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Sein Herz aber ist weit weg von mir

2. September 2018 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
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Das geistliche Leben ist eine Angelegenheit von allergrößter Wichtigkeit […] - Gedanken zum Sonntags-Evangelium des Hl. Maximilian Kolbe


Rom (kath.net)
Das geistliche Leben ist eine Angelegenheit von allergrößter Wichtigkeit […] Das aktive Leben ist eine Folge des geistlichen Lebens und hat nur dann einen Wert, wenn es von letzterem abhängig ist. Man möchte alles bestmöglich machen, perfekt. Doch wenn es nicht an das geistliche Leben angebunden ist, dann taugt es nichts. Der ganze Wert unseres Lebens und unserer Tätigkeit hängt vom geistlichen Leben ab; das Leben in der Liebe zu Gott und der Jungfrau Maria, der Unbefleckten, kennt keine Theorien, keine Süßlichkeit, sondern die Praxis einer Liebe, die in der Vereinigung unseres Willens mit dem Willen der Unbefleckten besteht.


Vor und über allem müssen wir dieses innerliche Leben vertiefen. Wenn es sich wirklich um das geistliche Leben handelt, dann sind die übernatürlichen Anstöße dazu notwendig. Das Gebet, wieder das Gebet und nur das Gebet ist notwendig, um das geistliche Leben zu pflegen und es zur Entfaltung zu bringen; die innerliche Zurückgezogenheit ist notwendig.

Beunruhigen wir uns nicht unnötiger Dinge wegen, sondern versuchen wir sanft und friedlich, die Zurückgezogenheit des Geistes zu wahren und bereit für die Gnade Gottes zu sein. Genau dazu hilft uns das Schweigen.


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Lesermeinungen

 Diadochus 3. September 2018 
 

Geistliches Leben

Die Worte des hl. Maximilian Kolbe werde ich in mein Herz aufnehmen. Sie verdienen eine besondere Würdigung. Es lohnt sich, darüber in aller Stille zu meditieren.


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 hape 3. September 2018 

Der Wille Gottes wird vernebelt.

"Das aktive Leben ist eine Folge des geistlichen Lebens und hat nur dann einen Wert, wenn es von letzterem abhängig ist." –

Ich lese diesen Text vor dem Hintergrund der aktuellen Kirchenkrise und denke, dass die Sünde der gewohnheitsmäßigen Unzucht zum einen das Gewissen abtötet und zu anderen das Gebetsleben zum erliegen bringt. Damit aber ist die fruchtbringende Wechselbeziehung zwischen Gebet und Werk aufgehoben und der Wille Gottes wird vernebelt.

Anders kann ich mir nicht erklären, dass Priester und Bischöfe in solch eine geistliche Schieflage geraten, wie wir sie gerade vor Augen haben.

Das Perfide daran ist, dass die Täter ihre Sünde offenbar garnicht mehr erkennen, sonst würden sie ja umkehren. Für sie scheint es leichter, die Moraltheologie umzudefinieren, als die Sünde demütig zu bereuen. Das Gegenteil von Demut ist Stolz, der so zur sittlichen Norm erhoben wird.

Das aber ist der Wille des Fürsten dieser Welt.

Hl. Pater Maximilian Kolbe, bitte für uns.


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 Montfort 2. September 2018 

Danke an die Redaktion für diesen wohltuenden Text!

Der hl. Maximilian Kolbe hat ja 1917 selbst erlebt, wie die Freimaurer auf dem Petersplatz die Herrschaft Satans ausgerufen haben, und hat daraufhin die "Militia Mariana" gegründet.

Er ist auch weiter Fürsprecher gegen die Herrschaftsansprüche Satans in den Räumen der Kirche - egal wo.

Heilige Maria, Muttergottes, bitte für uns!
Heiliger Maximilian Kolbe, bitte für uns!


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