Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  2. Vertrauenskrise in der Kirche
  3. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  8. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  9. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  10. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  11. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  12. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  13. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  14. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  15. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen

Kardinal Müller: Wählt lieber einen ‚guten Protestanten’ als einen ‚schlechten Katholiken’

17. September 2020 in Prolife, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Katholiken seien aufgerufen, bei ihrer Wahlentscheidung für den Lebensschutz zu stimmen. Politiker sollten nach ihren Taten beurteilt werden, nicht nach ihren Worten, sagte Kardinal Müller im Interview mit EWTN.


Rom (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Die Wähler sollten die Kandidaten nach ihren Taten beurteilen und nicht nach ihren Worten. Es sei besser „einen guten Protestanten als einen schlechten Katholiken“ zu wählen, sagte Gerhard Kardinal Müller, der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation in einem Interview mit Raymond Arroyo von EWTN am 10. September.

 

Dies sei auch das biblische Kriterium, sagte Müller und ergänzte: „Schaut auf die Früchte.“ Er wähle in Deutschland keinen Politiker, weil dieser katholisch sei, sondern weil das rechte Verständnis vom Leben und den grundlegenden Menschenrechten habe, fügte der Kardinal hinzu.


 

Arroyo hatte Müller zuvor im Zusammenhang mit der Initiative „Katholiken für Biden“ gefragt, ob ein Katholik guten Gewissens einen Politiker wählen kann, der sich für legale Abtreibungen einsetzt. Die „Katholiken für Biden“ sind der Ansicht, dass das möglich ist. Der Demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat sich wiederholt öffentlich als „gläubigen Katholiken“ bezeichnet, tritt aber für sehr liberale Abtreibungsgesetze ein.

 

Im weiteren Verlauf des Interviews kam Arroyo auf einen Leitfaden der US-Bischofskonferenz aus dem Jahr 2015 zu sprechen, der katholische Wählern bei der Wahlentscheidung unterstützen soll, ohne dabei parteipolitische Empfehlungen zu geben. Die Abtreibungsfrage habe eine besondere Gewichtung, weil Abtreibung ein Angriff auf das Leben selbst sei, im geschützten Bereich der Familie stattfinde und aufgrund der großen Zahl an zerstörten Leben, heißt es in dem Leitfaden.

 

Müller antwortete, dass den Katholiken das Recht auf eigene Entscheidung zustehe. Als Christen und Katholiken seien sie jedoch aufgerufen, bei ihrer Wahlentscheidung für den Lebensschutz zu stimmen. Der Leitfaden der Bischofskonferenz gebe den Menschen Kriterien entsprechend der katholischen Moral- und Soziallehre. Das Recht auf Leben sei die Grundlage für alle weiteren Rechte und habe daher eine hervorragende Bedeutung, betonte Kardinal Müller.

 

 

Archivfoto Kardinal Müller: Youtube

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  6. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  7. Vertrauenskrise in der Kirche
  8. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  9. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  10. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  11. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  12. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  13. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  14. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  15. Warum die deutsche „Demokratie-Kirche“ keine Zukunft hat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz