Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  8. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  9. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Nigeria: Boko Haram will alle Christen töten

7. August 2016 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der neue Anführer der Terrororganisation kündigt an, Kirchen zu bombardieren.


Lagos (kath.net/ idea)
In Nigeria hat die islamistische Terrororganisation Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) damit gedroht, Kirchen bombardieren und alle Christen ermorden zu wollen. Muslime sollten hingegen nicht mehr getötet werden, kündigte der neue Anführer der Terrorgruppe, Abu Musab al-Barnawi, an.

Er wirft westlichen Hilfsorganisationen vor, sich nur vor Ort zu engagieren, um zu missionieren: „Sie nutzen die Lage derjenigen aus, die während des Krieges vertrieben wurden, stellen ihnen Essen und Unterkünfte zur Verfügung und christianisieren dann ihre Kinder.“ Al-Barnawis Äußerungen würden einen Strategiewechsel markieren. Denn bislang hatte Boko Haram vor allem öffentliche Plätze und Einrichtungen angegriffen. Dabei waren auch viele Muslime ums Leben gekommen.


Tobt bei Boko Haram ein Machtkampf?

Unterdessen scheint innerhalb der Terrororganisation ein Machtkampf entbrannt zu sein. Einen Tag nach al-Barnawis Ankündigung meldete sich laut BBC-Berichten der bisherige Anführer Abubakar Shekau zu Wort. Er betonte, weiterhin an der Spitze von Boko Haram zu stehen. Shekau hatte im vergangenen Jahr erklärt, dass Boko Haram sich vom Terrornetzwerk Al-Kaida losgelöst und stattdessen dem „Islamischen Staat“ (IS) angeschlossen habe.

Boko Haram kämpft seit sieben Jahren für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias. Mindestens 20.000 Menschen wurden in dem Konflikt bisher getötet, 2,5 Millionen durch die Gewalt in die Flucht getrieben. Von den 177 Millionen Einwohnern sind etwa 51 Prozent Muslime und 48 Prozent Kirchenmitglieder.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 rosenkranzbeter 8. August 2016 
 

Rosenkranzgebet wird Boko Haram verschwinden lassen

Bischof Oliver Dashe Doeme von Maiduguri in Nordnigeria hat eine Erscheinung unseres Heilandes. kath.net berichtete:
http://www.kath.net/news/50260
Danach wird Boko Haram durch das Rosenkranzgebet überwunden.
Ich bitte alle, sich an einem "Gebets-Kreuzzug" für Nigeria zu beteiligen.
Unsere himmlische Mutter sagt zudem, dass eigentlich jedes Problem mit dem Rosenkranzgebet gelöst werden kann.
Worauf warten wir also noch? Unsere Schwestern und Brüder in Nigeria brauchen unsere Hilfe.
Ich danke allen, die mitbeten!


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Nigeria

  1. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  2. Informationen über Freud und Leid in Afrikas Kirche
  3. "Wenn die Demokraten die Macht haben, schauen sie bei der Ermordung der Christen in Nigeria weg"
  4. Nigeria. Mehr als 60 Christen in zwei Monaten im Bundesstaat Benue getötet
  5. Nigeria: Bischof bestürzt über die Ermordung von Priestern: „Niemand ist mehr sicher“
  6. Nigeria: Kirche beklagt „schleichenden Genozid“ an Christen
  7. Kirchen in Nigeria beklagen zunehmende Gewalt gegen Christen
  8. Nigeria: Sophia hat wieder eine Stimme
  9. Nigeria: Entführter 75-jähriger Priester ist wieder frei
  10. Nigeria: 17-Jährige seit drei Jahren verschleppt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  3. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  4. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  5. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  6. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  7. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  8. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"
  9. Nach Sperre: Au-pair-Plattform stimmt Vergleich mit christlichem Vater zu
  10. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus
  11. Papst-Telefonat mit Putin: Leo XIV. tief besorgt über humanitäre Lage in der ukrainischen Stadt Oles
  12. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  13. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
  14. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  15. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz