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Vatikan lässt Erhebung über Alte Messe durchführen

28. April 2020 in Weltkirche, 17 Lesermeinungen
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13 Jahre nach ‚Summorum Pontificum’ macht die Glaubenskongregation eine Umfrage in den Diözesen, wie die Umsetzung des Motu Proprio von Papst Benedikt XVI. verläuft.


Vatikan (kath.net/jg)
Der Heilige Stuhl führt derzeit eine Erhebung über den Gebrauch der außerordentlichen Form des Römischen Messritus durch. Dabei sollen die pastoralen Erfordernisse und die Umsetzung der geltenden Richtlinien im Fokus stehen. Dies berichtet das katholische britische Magazin The Tablet.

Die Kongregation für die Glaubenslehre hat einen Brief mit einigen Fragen zur Umsetzung des Motu Proprio „Summorum pontificum“ von Papst Benedikt XVI. an die Bischöfe der Welt geschickt. Die Kongregation möchte unter anderem wissen, wie die Situation in den Diözesen hinsichtlich der außerordentlichen Form ist, ob die Messen in der außerordentlichen Form einem pastoralen Erfordernis entsprechen oder das Projekt eines einzelnen Priesters sind und ob die Bestimmungen von Summorum Pontificum berücksichtigt werden.

Eine Quelle in Rom hat gegenüber dem Tablet angegeben, die Umfrage erfolge routinemäßig.

Joseph Shaw, der Vorsitzende vermutet hinter der Erhebung den Wunsch der Glaubenskongregation nach soliden Informationen über die Feier der „Alten Messe“. Wenn die Rückmeldungen halbwegs vollständig seien, würde die Glaubenskongregation eine ständige Zunahme der Messfeiern im Alten Ritus feststellen. Die außerordentliche Form sei außerdem gut in das Leben der Kirche integriert, sagte Shaw und verwies auf Malcolm McMahon, den Bischof von Liverpool und Philip Egan, den Bischof von Pourtsmouth. Diese würden auch Priesterweihen in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus durchführen, sagte er im Interview mit The Tablet.

Es sei eher die alte Generation der Bischöfe, welche der „Alten Messe“ ablehnend gegenüber stehe. Ihre Nachfolger seien meist offener. Im Laufe der Zeit werde auch klar, dass die alten Argumente gegen die außerordentliche Form häufig auf Missverständnissen oder schlechter Theologie beruhten, meinte Shaw.



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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 1. Mai 2020 
 

Im Link u.a. statistische Werte bzgl. des a.o. Ritus

weltweit!

Die Hirtensorge auch für diese Gläubigen

sollte nicht "aufgeweicht" werden!

Der Prälat und Untersekretär des Päpstl.
Rates für die Gesetzestexte

Prof.Dr. Markus Graulich SDB gab 2017
einen Sammelband beim Pustet Verlag
heraus mit dem Titel:

Zehn Jahre Summorum Pontificum-

Versöhnung mit der Vergangenheit-
Weg in die Zukunft,

192 Seiten, 22,70 EUR!

Lex orandi, lex credendi!

de.paix-liturgique.org/


4
 
 borromeo 29. April 2020 

@Chris2

Da ist was dran. Aber dennoch hoffe ich weiterhin, daß Summorum Pontificum und die damit verbundene Absicht Papst Benedikt XVI., die Alte Messe wieder ins allgemeine katholische Bewußtsein und in die selbstverständliche katholische Praxis zu befördern, auch in Zukunft Bestand haben und sich noch weiter ausbreiten wird.

Angesichts der liturgischen Nachlässigkeiten und Beliebigkeiten bei der Feier des Novus Ordo ist der traditionelle römische Ritus ein sakramentaler Fixpunkt in der Kirche, der nicht aufgegeben werden darf. Und ich hoffe, daß mittlerweile genügend Katholiken hinter der Alten Messe stehen, die im Falle des Falles ihre Stimmen lautstark erheben werden.


2
 
 Chris2 29. April 2020 
 

@borromeo

Wenn man Summorum Pontificum zu Fall bringen würde, wüsste ich wenigstens endlich, dass meine Kirchen(d)steuergelder künftig da ankommen, wo sie mit an Grenzen sichernder Wahrscheinlichkeit nicht für Ideologien missbraucht werden: Bei Pius. Und auch die Suche nach einem Messort am Sonntag wäre einfacher, wenngleich man sich wohl an "Public Viewing" vor überfüllten Kirchen gewöhnen müsste...


1
 
 Zeitzeuge 29. April 2020 
 

Berichtigung: Hirtensorge für Minderheiten

gilt in Deutschland offenbar nur

stark eingeschränkt für die

Gläubigen, welche den klassischen

(a.o.) Ritus zu schätzen wissen.

Auch der o. Ritus, nach dem "neuen"

Missale Romanum in Latein ist eine

absolute Rarität, erinnert sei an ein

Dogma des Konzils von Trient, wonach

u.a. ausgeschlossen wird, wer behauptet,

wörtlich "man dürfe die Messe nur in der

Volkssprache feiern." (DH 1759, NR 614)!

Ich wünsche allen hier einen gesegneten,

besinnlichen Tag!


1
 
 Zeitzeuge 29. April 2020 
 

Hier im Link jetzt der Text von "Summorum pontificum"

In meinem näheren Umnfeld wurden Anträge

abgelehnt nach Einbeziehung der Pfarr-

gemeinderäte, was sicher nicht den

Absichten von Papst Benedikt XVI. ent-

spricht!

petrusbruderschaft.de/pages/themen/dokumente/summorum-pontificum.php


1
 
 Zeitzeuge 29. April 2020 
 

Zunächst im Link die Krtik eines weiteren

Kanonisten am Verhalten der DBK!

introibo.net/kirchenrecht.php


1
 
 Zeitzeuge 29. April 2020 
 

Die DBK versucht lt. Link, die von Papst Benedikt XVI.

in Summorum pontificum festgesetzten

Regeln unrechtmäßig zu erschweren.

