Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Massiver Anstieg der Kirchenaustritte in Deutschland - Bätzing ist (wieder einmal) 'erschüttert'
  2. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  3. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  4. Kurienkardinal Koch: "Versöhnte Verschiedenheit" ein Ziel bei Ökumene
  5. Der Missbrauch, die Medien und Benedikts Vermächtnis
  6. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  7. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  8. Deutscher Bundestag schafft Werbeverbot für Abtreibungen ab
  9. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!
  10. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  11. DBK bedauert Bundestagsbeschluss, das Abtreibungswerbeverbot aufzuheben
  12. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  13. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  14. Ein 'völlig verunglückter Antrag' beim Synodalen Weg
  15. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte

Bitte schickt einen treuen Hirten nach Hongkong!

29. September 2020 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Joseph Zen übt erneut Kritik am Vatikan und lobt den US-Außenminister Pompeo


Rom (kath.net)
Kardinal Joseph Zen Ze-kiun hat bei seinem Kurzbesuch in Rom in einem Interview mit dem "National Catholic Register" nochmals die Chinapolitik des Vatikan kritisiert und Papst Franziskus ersucht, einen treuen Hirten nach Hongkong zu schicken. Der dortige Bischofssitz ist seit Januar 2019 nicht mehr besetzt, wird aber von einem Apostolischen Administrator verwaltet. Lob gibt es von Kardinal Zen für den amerikanischen Außenminister Pompeo, der ein überzeugter Gläubiger sei und sich für die Religionsfreiheit in China einsetzt. "Ich glaube, er liest jeden Tag die Bibel. Ich hoffe, dass er ein Rom ein herzliches Willkommen haben wird.", erzählt der Kardinal im Vorfeld des Besuches des US-Außenministers in Rom und im Vatikan

 

Zen zeigte sich weiters sehr besorgt, dass der Vatikan die Gläubigen in den sogenannten "Pastoralen Richtlinien" für China ermutigt, der umstrittenen Patriotischen Vereinigung beizutreten.  Laut dem Kardinal habe Papst Franziskus ihm selber in einer Audienz mitgeteilt, dass er diese als schismatische Kirche einstufe. Die Situation in Hongkong sei derzeit sehr gefährlich. Man müsse aufpassen, dass man kein falsches Wort sage, weil man sofort ins Gefängnis gesteckt werden könne. "Wir verlassen uns auf das Gebet und auf alle Freunde weltweit."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 hape 30. September 2020 

Einzige Stimme der chinesischen Untergrundkirche

Ohne Kard. Zen hätte die chinesische Untergrundkirche vermutlich gar keine Stimme mehr. Manch einer in Rom denkt aber, dass die katholische Soziallehre ausgerechnet vom kommunistischen Regime in China am besten umgesetzt würde. Diesen Leuten passt Kard. Zen natürlich nicht ins Konzept. Da kann man gleich den bösen Feind loben, er habe seine Sache gut gemacht. Bei soviel politischer Klarsicht wundert mich nichts mehr.


8
 
 Zeitzeuge 30. September 2020 
 

Im Link nochmals die beiden Dekrete der Päpste Pius XII. und Johannes XXIII.

betreffend die Unterstützung der chinesischen

KP; nach meiner Kenntnis wurden diese niemals

aufgehoben, auch nicht die Strafe der

Exkommunikation für Katholiken, welche die

KP in China fördern.

Ist die "Ermutigung" zum Beitritt in die

sog. "Patriotische Vereinigung" etwa keine

Förderung der Kommunisten?

www.kathpedia.com/index.php?title=Dekret_vom_1._Juli_1949


7
 
 Marianus 29. September 2020 

verehrte(r) Herbstlicht, Ihnen ist voll umfänglich zuzustimmen.

Ihre Frage, warum Kardinal Zens Wissensschatz nicht genutzt werde, Kann ich nur so beantworten, dass seitens der Verantwortlichen im Vatikan kein Interesse besteht. Im Gegenteil sieht es so aus, als wolle der Vatikan buchstäblich auf Teufel komm raus! seine Appeasementpolitik gegenüber dem Regime in Peking durchsetzen. Und dies mit verheerenden Folgen für die glaubens- und romtreuen Christen in der Untergrundkirche.
Selbst Menschenrechts-NGOs haben kein Verständnis für diese Haltung Roms und kritisieren sie klar u. deutlich.
In dieser Situation hilft nur das Gebet.
Beten wir für die verfolgte Kirche, für unsere verfolgten Glaubensgeschwister, unabhängig von der Konfession:
Vater im Himmel, öffne den Verantwortlichen der Kirche, insbesondere dem Papst, die Augen und sorge für ihre Umkehr in ihrer gefährlichen Politik gegenüber China.
Heiliger Erzengel Michael, steh Kardinal Zen und seinen glaubenstreuen Freunden in Rom und China bei in ihrem Kampf gegen den chinesischen Drachen.
Amen.


8
 
 Aschermittwoch 29. September 2020 
 

Unglaublich, die Situation in unserer Kirchenleitung!


10
 
 Chris2 29. September 2020 
 

Die ach so pitterpöse US-Administration muss dem Vatikan zeigen,

wo der Hammer hängt. Komm Schöpfer Geist, kehr bei uns ein...


8
 
 Herbstlicht 29. September 2020 
 

Kardinal Zen ist ein kompetenter Kenner der Lage in China.
Er könnte und würde sicher gerne Franziskus und dessen diplomatisches Umfeld an seinem Wissen und seiner Erfahrung teilhaben lassen, stattdessen lässt man ihn nach vier Tagen ohne Kontaktaufnahme wieder abreisen.
Warum wird Kardinal Zens Wissensschatz nicht genutzt?


15
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. JETZT ANMELDEN! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  3. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  4. Der Missbrauch, die Medien und Benedikts Vermächtnis
  5. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  6. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  7. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  8. Gibt es eine Vielfalt der Geschlechter? – Versuch einer Orientierungshilfe
  9. Massiver Anstieg der Kirchenaustritte in Deutschland - Bätzing ist (wieder einmal) 'erschüttert'
  10. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte
  11. „Warum die Kochschürze?“ - Bischof Genns Schürze bei einer Altarweihe erregt Aufmerksamkeit
  12. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  13. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  14. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  15. "Gestern war ich Erzbischof, heute bin ich Kaplan"

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz