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Hochschule Heiligenkreuz distanziert sich von Unterschriftenaktion

19. Oktober 2017 in Österreich, 57 Lesermeinungen
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Die Hochschule Heiligenkreuz distanziert sich von papstkritischer Unterschriftenaktion.


Wien (kath.net)
Die Hochschule Heiligenkreuz hat sich diese Woche von der papstkritischen Unterschriftenaktion "Correctio filialis de haeresibus propagatis" distanziert. Offensichtlich hat dies auch Jemand unterschrieben, der laut dem Stift zeitweise an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. gelehrt hat. In einer Pressemitteilung heißt es, dass es seit der Gründung 1802 zum Wesensprofil der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz gehöre, unverbrüchlich „cum Petro et sub Petro“ zu lehren und zu handeln. "Daher distanzieren wir uns entschieden davon, dass ein an unserer Hochschule zeitweise wirkender Gelehrter die öffentliche Kritik an Papst Franziskus, die sich euphemistisch „Correctio filialis de haeresibus propagatis“ nennt, unterzeichnet hat. Auch wenn der Betreffende nur als Gastprofessor tätig ist und seine Unterschrift einzig und allein in seinem Namen geleistet hat, so können wir es nicht hinnehmen, dass dies einen Schatten auf unsere Hochschule wirft. Wir stellen daher klar, dass die Hochschule Heiligenkreuz dem römischen Lehramt in allem aufs engste verbunden ist und wir es als unsere größte Ehre und erste Pflicht ansehen, dem jeweiligen Petrusnachfolger, das heißt unserem Heiligen Vater Papst Franziskus, die Treue zu halten."


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Lesermeinungen

 Kostadinov 25. Oktober 2017 

@Hadrianus

danke für die Nachhilfe, aber mir war schon klar, wie das gemeint war. Der Südstaaten-Kriegsgeneral wollte unterstellen, dass Bischof Schneider nix zu melden hätte. Und ich wollte antworten, wenn der nix zu melden hat, dann aber auch der Graf von Wien nicht ;-)


4
 
 Julimond 24. Oktober 2017 
 

Albtraum

Stimmt, ich sehe Heiligenkreuz jetzt auch in einem ganz anderen Licht.


3
 
 Zeitzeuge 24. Oktober 2017 
 

Für philosophisch Interessierte ist von Professor Stark

u.a. online verfügbar ein größerer Vortrag

"Das Problem der Historizität im Denken Walter Kaspers und der Einfluß des deutschen Idealismus"

Googeln unter "Una Voce Austria"

"Die Kirche ist ein Stein des Anstoßes"

Vor ca. 20 Jahren habe ich wegen der Neuaufl. des LThK, das von
Bischof Kasper damals mit herausgegeben wurde, eine kritische Anfrage getätigt.
Ich erinnere mich noch, daß ich u.a. sinngemäß an ihn schrieb:

"Es würde mir leid tun, wenn die künftigen Religionslehrer meiner Kinder
ihr theologisches Basiswissen aus diesem
Lexikon schöpfen würden".

Die Anfrage eines "mündigen Laien, im Zeitalter des Dialogs", wurde von Bischof Kasper bis heute nicht beantwortet.

Ich vergaß, Konservative sind vom Diskurs ausgeschlossen, kritische Fragen
nur vom "progressiven" Flügel her erlaubt, offensichtlich wollen die "Macher" unter sich bleiben!

Allein den Betern kann es noch gelingen!


7
 
 Hadrianus Antonius 24. Oktober 2017 
 

@Kostadinov

Hochgeehrter @Kostadinow,
"Astana und Écône" sind natürlich als pars pro toto zu sehen;
es gibt in Astana jedoch sehr gute Kavalleriepferde und in Écône gute Reiter, wobei man (Ehre wem Ehre gebührt) auch Zaitzkoven und Winona nicht vergessen sollte, wie auch nicht O.L. of Guadelupe und auch nicht Avrillé (um von den weiblichen Konventen zu schweigen).


6
 
 Federico R. 24. Oktober 2017 
 

Ein kurzer Nachtrag

Kleiner Nachtrag
Von der Logik ausgehend, mit der man in Heiligenkreuz die ungewöhnliche Distanzierung begründet, wäre dieser Schritt derzeit ja durchaus stimmig: „„cum Petro et sub Petro“ zu lehren und zu handeln. Trotzdem: ein Albtraum!


5
 
 Federico R. 24. Oktober 2017 
 

Ein Albtraum

Hatte in der Nacht wieder mal einen bösen Traum. Ein Zug, in Wien abfahrbereit Richtung Rom auf den Gleisen stehend und diesmal mit Kard. Schönborn als Zugführer und mit P. Zulehner als Billeteur. Es hatten bereits viele Mitfahrer Platz genommen, darunter etliche, deren Namen ich schon mal gehört hatte – Heizer, Schüssler usw. - sowie Leute aus div. Kirchenvolksbewegungen. Und plötzlich sah ich noch einige angehängte Sonderwaggons. Darin saßen die komplette Klostergemeinschaft vom Wienerwald mit ihrem Abt Maximilian sowie alle hauptamtlichen Professoren der Theol. Hochschule Heiligenkreuz, angeführt von P. Karl. Sie hatten sich zum Mitfahren entschlossen gemäß ihrem Leitspruch „cum Petro et sub Petro“. Dem Papst in Rom werden sie als Zeichen der Ergebenheit ein extra Geschenk mitbringen: Zukünftig wird die renommierte Hochschule den Namen „Franziskus“ tragen, worauf man nun stolz sei, hörte ich P. Karl sagen. - Wie eingangs erwähnt: es war gottlob nur ein Traum – aber ein Albtraum!


7
 
 leibniz 24. Oktober 2017 
 

Homepage Hochschule Heiligenkreuz

Soeben habe ich auf der Homepage von Heiligenkreuz gelesen, dass Prof. Stark nicht von Heiligenkreuz, sondern von der "Hochschule, an der er hauptamtlich lehrt", entlassen worden sei.
Ich recherchiere weiter.


7
 
 leibniz 23. Oktober 2017 
 

Ungeheuerlich!

Das, was zur Zeit passiert, ist (da muss ich Monsignore Schlegl widersprechen) tatsächlich apokalyptisch.
Prof. Stark ist einer der letzten wirklich katholischen Theologieprofessoren.
Dass sogar in Heiligenkreuz keine Dialogkultur mehr herrscht, sondern jemand, ohne dass man sich inhaltlich mit ihm auseinander setzt, entpflichtet wird, ist kaum zu glauben.
Hoffentlich stimmt diese Nachricht nicht! Ich werde das noch genauer recherchieren.


8
 
 Federico R. 23. Oktober 2017 
 

Mich würde auch noch interessieren, ...

... wie die geschätzten Herren Professoren und Dozenten zur offiziellen Distanzierung der Hochschule von ihrem ehemaligen Kollegen stehen. Es soll sich doch bei Prof. Stark – wie bei allen in Heiligenkreuz Lehrenden - um einen glaubenstreuen Theologen handeln. Wir (meine Frau und ich) unterstützen die renommierte Lehrstätte im Wienerwald und wollen/werden dies auch weiterhin tun. Aber zunächst sind wir erst einmal irritiert. Doch ist es durchaus denkbar, dass es noch zu einer Klärung (auch für Außenstehende) kommen wird.


8
 
 Mr. Incredible 23. Oktober 2017 
 

Ich kann gut verstehen,

dass eine Hochschule nicht automatisch über eine Verlautbarung eines Professors scheinbar als "miteinverstanden" dahingestellt wird. Mal ganz unabhängig vom Inhalt der Verlautbarung.


0
 
 Kostadinov 23. Oktober 2017 

Sind N(ickn)amen immer Schall und Rauch?

«Müssen wir das Lehramt nun in Astana oder gar in Ecône suchen? Das kann doch nicht wahr sein.»

Klingt ein bisschen wie Kardinal Kaspers "die Afrikaner haben uns Europäern nix zu sagen", dieses Mindset würde sich ja dann auch mit Ihrem Nickname des Truppenführers der amerikanischen Südstaaten decken :-)

Und um Mißverständnissen vorzubeugen: ich hab mit Econe nix am Hut, aber der Spruch mit Astana und Econe ist so platt, dass man den Spruch ergänzen könnte mit "Wien scheidet völlig aus" (oder setzen Sie einen anderen Ort Ihrer Wahl)


7
 
 BBM 22. Oktober 2017 
 

@SCHLEGL

Msgr. Schlegl,
Ich halte AL für ein sogar sehr gutes Lehrschreiben, aber es gibt ein paar Textstellen, leider eben nicht nur in der Fußnote, die die in den Dubia formulierten Fragen zwingend aufwerfen.
Spielen Sie daher bitte die berechtigten Sorgen vieler wegen der Fußnote in der AL nicht als "Geschrei mancher Personen" herunter. Diese Ausdrucksweise ist despektierlich. Begründen Sie bitte viel mehr, warum noch niemand eine Antwort auf die Dubia zu geben gewagt hat. Statt einer profunden Antwort gibt es, meiner Wahrnehmung nach, ausschließlich herabsetzende Kritik ohne jede Argumentation in der Sache selbst.
Die Theologen der Hochschule, die ich übrigens sehr schätze, wären sicher kompetent, in einen vernünftigen Dialog einzutreten. Stattdessen maßregelt sie einen ihrer Gastprofessoren ohne zu argumentieren, wo er falsch liegt. Insofern ist in der Tat Kritik zu äußern, wobei es unerheblich sein muss, ob und wie weit man sonst mit jemandem übereinstimmt.


10
 
 Zeitzeuge 21. Oktober 2017 
 

Lt. "Il Foglio" vom 19.10.17 wurde Prof. Stark inzwischen entpflichtet!

Um nicht wieder unsachlich und ehrverletzend hier beschimpft zu werden,
zitiere ich den verstorbenen Kardinal Caffarra wie folgt:

"Nur ein Blinder kann leugnen, daß wegen Amoris laetitia in der Kirche die größte Verwirrung herrscht."

"Eine Kirche, die die Lehre wenig achtet, ist nicht pastoraler, sondern nur ignoranter!"

Quelle: Interview vom Januar 2017.

Custos quid de nocte?

Wiederum empfehle ich Allen hier,
Reinhold Schneiders

"Allein den Betern kann es noch gelingen"

Strophe für Strophe, auch im Hinblick auf die derzeitige Situation in der Kirche zu meditieren!


10
 
 Federico R. 21. Oktober 2017 
 

@Chris2

Aber das genau ist es ja, was Franziskus offenbar vorhat: „... dass derzeit in Sachen Ehe/Bußsakrament/Eucharistie jede Bischofskonferenz tut, was sie will - und Rom lässt es laufen.“ Ja, so ist’s, und so wird die Einheit der Kirche untergraben und letztlich zerstört. Soweit ich weiß, hatte Bergoglio als Erzbischof von Buenos Aires in verschiedenen Fragen öfters mal Dissens mit Rom, ähnlich wie auch deutsche Bischöfe schon vor Jahren in Sachen Kommunionzulassung für wiederverheiratete Geschiedene und bei der Schwangerenkonfliktberatung. Die gemeinsame Abneigung gegen „römische Bevormundung“ hatte sie dann zu „Komplizen“ werden lassen, und so hat man Bergoglio zum Papst gewählt. Und für diese letztlich individualisierte neue „Lehre/Wahrheit“, in der nichts mehr gültig ist und darum alles gleichgültig wird, scheinen sich Franziskus und etliche seiner engsten Berater stark zu machen. Viele einschlägige Wortmeldungen jedenfalls lassen diesen Schluss zu.


8
 
 Philosophus 21. Oktober 2017 
 

Es muss jeder wissen,

wie er seine Haut schützt und wie weit er dabei gehen darf. Aber die hochgelobte Hochschule in Heiligenkreuz distanziert sich auf Kosten eines - inzwischen namentlich sehr wohl bekannt gewordenen - Gastprofessors. Der Mann steht für eine sehr profilierte Katholizität. Ich empfinde es als außerordentlich enttäuschend, dass es Heiligenkreuz offenbar notwendig hat, seinen Ruf ohne Rücksicht auf einen einzelnen Katholiken zu "polieren".
Die größte Leistung von Papst Franziskus ist übrigens meiner Meinung nach, dass er diesen Papalismus endgültig ad absurdum geführt hat!


13
 
 Herbstlicht 21. Oktober 2017 
 

es ist wahrlich bedrückend!

Hätte Professor Stark nur im geringsten Heiligenkreuz in Verbindung zu seiner Unterschrift gebracht, könnte ich die drastische Reaktion nachvollziehen.

Prof. Stark tat dies ja genau nicht. Er stand nur mit seinem Namen und mit seiner Einstellung zu dem, was er dann auch unterschrieb.
Obwohl nur Gastprofessor, bewahrte ihn dies nicht vor der Entlassung durch die Hochschule.
An Universitäten durften und dürfen Theologieprofessoren ganz offen gegen die kirchliche Lehre sprechen, ohne je Konsequenzen befürchten zu müssen.
Diese sind umgekehrt wohl nur für solche zu erwarten, die sich der bisherigen Lehre verpflichtet fühlen und sich erlaubt haben, um Klärung der verwirrenden Situation zu bitten, siehe kürzlich auch Professor Seifert.


12
 
 SCHLEGL 21. Oktober 2017 
 

Einigermaßen erstaunt bin ich schon, dass jetzt die berühmte päpstlichen Hochschule von Heiligenkreuz so unter Beschuss kommt? Ich kenne das Stift seit meiner Studienzeit (1969-74). Treffe mich öfter mit dem ehemaligen Abt Gregor Henckel Donnersmark und habe in der Hochschule zweimal einen Vortrag über Ostkirchen gehalten. Ebenso sind mir Pater Karl und Pater Bernhard seit vielen Jahren gute Bekannte, deren Kenntnisse und Einsatz ich bewundere. Und jetzt auf einmal, weil die Hochschule auf die Fußnote in der AL nicht in das Geschrei mancher Personen einstimmt, ist die vom Papst Benedikt XVI gegründete Hochschule nicht mehr katholisch? Weder aus Astana, noch aus Econe braucht diese Hochschule irgendwelche lehramtliche Unterweisungen.Msgr. Franz Schlegl


4
 
 siebenschlaefer 20. Oktober 2017 
 

@Ottaviani: ich schließe mich der Frage von @Chris2 an:

Wollen Sie mit der Wahl Ihres Username den berühmten und ehrwürdigen Kardinal Ottaviani lächerlich machen, dessen berühmtestes Zitat folgendes ist: "Wo die Form verloren geht, da geht auch der Inhalt verloren". Martin Mosebach hat dies in seinem Buch "Häresie der Formlosigkeit" sehr eindrücklich zum Thema gemacht.

Kurz und gut: das wäre so, als ob ich mich "Luther" oder "Zulehner" nennen würde. Haben Sie sich da vielleicht in der Kirchengeschichte geirrt?


13
 
 siebenschlaefer 20. Oktober 2017 
 

@Robert E. Lee: Ihren Sarkasmus in Bezug auf Fußnote können Sie sich sparen,

den hatten wir hier schon oft genug. Sie wissen ja ganz genau, dass sich weltweit Klerus und Laien auf das Dokument AL beziehen, um die sogenannte "Neue Morallehre" durchzudrücken. Nicht umsonst feiert ein Häretiker wie Zulehner Pope Francis! Also was sollen diese lächerlichen Nebelkerzen?


14
 
 Kostadinov 20. Oktober 2017 

die Nicks werden immer extravaganter

soll ich mich jetzt als Ulysses S. Grant anmelden?
Natürlich ist die kath. Kirche weiterhin petrinisch, so wie sie das schon damals war, als sich Paulus gezwungen sah, dem Kephas zu widerstehen, ob das allerdings für letzteren ein Gettysburg Erlebnis war, lassen wir mal dahingestellt :-)


8
 
 SCHLEGL 20. Oktober 2017 
 

@ Robert E. Lee

Na, da haben Sie aber jetzt in ein Wespennest gestochen! Wenn jetzt schon die päpstliche Hochschule von Papst Benedikt XVI, wie eine Reihe von Usern behauptet, den KATHOLISCHEN GLAUBEN VERLEUGNET, dann sind wir in der Apokalypse. Ich kenne das Stift Heiligenkreuz seit meiner Studienzeit (1969-74), habe in dieser Hochschule auch zweimal Vorträge über die Ostkirchen gehalten, kenne und schätze den ehemaligen Abt Gregor Henckel Donnersmark, Pater Karl, Pater Bernhard und andere persönlich. Ich weiß auch, dass Kardinal Schönborn die Hochschule unterstützt, gegen den Wunsch von Prof.Zulehner. Der Kardinal hält regelmäßig Weihen zum Diakon und zum Priester im Stift. Pater Karl ist ein viel zu guter Theologe, der weiß, dass eine Fußnote NICHTS anderes als eine Fußnote ist und deshalb hat die Hochschule von Heiligenkreuz sich so geäußert.Msgr. Franz Schlegl


5
 
 Stanley 20. Oktober 2017 
 

@Robert E. Lee

"Das Absurde heute ist, dass sich plötzlich kirchenkritische Kreise mit dem Papst solidarisieren und kirchentreue Kreise zur Distanz zum Papst aufrufen"

Vielleicht denken Sie einmal darüber nach, warum das so ist. Wann waren kirchenkritische Kreise denn stets kirchenkritisch? - Doch immer nur dann, wenn ein Papst oder ein Bischof die unbequeme Lehre Jesu Christi unverfälscht und unverkürzt verkündet hat!

"Immer hat es geheissen, die katholische Kirche sei eucharistisch, marianisch und petrinisch. Und jetzt soll Letzteres plötzlich nicht mehr gelten, und das wegen einer Fussnote in einem päpstlichen Lehrschreiben?"

Hier geht es nicht nur um eine Fußnote, es geht um die gesamte Sinnrichtung des apostolischen Schreibens Amoruis Laetitia, insbesondere um das Kapitel 8.
(Darüber ist u.a. auch auf kath.net erschöpfend berichtet und diputiert worden.)

"Müssen wir das Lehramt nun in (...) in Ecône suchen?"

Nicht das Lehramt, sondern das Festhalten am Lehramt aller Päpste aller Zeiten!


13
 
 Robert E. Lee 20. Oktober 2017 

Papsttreue oder Papalismus?

Das Absurde heute ist, dass sich plötzlich kirchenkritische Kreise mit dem Papst solidarisieren und kirchentreue Kreise zur Distanz zum Papst aufrufen. Immer hat es geheissen, die katholische Kirche sei eucharistisch, marianisch und petrinisch. Und jetzt soll Letzteres plötzlich nicht mehr gelten, und das wegen einer Fussnote in einem päpstlichen Lehrschreiben? Müssen wir das Lehramt nun in Astana oder gar in Ecône suchen? Das kann doch nicht wahr sein. So gesehen hat Heiligenkreuz richtig reagiert.


5
 
 mariemarthe 20. Oktober 2017 
 

@ KMCA

Das könnte natürlich ein Grund zum Kuschen sein, eine Art Selbstschutz: Heiligenkreuz möchte nicht dasselbe Schicksal wie der überaus fruchtbare Orden der Franziskaner der Immakulata u.a. erleiden und geht schon mal in Deckung. Wenn man es so sieht, kann man die Distanzierung von der correctio filii besser verstehen und sogar verzeihen.


10
 
 KMCA 20. Oktober 2017 
 

Es wird ihnen nichts nützen

Denn die Modernisten sind gnadenlos. Heiligenkreuz ist den Schönborns, Zulehners und den anderen Modernisten und Häretikern schon lange ein Dorn im Auge. Es wird sich früher oder später ein Grund finden, sie auf Parteilinie zu bringen, ohne Rücksicht auf Verluste.
Solche Aussagen wie jetzt sind meiner Meinung nach nur ein Versuch seitens Heiligenkreuz, sich aus der Schusslinie zu nehmen. Beziehungsweise keinerlei Vorwände für "Überprüfungen" und "Visitationen" durch Rom zu geben: gemäß dem schönen Spruch aus Armeetagen "try to look unimportant, they might be low on ammunition".
Aber die Heiligenkreuzer sind natürlich längst im Fadenkreuz. Leider. Denn sie sind großartig, und wenn es sie nicht gäbe, dann müsste man sie erfinden. Man kann die Hochschule und das Kloster nur in wirklich jedes seiner Gebete einschließen, dass sie diese Zeiten möglichst unbeschadet überstehen. Immerhin kann man hoffen, dass Gott seine Hand über diese Oase der Vernunft hält.


19
 
 Chris2 20. Oktober 2017 
 

@marybe @Ottaviani

Nicht jede Aussage eines Papstes ist verbindlich, das ist selbstverständlich. Ich denke, aus gutem Grund hält sich Franziskus daher auch mit hochoffiziellen Statements zurück, obwohl er "privat" (Predigten, Interviews im Flugzeug oder mit dem Faktenerfinder Scalfari etc.) seine Meinung zum Ausdruck bringt. Das Hauptproblem ist aber, dass derzeit in Sachen Ehe / Bußsakrament / Eucharistie) jede Bischofskonferenz tut, was sie will - und Rom lässt es laufen. @Ottaviani: Das mit der "Papsthörigkeit" seit dem Konzil stimmt konservativerseits nicht, den sonst hätte z.B. niemand die tridetinische Liturgie, die im Wesentlichen 1500 Jahre alt ist, gegen alle Verbote und Angriffe weiter zelebriert und auch die Piusbruderschaft hätte es nie gegeben. Und darf man fragen, warum Sie sich ausgerechnet den Nickname des bekanntesten "Bremsers" / Glaubensbewahrers auf dem jüngsten Konzil gegeben haben? Sie scheinen mir ja doch ein etwas anderes Kirchenverständnis zu haben...


8
 
 Kostadinov 20. Oktober 2017 

cum Petro et sub Petro!

das hätte auch vom mittlerweile verschollen gegangenen Kollegen AReik kommen können, einfach nen lateinischen Spruch raushauen ohne irgendwelche Argumente. M.W. (und ich bin kein Spezialist) war dann der Hl. Apostel Paulus nicht immer cum et sub...
Aber natürlich cum et sub Petro, auch jetzt, fehlt nur noch, dass gleich darauf der Hahn kräht ;-)


13
 
 Elija-Paul 19. Oktober 2017 
 

Eine Frage!

Gibt es eine große Nähe des Heiligkreuzstiftes zu Kardinal Schönborn? Das würde manches erklären, wenn auch nicht rechtfertigen!
Die Stummheit des Klerus zu diesen Entwicklungen in der Kirche ist bedrückend. Die Jesuiten haben wohl seit 1965 vieles in Richtung einer "anderen Kirche" getan. Sind sie jetzt in der Hierarchie angekommen und arbeiten an der Ausbreitung einer "anderen Kirche"? Manches sieht so aus! Mögen wenigstens die Laien einen prophetischen Dienst übernehmen und ihre Stimme erheben! Die Lämmer reden, wenn die Hrten stumm sind. Dank der correctio! Sie ist keineswegs umsonst, sondern stellt eine wichtige Stimme dar, nicht in einen Taumel von Neuerungen zu geraten und die Warnschilder zu übersehen!
Theologisch wurde z.B. das Anliegen vom Kapitel 8 mit der berüchtigten Fußnote 351 schon lange zurückgewiesen. Warum diese Sache einführen?
Sie schadet nur und bringt confusion!


12
 
 mariemarthe 19. Oktober 2017 
 

@ vk

Martin Luther hatte (anfangs) "sein Leben auch in den Dienst Christi gestellt...." - wo kämen wir hin, wenn wir keine gesunde Kritik mehr üben dürften - dort wo sie angebracht ist?!
Niemand kann gegen sein Gewissen zu falschem Gehorsam (= Papolatrie) gezwungen werden!
Und gerade ein Papst Franziskus ist es doch, der die Gewissensentscheidung jedes Einzelnen über alles stellt.


12
 
 hortensius 19. Oktober 2017 
 

Es geht nicht nur um die Lehre!

Auch das menschliche Verhalten sagt etwas aus über die Glaubwürdigkeit. Die Nichtbeachtung der dubia-Kardinäle, die brüske Entlassung von Kardinal Müller und mehr noch die Verweigerung des Anhörens der drei unschuldig entlassenen Mitarbeiter von Kardinal Müller ist ein Vorgehen, das jede Glaubwürdigkeit zerstört. Christus war wahrhaft barmherzig. Einem Menschen, der so unbarmherzig handelt, kann ich nicht mehr vertrauen.


18
 
 placeat tibi 19. Oktober 2017 
 

Fadenscheinig

Wo wird denn bitte das"cum Petro et sub Petro“ in der "correctio filialis" in Frage gestellt?
In A.L. und den beiden Familiensynoden war jede Menge Kasper drin, und wer Prof. Dr. Stark als Dozent engagierte, kannte auch dessen Position, seinen fulminanten Verriß von Kaspers Theologie.
Auch den Teil A.L.s betreffend, der Übereinstimmung mit Lehramt und Tradition behauptet aber gleichzeitig einem de facto Bruch die Tore geöffnet hat, bedient Kaspers Sophistik.
Fazit: wer Stark engagierte,tat es auch deshalb, dem entgegenzutreten und scheint sich nun einer ordre du moufti zu unterwerfen, mit arg fadenscheinig klingender Rechtfertigung.
Selbes Spiel wie mit Seifert u.v.a.
Das "Klima der Angst" (Kardinal Müller) wirkt.
PS, werte Heiligenkreuzler: Benedikt XVI. war und ist Gegner einer Papolatrie.


21
 
 Wynfried 19. Oktober 2017 

Die Autoren der Correctio sind keine Papstkritiker!

Die Autoren der Correctio behaupten ausdrücklich nicht, dass die von ihnen formulierten Thesen in Amoris Laetitia enthalten wären. Sie zeigen sich beunruhigt, dass man diese Thesen aus dem Dokument des Papstes ableiten könne und registrieren, dass es Theologen, Bischöfe und ganze Bischofskonferenzen gibt, die das tatsächlich zu tun scheinen. Sie bitten daher den Papst um eine Klärung, dass er diese sieben irrigen Thesen missbilligt und eine dahingehende Interpretation seines Lehrschreibens ablehnt.

Über die Stellungnahme des Abtes und bisherigen Rektors der Hochschule Heiligenkreuz bin ich mehr als befremdet. Wissenschaftliche Redlichkeit sieht anders aus.


23
 
 Stanley 19. Oktober 2017 
 

@Monika M.R.

Liebe Monika, herzlichen Dank für Ihre Zurechtweisung :-) :-)

Habe den Artikel gerade mal aufgerufen und festgestellt, dass ein Link eingestellt wurde, über den man das Schreiben "Correctio filialis de haeresibus propagatis" nicht nur vollständig lesen, sondern auch unterschreiben kann.
Vor einiger Zeit schrieb mir der Organisator der Unterschriftenaktion und meinte, dass unter anderem die Piusbruderschaft solch eine Möglichkeit nicht auf ihrer Homepage eingerichtet hätte.

Seine Befürchtungen sind inzwischen gegenstandslos geworden.
Das gibt auch mir ein gutes Gefühl. Ich habe nämlich auch unterschrieben.


11
 
 Federico R. 19. Oktober 2017 
 

Fragen über Fragen

Auch mir will die Heiligenkreuzer Distanzierung so gar nicht gefallen. Sie beunruhigt. Eine wissenschaftlich-theologische Einrichtung dieses Gewichtes, die sich sogar von einem ihrer Lehrer distanziert – zumindest merkwürdig. Hat das vielleicht taktische Gründe? Drohen Veränderungen? Ist die Hochschule in ihrer bisherigen Ausrichtung in Gefahr? Warum hat P. Karl Wallner vor kurzem die Leitung der Hochschule ganz aufgegeben? Musste er? Was sagen die anderen ordentlichen und die Gastprofessoren zu dieser eigenartigen Distanzierung mit dieser eigenartigen Begründung? Hat die Zwietracht in der Kirche nun auch den Wienerwald erreicht? Eine Frage wirft die nächste auf ...


21
 
 Monika M.R. 19. Oktober 2017 

@Stanley

Die FSSPX hat diesen Artikel diesbezüglich geschrieben: http://www.fsspx.at/de/news-events/news/bischof-fellay-warum-ich-die-„correctio-filialis“-unterzeichnet-habe-32351


3
 
 vk 19. Oktober 2017 

gehört sich einfach nicht!

Finde es ist mehr als unangemessen, wenn sich jemandd gegen einen Menschen auflehnt, der sein Leben in den Dienst Christi gestellt hat. Vielleicht eilt Papst Franziskus irgendeinmal jemand einmal zu Hilfe wenn es gar nicht mehr geht- vielleicht mit einer Peikope aus den Evangelien. Schließlich hat er sich bis zuletzt um all seine Jünger bemüht- bis zum letzten Moment. Einer liess sich auch dann nicht abhalten, Ihn zu verraten, nahdem er Ihm kurz vorher noch das Brot gereicht hat. Heute warnt die Kirche diejeigen die in einer schweren Sünde verharren zur Kommunion zu gehen, bevor sie den Wunsch erweckt haben, ihr Verhalten zu ändern. Auch der Apostel mahnt sich selbst zu prüfen.
Die Hochschule Heiligen Kreuz habe ich wie das Stift bei einem kurzen Studienaufenthalt als sehr gastfreundlich und papsttreu erleben dürfen.


2
 
 Dottrina 19. Oktober 2017 
 

Schon irgendwie befremdlich!

Als großer Freund und auch Förderer der Hochschule Heiligenkreuz finde ich es extrem traurig, dass sich so intelligente und integre Leute wie die Heiligenkreuzer nicht näher mit den "Dubia" bzw. der "Correctio Filialis" beschäftigen wollen. Es ist doch nicht GEGEN den Papst gerichtet, sondern will ihn brüderlich auf eventuelle Häresien und Ungereimtheiten zum offiziellen Lehramt hinweisen. Das wäre eigentlich sogar Aufgabe einer Hochschule, sich mit solchen Argumenten auseinanderzusetzen. Ich z.B. empfehle allen jungen Leuten, die sich zum Priestertum berufen fühlen, nach Heiligenkreuz zu gehen. Außerdem - die Hochschule ist nach Papst Benedikt benannt, und der scheute gewiss keine Konflikte und Auseinandersetzungen. Die gegenwärtigen Dispute hätte er innerhalb kürzester Zeit mit wenigen Sätzen interpretiert und die Irrtümer zerpflückt.


30
 
 marybe 19. Oktober 2017 

Danke, Heiligenkreuz

cum Petro et sub Petro!


14
 
 mabedor 19. Oktober 2017 
 

vereint im Rosenkranzgebet III

Diese Aussagen scheinen gewagt, doch sie sind es nicht. Gott gebraucht nämlich gerne unscheinbare und bescheidene Mittel, um Großes zu erreichen: „Was der Welt schwach erscheint, hat Gott auserwählt, um das Starke zu beschämen“ (1 Kor 1,27).


3
 
 mabedor 19. Oktober 2017 
 

vereint im Rosenkranzgebet II

Aus militia-immaculatae.info/de/der-rosenkranz: Schwester Lucia (Fatima) zu Pater Fuentes: „Maria hat sowohl meinen Cousins wie mir gesagt, dass sie der Welt die letzten Heilmittel gebe: Den Rosenkranz und die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens. Und da dies die letzten Heilmittel sind, heißt es, dass es keine anderen geben wird. Gott bietet uns das letzte Mittel des Heils an, seine heiligste Mutter. Wenn wir dieses letzte Mittel abweisen, werden wir die Verzeihung des Himmels nicht mehr erlangen. Sehen Sie, Pater, die Muttergottes hat in diesen letzten Zeiten, in denen wir leben, dem Rosenkranzgebet eine neue Wirksamkeit gegeben. Auf diese Weise gibt es kein Problem, sei es zeitlicher Art oder vor allem geistlicher Art, … so schwierig es auch sei, das wir nicht durch das Gebet des Rosenkranzes lösen könnten. Mit dem Rosenkranz werden wir uns retten, wir werden uns heiligen, wir werden unseren Herrn trösten und viele Seelen retten.“


6
 
 mabedor 19. Oktober 2017 
 

vereint im Rosenkranzgebet I

Unter diesem Pontifikat kann es ganz schnell gehen. Siehe Franziskaner der Immaculata, Malteser … Vor diesem Hintergrund neige ich dazu, diese Erklärung nicht überzubewerten. Meine Hochachtung findet natürlich jeder ganz Standhafte, hier also der nicht namentlich erwähnte Gelehrte. Ich vereine mich im Gebet des heiligen Rosenkranzes mit allen Bedrängten in Heiligenkreuz und überall, vor allem mit den derzeit so verfolgten Gelehrten. Unsere Zuflucht ist das unbefleckte Herz Mariens.


8
 
 Elija-Paul 19. Oktober 2017 
 

Warum

keine inhaltliche Auseinandersetzung! Das stuende einer theologischen Hochschule gut zu Gesicht!So faellt auf Heiligenkreuz der Schatten dieses Pontifikats!


25
 
 Hadrianus Antonius 19. Oktober 2017 
 

Sehr schwach

In einer Zeit wo es um die Fundamente des Glaubens geht, ist es total irrelevant ob und von wem/wovon die Hochschule Heiligenkreuz sich distanziert.
Von einer philosophisch-theologischen Hochschule erwarte ich mir in diesen für die Kirche bedrängenden Tagen eine sachliche und eingehende Antwort/Entgegnung/Kritik/Widerlegung der vorgebrachten Punkten in der correctio filialis.
Staatssekretär Kard. Parolin ist da schon weiter.
Bis jetzt ist nicht eine gediegene Entgegnung publiziert worden.
Jämmerliche Stille.
Taktisch gesprochen: wenn das Admiralschiff mittelschiffs einen Torpedovolltreffer bekommen hat, ist es nicht sinnvoll dann einige Holzminensuchboote darum herum zu dekorieren.

Kard. Gerhard Müller (nicht mein großer Freund ;-) ):
"Es steht jedem frei, sich so zu blamieren wie er selbst wünscht".
Eine gute fundamentaltheologische Verteidigung sieht anders aus.


20
 
 la gioia 19. Oktober 2017 
 

Diese Distanzierung empfinde ich als sehr befremdlich...


29
 
 hape 19. Oktober 2017 

Stichwort: Nibelungentreue

Das Glaubenserbe ist von den Aposteln der Kirche als ganzer anvertraut worden. Die Aufgabe aber, das Wort Gottes authentisch auszulegen, ist allein dem lebendigen Lehramt der Kirche anvertraut, dessen Vollmacht im Namen Jesu Christi ausgeübt wird. Das Lehramt wird von den Bischöfen in Gemeinschaft mit dem Papst ausgeübt. Es steht also nicht über dem Wort Gottes, sondern dient dem Wort Gottes (vgl. DV 10).

Treue gebührt also dem Lehramt als Diener des Wortes Gottes, keinesfalls jedoch einem bestimmten Papst in einer bestimmten Zeit. Sofern der amtierende Papst mit dem Lehramt übereinstimmt, gebühren auch ihm Treue und Gehorsam. Dagegen darf er dort kritisiert werden, wo er Zweifel erweckt, dass seine Lehre mit dem Wort Gottes nicht übereinstimmen könnte.

Inwieweit die "Correctio filialis" der Würde des Papstamtes angemessen ist, das müssen andere beurteilen. Inhaltlich könnte könnte die Kritik berechtigt sein. Ich respektiere natürlich, dass sich Heiligenkreuz davon distanziert.


8
 
 Kurti 19. Oktober 2017 
 

@ottaviani wünscht sich

einen dikatorischen Papst, wahrscheinlich geht er von sich selber aus.


9
 
 Stanley 19. Oktober 2017 
 

Auch die Priesterbruderschaft St. Pius X. hält sich auffallend zurück

In diesem Zusammenhang fällt auch auf, dass selbst die Priesterbruderschaft St. Pius X. das Schreiben "Correctio filialis de haeresibus propagatis" weder auf Ihrer Homepage noch in ihrem Mitteilungsblatt veröffentlicht. Dabei hat ihr Generaloberer das Rundschreiben unterschrieben und dies in einem veröffentlichten Interview verteidigt.
Auch hier stellt sich die Frage: Handelte Bernard Fellay als Privatperson? Oder unterschrieb er im Namen der gesamten Priesterbruderschaft? Leider ist dieser Punkt nicht ganz klar.

Bitte korrigiert mich, falls ich mich irren sollte.


9
 
 lesa 19. Oktober 2017 

Fragwürdig

@elisabetta: Danke für Ihren Einwand! Zwar kann ich verstehen, wenn sich Heiligenkreuz und andere nicht an Unterschriftenaktionen beteiligen wollen. Ich halte die corrctio angesichts der Riesengefahr für die Kirche für notwendig, hier geht es um lebensnotwendige Klärungen. Ob man mit Unterschriften arbeitet, ist jeweils Gewissenssache, und oft ist es ein Druckmittel, das dem Evangelium nicht entspricht, weil die Kirche kein demokratischer Verein ist, in dem es um Mehrheiten geht. Aber die Formulierung "dem römischen Lehramt in allem verbunden" ist m.E. fragwürdig Gerade über diese Hochschule hat man sich gefreut als eine, die verlässlich und unverbrüchlich der Wahrheit dient. Ob Sie dem Heiligen Vater nicht mehr helfen würden, wenn sie ihm darlegen, wo AL die lebendige Überlieferung trennt und die ganze Kirche verwirrt. Aber vielleicht haben sie das in anderer Form getan, nicht öffentlich. Das wissen wir ja nicht. Trotzdem, es geht auch um Bewusstseinsbildung und Halt nach außen.


21
 
 Guiseppe 19. Oktober 2017 
 

Schatten?

"... so können wir es nicht hinnehmen, dass dies einen Schatten auf unsere Hochschule wirft."

Es ist diese Erklärung, diese Distanzierung, die einen Schatten auf die Hochschule Heiligenkreuz wirft. Es wird geschrieben: "... unverbrüchlich „cum Petro et sub Petro“" Das bedeutet aber nicht, dass man zu offensichtlichen Irrtümern eines Papstes schweigen muss. „cum Petro et sub Petro“ bedeutet eben nicht, dem Papst in allem, was er schreibt, sagt und tut, bedingungslos zustimmen zu müssen. Die mutige Initiative "Correctio filialis de haeresibus propagatis" handelt voll im Einklang mit der Lehre der Kirche und steht damit nicht einmal gegen das Prinzip „cum Petro et sub Petro“!


34
 
 elisabetta 19. Oktober 2017 
 

Nicht alles,

was Papst Franziskus erklärt, ist hieb und stichfest, das müsste auch den Heiligenkreuzern auffallen, deshalb kann das derzeitige römische Lehramt nicht automatisch gutgeheißen und verteidigt werden.


36
 
 Smaragdos 19. Oktober 2017 
 

Ich hoffe, Heiligenkreuz schließt sich jetzt nicht auch noch der Unterschriftenaktion "Pro Pope Francis" von Paul Zulehner an!


30
 
 Ottaviani 19. Oktober 2017 

@Chris2

genau das wurde nach dem Konzil als Papst treue verstanden
interessant daß sich jetzt fast 50 Jahre später dieselben Kreise das ablehnen


6
 
 Ottaviani 19. Oktober 2017 

Bravo Heiligenkreuz

es steht zu hoffen daß diese Ereignisse Konsequenzen für den Lehrkörper an der Hochschule haben


4
 
 DamianBLogos 19. Oktober 2017 
 

Wer ist dein treuer Freund?

Der zu allem ja und Amen sagt oder der, der dich zu gegebener Zeit kritisiert?


43
 
 siebenschlaefer 19. Oktober 2017 
 

Hier irrt sich Heiligenkreuz.

Manchmal ist Schweigen Gold.


46
 
 Chris2 19. Oktober 2017 
 

Also stellt Heligkreuz

im Zweifelsfall die persönliche Meinung eines einzelnen Papstes über die Lehren Christi und seiner Kirche? Habe ich das so richtig als "Nibelungentreue" verstanden?


35
 
 Wiederkunft 19. Oktober 2017 
 

Zulehner

Ein linker Ideologe, entfacht wieder einen Machtkampf in der Kirche. Die ewig Gestrigen, werden die Zeichen der Zeit nie wirklich erfassen!


26
 

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