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Papst: Abtreibung ist kein Menschenrecht

3. Februar 2019 in Prolife, 11 Lesermeinungen
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Franziskus vor Delegation der italienischen "Bewegung für das Leben": Vernichtung des Lebens bereits in seinen Anfängen "Zeichen einer weit verbreiteten kalten Berechnung".


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Abtreibung kann nach den Worten von Papst Franziskus kein Menschenrecht sein. Vielmehr sei die Tötung Ungeborener "ein ernsthaftes Problem", sagte er am Samstag vor italienischen Lebensschützern im Vatikan. Die Vernichtung des Lebens bereits in seinen Anfängen sei Zeichen einer weit verbreiteten "kalten Berechnung". Franziskus betonte: "Dann wird sogar das Leben auf Konsumgüter reduziert, die verwendet und bei Bedarf weggeworfen werden."


Der Papst kritisierte, dass die Gesetzgebung vieler Staaten die Abtreibung unterstütze. "Ich nutze diese Gelegenheit, um alle Politiker aufzurufen, unabhängig von ihrer Glaubensüberzeugung die Verteidigung des Lebens als Grundstein des Gemeinwohls zu achten und hierfür in der Gesellschaft einzutreten." Die Geburt von Kindern bedeute Zukunft und Hoffnung.

Franziskus sprach vor einer Delegation der italienischen "Bewegung für das Leben", einem Zusammenschluss von mehr als 600 lokalen und überregionalen Lebensschutzorganisationen. Anlass ihres Besuchs war der "Tag für das Leben", den die italienischen Bischöfe vor 41 Jahren eingeführt hatten.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 doda 4. Februar 2019 

@lesa

Ja, das Problem der massenhaften Abtreibungen muss ernst genommen werden.
Dieses Abtreibungsunrecht scheint jedoch für die Mehrheit gar kein Problem mehr zu sein.
Dieses ist mit den gesetzlichen Regelungen scheinbar beseitigt.
Daher muss dieses himmelschreiende Unrecht erst wieder als Problem erfasst werden, um dann in seinem Ernst und als schwere Sünde gegen den Willen Gottes erkannt zu werden.


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 lesa 4. Februar 2019 

Klares Wort gegen Abgebrühtheit und Verharmlosung

@doda: Ihrem Dank kann man sich voll und ganz anschließen. @rosengarten: Den Ausdruck "Ein ernsthaftes Problem" könnte man im ersten Moment tatsächlich als zu abschwächend empfinden. Abe er steht im Zusammenhang mit dem, wie sich Papst Franziskus bei anderen Gelegenheiten bereits zur Abtreibung geäußert hat. Und er hat recht: Man sollte dieses Problem endlich ernst nehmen und ihm gegenüber nicht länger abgestumpft und abgebrüht verhalten. Vor allem ist auch der Appell von Papst Franziskus an die Politiker sehr zu begrüßen.


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 lesa 4. Februar 2019 

Christentum oder Barbarentum

@Fatima: Danke für Ihre Entgegnung zu @winthir. Er scheint nicht von der Offenbarung und Weisung Gottes auszugehen bzw. diese nicht zu kennen. Das Barbarentum scheint ihm vernünftiger zu sein.


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 rosengarten1997 4. Februar 2019 

Ernsthaftes Problem !?

es tut mir Leid, aber auch ich kann mit einer derart soften Formulierung nichts anfangen. Ich bin mit vielen Verurteilungen von Seiten so mancher gegenüber Papst Franziskus hier nicht einverstanden.
Der Co2 Ausstoß ist ein ernsthaftes Problem, ja die Klimaerwärmung ist ein ernsthaftes Problem und vielleicht auch, dass fast jede zweite Ehe geschieden wird..., aber dass Kinder im Mutterleib getötet, ja ermordet werden und es per Gesetz auch noch als Menschenrecht definiert werden soll, ist eine unfassliche Missachtung menschlichen Lebens, die meiner Meinung nach nur mit der systematischen Vernichtung der Juden verglichen werden kann. Auch hier wurden Gesetze erlassen, die einer bestimmten Rasse, körperlich und geistig behinderten Menschen, homosexuellen... das Recht auf Leben absprachen.Ich erwarte von unseren Bischöfen insbesondere von unserem Papst hierzu eine scharfe Verurteilung, ja einen Aufschrei der hörbar ist! Wacht endlich auf Hirten des Volkes Gottes!!!


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 derGl?ckliche 3. Februar 2019 
 

Lest euch mal die Postings auf der Seite der Tageszeitung derstadard.at durch, schauderhaft!

Neben der krone hat derstadard.at österreichweit am meisten Leser. Es ist also bis zu einem gewissen Grad ein repräsentativer Querschnitt des Meinungsbildes in Österreich, besonders jener die sich für "gebildet" halten.

https://derstandard.at/2000097435633/Abtreibung-ist-laut-Papst-kein-Menschenrecht

Man stellt aber erfreut fest, dass es vereinzelt auch im Standard zu pro-life Meinungsäußerungen kommt.


