Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  6. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  7. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  8. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  9. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  10. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  14. Ein Sämann ging hinaus, um zu säen – Eine Hoffnungsgeschichte für uns
  15. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?

Erzbischof Lackner: Ein "Heiliger unserer Tage" weiß um Demut

2. November 2020 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz hinterfragt zu Allerheiligen Stolz auf Reichtum, Können und auch "bestes Gesundheitssystem auf der ganzen Welt" - Doch Sicherheiten seien brüchig geworden


Salzburg (kath.net/KAP) Vor dem Hintergrund der dramatischen Corona-Krise hat der Salzburger Erzbischof - und Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz - Franz Lackner zu Allerheiligen im Dom der Landeshauptstadt zu einer stärkeren Besinnung auf die verdeckte innere Armut und Hilfebedürftigkeit aufgerufen. "Wir sind reich, wissen und können viel - in diesen Tagen kann man es immer wieder hören, wir haben das beste Gesundheitssystem auf der ganzen Welt. Dennoch beginnt es überall zu bröckeln und der Glaube schwindet. Im sogenannten christlichen Abendland sind wir es gewohnt seit Jahrzehnten aus dem Vollen zu schöpfen. Auch in der Kirche ist es nicht anders", so Lackner. Doch die Sicherheiten seien brüchig geworden.


Als Jesus wie Moses auf den Berg gestiegen sei, um seine neue frohe Botschaft zu verkünden, habe der erste Satz gelautet: "Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich." Dies stelle alle Christen vor die Frage: "'Sind wir arm vor Gott?" Franziskus von Assisi habe dies gespürt und vor dem Allerheiligsten ausgerufen: "Seht die Demut Gottes, wie er sich in der anspruchslosen Gestalt des Brotes verbirgt. Demütigt auch ihr euch."

Doch mittlerweile sei das Wissen um die Furcht Gottes als der Anfang der Weisheit gänzlich verloren gegangen, dennoch wollten die meisten zur Gemeinschaft der Heiligen dazugehören, so der Erzbischof. Er regte deshalb an, sich zu fragen, was den "Heiligen unserer Tage" ausmachen würde.

Seiner Ansicht nach werde dieser Heilige, "was immer er tut und ist, ob in gehobener Position oder im alltäglichen Leben beschäftigt, von diesem 'Arm sein vor Gott' beseelt sein". Aus dieser Grunderfahrung werde "der Heilige unserer Tage sanftmütig, barmherzig und reinen Herzens genannt werden. Und er wird ein betender Mensch sein, so wie Jesus gebetet hat mit Blick in den Himmel", so Lackner.


Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto Erzbischof Lackner (c) kathpress/Franz Neumayr


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  12. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Leipzig: Christliches Café schließt nach 26 Angriffen von Linkextremisten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz