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'Will der Vatikan in einem Atemzug mit Saudi-Arabien genannt werden?'

18. Mai 2017 in Kommentar, 34 Lesermeinungen
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Christiane Florin kritisiert das Nein der Kirche zur Priesterweihe für Frauen. Der Journalistin, die ihre Karriere in kirchlichen Medien gemacht hat, ist kein Vergleich zu derb. kath.net-Kommentar von Peter Winnemöller


Bonn-Köln (kath.net/pw) Endlich mal ein Buch, das die Frau in der Kirche ultimativ von der grausigen – nein, nicht grausamen - Männerherrschaft zu befreien sucht. So etwas gab es ja noch nie. Es gruselt einen als Mann in der Kirche schon jetzt vor der Rache des Weibes. Mann ist geneigt, einen zweiten Pullunder überzuziehen, denn den Männern der Kirche geht es jetzt an den römischen Kragen. Die Journalistin Christiane Florin hat ein Buch geschrieben, das den bezeichnenden Titel „ Der Weiberaufstand“ trägt. Das wäre wirklich mal ein Operntitel! Ziel dieses Buches ist es, endlich die Frauen mit der Nase auf den Domteppich in die Prostratio zu bringen. D.h. es geht natürlich um die Priesterweihe für die Frau. Am besten gleich Bischöfinnen und Päpstinnen hinterher. Ja, Päpstinnen im Plural. Es glaubt doch wohl niemand ernsthaft, das Weibsvolk (sorry, aber Frau Florin hat zuerst Weiber gesagt!) werde sich hinter einer einzigen Päpstin sammeln. Aber das ist vorerst noch Zukunftsmusik. Als Frau des kräftigen Wortes scheut sich Florin natürlich nicht, auch mal kräftig unter Gürtellinie zu greifen. Es trifft nicht vorhandene Eier der Kastraten, bei denen sie die Kirche nun packen zu können glaubt. In früheren Jahren sangen diesen nämlich die hohen Töne in Chören und auf Bühnen. Ein Irrweg in der Kunst- und Kulturgeschichte ist das ganz sicher. Kulturell interessierte Päpste wirkten daran kräftig mit. Die Päpste Pius X. und Pius XII. machten dem Unfug Schritt für Schritt ein Ende. Es gibt sie, die Irrwege in der Kirchengeschichte, die zuweilen eben mit Irrwegen in der Gesellschafts-, Kultur- oder Politikgeschichte eng verwoben waren. Das kann niemand bezweifeln. Und es dürfte niemand ernsthafte Zweifel daran habe, dass Entweltlichung der Kirche ein Dauerpostulat ist.

Da hat also nun im Laufe der (Kirchen-)Geschichte mal ein Apfel die Form einer Birne angenommen: Frauen dürfen plötzlich in Chören singen. Welch eine Errungenschaft! Am besten noch für die ehemaligen Kastraten. Oder? In einem Präludium in Christ und Welt, einer Beilage der Zeit, die Frau Florin vor ihrer jetzigen Stelle beim Deutschlandfunk geleitet hat, breitet sie schon einmal die eine oder andere These aus. Das Buch folgt am 22. Mai. Vier Tage vorher eine kostenlose Werbung mit solcher Reichweite ist für sich genommen schon mal klasse. Da darf es dann der kräftigen Worte gleich noch etwas mehr sein. Eine Kirche, die sich weigert Frauen zu weihen, nennt Frau Florin in einem Atemzug mit Saudi Arabien. An dieser Stelle schlägt der Kopf des Pullunder tragenden katholischen Macho mit Hochfrequenz immer wieder auf die Schreibtischplatte. Saudi Arabien, das ist das Land, in dem Frauen nicht Auto fahren dürfen. Ein Land, in dem sie im Grunde nicht einmal das Haus allein verlassen dürfen, keine Bürgerrechte haben und willkürlich ausgepeitscht werden können. Die Kirche, die weibliche Persönlichkeiten wie Theresa von Avila, Katharina von Siena oder in jüngerer Zeit Mutter Teresa oder Madeleine Delbrêl hervorgebracht hat, mit den Wahabiten zu vergleichen, ist so hanebüchen, dass man es kaum noch irgendwie einordnen kann.


