Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Erste Christin im Parlament von Bangladesch

15. Februar 2019 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Anwältin Gloria Jharna Sarker will sich für Frauen und Minderheiten einsetzen


Dhaka (kath.net/KAP) Erstmals zieht eine christliche Frau ins Parlament von Bangladesch ein. Mit der katholischen Rechtsanwältin Gloria Jharna Sarker (Foto) sitzt erst zum dritten Mal seit der Unabhängigkeit des Landes von Pakistan 1971 ein Christ in der Nationalversammlung, berichtete die asiatische Nachrichtenagentur Ucanews am Mittwoch. Die zweifache Mutter gehört der Regierungspartei Awami-Liga an, welche die Wahlen Ende Dezember klar für sich entscheiden konnte. Die zuständige Wahlkommission bestätigte am Mittwoch die Nominierung Sarkers durch ihre Partei.

Sarker stammt aus der von Armut geprägten südlichen Küstenregion Khulna und war schon bisher in diversen kirchlichen und interreligiösen Vereinigungen aktiv. Sie sprach von einem "Sieg für alle" und äußerte sich dankbar "gegenüber Gott, den vielen Frauen und der christlichen Gemeinschaft", die sie unterstützt hätten. Sie wolle sich in ihrer Position besonders für die Ermächtigung und Entwicklung der Frauen sowie für die Rechte der christlichen Minderheit in Bangladesch einsetzen. Die rund 600.000 Christen bilden unter der mehrheitlich muslimischen Bevölkerung des 160-Millionen-Einwohner-Landes eine verschwindend kleine Gruppe.


Zu den vorrangigen politischen Anliegen der Christen in Bangladesch gehören laut Nirmol Rozario, Präsident der Christlichen Gesellschaft des Landes, u.a. der arbeitsfreie Ostersonntag, das Ende des Landraubs von Christen durch Muslime, der Schutz der Minderheiten sowie die Einrichtung eines Ministeriums für Minderheiten. Der Parlamentseinzug Sarkers sei für Frauen eine Inspiration. Man freue man sich sehr und hoffe, dass sich die Christin für die genannten Anliegen wie auch für die Rechte der anderen Minderheiten besonders einsetzen werde, sagte Rozario.

Neben Gloria Jharna Sarker ist mit Jewel Areng derzeit auch ein weiterer Katholik Parlamentsabgeordneter. Areng gehört dem indigenen Volk der Garo an und sitzt bereits in zweiter Amtsperiode in der Nationalversammlung. Sein 2016 verstorbener Vater Promode Mankin war der erste christliche Parlamentarier des Landes. Er war vier Amtsperioden lang tätig und gehörte als bisher einziger Christ als Kulturminister auch einer Regierung von Bangladesch an.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bangladesh

  1. Erzbischof: Katholiken in Bangladesch eine doppelte Minderheit
  2. Bangladesch: Junge katholische Frau von Menschenhändlern verschleppt
  3. Bangladesch: Christen sind doppelt diskriminiert







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz