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Ich habe versprochen, den katholischen Glauben unverkürzt zu vertreten

26. September 2019 in Deutschland, 65 Lesermeinungen
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Bischof Voderholzer zum Synodalen Prozess: "Was den Synodalen Prozess betrifft, so behalte ich mir vor, nach den ersten Erfahrungen gegebenenfalls ganz auszusteigen"


Fulda-Regensburg (kath.net)
kath.net veröffentlicht die persönliche Erklärung
des Regensburger Bischofs Rudolf Voderholzer zur Abstimmung in der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 25. September 2019 über das Statut des „Synodalen Prozesses“:

Ich habe bei der Schlussabstimmung der Vollversammlung der DBK gegen die Satzung gestimmt. In einer vielstündigen Debatte wurden einige Verbesserungen im Detail erreicht. Aber ich habe mehrfach deutlich gemacht, dass mir die thematische Ausrichtung der Foren an der Realität der Glaubenskrise in unserem Land vorbeizugehen scheint. Das zeigt nicht zuletzt ein Blick auf die Situation der anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften in unserem Land.

Deswegen halte ich den von Kardinal Woelki und mir im Rahmen eines Alternativentwurfs gemachten Vorschlag, uns ausdrücklich mit Themen wie „Evangelisierung“, „Berufung der Laien“, „Katechese“, „Berufungspastoral“ etc. zu beschäftigen, für wesentlich besser, nicht zuletzt auch deshalb, weil damit die Weisungen von Papst Franziskus in seinem Brief ausdrücklich berücksichtigt werden und der „Primat der Evangelisierung“ ein durchgängiges Strukturprinzip des ganzen Entwurfes ist. Ich kann nur bedauern, dass dieser Alternativentwurf bei den Mitbrüdern keine Mehrheit gefunden hat.


Ich möchte, dass zu Protokoll gegeben wird, dass es zumindest eine Minderheit von Bischöfen gibt [und aus der Perspektive der Geschichte, die einmal darauf schauen wird, dass es wenigstens eine Minderheit „gab“], die von der Sorge erfüllt ist, dass die wahren Probleme nicht angegangen werden und durch das Wecken von bestimmten Erwartungen und Hoffnungen nur noch mehr Frustration erzeugt wird. Dass es kein Forum „Evangelisierung“ gibt, ist ebenso ein Mangel wie die Tatsache, dass es beim Thema „Laien“ von vorneherein nur um Partizipation geht, statt um eine Theologie einer in Taufe und Firmung gründenden Sendung in alle weltlichen Lebensbereiche hinein (vgl. die Rede vom „Weltcharakter“ der Berufung der Laien im Zweiten Vatikanischen Konzil), um nur zwei der Forumsthemen herauszugreifen.

Ich bin im Übrigen auch der Meinung – und ich habe das immer gesagt – dass an der Wiege des Synodalen Prozesses eine Unaufrichtigkeit steht.

Aus den Fällen des sexuellen Missbrauchs den Schluss zu ziehen, dass es bei der Erneuerung um die genannten Themen „Ehelosigkeit“, „Machtmissbrauch“, „Frauen in der Kirche“ und „Sexualmoral“ gehen müsse, ist angesichts fehlender wissenschaftlicher Studien in anderen Institutionen, also ohne wirklichen „Institutionenvergleich“, nur als pseudowissenschaftlich anzusehen.

Die wissenschaftliche Diskussion der MHG-Studie und auch der neuerlichen Studien von Prof. Dressing stehen noch aus. Mein Verdacht, dass es sich angesichts dieser Weichenstellungen um eine „Instrumentalisierung des Missbrauchs“ handelt, ist nicht ausgeräumt.

Wenn ich mit Nein gestimmt habe, heißt das nicht, dass ich mich dem Prozess grundsätzlich verschließe, sondern trotzdem mitzumachen und auch einzubringen gedenke. Ich werde mir nicht den Vorwurf machen lassen, den Dialog zu verweigern, zu dem uns Papst Franziskus ausdrücklich ermutigt hat. Ich erinnere aber daran, dass ich mir nicht viel erwarte, und zwar deshalb, weil ich nicht sehen kann, dass die Voraussetzungen für einen echten „Dialog“ gegeben sind.

Es fehlt m.E. eine von allen Beteiligten anerkannte theologische Hermeneutik und die Bejahung der Prinzipien der katholischen Glaubensbegründung, die eine Berufung auf Schrift, Tradition, Lehramt und Konzilien etc. als stärkste Argumente gelten lässt.
Ich gehe davon aus, dass der Dialog angesichts meines Wahrheitsgewissens mich eher in die Situation bringen wird, Zeugnis zu geben und zu ermahnen, „sei es gelegen oder ungelegen“.

Ich habe darüber hinaus allein zwei Mal vor dem heutigen Vorsitzenden der DBK feierlich versprochen, den katholischen Glauben unverkürzt zu vertreten und zu bezeugen: 2004 als Professor in Trier und 2013 bei der Bischofsweihe in Regensburg. Daran fühle ich mich gebunden und ich sehe dieses Versprechen gegenwärtig besonders herausgefordert.

Was den Synodalen Prozess betrifft, so behalte ich mir vor, nach den ersten Erfahrungen gegebenenfalls ganz auszusteigen. Kriterium ist die Beachtung der von Papst Franziskus angemahnten und in der Präambel der Satzung festgehaltenen „Leitplanken“: Primat der Evangelisierung, Sensus ecclesiae, Berücksichtigung der Einheit mit der Weltkirche (und damit Treue zur Lehre der Kirche). Ich hoffe und bete, dass der Synodale Prozess trotz der meines Erachtens falschen Weichenstellungen eine wahre Erneuerung der Kirche herbeizuführen hilft


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Lesermeinungen

 winthir 30. September 2019 

ich habe den Artikel gelesen, da ist mir ein Gedanke gekommen:

Was eigentlich hindert jene deutsche Bischöfe, die dem "synodalen Weg" kritisch gegenüberstehen (was ich nachvollziehen kann), etwas "Eigenes" ins Leben zu rufen?

Ausdrücklich nicht (!)als "Konkurrenzveranstaltung" deklariert, sondern als eine "aus unserer Sicht notwendige Ergänzung", nach dem Motto: "wir helfen Euch gern"?

die Bischöfe könnten sich mal treffen, Eckpunkte besprechen, eine grobe Skizze machen, vertraute Fachleute ins Boot holen …

Geld ist da, Sachverstand ist da, Ideen gibt es ja wohl auch. Einen zündenden Titel für die Sache bräuchten wir auch (sowohl "synodaler Weg" als auch "Neuevangelisierung ist wohl nur für "Insider" verständlich).

Statutendiskussionen bräuchte man nicht.

Eine "Auftaktveranstaltung" fände ich gut - Impulsreferate, Bildung von Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen, jeder, der mitmachen will, ist willkommen, in jeder Arbeitsgruppe macht ein Bischof mit, …

usw.

soweit mein hiermit grob skizzierter Traum.

winthir.


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 borromeo 30. September 2019 

Sei es gelegen oder ungelegen...

Bischof Voderholzer bleibt seinem Versprechen und gleichzeitg seinem Gewissen treu und verkündet aufrichtig und wahrhaftig den unverkürzten Glauben der Kirche.

Herzlichen Dank Herr Bischof Voderholzer, Gott mögen Ihnen diesen Bekennermut vielfach vergelten! Mögen dies auch Ihre bischöflichen Mitbrüder eines Tages erkennen und möglichst Ihrem Beispiel folgen.


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 Konrad Georg 27. September 2019 
 

Den Regensburgern in Erinnerung

Vergesst Bischof Gerhard Ludwig Müller nicht, der einiges zurecht gestutzt hat, bevor er nach Rom gerufen wurde.
Namen sind in meinem Alter oft Schall und Rauch, aber Grabmeier dürfte in diese Zeit passen.


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 Kirchental 27. September 2019 

Erschüttert

Als ich vorgestern Nacht dieses Zeugnis von Bischof Voderholzer gelesen habe, war ich zutiefst erschüttert.

Obwohl ich hier schon viel über die drohende Spaltung gelesen habe - noch nie war sie so gegenwärtig wie in diesen ruhigen besonnenen Worten von Bischof Voderholzer.

Es war wie der Atem der Geschichte. Eine Ahnung, dass dieses Dokument einmal leider von großer Bedeutung sein wird.
Als läse man die Worte der Blutzeugen aus Plötzensee.

Ecclesia quo vadis?


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 Fragezeichen?! 26. September 2019 
 

1.000 DANK an Bischof Vorderholzer!!

Ich kann Ihnen ehrlich versichern, dass viele gläubige und auch junge Christen, die ernsthaft versuchen ihren kath. Glauben bestmöglich zu leben, genauso denken wie Sie ! Daher: You will never walk alone! Danke für Ihren Mut! Sie sind uns Trost und Ermutigung in diesen schweren Zeiten. Wir beten für Sie und empfehlen Sie der Gottesmutter! Bitte bleiben Sie Ihrem Gewissen weiterhin treu. Für mich sind Sie ein Löwe im Geist eines demütigen Johannes. Dank auch an alle anderen romtreuen Bischöfe, wie Kardinal Wölki. Ich bin sicher der Heilige Geist wird Ihnen dafür die Frucht großer innerer Freude und des Friedens schenken!


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 Nummer 10 26. September 2019 

MEIN BISCHOF: DEO GRATIAS!

Gott hat uns den besten Bischof in meiner Diözese geschenkt!

Ich lobe und preise Gott für jedes Wort, das aus diesem Munde kommt!

Gloria in excelsis Deo!


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 lesa 26. September 2019 

@HeikeStir: Danke für die Mail-Adresse!


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 zeitblick 26. September 2019 

Freisetzung für andere

Dem Dank kann ich mich nur anschließen. Dieses Hirtenwort, setzt sicher andere Mitverantwortliche frei, langsam aber immer mehr aus der Deckung zu kommen! Gottes reichsten Segen, Weisheit und Kraft!


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 girsberg74 26. September 2019 
 

@Dottrina „Liebe @HeikeStir“

Sehr geehrte Dottrina,
ich bin überrascht, von Ihnen solches zu lesen. Vielleicht würde es Ihnen helfen, wenn Sie nicht „mein Bischof“ schreiben, sondern „der Bischof der Diözese, in der ich wohne“. Das mag dann zwar bedauerlich sein, tut aber persönlich nicht weh, macht sie von der Person unabhängig.

Mir hat es geholfen, - nein, es hat mich befreit -, dass ich einen solchen bei mir als Autorität abgesetzt habe. [„Autorität“ ist immer eine zweiseitige Beziehung, „Potestas“ nicht.]

Ihr girsberg74


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 gebsy 26. September 2019 

Politiker vs. Hirten

Wie hat es Johannes Rau formuliert:"Ein Christ ist nicht besser als ein Nichtchrist;ER HAT ES BESSER.Das ist der Unterschied!Und ich versuche, so zu leben,dass die Dankbarkeit dafür, dass ich es besser habe,Gestalt gewinnt."Als Katholik darf ich ergänzen:"Gottes Liebe bewusst wahrzunehmenund im Vertrauen zu wachsen,regelmäßig beten und beichten zu dürfen,ist das Geschenk der Erlösung."REGELMÄSSIG ist relativ - aber mit wachsender Liebe immer öfter ...


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 Ebuber 26. September 2019 
 

Dankbrief an Bischof Voderholzer

Den Vorschlag habe ich sofort aufgegriffen und an die genannte Adresse meinen DANK geschrieben.
Eine Kopie habe ich an die Deutsche Bischofskonferenz geschickt. Die sollen ruhig auch mitbekommen, wie wir Schafe denken und wen wir für unseren wahren Hirten halten. ( [email protected] )


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 follower 26. September 2019 

@Sebi1983

Bei uns im B. Münster ist Fragen nach dem Weg ebenfalls sinnlos; man bekommt ein riesiges Angebot an Möglichkeiten, und dann muss ich auch nicht mehr fragen, Orientierung = 0.


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 Fides Mariae 1 26. September 2019 
 

All das Gebet der Gläubigen

für die Vollversammlung der Bischofskonferenz in diesen drei Tagen hat also nur dazu geführt, dass einige mutige Hirten zum Widerspruch ermutigt wurden. An den anderen Bischöfen ist es offensichtlich wirkungslos abgeprallt. Man muss die Gnade auch wollen. Wenn die wenigen Bischöfe ermutigt wurden, allen voran Bischof Voderholzer, dann ist unser Gebet gut angewendet. Zum Heil kann keiner gezwungen werden.


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 Fides Mariae 1 26. September 2019 
 

Der durchschnittliche deutsche Hirte

ist also nicht für den Entwurf von Erzbischof Woelki. Unglaublich, wie unsere Hirten abgedriftet sind von der katholischen Lehre. Da wird "Bischof" zum Schimpfwort. Und immer noch schulden wir ihnen, unseren geistlichen Vätern, Respekt. Da wird die Kirchenmitgliedschaft zur Kreuzigung. Lasst uns unser Kreuz auf uns nehmen, der Herr will es so.


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 1Pace 26. September 2019 

„Paule, wa da kiekste!“

„Paule, wa da kiekste!“
Als Erzbischof Alfred Bengsch 1967 in das Kardinalskollegium aufgenommen wurde, war er der jüngste Kardinal der Welt. Er war einer der Wenigen in der DDR, die offiziell nach Westberlin reisen durften. Einmal fuhr er mit hoher Geschwindigkeit an den Schlagbaum, bremste abrupt, ließ das Autofenster herunter und rief dem Grenzer den obigen Satz zu. - 1968 schrieb er nach der Tagung in Königstein an Kardinal Döpfner: „Ich fürchte, wenn wir uns zu sehr winden und drehen und gegen den Papst ausgespielt werden, dann wird genau das unsere künftige Lehraufgabe sehr erschweren ... Ich habe auch um künftige Entscheidungen der Bischofskonferenz Sorge, wenn die unleugbaren Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit mit Rom die Bischöfe auf einen Weg drängen, dem die öffentliche Meinung Klugheit und Fortschrittlichkeit bescheinigt, der aber doch in der Gefahr ist, das Lehramt … abzugeben.“ (https://www.stjosef.at/dokumente/kardinal_bengsch_humanae_vitae.htm) - Wie aktuell!


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 Fides Mariae 1 26. September 2019 
 

Großartig, Bischof Voderholzer!

"Ich habe darüber hinaus allein zwei Mal vor dem heutigen Vorsitzenden der DBK feierlich versprochen, den katholischen Glauben unverkürzt zu vertreten und zu bezeugen: 2004 als Professor in Trier und 2013 bei der Bischofsweihe in Regensburg."


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 Dottrina 26. September 2019 
 

Auch ich habe vor wenigen Minuten

eine Dankes-Mail an Bischof Voderholzer geschrieben. Auch wenn er nicht alles lesen kann/wird, so werden seine Mitarbeiter ihm bestimmt mitteilen, wie viele unterstützende und mutmachende Mails ihn erreicht haben.


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 mampa 26. September 2019 
 

Danke

I
Man kann nur dankbar dein, dass es noch solche Bischöfe gibt.


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 lakota1 26. September 2019 
 

@HeikeStir

Danke für die Mail-Adresse, ich habe gerade an Bischof Voderholzer geschrieben. (Ich wünschte, mein Rottenburger Bischof wäre wie er!)


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 Herbstlicht 26. September 2019 
 

@HeikeStir

Heute morgen habe ich Bischof Voderholzer angeschrieben und mich für seine eindeutige Klarstellung bedankt.
Seine persönliche Mailadresse konnte ich nicht herausfinden, habe aber seine Mitarbeiter gebeten, ihm meinen Dank auszusprechen.


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 Dottrina 26. September 2019 
 

Lieber @Kostadinov,

ob ich austrete oder nicht, ist dem "Hochwürdigen Herrn" wahrscheinlich so wurscht, als wenn in China ein gelbes Radl umfliegt. Ich bin zweigeteilt: Auf der einen Seite möchte ich die schismatisch eingestellte "Deutschkatholische Kirche" nicht unterstützen, auf der anderen Seite gibt es die immer noch nicht juristisch einwandfrei geklärten Zweifel bzgl. Empfang der Sakramente (lt. DBK ist es nach Austritt "nicht möglich", selbige zu empfangen). Da ich aber katholisch bleiben möchte (ich glaube an Jesus, Gott), werde ich die weitere Entwicklung noch etwas abwarten. Aber eine Unterstützungs-Mail an Bischof Voderholzer ist eine gute Idee.


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 Kostadinov 26. September 2019 

@Dottrina

schreiben Sie ihm, dass sie austreten werden, wenn er das Schisma herbeiführt. Das ist m.E. die einzige Sprache, die der Herr in München eventuell versteht


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 lakota1 26. September 2019 
 

Da hier schon alles gesagt wurde,

was ich voll und ganz unterschreiben kann, möchte ich nur noch sagen: Herr Jesus Christus segne und behüte Deinen treuen Diener, Bischof Rudolf Voderholzer!


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  26. September 2019 
 

@Dottrina und an alle! --- Unterstützung für den Bischof v.Regensburg an: [email protected]

Das kann ich schon verstehen.

Aber dann schreiben Sie an Bischof Voderholzer und zeigen Sie ihm Ihre Unterstützung.

Die wenigen mutigen Bischöfe müssen merken, dass sie nicht allein sind, sondern dass viele hinter Ihnen stehen.

[email protected]


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 Dottrina 26. September 2019 
 

Liebe @HeikeStir,

"mein" Bischof ist leider Kardinal Marx! Ich glaube nicht, dass ich kleines Schäflein ihn von seinem fest vorgenommenen schismatischen "Synodalen Weg" vom Gegenteil überzeugen kann... :-(


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  26. September 2019 
 

An alle Leser hier!

Schreibt Eure Bischöfe an und lasst nicht locker, wie die mutige Witwe im Evangelium den Richter belagert hat. Sie sind uns einfachen Gläubigen Rechenschaft über ihr Abstimmen schuldig.

Überall wird Transparenz gefordert! Also wagt Euch aus der Deckung!!!!!!!

Überlassen wir die öffentliche Meinung nicht den Schreihälsen ZDK, Maria 2.0, Wir sind Kirche und Konsorten.

Raus aus der gemütlichen Kuschelzone der Zuschauer! Rann an den PC. Schreibt Euren Bischöfen! Fordert Rechenschaft von ihnen über die unversehrte Weitergabe des Glaubens! Und betet für die Mutigen wie Woelki und Voderholzer und auch für die anderen!

Das wird nicht ohne Wirkung bleiben!!!!!!!


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  26. September 2019 
 

Ein großes DANKE aus dem fränkischen Bayreuth ins oberpfälzer Regensburg!

Aber wo ist mein Bamberger Heimaterzbischof Schick? Hört man gar nichts von ihm?

Ihnen, lieber Erzbischof Ludwig, wünsche ich Gottes Segen zum 70. Geburtstag.

Aber bei allem Respekt: Freundliche Interviews, in denen es um Ihre allmorgendlichen Jogging-Runden geht, sind nett und sympatisch. Aber Orientierung in dieser Zeit geben sie keine.

Ich hoffe und bete, dass Sie an der Seite Ihrer Regensburger und Kölner Amtsbrüder stehen.

Denn nur schwache oder gar tote Fische schwimmen mit dem Strom der Mehrheit.

Also raus mit den Joggingschuhen des guten Hirten und mutig gegen den Strom laufen!!!!! Nette Bischöfe braucht diese Zeit nicht, mutige Bischöfe sind angesagt!


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 matthieu 26. September 2019 
 

Das tut gut

Herzlichen Dank dafür!
(Wie schade, dass wir uns nach solcher Labsal inzwischen sehnen, dass sie nicht selbstverständlich ist und dass wir sie nicht einmal jeden Sonntag bekommen. Kommet her zu mir alle, die ihr mühsam und beladen seid...)
Nochmal Danke und Vergelt's Gott


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 Ninive kehr um 26. September 2019 
 

Buchtipp: "Der Antichrist..."

Vom Pfarrer Friedrich Oberkofler

www.amazon.de/dp/3928272934/ref=cm_sw_r_cp_apa_i_eqjJDbGC2TBXX


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 lesa 26. September 2019 

Der Gute Hirte rettet vor dem Abgrund

"Wie ein Hirte sich seiner Herde annimmt am Tag des Gewölks und Wolkendunkels werde ich sie retten aus allen Orten, wohin sie zerstreut worden sind". (vgl Ez 34)Wie befreiend ist solche Wahrhaftigkeit und Treue! Danke Vielleicht kann so ein Weg gebahnt werden, eine Lichtschneise raus aus dem gefährlichen Nebel!
"Die von Gott gewollte Einheit kann nur in der gemeinsamen Zustimmung zur Unversehrtheit des Inhalts d. geoffenbarten Glaubens Wirklichkeit werden. (Joh.Paul II., Ut unum sint, 18)
Zu glauben ist das, was in allen katholischen Gemeinden unvermindert und unverändert seit der Zeit der Apostel als christliche Lehre von einer Generation an die andere weitergegeben wird (hl. Irenäus von Lyon)

"Das Ganze der Tradition ist reicher und weiser, als es der zeitgebundene Verstand einer einzelnen Generation sein kann. Schrift und Liturgie sind Gefäße des Heiligen, die nicht mutwillig beschädigt werden dürfen. Die Kontinuität der Generationen ist wichtig. (Joseph Ratzinger)


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 Ninive kehr um 26. September 2019 
 

Jawohl Mr. Incredible

Dieses Treffen ist ein Kriegsschauplatz. Wie im natürlichen so noch heftiger im Geistigen. Der Teufel und seine Armeen kämpfen gegen die Engel Gottes.
Es ist ein Krieg gegen die Wahrheit. Revolte gegen Gott über die Menschen.

Treten wir ein mit fasten und Gebet.


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 Mr. Incredible 26. September 2019 
 

Gebetsaufruf für Bischof Voderholzer

Wir sind dazu angehalten für Bischof Voderholzer zu beten. Er wird Angriffe aushalten müssen, die es in sich haben werden. Er braucht eine Gemeinschaft der Gläubigen, die ihm den Rücken stärkt, damit er stehen bleibt und gewinnen kann in diesem Streit. Und ja: In dieser Sache geht es ums Gewinnen.
Bischof Voderholzer hat mehr oder weniger der gesamten DBK (ohne Woelki et al)klar zu verstehen gegegeben, dass sie nicht mehr auf dem Boden des katholischen Glaubens stehen und ausserdem auch menschlich zweifelhafte Standpunkte vertreten, in ebenso zweifelhafter Art ("Unaufrichtigkeit").
Das wird einige "Genies" zum kochen bringen. Es wird Hass und Häme geben, Unterstellungen, und das aktuell geläufige Intrigantentum der Anhänger der "progressiven" Kirche aufblühen lassen.
Die DBK wird es versuchen wie weiland mit der Humanae Vitae.
Beispiel https://dbk.de/fileadmin/redaktion/bildmaterial/themen/Synodaler_Weg/Arbeitspapier-Stand-10.-Sept.-2019_Forum-Sexualmoral.pdf

HEUCHLER und LÜGNER!


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 dalet 26. September 2019 

Wo sind die Pfarrer?

Der Synodale Weg ist eine Veranstaltung von Bischöfen und Laien.
Wo sind eigentlich die Pfarrer? Dürfen die Arbeiter "an der Front" denn nicht mitreden? Oder sind die Priester für einen synodalen Weg einfach nicht relevant?


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 chriseeb74 26. September 2019 
 

Vielen Dank

für diese überaus wichtige Erklärung.
Ein Bischof Dyba des 21. Jahrhunderts.
Ich glaube, nein, ich bin überzeugt davon, dass der Bischof nicht alleine so denkt und dasteht. Es gibt noch andere Diözesanbischöfe an seiner Seite.
Und m.E. auch eine große Mehrheit, die auf keinen Fall eine Spaltung / ein Schisma betreiben werden; egal, was bei dieser "Synode" Sinniges oder Unsinniges herauskommen wird.


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 Herbstlicht 26. September 2019 
 

Für die Erklärung des Bischofs bin ich unendlich dankbar!

Das Gefühl, alleingelassen zu werden, vermindert sich.
Alle (noch) gläubigen Katholiken werden die ehrliche und offene Stellungnahme des Regensburger Bischofs dankbar registrieren.

Bischof Voderholzer hat seinen Mitbrüdern unmissverständlich gesagt, was zu sagen ist.
Falls in Deutschland die nächsten Jahre die katholische Kirche aus dem Ruder laufen sollte, sage später keiner von ihnen: "Das haben wir nicht gewollt!"
Sie wurden durch einen Bischof mit Rückgrat darauf hingewiesen.

Vielleicht gibt es ja auch noch andere, die den möglichen Verlauf des "Synodalen Weges" kritisch sehen, doch fehlt es ihnen am nötigen Mut, dies auch zu artikulieren.


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 Sebi1983 26. September 2019 
 

Ein echter Bischof!

Ich schaue mit einer großen Portion Neid aus meiner Osnabrücker Heimat, wo Bischof Bode ein netter Mann aber kein Hirte ist, nach Regensburg.

Regensburg ist gesegnet. Erst Müller, jetzt Voderholzer. Und in der Vergangenheit Professor Ratzinger.

Warum gibt es im deutschen Katholizismus nicht davon?


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 Dottrina 26. September 2019 
 

Danke, Bischof Voderholzer!

Respekt und Dank für den Mut! Kurzum: Der ganze "synodale Weg" gehört schlicht und ergreifend "in die Tonne gekloppt". So etwas braucht man nicht. Die Bischöfe sollen ihrer Pflicht nachkommen und das Evangelium verkünden und Jesus nachfolgen. Alles andere ist vom Bösen. Daher nochmals Dank und Riesen-Anerkennung für den Bekennermut von Bischof Voderholzer (wäre er doch EB von München!).


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 Diadochus 26. September 2019