Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  8. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

Erzbischof Lackner: Ein "Heiliger unserer Tage" weiß um Demut

2. November 2020 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz hinterfragt zu Allerheiligen Stolz auf Reichtum, Können und auch "bestes Gesundheitssystem auf der ganzen Welt" - Doch Sicherheiten seien brüchig geworden


Salzburg (kath.net/KAP) Vor dem Hintergrund der dramatischen Corona-Krise hat der Salzburger Erzbischof - und Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz - Franz Lackner zu Allerheiligen im Dom der Landeshauptstadt zu einer stärkeren Besinnung auf die verdeckte innere Armut und Hilfebedürftigkeit aufgerufen. "Wir sind reich, wissen und können viel - in diesen Tagen kann man es immer wieder hören, wir haben das beste Gesundheitssystem auf der ganzen Welt. Dennoch beginnt es überall zu bröckeln und der Glaube schwindet. Im sogenannten christlichen Abendland sind wir es gewohnt seit Jahrzehnten aus dem Vollen zu schöpfen. Auch in der Kirche ist es nicht anders", so Lackner. Doch die Sicherheiten seien brüchig geworden.


Als Jesus wie Moses auf den Berg gestiegen sei, um seine neue frohe Botschaft zu verkünden, habe der erste Satz gelautet: "Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich." Dies stelle alle Christen vor die Frage: "'Sind wir arm vor Gott?" Franziskus von Assisi habe dies gespürt und vor dem Allerheiligsten ausgerufen: "Seht die Demut Gottes, wie er sich in der anspruchslosen Gestalt des Brotes verbirgt. Demütigt auch ihr euch."

Doch mittlerweile sei das Wissen um die Furcht Gottes als der Anfang der Weisheit gänzlich verloren gegangen, dennoch wollten die meisten zur Gemeinschaft der Heiligen dazugehören, so der Erzbischof. Er regte deshalb an, sich zu fragen, was den "Heiligen unserer Tage" ausmachen würde.

Seiner Ansicht nach werde dieser Heilige, "was immer er tut und ist, ob in gehobener Position oder im alltäglichen Leben beschäftigt, von diesem 'Arm sein vor Gott' beseelt sein". Aus dieser Grunderfahrung werde "der Heilige unserer Tage sanftmütig, barmherzig und reinen Herzens genannt werden. Und er wird ein betender Mensch sein, so wie Jesus gebetet hat mit Blick in den Himmel", so Lackner.


Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto Erzbischof Lackner (c) kathpress/Franz Neumayr


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  2. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  3. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  4. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  5. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  8. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  9. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  10. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  11. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  12. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  13. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  14. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  15. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz