Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  12. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  13. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

Trump bei UN: Täglich werden elf Christen wegen ihres Glaubens getötet

24. September 2019 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


US-Präsident forderte alle Regierungen der Welt dazu auf, gemeinsam gegen Diskriminierung von Gläubigen einzustehen.


New York (kath.net/pl) Bei seiner Rede im UN-Hauptquartier in New York sprach der US-Präsident Donald Trump über Religionsfreiheit. Etwa 80 Prozent der Menschheit würde in Ländern leben, wo die freie Religionsausübung gefährdet oder sogar verboten sei. Er forderte alle Regierungen der Welt dazu auf, gemeinsam gegen Diskriminierung von Gläubigen einzustehen. Für ihn persönlich sei der Schutz der Religionsfreiheit eines der wichtigsten Anliegen überhaupt. Der US-Präsident kündigte eine Koalition von US-Unternehmen zum Schutz der Religionsfreiheit an. Außerdem wies er eigens darauf hin, dass täglich durchschnittlich elf Christen wegen ihres Glaubens getötet werden. Wörtlich sagte er dazu weiter: „Überlegen Sie einfach mal: Elf Christen pro Tag, nur weil sie den Lehren Christi folgen. Hätten Sie gedacht, dass das heutzutage möglich ist?“


Trump sprach bei einer Veranstaltung zum Schutz von Religionsfreiheit im UN-Hauptquartier. Zuvor hatte er eine kurze Begegnung mit Klimaaktivistin Greta Thunberg.

Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres äußerte sich für die Religionsfreiheit. Es breche ihm das Herz, dass immer mehr Menschen öffentlich gedemütigt, belästigt und attackiert werden, nur weil sie eine bestimmte Religion oder Glauben haben.“ Man müsse alles Machbare unternehmen, um eine „religiöse Säuberung“ in den Gesellschaften zu vermeiden. Völlig unerträglich sei die Verfolgung religiöser Minderheiten, dazu verwieß er expliziet auf die Christen und Jesiden im Irak. Er könne nicht akzeptieren, dass Gemeinschaften, die dort seit Jahrtausenden gelebt haben, nun aus der Region völlig verschwinden sollen.

In einem Kommentar in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ ordnete Andreas Ross die Rede Trumps folgendermaßen ein: Zwar gebe es tatsächlich „unzählige Anlässe, Alarm zu schlagen: Religiöse Minderheiten werden verfolgt, Gotteshäuser zerstört, Gläubige bedroht“. Aber hier sei „der Anlass, der Trump bewog, in New York einen Gipfel zur Religionsfreiheit auszurichten“, „schal“ gewesen. „Der amerikanische Präsident wollte vom gleichzeitigen Klimagipfel am gleichen Ort ablenken.“

US-Präsident Trump hält bei der UN eine Rede über Religionsfreiheit - Täglich werden 11 Christen wegen ihres Glaubens getötet


Foto: Archivbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Religionsfreiheit

  1. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  2. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  3. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  4. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  5. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  6. Nicaraguas Regierung verbietet Kreuzweg-Prozessionen
  7. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  8. Religionsfreiheit in den USA: Florida schneidet am besten ab
  9. Warnung vor Einschränkung der Religionsfreiheit in den USA
  10. Nicaragua: Ortegas Regime schließt Radio Maria







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  3. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  4. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  5. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  6. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  7. Nicht Anpassung, sondern Verwandlung. Was die Kultur dem Christentum verdankt
  8. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  9. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  10. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  11. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  12. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  13. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  14. Venezuela: Machado kehrt zurück und besucht Marienheiligtum
  15. »Habt Mut: Ich habe die Welt besiegt!« (Joh 16,33)

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz