könnten nach Einschätzung der Leopoldina aber die katholischen und evangelischen Kirchen bleiben, da sie hinsichtlich der Abstands- und Hygieneerfordernisse zu den besonders regelkonformen Institutionen gehören würden. Dies sagte Christoph Markschies, Mitglied der Akademie, gegenüber der „Katholischen Nachrichtenagentur“ (KNA), wie das „Domradio“ berichtete. Die Leopoldina empfahl deshalb keine weiteren Einschränkungen bei Gottesdiensten, auch nicht hinsichtlich der Weihnachtsgottesdienste.

 


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