Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  2. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  3. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  4. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  5. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  6. Écône, zum Zweiten
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  9. Ein unvermeidliches Schisma?
  10. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  11. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  12. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  13. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  14. Bischof Hansen von Oslo will Angebot für 'Alte Messe' ausbauen
  15. Ignat Solschenizyn: ‚… wir wurden um unseren kostbarsten Besitz gebracht: unser inneres Leben‘

„Luther-Straße“ – Kritik an Berliner Straßennamen

1. Oktober 2020 in Deutschland, 22 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Initiative kritisiert: Luther habe „bitterbösen Hass gesät“ - UPDATE: Antwort der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Berlin auf die kath.net-Presseanfrage


Berlin (kath.net/pl) Der Reformator Martin Luther (1483-1546) habe „in seiner Zeit für ausgebeutete Menschen, Minderheiten und Frauen eine sehr negative Rolle gespielt und – wo immer es ging – Öl ins Feuer der Auseinandersetzungen gegossen und bitterbösen Hass gesät“. Dies schreibt eine Initiative, die sich für die Änderung des Namens der Berliner „Luther-Straße“ einsetzt. Darüber berichtet die „taz“, der das Schreiben vorliegt, welches an SPD, Linke und Grüne in Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg verschickt worden war. „Beklemmend prophetisch“ würden die antijüdischen Schriften Luthers wirken. Luther sei keineswegs tolerant gewesen, sondern „hetzte gegen Juden, predigte die Verfolgung aufständischer Bauern, machte Frauen verächtlich, nannte Muslime ‚Diener des Teufels‘ und forderte, behinderte Kinder zu ertränken“, schilderte die „taz“ in diesem Zusammenhang.


UPDATE:

Auf die kath.net-Presseanfrage nahm Svenja Pelzel, Pressesprecherin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, wie folgt Stellung: "Während der Lutherdekade hat sich die Evangelische Kirche sehr ausführlich auch mit den kritischen Seiten an Luther beschäftigt. Dem ist von Seiten der EKBO nichts hinzuzufügen. Auch zu der geforderten Straßenumbenennung möchten wir uns nicht explizit äußern, vor allem da sie politisch bereits negativ beschieden wurde."

 

Gemälde von Martin Luther von Lucas Cranach


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  2. Écône, zum Zweiten
  3. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  4. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  5. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  6. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  7. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  8. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  9. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  10. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  11. Papst zieht auch in Castel Gandolfo zurück in seinen Palast
  12. Ignat Solschenizyn: ‚… wir wurden um unseren kostbarsten Besitz gebracht: unser inneres Leben‘
  13. Bischof Hansen von Oslo will Angebot für 'Alte Messe' ausbauen
  14. Wien: Semesterschluss "nicht nur mit Diplom, sondern mit Mission"
  15. Kirche SOS

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz