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Kanye West wirft Planned Parenthood Genozid an Schwarzen vor

9. September 2020 in Prolife, 4 Lesermeinungen
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Abtreibung sei die Todesursache Nummer Eins für schwarze Menschen. Kliniken von Planned Parenthood seien gezielt in Siedlungsgebieten der Schwarzen errichtet worden, kritisierte er.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Kanye West, einer der erfolgreichsten Musiker der Gegenwart und Kandidat bei der Präsidentenwahl, hat in einem Interview Planned Parenthood erneut scharf attackiert.

 

In einem Interview mit TV-Moderator Nick Cannon warf er Planned Parenthood Genozid an Schwarzen vor. Abtreibung sei die Todesursache Nummer Eins unter den Schwarzen in den USA. Nach Informationen des Center for Disease Control and Prevention (CDC) würden mehr Schwarze durch Abtreibung sterben als durch das AIDS-Virus HIV, Mord, Zuckerkrankheit, Unfälle, Krebs und Herzkrankheiten zusammen, sagte West.

 

In fünfzig Jahren würden mehr als 22 Millionen Schwarze getötet werden, und zwar strategisch und gezielt. „Planned Parenthood wurde gegründet und in Siedlungsgebieten von Minderheiten eingerichtet, um schwarze Menschen zu töten“, sagte West wörtlich.

 

Der Musiker sprach auch seinen emotionalen Wahlkampfauftritt in South Carolina an. In seiner Rede hatte er zugegeben, seine jetzt 7jährige Tochter beinahe abgetrieben zu haben. Er habe die Angelegenheit gar nicht ansprechen wollen, doch habe er eine Eingebung von Gott erhalten. Dies habe positive Auswirkungen gehabt. Aufgrund seines Auftrittes hätten sich Menschen für ihr Kind entschieden, sagte West.

 

Planned Parenthood ist der größte Abtreibungs-Anbieter in den USA. 2016-17 führte die Organisation etwas weniger als 40 Prozent aller Abtreibungen in den USA durch. Das Guttmacher Institut schätzte, dass 2017 insgesamt 862.320 Abtreibungen vorgenommen wurden. Planned Parenthood gab in seinem Geschäftsbericht für 2016-2017 an, 321.384 Abtreibungen vorgenommen zu haben, 2017-2018 waren es 332.757.

 

 

Foto Kayne West © Wikipedia/David Shankbone/CC BY 3.0/This file is licensed under the Creative Commons Attribution 3.0 Unported license.

 


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Lesermeinungen

 Katholik88 10. September 2020 
 

All Lives Matter

All Lives Matter Lieber Kanye. Vergiss es nicht


0
 
 Chris2 9. September 2020 
 

Wenn man im Mist stochert,

kann es stinken. Das gefällt nicht allen. Deswegen ist es in immer mehr Ländern bei mindestens sozialer Ausgrenzung verboten, unbequeme Wahrheiten auszusprechen ("Hass und Hetze"). Bequeme Unwahrheiten sind dagegen ausdrücklich erwünscht ("Haltung"). Beides gemeinsam nennt man dann "Political Correctness"...


3
 
 Jose Sanchez del Rio 9. September 2020 

Klar

Was Kanye West sagt stimmt leider. Ich hoffe das registrieren möglichst viele Menschen.


9
 
 girsberg74 9. September 2020 
 

Ein bedeutsamer Beitrag für den Lebensschutz

Mir ist nicht ganz klar, welche Rolle Kanye West im Präsidentenwahlkamp spielt bzw. spielen kann; als Bewerber / Kandidat wird seine Rede gehört werden, dürfte von den Agenten des Todes und ihrer Medien kaum unterzubuttern sein.


10
 

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