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Papst verurteilt in Juni-Monatsvideo Waffenhandel

5. Juni 2017 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Kommerzielle Kriege, in denen Händler des Todes sich bereichern, oft die traurige Realität


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat Waffenhandel hart verurteilt. Es sei ein "absurder Widerspruch, wenn man vom Frieden spricht und Friedensverhandlungen führt, gleichzeitig aber den Waffenhandel fördert oder zulässt", sagt er in seiner monatlichen Videobotschaft.


"Ein Krieg hier, ein Krieg da - ist es wirklich ein Krieg aufgrund von Problemen, oder ist es ein kommerzieller Krieg, um diese Waffen auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen, damit die Händler des Todes bereichert daraus hervorgehen?", fragt der Papst im Juni-Monatsvideo. Er ruft zum Gebet für politische Verantwortungsträger auf, damit sie sich "entschieden dafür engagieren, dem Waffenhandel ein Ende zu setzen, der unzählige unschuldige Opfer verursacht".

Gebetsmeinung des Heiligen Vaters für Juni 2017: Ende des Waffenhandels


Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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Lesermeinungen

  6. Juni 2017 
 

Der ewige Waffenhandel des Papstes

Die Ursache von Kriegen und Konflikten ist doch nicht der Waffenhandel, den uns der Papst seit Monaten vorsetzt. Konflikte sind die Ursachen, was auch schon in der heiligen Schrift steht und zwar klar und deutlich und bei Fatima nachzulesen ist, wo der Papst erst vor kurzem war. Waffenhändler sind sekundär und im übrigen kaufen die meisten Regierungen ihre Waffen direkt beim Hersteller, die müsste man dann eher anprangern. Waffen allein führen nicht zu Kriegen, sie erleichtern diese nur. Früher sind die Menschen mit Steinen, Pfeil und Bogen ohne Waffenhändler aufeinander los gegangen. Die Konflikte haben tiefere Ursachen, die gälte es anzugehen. Dabei müsste man vor allem und zuerst auch den Politikern, die die Waffen kaufen und einsetzen lassen, die Leviten lesen, damit sie Konflikte gar nicht aufkommen lassen bzw. diese ohne Waffen lösen.


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