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 Fatima 1713 3. Februar 2019 
 

"Ich kenne mehrere Menschen mit Down-Syndrom.

Die sind immer so fröhlich."

Bitte entschuldigen Sie @winthir, aber was ist denn das für ein Argument? Und wenn Sie keine kennen würden oder diese Menschen nicht so fröhlich wären? Es geht hier um das Recht auf Leben, von der Empfängnis bis zum Tod, und zwar für JEDEN.


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 benedetto05 3. Februar 2019 
 

Von wegen guter Kompromiss (Fortsetz.)

@winthir
...mitgearbeitet hat. Sie wird ihre Meinung in die öffentlichen Diskussionen und auch in persönliche Gespräche
mit politischen Entscheidungsträgern eingebracht haben, aber
ich glaube nicht, dass sie offiziell grünes Licht zu einer
Fristenlösung gegeben hat. Es gab sicher damals den Zeitgeist-
kompromissler Lehmann in Mainz und auch andere, es gab aber
auch noch Hirten wie EB Dyba (Fulda) und EB Kardinal Meisner
(Köln).


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 benedetto05 3. Februar 2019 
 

Von wegen guter Kompromiss

@winthir
Nein, die Abtreibungsregelung in Deutschland ist kein guter
Kompromiss. Das läßt sich schon aufgrund der Zahlen belegen.
Um die 100.000 Menschen pro Jahr, die das Licht der Welt
nicht erblicken dürfen (ohne Dunkelziffer!) - das schreit
doch zum Himmel! Aber auch inhaltlich: eine Frau oder ein
Paar kann bei uns ungestraft in den ersten 3 Monaten der
Schwangerschaft das Kind umbringen lassen (Fristenlösung),
wenn eine unabhängige Beratung erfolgt ist (Schein!)u. wenn zwischen Beratung und Abtreibung mindestens 3 Tage liegen.
Der abtreibende Arzt darf die Beratung nicht durchführen.

So gibt es nicht wenige Fälle, wo Frauen ihr Kind töten lassen, weil es gerade nicht in die Karriere- oder Lebens-
planung passt. Diese sehen diese Möglichkeit tatsächlich
schon als ein "Recht" an, weil es durch die Schulen u. Medien so suggeriert wird. Von einem Unrecht, dass nur nicht
bestraft wird, ist da schon lange keine Rede mehr.

Auch ist mir neu, dass die DBK an der aktuellen Lösung...


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 winthir 3. Februar 2019 

Unser Papst hat in diesem Punkt recht. Meine Meinung.

Abtreibung ist kein Menschenrecht. Die Tötung eines (ungeborenen oder geborenen) Menschen ist auch bei uns in Deutschland ein Straftatbestand. Unter bestimmten Bedingungen bleibt bei uns in Deutschland dieser Straftatbestand straffrei (früher war das so, dass die verzweifelten Frauen, die "Schande über sich gebracht hatten")sich auf den Tisch einer "Engelmacherin" legen mußten, und manchmal gestorben sind.

Später gab es dann diese "Reisen nach Holland".

ich meine, die Abtreibungsregelung in Deutschland ist ein guter Kompromiß, der übrigens damals in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bischofskonferenz entwickelt wurde, bis die römische Intervention kam).

Was ich gar nicht mag (ich formuliere das sehr vorsichtig), sind die sog. "Spätabtreibungen". Ich kenne mehrere Menschen mi Down-Syndrom. Die sind immer so fröhlich.


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 benedetto05 3. Februar 2019 
 

Ein ernsthaftes Problem?

'Vielmehr sei die Tötung Ungeborener "ein ernsthaftes Problem"'...
Solche Formulierungen kommen mir von den meisten unserer deutschen Bischöfe irgendwie bekannt vor. Es hat so was feigenblattartiges: man sagt halt 2x im Jahr was dazu, schreibt eine Grussadresse an den Marsch für das Leben, aber schon die 'Woche für das Leben' beschäftigt sich dann eher mit der Schöpfung allgemein, die ja auch irgendwie "Leben" ist und bewahrt werden muss. Klar: ist ja auch angenehmer, wenn man mit
seinen Aktionen nirgendwo aneckt.
Warum sagt er nicht, dass Abtreibung eine Todsünde gegen Gott ist, ein himmelschreiendes
Unrecht? 'Ein ernsthaftes Problem' ist es auch,
wenn in Rom die Müllabfuhr streikt und die ewige
Stadt im Dreck versinkt. Nur das kostet niemanden das Leben. Wir haben eben nur einen RELATIV katholischen Papst. Leider!


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 doda 3. Februar 2019 

Danke, Papst Franziskus für dieses wahre und klare Zeugnis!


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