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Nach Amoris Laetitia: Eher dem Papst oder eher dem Bischof gehorchen?10. Februar 2017 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Diese Frage wurde dem britischen Bischof Philip Egan von seinem diözesanen Priesterrat gestellt.
Portsmouth (kath.net) Philip Egan, Bischof der südenglischen Hafenstadt Portsmouth, schrieb auf seinem Twitterauftritt, dass ihn der diözesane Priesterrat gefragt habe: Wem sollen wir gehorchen, dem Bischof oder dem Papst? Bischof Egan antwortete auf Twitter: Ich würde sagen, beiden! Doch es gibt ein wachsendes Problem, deshalb sollten wir für die Kirche beten. Das berichtete das britische Magazin Catholic Herald und bezog die Frage der Priester auf die Frage nach dem Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene nach dem postsynodalen Schreiben Amoris Laetitia. 
Denn im April des vergangenen Jahres hatte Bischof Egan in seinem Pastoralbrief zu Amoris Laetitia erläutert: Sagt der Papst, dass geschiedene und zivilrechtlich wiederverheiratete Katholiken jetzt wieder zur Kommunion zugelassen sind? Nein. Vielmehr sage der Papst, das diese Katholiken einen guten Priester brauchen, der sie begleitet und ihnen hilft, ihre Situation vor dem Herrn zu unterscheiden und sich weiterzuentwickeln. Der südenglische Bischof hatte weiter festgestellt, dass Amoris Laetitia mit der Lehre von Papst Johannes Paul II., Papst Benedikt XVI. und dem Kirchenrecht übereinstimme, die die herkömmliche Lehre der Kirche über den Kommunionempfang vertreten. Allerdings, so erläuterte der Catholic Herald abschließend, haben jüngst die Bischofskonferenzen von Malta und von Deutschland Handlungsrichtlinien gegeben, welche der Lehre widersprechen. Sie haben dafür die Unterstützung des Papstes in Anspruch genommen. Link zum Beitrag im Catholic Herald: Bishop Egan: pray for the Church because there is a growing problem
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Lesermeinungen| | A.Reik 10. Februar 2017 | |  | @Laus Dei "Man muss Gott mehr gehorchen als dem Menschen
In einem Fall wo der Papst oder der Bischof etwas verlangen was im Widerspruch zu Gott oder der Lehre steht muss man ihm NICHT gehorchen da er seine Autorität in dieser Sache verliert."
Das ist ein Satz im Widerspruch zur katholischen Lehre steht. Denn der Papst steht NIE im Widerspruch zur katholischen Lehre. Also muss man ihm auch folgen. In Bezug auf Bischöfe haben Sie aber recht.
"Wenn Jesus klar sagt, was Gott bindet kann der Mensch nicht scheiden, muss man Jesus gehorchen. Der Papst und die Bischöfe und Priester handeln immer IN PERSONA CHRISTI, somit sollten sie Christus auch nicht widersprechen."
Nun aber haben Päpste - mit Berufung auf den Apostel Paulus - immer schon nichtsakramentale Ehen geschieden, die laut Jesus nicht geschieden werden können. Und in Bezug auf das Privilegium Petrinum wurden auch nicht vollzogene, aber gültige sakramentale Ehen geschieden. |  0
| | | | | Smaragdos 10. Februar 2017 | | | |
@Laus Deo: Sehr richtig! |  6
| | | | | Laus Deo 10. Februar 2017 | |  | Man muss Gott mehr gehorchen als dem Menschen In einem Fall wo der Papst oder der Bischof etwas verlangen was im Widerspruch zu Gott oder der Lehre steht muss man ihm NICHT gehorchen da er seine Autorität in dieser Sache verliert. Wenn Jesus klar sagt, was Gott bindet kann der Mensch nicht scheiden, muss man Jesus gehorchen. Der Papst und die Bischöfe und Priester handeln immer IN PERSONA CHRISTI, somit sollten sie Christus auch nicht widersprechen. |  13
| | | | | Herbstlicht 10. Februar 2017 | | | |
Die Anfrage des diözesanen Priesterrats legt allzudeutlich bloß, wie uneins, zerrissen und desorientiert die Priester sind und mit welchen Fragen sie sich konfrontiert sehen.
Sie können einem wirklich leid tun.
Papst Franziskus hat hier etwas in Gang gesetzt, das er wird kaum verantworten können. Er legt ihnen eine ungeheure Last auf die Schultern. |  11
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