Das ist "Hirtensoege" für "Minderheiten"

in Deutschland!

Anschliessend verlinke ich den Text

des päpstlichenn Motu proprios!

www.summorum-pontificum.de/themen/usus-antiquior/1046-im-widerspruch-zum-kirchenrecht.html


2
 
 katholisch-gern 28. April 2020 
 

Leider nur geringer Besuch

Ich wohne in einer Stadt, in der in einer Kirche wöchentlich am Sonnntag (und Feiertag) der Gottesdienst in der außerordentlichen Form des Römischen Messritus durch sehr würdige Priester gefeiert wird. Die Zeiten sind gut, die Kirche sehr schön, es gibt Parkplätze und eine Bushaltestelle. Die Bedingungen sind gut aber der Besuch des Gottesdienstes ist eher dürftig. Die Zahlen sind in den letzten Jahren zurückgegangen, und das, obwohl im Einzugsgebiet viele Katholiken leben. Zum Gottesdienst kommen regelmäßig fast alles alte Menschen, nur eine junge Familie mit einem kleinen Kind. Bei den Gottesdienstbesucherzählungen im Frühjahr und im Herbst wird das immer dokumentiert. Was der Bischof wohl dazu sagen wird? Gut wäre es, die Gläubigen auch zu befragen. Aber was dabei herauskommt? Sollen die Bischofsberichte eigentlich öffentlich gemacht werden?


1
 
 borromeo 28. April 2020 

Die interessante Frage ist doch, welche Intention

hinter dieser Erhebung steckt.

Nimmt man eine neutral-interessierte Position ein, erscheint eine derartige Umfrage unter den Bischöfen durchaus legitim um herauszufinden, welche Früchte SP 13 Jahre nach seiner Einführung getragen hat. Das setzt aber auch sachliche und nicht von Vorurteilen und Verurteilungen getragene Antworten der Bischöfe voraus.

Andererseits könnten Gegner der Alten Messe – und deren gibt es nicht wenige unter den Bischöfen, gerade auch in den deutschsprachigen Ländern – damit versuchen, Summorum Pontificum zu Fall zu bringen. Der Verdacht könnte aufkommen, die Umfrage könne dazu dienen, ein im Vorfeld bereits "gewünschtes" Ergebnis zu liefern. Mehr dazu im Link unten.

Es ist schlimm, im katholischen Kontext solche Vermutungen äußern zu müssen. Andererseits wäre es naiv, Machenschaften von Interessengruppen, die es auch im Vatikan und dessen Umfeld gibt, zu übersehen.

Für die Unterstützer des Motu Proprio Papst Benedikts heißt es: Wachsam bleiben!

rorate-caeli.blogspot.com/2020/04/breaking-questionaire-on-summorum.html


6
 
 Zeitzeuge 28. April 2020 
 

Statt eines eigenen Kommentars

habe ich auch die Seite von

"Pro Missa tridentina"

verlinkt, in der reichlich Infos

über hl. Messen im a.o. Ritus

geboten werden (ohne Piusbruderschaft).

www.pro-missa-tridentina.org/heilige-messen/regelmaessige-gottesdienste_1.htm


4
 
 Zeitzeuge 28. April 2020 
 

Statt eines eigenen Kommentares verlinke ich

anbei die Kommentare aus der Webseite

"Summorum pontificum"

Allein den Betern kann es noch gelingen!

www.summorum-pontificum.de/


2
 
 Chris2 28. April 2020 
 

@Lo Bartolo

Die verknöcherten Konservativen, die immer noch krampfhaft und um jeden Preis den ominösen "Geist des Konzils" beschwören, sterben so langsam aus. Möge stattdessen wieder der Hl. Geist wirken...


6
 
 Chris2 28. April 2020 
 

Sabotage der überlieferten Liturgie

Vor etwa 12 Jahren war ich live dabei, als im Erzbistum München eine regelmäßige tridentinische Messe eingestellt wurde, nachdem ein Weihbischof Druck auf den Pfarrer ausgeübt hatte. Wie schlimm muss diese Liturgie sein, die 400 Jahre praktisch unverändert die Neuzeit mitprägte und in wesentlichen Teilen wortwörtlich in die ersten Jahrhunderte der Kirche zurückreicht...


10
 
 Herbstlicht 28. April 2020 
 

Wertschätzung für die Hl. Messe im alten Ritus

Ich hoffe sehr, dass hinter der Umfrage auch tatsächlich gute Absichten stecken.
Die Hl. Messe im alten Ritus hat große Wertschätzung verdient.
Ihr das Überleben zu sichern möge hoffentlich der obersten Kirchenbehörde ein wichtiger Auftrag sein.


9
 
 gloria:olivae 28. April 2020 
 

Eine sinnvolle Sache!

Ich halte es für eine sinnvolle Sache, nach 13 Jahren eine Evaluation durchzuführen und die Erfahrungen dieser Zeit zu bündeln, zu analysieren, auszuwerten und ggf. auch darauf zu reagieren.


3
 
 Lämmchen 28. April 2020 
 

man sollte

nicht nur die Bischöfe befragen, sondern die praktizierenden Gläubigen. Zumindest in meinem Bistum bin ich mir ziemlich sicher, wie einseitig die Antwort aussehen wird..........


6
 
 Lo Bartolo 28. April 2020 

Hoffnung

„Es sei eher die alte Generation der Bischöfe, welche der „Alten Messe“ ablehnend gegenüber stehe. Ihre Nachfolger seien meist offener“.

Das ist die beste Nachricht!


9
 

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