Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Die große Täuschung
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. Voll in die Falle getappt
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  14. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  15. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!

Kardinal Müller: Wählt lieber einen ‚guten Protestanten’ als einen ‚schlechten Katholiken’

17. September 2020 in Prolife, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Katholiken seien aufgerufen, bei ihrer Wahlentscheidung für den Lebensschutz zu stimmen. Politiker sollten nach ihren Taten beurteilt werden, nicht nach ihren Worten, sagte Kardinal Müller im Interview mit EWTN.


Rom (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Die Wähler sollten die Kandidaten nach ihren Taten beurteilen und nicht nach ihren Worten. Es sei besser „einen guten Protestanten als einen schlechten Katholiken“ zu wählen, sagte Gerhard Kardinal Müller, der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation in einem Interview mit Raymond Arroyo von EWTN am 10. September.

 

Dies sei auch das biblische Kriterium, sagte Müller und ergänzte: „Schaut auf die Früchte.“ Er wähle in Deutschland keinen Politiker, weil dieser katholisch sei, sondern weil das rechte Verständnis vom Leben und den grundlegenden Menschenrechten habe, fügte der Kardinal hinzu.


 

Arroyo hatte Müller zuvor im Zusammenhang mit der Initiative „Katholiken für Biden“ gefragt, ob ein Katholik guten Gewissens einen Politiker wählen kann, der sich für legale Abtreibungen einsetzt. Die „Katholiken für Biden“ sind der Ansicht, dass das möglich ist. Der Demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat sich wiederholt öffentlich als „gläubigen Katholiken“ bezeichnet, tritt aber für sehr liberale Abtreibungsgesetze ein.

 

Im weiteren Verlauf des Interviews kam Arroyo auf einen Leitfaden der US-Bischofskonferenz aus dem Jahr 2015 zu sprechen, der katholische Wählern bei der Wahlentscheidung unterstützen soll, ohne dabei parteipolitische Empfehlungen zu geben. Die Abtreibungsfrage habe eine besondere Gewichtung, weil Abtreibung ein Angriff auf das Leben selbst sei, im geschützten Bereich der Familie stattfinde und aufgrund der großen Zahl an zerstörten Leben, heißt es in dem Leitfaden.

 

Müller antwortete, dass den Katholiken das Recht auf eigene Entscheidung zustehe. Als Christen und Katholiken seien sie jedoch aufgerufen, bei ihrer Wahlentscheidung für den Lebensschutz zu stimmen. Der Leitfaden der Bischofskonferenz gebe den Menschen Kriterien entsprechend der katholischen Moral- und Soziallehre. Das Recht auf Leben sei die Grundlage für alle weiteren Rechte und habe daher eine hervorragende Bedeutung, betonte Kardinal Müller.

 

 

Archivfoto Kardinal Müller: Youtube

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  7. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  8. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  9. Voll in die Falle getappt
  10. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  15. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz