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Jugendliche fordern Hilfe statt Abtreibung

17. August 2020 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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342 Kilometer für das Leben – Pro Life Tour 2020 endet nach drei Wochen Fußmarsch in Freiburg


Freiburg (kath.net/Jugend für das Leben) Vergangenen Sonntag (16. August) endete die internationale Pro Life Tour 2020, welche die Jugend für das Leben Österreich, die Jugend für das Leben Deutschland sowie die Jugend für das Leben Schweiz organisierten. Ihre gemeinsame Forderung an Politik und Gesellschaft: Hilfe statt Abreibung. „In unseren Ländern gibt es jährlich Tausende Abtreibungen, allein in Österreich etwa 30-35.000. Bei jeder Abtreibung stirbt ein Kind. Unsere Gesellschaften müssen angesichts dieser Tatsache alles daran setzen, dass dies in Zukunft undenkbar wird und Frauen sowie Familien im Schwangerschaftskonflikt mehr Unterstützung erfahren“, betont Myroslava Mashkarynets, Pressesprecherin der Jugend für das Leben Österreich. „Wir setzen bei der Pro Life Tour mit jedem Schritt ein Zeichen für den Wert jedes Lebens. Die neue Generation ist pro life.“

342 Kilometer durch vier Länder Europas


150 Jugendliche marschierten 342 Kilometer von Österreich über Liechtenstein durch die Schweiz nach Deutschland. Durch Vorarlberg über Dornbirn und Feldkirch wanderten die Jugendlichen nach Vaduz in Liechtenstein und von dort weiter durch die Schweiz mit Stationen in Einsiedeln, Wädenswil und Baden, bevor sie schließlich in Murgg die Grenze nach Deutschland überquerten und nach insgesamt fast 350 Kilometern Fußmarsch und 22 Übernachtungen in Pfarrsälen und im Freien am Zielort ankamen. Das sehr heiße Sommerwetter hatte an etlichen Tagen einen Frühstart schon um halb sieben morgens erforderlich gemacht, und da möglichst viele Menschen die Tour wahrnehmen und von dem Anliegen überzeugt werden sollten, waren nicht nur Wanderwege, sondern auch Landstraßen Teil der Route.

Bewusstseinsbildung: Tausende Menschen erreicht!

Bis zu 37 Kilometer legten die Jugendlichen pro Tag zu Fuß zurück, mit vielen Menschen kamen sie über ihr Herzensanliegen ins Gespräch. Tausende Flyer wurden unterwegs in Briefkästen gesteckt und an Passanten verteilt. Gemeinsame Veranstaltungen und Vorträge zu Lebensrechtsthemen gehörten zur Tour ebenso dazu wie gemeinschaftlich zubereitete Mahlzeiten.

„Die Pro Life Tour bietet alles, was man sich wünschen kann: Spaß, Sport, Unterhaltung, gutes Essen, Fortbildung und Spiritualität!“, so eine begeisterte Teilnehmerin, die bereits zum dritten Mal dabei war. Die Strapazen waren daher der Truppe, die ausgesprochen gut gelaunt in der sommerlichen Mittagshitze zur Abschlusskundgebung auf dem Münsterplatz ankam, kaum anzumerken.

Unterstützung von Kirche und Politik

Die Teilnehmer der Pro Life Tour wurden von zahlreichen Grußworten von Vertretern des öffentlichen Lebens begrüßt. Die Grußworte sind auf der Homepage veröffentlicht. Zum Abschluss der Tour feierte am Sonntagmorgen Weihbischof Christian Würtz einen Gottesdienst mit den Tour-Teilnehmern und überbrachte die Grüße des Freiburger Erzbischofs Stefan Burger. Prof. Werner Münch. Ministerpräsident a.D. von Sachsen-Anhalt, gestaltete den letzten Vortrag dieser Tour. Cornelia Kaminski, Vorsitzende der deutschen Aktion Lebensrecht für Alle bedankte sich bei allen Teilnehmern: „Jedes Leben ist schützenswert, völlig unabhängig von seiner Herkunft oder Hautfarbe, seinem Chromosomensatz, Gesundheitszustand oder Alter. Es gilt Same Life – Same Rights: dasselbe Leben, dieselben Rechte. Das fordern wir auch für Menschen vor ihrer Geburt!“

Jugend für das Leben Österreich ist ein Jugendverein, der sich für das Lebensrecht jedes Menschen von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod einsetzt.

Foto (c) Jugend für das Leben Österreich


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