Was nützt die ganze Schelte an dieser Stelle? Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. Manches hinkt so sehr, dass man mit der Verfasserin schon wieder Mitleid bekommt. Sie hat ihre Karriere in kirchlichen Medien gemacht. Es muss eine schreckliche Zeit gewesen sein. Gut, dass sie jetzt beim Deutschlandfunk unterkommen konnte. Da kann sie endlich antiklerikale Luft atmen, um ihren eigenen Klerikalismus fortzuentwickeln. Wir haben nun schon den Nichtvergleich Nr. 2 in dem Artikel. Das lässt hoffen! Das Buch, auf das eben dieser Artikel hinweist, wird hoffentlich ein Hochgenuss der unfreiwilligen linkskatholischen Stand-up-Comedy werden. Den Artikel über das Buch hatte die Autorin gleich selber verfasst. Die ehemaligen Mitarbeiter bei C&W haben es gedruckt. Das Thema ist schließlich mainstreamfähig. Warum also sollte man es nicht machen? Weil kein Vergleich zu doof ist, um damit eventuell Klicks zu verdienen, scheute sich selbst das „Kölner Domradio“ nicht, daraus Nektar zu saugen und twitterte exakt diesen Vergleich – zustimmungsheischend? Die „Katholische Nachrichtenagentur“ KNA machte eine Agenturmeldung aus dem Artikel über das Buch. Eine Tochter von KNA versorgte einst Christ und Welt mit Content. Man kennt sich, man hilft sich. Es geht nichts über gute Netzwerke.

Auch der Papst bekommt im Verlauf sein Fett weg. Wenn er nur wollte, dann könnte er, so die These der Autorin. Sie macht kein Hehl daraus, worum es ihr geht. Es geht um Macht, die sie hinter dem Amt vermutet. Fast möchte man ihr wünschen einmal wirklich zu erleben, wie erbärmlich wenig Macht mit dem Amt wirklich verbunden ist. Wir haben mit Papst Franziskus den machtbewusstesten Papst seit langer Zeit. Wenn er könnte, wie er vielleicht wollte, dann würde er ja unter Umständen so manches ändern. Doch was ändert sich im Kern? Richtig! Nichts! Wo ist denn diese grenzenlose Macht des Papstes, der Bischöfe, der Pfarrer? Der Irrtum, hinter dem Amt Macht zu vermuten, liegt ja so nahe. Doch so nahe wie er liegt, so falsch ist er auch.

Das Amt gibt Vollmachten, das ist etwas ganz anderes als Macht. Vollmachten beinhalten Verantwortung. Unter anderem die Verantwortung für die ganze Tradition der Kirche. Das Amt in der Kirche ist sakramental und in Ordinatio sacerdotalis ist eine letztverbindliche Entscheidung gefallen, die nicht eine Wahl zwischen zwei Optionen war, sondern das Depositum fidei festgehalten hat. Fazit: Die Kirche hat keine Vollmacht, Frauen die Weihe zu spenden. Der Papst hat die Vollmacht, aber auch die Bürde zu bewahren.

Es kann nicht bezweifelt werden, dass es gegenteilige Tendenzen gibt. Möglicherweise gibt es sie sogar im Episkopat. Das ist nicht auszuschließen. Das war im Laufe der Kirchengeschichte nie auszuschließen. Doch auch das ist Fakt, würde ein Bischof versuchen, Frauen zu weihen, so hätte dies nichts anderes als Schisma zur Folge. Ungeweihte Frauen, die sich dann einbildeten ein Amt zu haben, wären maßlos enttäuscht, weil am Ende nur eine neue Gemeinschaft entstanden ist, die von der Kirche verschieden ist.

Das soll – nicht nur nach Frau Florin – die Zukunft der Kirche sein. Wer wirklich glaubt, das sei die Zukunft der Kirche, schaue sich die EKD an. Jene EKD von der Evelyn Finger, eine Kollegin von Frau Florin, in der „Zeit“ gerade festgestellt hat, dass es sich dabei um die größte Gutmenschenorganisation Deutschlands handelt und ihr de facto absolute Irrelevanz bescheinigte. Schöne Zukunft. Verbindlichen Dank.

Keine gute Ouvertüre ohne Paukenschlag am Ende. Nach dem Auftakt hin zum Crescendo des Saudi-Arabien-Vergleiches folgen ein paar seichte Töne zur Beruhigung. Eine Lobrede auf die Eucharistie, die aber dann doch irgendwie ausgedient hat oder auch nicht. Die Autorin ist sich da mit sich selber nicht richtig einig. Marketing, Feminismus und Politik rivalisieren da plötzlich irgendwie. Vielleicht ein Werbetrick, um das Buch interessant zu machen? Ganz sicher. Sicher ist aber auch der allzu (macht-)politische Ansatz der Autorin. Eine politisch steuerbare Kirche, davon träumten schon viele.

Dann aber die Pauke. Die Tochter von Frau Florin findet - nach Aussagen der Autorin selbst - diese Kirche voll old school und sie findet ihre Mutter voll old school. Arme Mami! Die Jugend hat ja doch zuweilen den richtigen Riecher. Diese Kirche, die Frau Florin sich herbeiträumt ist so dermaßen langweilig, dass old school schon ein richtig mildes Urteil ist. Der Mutter sei geraten, mal zu überprüfen, ob ihre Tochter nicht heimlich zu Nightfever geht.

Zur Dokumentation - Kölner ´Domradio´, Tweet über den Christiane-Florin-Artikel


Der Originaltweet auf dem Twitterauftritt des Domradios


Foto oben: Zur Dokumentation (c) Kölner Domradio/Screenshot Twitter


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Lesermeinungen

 DonGiovanni 19. Mai 2017 
 

@Dottrina

Ich hab es auch scherzhaft verstanden und musste darüber sehr lachen. Aber ich wollte trotzdem noch eine Ergänzung anfügen.


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 girsberg74 19. Mai 2017 
 

Bevor ein Missverständnis entsteht!

@SCHLEGEL an @girsberg74

Meine Bedenken, nur von „Tradition“ zu sprechen, - ich hatte Sie ja nicht eigentlich in der Sache kritisiert –, richteten sich lediglich dagegen, dass Tradition im allgemeinen Sprachgebrauch etwas ist, was einer Veränderung sachlich nicht entgegenstehen muss, also nicht zwingend ist.

Mein Rekurs auf das Alte Testament hatte nicht eine Herleitung (Begründung) des Priestertums (vom Alten Testament aus) zum Ziel, sondern es ging mir um die alte Unterscheidung von Braut und Bräutigam (zuletzt dann „Kirche als Braut Christi“) und einer Braut kann nur ein Mann (ein Mann in Persona Christi) entgegen kommen. So ungefähr meine ich mich einiger Theologenreden zu entsinnen.


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 Dottrina 19. Mai 2017 
 

Lieber @DonGiovanni,

das war ja auch mehr scherzhaft gemeint!


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 idefix_DEL 19. Mai 2017 
 

@girsberg74

Ohne Msgr. schlegl interpretieren zu wollen (das steht mir nicht zu) denke ich, dass sein Posting sehr wohl eine Begründung ist: Wenn nämlich eine Regel seit jeher von der lateinischen Kirche und darüber hinaus auch noch seit jeher von der Orthodoxie und den orientalisch-orthodoxen Kirchen als verpflichtend angesehen wird, dann ist es umgekehrt allein deswegen schon sehr stark begründungspflichtig, wenn man nach 2000 Jahren sagt, das wäre alles nicht so gemeint gewesen.
Sonhabe ich Msgr. Schlegl verstanden.


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 Dottrina 19. Mai 2017 
 

[email protected],

das haben Sie sehr schön ausgedrückt. Aber mit einem Lächeln im Gesicht muss ich noch ergänzen: Am Zustandekommen unseres geliebten Papstes war aber auch der gute Joseph Ratzinger sen. beteiligt! :-)
Was Kardinal Sarah anbelangt: Dieser Mann ist extrem papabile!


