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Katholische Nachrichtenagentur nach kath.net-Presseanfrage: „Wir planen, das Thema aufzugreifen“

10. November 2020 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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kath.net fragte bei KNA, beim Kölner Domradio und bei katholisch.de nach, warum man nicht über das neue Buch und Offenen Brief von YOUCAT-Initiator Bernhard Meuser, „Freie Liebe – über neue Sexualmoral“, berichtet. Von Petra Lorleberg


Bonn (kath.net/pl) „Denn es ist schon erklärungsbedürftig, dass die katholischen Standardmedien vom 'Offenen Brief' nichts mitbekommen haben sollten. Katholisch.de – nichts. KNA – nichts. Domradio – nichts.“ Das kritisiert Youcat-Initiator Bernhard Meuser im Interview mit kath.net. Er bezieht sich darauf, dass die diese drei katholischen Medien weder über sein neustes Buch „Freie Liebe – über neue Sexualmoral“ noch über seinen Offenen Brief an die Bischöfe berichten. Namentlich nannte er das Kölner „Domradio“, das „offiziell nicht offizielle“ Portal der Deutschen Bischofskonferenz „katholisch.de“ sowie die Katholische Nachrichten-Agentur KNA. kath.net hat daraufhin Presseanfrage an diese drei Medien gestellt.

Für die Katholische Nachrichtenagentur KNA antwortete Thomas Winkel, Chef vom Dienst/Stv. Chefredakteur: „Die von Ihnen erwähnte Kritik, dass KNA nicht über Herrn Meusers aktuelles Buch berichte, ist voreilig. Wir werten das vorliegende Rezensionsexemplar bereits mit der gebotenen journalistischen Sorgfalt aus und planen, das Thema aufzugreifen.“

Für das Kölner „Domradio“ erläuterte Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen gegenüber kath.net: „Wir warten da auf eine angekündigte Rezension unser Katholischen Nachrichten Agentur (KNA). Dieser Buchbericht sollte bald auf unserem Tisch landen und dann werden wir schauen, ob wir ihn gut übernehmen können.“ Insgesamt habe man „Herrn Meuser schon öfter im Gespräch (Interview & Berichte)“ gehabt, wie man schnell feststellen könne, wenn man „auf unseren Seiten“ recherchiere. Auf die Frage von kath.net anhand einer Aussage von Meuser, dass Wahrheitsansprüche einem diskursiven Dialog ausgesetzt werden sollten, damit sie nicht einfach verschleierte Machtansprüche sind, erläuterte Brüggenjürgen: „Hier gilt für uns das Wort Jesu: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben...“ (Joh 14,6) In der Nachfolge Jesu gilt dann, dass am Ende nur die Wahrheit frei macht. Gleichzeitig gilt wohl die Gewissheit, dass die Wahrheit auf ganz unterschiedlichen Wegen ans Licht kommt.“

Eine Reaktion von katholisch.de liegt der kath.net-Redaktion bisher (24 Stunden nach der Anfrage) nicht vor.

 


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Lesermeinungen

 girsberg74 10. November 2020 
 

Nachfragen,

eine gute Idee!

Vielleicht ändert dann auch noch der Osnabrücker Kirchenbote mit seinen nachgeschalteten Blättern seine Meinung, falls er nicht restlos ausfallen will.
Man ist ja sonst immer in der Strömung, gleich wie sie geht - Ehrensache!

(P.S. Hatte mir gestern schon die Augen gerieben, dass der Osnabrücker Kirchenbote in dieser Sache überhaupt gefragt, dann aber, als auf dem Abstellgleis befindlich, beschrieben wurde.)


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