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 SCHLEGL 19. Mai 2017 
 

@girsberg74

Da muss ich Sie jetzt korrigieren! SCHRIFT und TRADITION sind die BEIDEN GLAUBENSQUELLEN der katholischen Kirche, ebenso der Ostkirchen!
Der Rekurs auf das Alte Testament ist nicht richtig! Das Priestertum des Alten Testamentes endet mit dem Kreuzestod Jesu (da riss der Vorhang des Tempels mitten entzwei)!
Lesen Sie bitte den Hebräerbrief, dann wird klar, dass nach dem Hohepriester Jesus Christus, der sich kraft ewigen Geistes zur Sühne für unsere Sünden dargebracht hat, das Priestertum des Neuen Testamentes ganz anders ist. Der Priester bringt nämlich kein NEUES Opfer mehr dar (weil dies nicht mehr notwendig ist!), sondern er setzt, wie Papst Pius XII in seiner Enzyklika "Mediator Dei" erklärt hat, durch seine Vollmacht das Kreuzesopfer in UNBLUTIGER Weise gegenwärtig. Das Weihepriestertum des N.T. ist also keine Verlängerung des Priestertums des A.T., welches erblich war und auf einen bestimmten Stamm eingegrenzt.Msgr. Franz Schlegl


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 DonGiovanni 19. Mai 2017 
 

Macht und Macht

Der Priester hat Macht, Vollmacht von Christus Brot, in seinen Leib und Wein in sein Blut zu verwandeln. Das aber ist keine irdische Macht, sondern eine göttliche Vollmacht, die von der Welt nicht wahrgenommen wird. Wollen die Frauen die demütige Macht Gottes in ihren Händen, in ihren Worten? Das glaube ich kaum: Sie sehen im Priesteramt irdische Macht, wie auch Christus als irdischer Eroberer und Machthaber gewünscht wurde.
Nur eine Frau kann einem Menschen das Leben schenken. Welch wunderbare Macht hat Gott doch der Frau gegeben und wenn Gott einem Buben zum Priester beruft. Welch eine Freude müsste das für eine Frau sein. Die Frau hat eine große Aufgabe vor und für die Welt, warum will sie diese Aufgabe nicht mehr wahrnehmen.
Beispiel: Maria Ratzinger hielt vor 90 Jahren ihren Buben Josef in den Armen. Sie konnte nicht ahnen, dass ihr Büblein einmal Papst sein wird.
Der bescheidenen Frau Ratzinger verdanken wir Papst Benedikt. Ohne sie wäre das nicht möglich gewesen.


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 girsberg74 19. Mai 2017 
 

Tradition oder Theologie?

@SCHLEGL:

„Die gesamte Tradition der Altorientalen und orthodoxen Ostkirchen bewahrt ebenfalls mit der kath.Kirche diese Tradition.“

Ihr Hinweis entspricht den Tatsachen, kann im Allgemeinen so stehen bleiben; weil er leicht verständlich ist. Er stellt aber keine Begründung dar.

Die Begründung kommt alleine aus der Theologie und diese schon aus dem Alten Testament; ich will damit nur sagen, dass man dies gelegentlich betonen sollte.


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 sesto 19. Mai 2017 
 

@Chris2

Falsch !
Es gibt auch noch andere Sprachen außer Latein und Deutsch !!!


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 Rolando 19. Mai 2017 
 

War in Fatima, habe kath. Weltkirche erlebt,

meistens junge Leute, voller Begeisterung, dann bei der Anbetung völlige Stille, (bei dieser Menge von Menschen), ich bin mir sicher, daß die Frauenpriestergemeinschaften untergehen und die Kirche Jesu weiterblüht. Mal sehen ob das 500 Jahre Kirchenspaltungsjubiläum annähernd an das 100 Jährige Fatimajubiläum herankommt.


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 lakota 18. Mai 2017 
 

@sesto

Jesus sprach immer von seinem Vater im Himmel und er sagte deutlich: so sollt ihr beten "Vater unser im Himmel". Er wird es wohl besser wissen als Sie.


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0
 
 Chris2 18. Mai 2017 
 

@sesto

Gehe ich richtig in der Annahme, dass Ihr Nickname eigentlich "Sesta" heißen müsste? Beten wir um den Hl. Geist, dass er uns die Wahrheit zeige. Hallelujus!


6

0
 
 wandersmann 18. Mai 2017 
 

Das ist spirituelle Verblendung

Die Journalistin beurteilt die Kirche einfach nach weltlichen Maßstäben und wenn man das tut, dann kommt in der Regel nur Unfug dabei heraus.

In gewisser Weise kann sie nichts dafür, denn auch hier gilt:

Lk 23,34 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!

Solche Leute wissen es wirklich nicht, denn es fehlt ihnen der Heilige Geist bzw. eine lebendige Beziehung zu Christus.

Hier passt Meister Eckhart

"Und dies ist immerfort und meine ganze Klage, daß grobsinnige Leute, die Gottes Geistes bar sind und nichts davon besitzen, nach ihrem groben menschlichen Verstand beurteilen wollen, was sie hören oder lesen in der Schrift, die gesprochen und geschrieben ist vom und im Heiligen Geiste,"

Und was für die heilige Schrift gilt, das gilt auch für die heilige Kirche.


7

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 chiarajohanna 18. Mai 2017 
 

Was ist das für eine Sprache "Weiberaufstand" - Liegt irgendwo ein Mangel vor?

So viel Liebe wird doch wohl da sein,
das man den Männern "unangetastet",
auch dann noch etwas gönnen kann,
wenn es mir selbst verwehrt ist?

Was kratzt dieser Weiberaufstand
an der Absicht Jesus herum:
Auf diesen Felsen (Petrus)
will ich meine Kirche bauen!

PS:
Manche Dinge sind von Anfang an vorgegeben und festgelegt.
Das hat man so anzunehmen,
aus Schluss - Punkt.
Alles andere ist Krawall machen,
Provokation und hat mit Dienen,
wie ein Priester sein Amt versteht, nichts zu tun - wohl aber mit Macht!


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 mirjamvonabelin 18. Mai 2017 
 

Es ist zum k.....

Die wahren Frauenbedürfnisse gehen unter....


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 Kurti 18. Mai 2017 
 

Solcherart Frauen, um nicht Dämchen zu sagen

sind entweder dumm ohne Ende oder sagen das aus Geschäftemacherei oder aber haben große Minderwertigkeitskomplexe.
Man soll sie so ernst nehmen wie sie es verdienen, nämlich gar nicht.


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 serafina 18. Mai 2017 
 

Priesterweihe für die Frau

Dazu fällt mir folgende Aussage der Hl. Mutter Teresa ein:
»Jesus hat seine Mutter nicht zu einem Priester gemacht. Dabei wäre niemand des Priesteramtes würdiger gewesen als sie, die Jesus seinen Leib gegeben hat. Niemand war reiner, niemand kannte das Herz Jesu besser als sie. Sie hätte wahrheitsgemäß sagen können: „Dies ist mein Fleisch, dies ist mein Blut“. Stattdessen hat sie gesagt: „Siehe, ich bin die Magd des HERRN“. Sie war zufrieden mit ihrem Los, die Magd des Herrn zu bleiben und ihm in aller Demut zu dienen.
Und Jesus hat sie beim letzten Abendmahl nicht zum Priestertum berufen. Wenn er Frauen nicht zu Priestern gemacht hat, warum sollten wir das ändern?«


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0
 
 Mysterium Ineffabile 18. Mai 2017 

????

Florin - who???
Wieso wird dem, was irgendwer einfach so vor sich hinmeint und auch noch ausspricht, Raum gegeben? Auch mein Bahnschaffner hat so manche "Meinungen". Die könnte man dann auch mal in die Welt blasen.

Florin - who?


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 Sacré Coeur 18. Mai 2017 
 

nicht das erste Mal

es ist nicht das erste Mal, dass Frau Florin so aggressive Artikel schreibt, am besten gar nicht beachten oder kommentieren.


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 freethinker 18. Mai 2017 
 

Frau Florin, gehen sie doch in ein islamisches Land

Noch eine Feministin, die vollkommen unpassende Vergleiche macht wegen Frauenrechten (oder dem angeblichen Mangel dessen in der kath. Kirche) aber dazu haben sich Mit-Foristen bereits sehr treffend geauessert.

Ich möchte bei dieser Gelegenheit etwas zur Aufmerksamkeit der kath.net Leser bringen:
Kommentare die der Moderation nicht gefallen, werden nicht gepostet. Das ist natürlich vollkommen normal, es besteht kein Anspruch darauf.

Allerdings wird für den Poster der Eindruck erweckt, sein Kommentar sei veroeffentlicht!

Wenn man jedoch ausgeloggt ist, ist der Kommentar nicht gepostet! Kann das jemand erklären?

Den Poster in dem Glauben zu lassen sein Kommentar sei veröffentlicht, was aber nicht der Fall ist, ist eines katholischen Magazins nicht würdig.


7

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 Chris2 18. Mai 2017 
 

@lisif

Na, na. Ich verbitte mir eine so pauschale Kritik an modernistischer und feministischer Theologie ;) Leider hatte ich Ihre seltsame Frage nach der Berufung allzu ernst genommen, am Ende dann aber doch noch verstanden. Netter Joke, aber leider nur lustich: Schon damals waren 50% der Weltbevölkerung Frauen, aber dennoch hat Jesus weder seine Mutter, noch Maria Magdalena noch sonst eine Frau als "Apostelin" berufen. Selbst nach seiner Auferstehung nicht, als sich (im Gegensatz zu besagten Frauen) das "starke Geschlecht" als gar nicht so standfest erwiesen hat. Glauben Sie wirklich, das ist alles Zufall? Man kann sich eben alles zurechtbiegen...


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 sesto 18. Mai 2017 
 

@Chris2 "Keine "Apostelinnen", kein Priestertum"

Das ist doch Ausdruck einer männerzentrierten Kirchenorganisation, in der auch Gott immer als männlich vorausgestzt wird.
Jedoch: "
" Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als ABBILD GOTTES schuf er ihn. Als MANN UND FRAU schuf er sie. "

Das heißt doch eindeutig: Gott ist männlich und weiblich:

JAHWE - DIE ICH BIN DA !


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 lisif 18. Mai 2017 
 

@Chris2

Na ja, man kann auch alles zurechtbiegen.

Wo bleibt denn die Voraussetzung Fischer zu sein, um berufen zu werden ?


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 Chris2 18. Mai 2017 
 

Schwiegermutter

@lisif Jesus hat die Apostel buchstäblich aus ihren Familienverbänden gerissen, denn sie sollten für ihre (in jeder Hinsicht) neue Aufgabe ganz für das Himmelreich da sein ("Lasst die Toten die Toten begraben"). Das, was Sie beschreiben, ist in gewisser Weise noch in der Orthodoxie zu erkennen, wo man nur bis zur Priesterweihe heiraten darf. Meine Mutter kannte einen sehr tragischen Fall in Zagreb, bei dem die Frau starb und der Geistliche mit 7 Kindern zurückblieb. Heiraten durfte er nicht mehr, "Stütze" gab es für ihn in Jugoslawien nicht, also schuftete er in einer Fabrik, damit die Kinder überleben. Scheint mir jedenfalls keine konsequente und "kinderfreundliche" Regelung zu sein, zumal in gefärhlichen, armen oder tatlitären Weltgegenden...


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 PBaldauf 18. Mai 2017 
 

Der Vatikan wär‘: Arab-esk?
Ach, das ist – hoch drei - grotesk:
Solch „Weiberaufstand“: Fordernd, stolz
Da fruchtet nichts, auf solchem Holz

Ich rate Ihnen, Frau Florin
Lesen Sie im „von Aquin“
Er war im Geist so herrlich klar
Da er, voll Demut, Beter war

Den „Aufstand“ probte Thomas nicht
Er suchte Christus und sein Licht
Nahm sich zurück und diente ganz
Sein Werk, es strahlt im Wahrheitsglanz

Er baute, still, die Kirche auf
und stand nicht, mit Getöse, auf…


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 Kephas_de 18. Mai 2017 

Einspruch!

Lieber Peter, nur hier muß ich widersprechen: Der Name taugt lediglich für eine Operette. Oper! Ich bitte dich …


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 SCHLEGL 18. Mai 2017 
 

Na ja, die Dame ist mit ihren Forderungen reichlich spät dran! Fortschrittliche Feministinnen haben das alles schon lange vor ihr verlangt.
Dabei wäre das in den ersten drei Jahrhunderten so einfach gewesen, weil es bei Römern und Griechen und natürlich auch anderen Völkern PRIESTERINNEN gegeben hat!
Dennoch hat die Kirche von Anfang an die Weihe zum Bischof/Priester nur Männern vorbehalten.Die gesamte Tradition der Altorientalen und orthodoxen Ostkirchen bewahrt ebenfalls mit der kath.Kirche diese Tradition. Das Kirchenrecht hat die Weihe von Frauen immer ausgeschlossen,Papst Johannes Paul II hat im Auftrag "seine Brüder zu stärken" die Sache endgültig formuliert und geklärt.Papst Franziskus hat eine Weihe von Frauen ebenso kategorisch ausgeschlossen.
Der Zug für diese Dame ist also schon längst abgefahren, sie steht am Bahnsteig und glaubt im Ernst,dass der Zug ihretwegen noch einmal zurückschieben wird.Da kennt sie die Bundesbahn und die Kirche aber schlecht!:) Msgr.Franz Schlegl


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 Chris2 18. Mai 2017 
 

Keine "Apostelinnen", kein Priestertum

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder es stimmt, was im NT steht, nämlich, dass Gottes Sohn keine Apostelinnen berufen hat. Dann kann es auch kein "Frauenpriestertum" geben. Beschwerden bitte (im flehentlichen Gebet) nach ganz oben. Oder, die feministische Verschwörungstheorie stimmt, dass bereits die Apostel das NT "gefälscht" haben. Dann frage ich mich aber, was sie dem Vater, Sohn und Heiligen Geist überhaupt zutrauen. Sofern sie überhaupt noch an Gott glauben...


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 bernhard_k 18. Mai 2017 
 

Die Päpstin und Kardinal Meisner :))

Das ist der Link zur Päpstin:

https://www.youtube.com/watch?v=S8iaM2jxDmQ

:))


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 Dottrina 18. Mai 2017 
 

Na, da freut sich aber einer!

Der Durcheinanderwerfer nämlich, der ihr diesen Stuss ins Hirn gesch... hat. Das Machwerk dieser Dame werde ich mir mit Sicherheit nicht kaufen, da halte ich es doch lieber mit dem von mir so geschätzten Kardinal Sarah und dessen neuem Buch. Ansonsten, die Idee von @SpatzInDerHand hat was für sich....


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 bernhard_k 18. Mai 2017 
 

Keine Machtfrage sondern eine Sache des Dienens

Wer in der Priesterfrage eine Machtfrage sieht, hat nichts verstanden. Der männliche Priester repräsentiert den männlichen Jesus Christus und dient übrigens Männern und Frauen gleichermaßen.

Auch eine dt. Komikerin wollte schon mal Päpstin werden und sprach Kardinal Meisner persönlich an. Kardinal Meisner antwortete darauf äußerst spontan mit: "Sie haben die falsche Figur" :))


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 Christa 18. Mai 2017 

Die "verstaubten" Ansichten der 68er

Die Forderungen der ZdK-Ableger (Aufhebung des Zölibats, Frauenpriestertum), zu denen sich auch Frau Florin gesellt, sind längst unmodern geworden. Wenn sie unbedingt diese Ämter anstrebt kann sie ja konvertieren. Allerdings kann sie da keine Päpstin werden.


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 Maxim 18. Mai 2017 
 

SpatzInDerHand

Der Rat ist hervorragend!
Frau Florin vergessen Sie nicht wegen Ihrer Tochter eine Lebensversicherung abzuschießen.
Nein, gehen Sie lieber doch nicht! Fahren Sie nach Rom und machen längere Exerzitien.


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 SpatzInDerHand 18. Mai 2017 

Bei dem Vergleich der Frauenrechte in der Kirche mit den Frauenrechten in Saudi-Arabien

gefriert mir das Blut in den Adern. Frau Florin: Sie kennen unsere Kirche. Vorschlag: jetzt gehen Sie noch für ein Jahr nach Saudi-Arabien und leben dort mit - richtig, als Frau unter Frauen, nicht als Touristin. Hinterher wissen Sie dann besser Bescheid. Ich hoffe, Sie überleben Ihr Experiment.


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